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Impfpflicht Krankenhaus

Das Uni-Klinikum Magdeburg bekommt nach einem Internen-Schreiben Post von drei Anwälten

Ein internes Schreiben der Universitätsklinik Magdeburg, in dem ungeimpfte Mitarbeiter massiv zur Impfung genötigt werden, zeigt brisante Inhalte. Laut dem Schreiben sollen keine „Impfunfähigkeitsnachweise“ akzeptiert werden und es wird mit „unbezahlter Freistellung“ gedroht. Das interne Schreiben ist von Herrn Dr. Heinze und Frau Dr. Stachel an die Mitarbeiter der Universitätsklinik gerichtet. Es zeigt, dass die beiden Doktoren, vermutlich bewusst, das Infektionsschutzgesetz nicht richtig auslegen. Solltet auch ihr mit so einem Schreiben von euren Arbeitgebern konfrontiert werden, weißt sie gerne auf das anwaltliche Schreiben, was die Uni-Magdeburg nach ihrem unverschämten Schreiben erreichte, hin. Schauen wir uns nachfolgend das Schreiben an die Mitarbeiter an und die Reaktion durch die drei Anwälte.

Zuallererst werden die Mitarbeiter aufgefordert, „so schnell wie möglich Nachweise“, wobei dann die willkürliche Frist vom 15.01.2022 gesetzt wird, einzureichen.
Als Nachweis wird lediglich ein „Impfausweis“ oder ein „Genesenennachweis“ verstanden. Das ist eindeutig im Widerspruch zu §20a Abs. 2, wo „Nachweise“ ganz klar definiert sind:

[…] folgenden Nachweis vorzulegen:
1. Einen Impfnachweis […]
2. einen Genesenennachweis […]
3. ein ärztliches Zeugnis darüber, dass sie auf Grund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können.

Quelle: §20a Abs. 2 IfSG

Den Punkt 3 aus dem Gesetz haben die beiden Doktoren wohl überlesen – das ist übrigens die im Umgangsjargon meist einfach nur genannte „Impfunfähigkeitsbescheinigung“.

Was die beiden Doktoren dann mit den Mitarbeitern, die bis zum 15.01.2022 keinen Impfnachweis vorlegen werden, machen wollen ist m.M.n. auch der Gipfel der Dreistigkeit:

  • Zuerst werden diese in einem Schreiben zum Impfen aufgefordert
  • Am 15.02.2022 werden die Vorgesetzten, der betroffenen Personen, informiert
  • Ab 15.03.2022 werden die Personen dann ohne Bezahlung vom Dienst freigestellt

Aber dieses Schreiben führte nun dazu, dass die Uni-Magdeburg Post einer Anwaltskanzlei erhalten hat. Das Antwortschreiben dürfte den Medizinern ganz und gar nicht gefallen, schließlich weißen die Anwälte klar darauf hin, dass es nach der Prüfung dreier Anwälte einer Richtigstellung bedarf. Das Klinikum wird darauf hingewiesen, dass es in dem Schreiben an seine Mitarbeiter nur einen Auszug eines Absatz zitierte und die weiteren sechs einfach weg gelassen hat. Die Anwälte führen weiter aus, dass dies unvollständig und irreführend ist.
Interessant ist dabei, dass eine Kanzlei das Uni Klinikum auf den nicht nur drohenden Pflegenotstand – dieser ist bereits bittere Realität – hinweisen muss. Weiter führen die Anwälte aus, dass es unweigerlich die Pflicht eines jeden verantwortungsbewussten Klinikums ist, das Gespräch mit dem Gesundheitsamt zu suchen und dieses zwingend über die Dringlichkeit des Fortbestandes jedes einzelnen Mitarbeiters hinzuweisen.
Diese kann im folgenden PDF nachgelesen werden:

Hier nun das Schreiben der Anwaltskanzlei zum Download.

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Corona Krankenhaus

Die „Acura Kliniken Baden Baden“ wehren sich gegen Facebook Zensur – denn sie werden dagegen klagen

Es geht heute mit guten Nachrichten weiter, denn die Acura Kliniken stechen in Facebook nicht nur durch ihre Berichterstattung in „Pandemie Zeiten“ ins Auge. Dort führte ein gestriger Post mit den Ergebnissen zu einer Google Suche „Corona Deutschland Tote“ zur Löschung. Doch die Klinik kündigte bereits rechtliche Schritte dagegen an. Chapeau sage ich da nur. Vielleicht ein attraktiver Arbeitgeber? 😉

Ein Klinikum in diesen Zeiten zu führen ist gewiss keine einfache Situation. Dessen sind sich die Acura Kliniken spätestens nach ihrem gestrigen Post im Klaren. Denn dieser Post führte dazu, dass ihn die Faktenchecker von Facebook mal eben gelöscht haben. Inhaltlich ging es in dem Beitrag darum, dass Omikron wie die Grippe werde und es deshalb keine vierte Impfung benötige.

Die Acura Kliniken in Baden Baden posten die Bilder, welche zur Löschung geführt haben, via Screenshot erneut und schreiben dazu:

Das waren die Fotos des gesperrten Artikels. Diese sind Screenshots des RKI von heute sowie Ergebnisse der Google-Eingabe „Corona Deutschland Tote“ sowie „Corona neue Fälle Deutschland“. Anscheinend führen selbst solche Bilder zur Zensur!

Facebook 14:30 Uhr

In einem kurz zuvor veröffentlichten Post schreiben sie, dass sie rechtliche Schritte dagegen einleiten werden und klagen.

Unser aktueller heutiger sachlicher Beitrag zum Thema Corona mit mehreren tausend Zugriffen wurde heute von der Facebook-Zensur gesperrt. Wir werden hiergegen klagen. Die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit in diesem Lande wird massiv durch eine US-amerikanische Gesellschaft – Facebook – eingeschränkt. Wir verweisen inhaltlich auf folgenden Beitrag – ebenfalls auf unserer Facebook-Seite: „Essener Chefvirologe Dittmer: Keine vierte Impfung – Omikron wird wie Grippe“ https://www.presseportal.de/pm/amp/153584/5119672

Facebook 18.01.2022 13:30

Wie seht ihr das? Ein gewagter Schritt des Klinikums oder mehr als gerechtfertigt? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar.

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Ärzte Gesellschaft Gesundheitssystem Impfpflicht Intensivstation Krankenhaus Medien Pflege Pflegenotstand Politik Senioreneinrichtung

Aktion Berufsurkunde: 300 Kollegen im Gesundheitswesen aus Sachsen überreichen ihre Urkunden an die Landkreispolitiker

Wir sind die rote Linie – 300 Kollegen aus Sachsen unterstützen die Aktion Berufsurkunde, insgesamt sind bei mir inzwischen 1.700 Berufsurkunden eingegangen

Es freut mich, dass ich da einen Stein ins Rollen bringen durfte. Aber ich alleine kann wenig bewegen, wenn da nicht Menschen wie in Sachsen wären, die sich regional dieser Aktion angenommen haben.
Die Aktion Berufsurkunde wurde auch schon instrumentalisiert und ntv sowie RTL behaupteten diese wären von Pflegekräften die für die Impfpflicht sind – eine Richtigstellung gab es nie. Deshalb ist es auch sehr wichtig die Urkunden unbrauchbar zu machen, indem man diesen das klare Statement „Impfpflicht? Ohne mich!“ verpasst.

Im Dezember bekam ich – Name aus Schutz für die Person geändert – von Sarah ihre eigene Berufsurkunde zur Unterstützung zugesandt. Mein Ziel waren 50 Berufsurkunden um diese mit einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten zu schicken. Umso mehr freut es mich, dass ich nun mit diesen 300 Urkunden, inzwischen über 1.700 Berufsurkunden sammeln konnte. Pirna sollte also der Ort sein der Kollegen aus Gesundheitsberufen eine Stimme gibt – Danke dafür.
Diese Urkunden signalisieren, dass wenn diese Impfpflicht im Gesundheitswesen nicht umgehend aufgehoben wird ich und meine Kollegen diese Berufe verlassen werden.

Sie alle schicken ihre Urkunden und verleihen unserer Stimme die nötige Kraft und machen sie laut. Wir können das nur gemeinsam schaffen indem wir uns verbünden, eine dichte rote Linie bilden. Wir sind die rote Linie – bis hierher und keinen Millimeter weiter.

Wir sind die rote Linie – Sachsen

Ich möchte, dass ihr eure Berufsurkunden regional sammelt und diese dann an Bürgermeister, Landtagsabgeordnete und gerade auch an Gesundheitsämter – die bald schon sehr viel Einfluss auf unseren Beruf nehmen können – übergebt. Geht auch auf regionale Zeitungen zu und informiert diese.
Wir müssen jetzt so schnell wie möglich, nicht nur auf den Pflegenotstand, hinweisen. Die Verantwortlichen müssen diese Impfpflicht zurück nehmen bzw. Druck auf die Bundestagsabgeordneten ausüben.

Die Urkunden aus Sachsen werden jetzt im Januar in einer Sitzung des Landkreises öffentlich überreicht. Das ist ein starkes Statement. Jetzt müssen sich alle die eine Impfpflicht befürworten damit auseinandersetzen, sie tragen nun eine große Verantwortung.

Wer sind wir, die diese Aktion unterstützen?
Altenpflege, Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Anästhesie-& Intensivfachpflege, Heilerziehungspflege, amb. Pflege, Hebammen, Rettungsdienstler, Physio- & Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Heilpraktiker, Psychologen, Alltagsbegleiter, Pflegehelfer, Zahnarzt- & Arzthelferinnen, MTR, OTA, PTA, Kollegen aus der Verwaltung, Logopäden, Sonder- & Sozialpädagogen, Erzieher und Ärzte.

Darum unsere ganz konkrete Bitte und Aufruf an alle:

  • Regionale Gruppen bilden – hier der Link zu Regionalgruppen in der Pflege und generell für soziale Berufe
  • Kommunalpolitiker mit dem drohenden Versorgungsproblem (z.B. durch das Einreichen der Urkunden in bekannter Form und klarem Statement per Einschreiben) konfrontieren und um Stellungnahme bitten.

Unterstützerliste

  • Zahnmedizinische Prophylaxehelferin
  • Anonyme Fachkraft
  • Zahnarzthelferin
  • Zahnarzthelferin
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Manja Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Antje Arzthelferin
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Sandra Kinderkrankenschwester
  • Annett Zahnarzthelferin
  • Antje Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Anonymer Arzt
  • Anonyme Zahnmedizinische Fachassistentin (ZMF)
  • Anke Betreuungskraft
  • Nicole Arzthelferin
  • Anonyme Arzthelferin
  • Willy Pflegefachmann
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Anonyme Krankenschwester
  • Kristin Hebamme 1723
  • Anonyme Kinderkrankenschwester & OTA
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Medizinisch-technische Raiologieassistentin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Uwe Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Anonymer Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Katja Arzthelferin
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Medizinisch-technische Radiologieassistentin
  • Heike Krankenschwester
  • Heike Krankenschwester
  • Carmen Arzthelferin
  • Linda Ärztin
  • Nicole Physiotherapeutin
  • Elke Medizinische-technische Raiologieassistentin
  • Anonyme Arzthelferin
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonymer Altenpflegerin
  • Anonyme Notfallsanitäterin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Elsa Krankenschwester
  • Anna Krankenschwester
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Anonyme Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin
  • Anonyme Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Stephanie Krankenschwester
  • Aron Krankenpfleger
  • Mandy Krankenschwester
  • Katja Krankenschwester
  • Daniela Krankenschwester
  • Martin Krankenpfleger
  • Cornelia Altenpflegerin
  • Uwe Krankenpfleger
  • L Krankenschwester
  • Peggy Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonymer Rettungsassistent
  • Anonym Notfallrettung und Krankentransport
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Lisa Altenpflegerin
  • Maria Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Rene Notfallsanitäterin
  • Nicole Notfallsanitäterin
  • Anonyme Rettungssanitäterin
  • Anonymer Rettungsassistent
  • Anonymer Notfallsanitäter
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Anonyme Medizinisch-technische Assistentin
  • Peggy Krankenschwester
  • Anonyme Arzthelferin Pneumologie
  • Anonyme Medizinisch-technische Assistentin
  • Anonyme Podologin
  • Nicole Rettungsassistentin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Sarah Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Heike Krankenschwester
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Simone Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonymer Heilpraktiker
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Andrea Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Jan Krankenpfleger und Fachkraft für Intensivpflege und Anästhesie
  • Flora Krankenschwester
  • Kristin Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Anonyme Ergotherapeutin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Bianca Krankenschwester
  • Manuela Krankengymnastin
  • Anonyme Diabetesberaterin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Kathrin Intensivkrankenschwester (20 Jahre)
  • Katja Altenpflegerin & Fachaltenpflegerin für Leitungsaufgaben
  • Anonymer Notfallsanitäter
  • Anonymer Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Anonymer Praxisanleiter im Rettungsdienst
  • Anonymer Rettungsassistent
  • Uwe Rettungssanitäter
  • Stefanie Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Pflegemanagement – verantwortliche Pflegefachkraft
  • Anonymer Arzt, Facharzt für Chirurgie und Notfallmedizin & Fachkundeleitender Notarzt
  • Kornelia Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Anonyme Arzthelferin
  • Antje Krankenschwester
  • Cornelia Krankenschwester
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Marion Krankenschwester
  • Sandra Krankenschwester
  • Heike Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Ute Krankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Caterina Krankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonymer Notfallsanitäter
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Sonnhild Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik
  • Anonyme Krankenschwester (30 Jahre im Beruf)
  • Anonyme Ärztin
  • Anett Physiotherapeutin
  • Sandy Physiotherapeutin
  • Cornelia Physiotherapeutin
  • Sindy Physiotherapeutin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Medizinisch-technische Radiologieassistentin
  • Anonyme Mitarbeiterin Krankenhaus Pirna
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Anonym Master of Arts Erziehungs- und Sozialwissenschaften
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • F Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Da Krankenpfleger
  • Ch Krankenschwester
  • Anonyme Notfallsanitäterin
  • Anonymer Krankenpfleger
  • Anonymer Rettungssanitäter
  • Anonyme Krankenschwester
  • Sandy Krankenschwester
  • Susann Krankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Ergotherapeutin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Heidi Krankenschwester
  • Franziska Krankenschwester
  • Anonyme Operationstechnische Assistentin
  • Anonyme Diplom Ergotherapeutin
  • Susann Krankenschwester
  • Susann Krankenschwester
  • Anonyme Medizinisch-technische Radiologieassistentin
  • Dennis Notfallsanitäter
  • Viviane Krankenschwester
  • Stefanie Krankenschwester
  • Anonyme Krankengymnastin
  • Anonyme Heilpraktikerin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Cornelia Physiotherapeutin
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Aileen Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Domenica Zahnarzthelferin
  • Manuela Krankenschwester
  • Rebecca Krankenschwester
  • Ines Krankenschwester
  • Simone Krankenschwester
  • Mandy Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Leitung eines Funktionsbereiches (34 Jahre Krankenschwester und 15 Jahre Stationsleitung)
  • Anonyme Krankenschwester
  • Annett Krankenschwester
  • Rico Krankenpfleger
  • Anonyme Medizinische-technische Radiologieassistentin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Patricia Physiotherapeutin
  • Lisa Krankenschwester
  • Ines Krankenschwester
  • Beatrice Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie
  • Nora Krankenschwester
  • Peter Notfallsanitäter
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonymer Notfallsanitäterin
  • Luisa Krankenschwester
  • Sandra Krankenschwester
  • Antje Krankenschwester
  • Romy Krankenschwester
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Claudia Arzthelferin
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Alena Logopädin
  • Anonyme Krankengymnastin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Sandra Physiotherapeutin
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Cornelia Krankenschwester
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonymer Wundberater
  • Anonyme Arzthelferin
  • Anonyme Physiotherapeutin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Zahnarzthelferin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Katja Krankenschwester
  • K Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Ute Krankenschwester
  • Anonyme Hebamme
  • Silvia Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Alexander Krankenpfleger
  • Anonymer Physiotherapeut
  • Anonyme Sekretärin/Aufnahmekraft seit 20 Jahren in der Arztpraxis
  • Anonyme Arzthelferin
  • Andrea Krankenschwester
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme
  • Anonyme
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Nicole Altenpflegerin
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme Altenpflegehelferin
  • Katrin Ergotherapeutin
  • Katrin Diätassistentin
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Arzthelferin
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Kinderkrankenschwester
  • Anonyme Betreuungskraft
  • Anonyme Zahnarzthelferin
  • Anonymer Krankenpflegehelfer
  • Anonymer Anästhesietechnischer Assistent
  • Anonyme Altenpflegerin
  • Anonyme Medizinisch-technische Assistentin
  • Anonyme Krankenpflegehelferin
  • Maria Kinderkrankenschwester
  • Anja Rettungsassistentin
  • Anonymer Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
  • Yvonne Rettungsassistentin
  • Anonyme Rettungssanitäterin
  • Anonyme Krankenschwester
  • Mandy Krankenschwester
  • AnettKrankenschwester
  • Anonyme Diplom-Sozialpädagogin
  • Anonyme Hebamme
  • Jana Kinderkrankenschwester
  • Katja Krankenschwester
  • Anonyme Krankenschwester
  • Martina Arzthelferin
  • Anonyme Psychologin
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Impfpflicht Krankenhaus Pflege Pflegenotstand Politik Senioreneinrichtung

Impfpflicht in der Pflege? Was ich jetzt tun kann!

Die Impfpflicht im Gesundheitswesen ist, zumindest durch den Bundestag und Bundesrat, beschlossen. Zunächst macht das ganze Angst, aber bleiben wir rational. Lasst euch nicht verunsichern. Tief durchatmen. Die Politik legt sich gerade mit den wichtigsten Berufen in diesem Land an. Also was ist jetzt zu tun? Dafür habe ich kein Rezept, aber ich sage euch mal was ich tu.

Vorweg möchte ich noch kurz erwähnen, dass dieses verkürzte Verfahren umso absurder ist, als die berufsbezogene Impfpflicht erst zum 15.03.21 eingeführt werden soll. Die Eile wäre so also gar nicht geboten. In der Sondersitzung am Dienstag wurde der Gesetzentwurf in der 1. Lesung eingebracht, am Mittwoch fand ein Fachgespräch zum Thema statt und am Freitag (10.12.2021) die 2. und 3. Lesung mit der Abstimmung. Befristet ist das Ganze erst mal bis zum 31.12.2022, weil man denkt, dass man bis dahin das Ziel erreicht hat.

  1. Ich rufe beim Arbeitsamt an und erkundige mich, wie sich die Situation für mich nun darstellt.
    Ich melde mich heute (dann vermutlich online) oder morgen indem ich dort anrufe arbeitsuchend, das Onlineformular (damit hast du direkt einen Nachweis) findest du hier auf der Website. Bleibt immer freundlich die Mitarbeiter dort können nichts für unsere Situation.

Wenn Sie noch in einer Anstellung sind, sollten Sie sich umgehend arbeitsuchend melden – spätestens 3 Monate, bevor Ihr Arbeitsverhältnis endet. Wenn Sie kurzfristig erfahren, dass Sie Ihre Stelle verlieren: Melden Sie sich spätestens 3 Tage danach arbeitsuchend.

Bundesagentur für Arbeit

2. Mein Chef bittet mich zum Personalgespräch. Das muss er mindestens einen Tag vorher ankündigen und mir mitteilen worum es geht, damit ich mich darauf vorbereiten kann. Also ich lasse mich nicht überrumpeln. In solch ein Gespräch gehe ich nicht alleine, eine Person meines Vertrauens (Zeuge) begleitet mich, das darf mir der Arbeitgeber nicht verwehren. Sollte er sich quer stellen, antworte ich ihm, dass ich mit meinem Rechtsbeistand (Anwalt) Rücksprache gehalten habe!
Außerdem führe ich über alles ein Gedächtnisprotokoll, wann, wurde was, von wem gesagt. Im Nachgang erinner ich mich zumindest meist sehr wage an ein gesprochenes Wort.

3. Wenn mein Chef mich nach meinem Impfstatus fragt, dann darf er das, da der §28b im Infektionsschutzgesetz dies bis zum 19.03.2021 so vorsieht. Ich kann die Aussage verweigern, muss mich dann aber einem Test unterziehen. Meine Gesundheitsdaten gehen meinem Chef nämlich nichts an.
Meinen Impfausweis, wenn ich geimpft wäre, dürfte mein Arbeitgeber einmalig einsehen, ohne davon eine Kopie etc. anzufertigen. Hier gerne auch nochmal die Stellungnahme von Rechtsanwalt Herrn Christ dazu anhören.

4. Ich unterschreibe keinen Auflösungsvertrag, mein Arbeitgeber wird es mir schriftlich geben, dass er meinen Arbeitsvertrag jetzt und hier beenden wird, dass er mich als gesunden Menschen nicht mehr beschäftigt, denn ich bin fest davon überzeugt, dass es eine Zeit der Aufklärung geben wird.
Und selbstverständlich widerspreche ich dem Ganzen. Ich stimme also keiner Vertragsauflösung (im gegenseitigen Einvernehmen) zu (oder lasse mich dazu drängen oder gar nötigen), denn damit stellt man sich nur schlechter als nötig! Sollte das aber schon passiert sein, widerspreche ich sofort schriftlich! Am Besten jetzt schon mal die Fühler nach (noch) guten Anwälten im Arbeitsrecht ausstrecken. Ideal wären natürlich Anwälte, die als Fachgebiete sowohl das Arbeits- als auch Gesundheitsrecht betreuen. Hier empfehle ich auch das Video mit Rechtsanwalt Herrn Christ (Arbeitsrecht).
Faktisch gibt es unter solch einem Gesundheitssystem ohnehin keine berufliche Zukunft mehr, … dessen sollte man sich bewusst sein.
Daher sollte man es dem aktuellen Arbeitgeber auf jeden Fall so schwer wie möglich machen und man kann vor einem ordentlichen Arbeitsgericht noch möglichst viel für sich herausschlagen (bspw. Abfindung), was bei einem Auflösungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen i. d. R. nicht der Fall ist!

5. Ich trage keinen Kassack von meinem Unternehmen auf einer Versammlung und gehe sensibel mit meinen Daten um. Denn das kann dazu führen, dass mich mein Chef kündigen kann. Auch sonst verhalte ich mich im Unternehmen zurückhaltend, freundlich und erledige wie immer meine Arbeit gewissenhaft.

6. Ich dokumentiere Missstände auf der Arbeit (Dienstpläne, Dokumente, auffällige Schreiben, Patientenakten,.. ) mache Bilder und fertige Gedächtnisprotokolle an. Alles relevante wie Briefe etc. hebe ich sorgfältig auf.

7. Ich werde mich sobald auch mir das Wasser bis zum Hals steht – keine Angst mein Atem ist noch sehr groß – einen Krankenschein (Wegen was sind Menschen krank? siehe am Ende dieses Beitrags) bei meinem Arbeitgeber einreichen (siehe auch Dr. Ansay).

8. Ich bitte meinen Arbeitgeber schon jetzt um ein Zwischenzeugnis, das ist nämlich mein gutes Recht und setzt ein eindeutiges Signal.

9. Wenn ich vom Arbeitgeber freigestellt werde biete ich ihm immer wieder meine Arbeitsleistung an, ich will also die Voraussetzungen des Arbeitsvertrages erfüllen. Das mache ich täglich deutlich, beispielsweise mit E-Mails, im Besten Fall per Einschreiben, alles wodurch ich am Ende auch einen Nachweis erbringen kann. Generell ist es bei einer Streitfrage mit dem Arbeitgeber wichtig, immer und immer wieder die Arbeitskraft anzubieten.

Lasst uns solidarisch zusammen halten und uns nicht erpressbar machen – den Pflegenotstand gibt es, er steht nicht nur auf dem Papier – die Politiker und die Gesellschaft braucht uns. Nur sind die Einen derzeit geblendet von dem Auftreten einiger Weniger. Aufgeben ist keine meiner Charaktereigenschaften und deshalb liebe Politiker und liebe Gesellschaft, besinnt euch endlich auf unsere demokratischen Grundwerte.

Krankenschwester Sabrina & Führungskraft mit ❤️

PS: vernetzt euch bitte vor allem regional und schaut auch gerne im Demokalender vorbei.

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Impfpflicht Krankenhaus Pflege Pflegenotstand Politik Senioreneinrichtung

Antworten der Bundestagsabgeordneten auf den Offenen Brief zur „Aktion Berufsurkunde“ – mit inzwischen 940 Unterstützern

Stand 03.03.2022: es kamen keine weiteren Antworten von Abgeordneten.

Am 05.12.2021 habe ich im Namen aller Unterstützer – zu dieser Zeit noch 408 Berufsurkunden – einen Offenen Brief (E-Mail) an alle Bundestagsabgeordneten und an die bekanntesten Medienhäuser geschickt. Den Brief findet ihr am Ende der Seite, auch welche Bundestagsabgeordneten für die Impfpflicht gestimmt haben, findest du am Ende des Beitrags.
Wenn ihr die Aktion Berufsurkunde unterstützen wollt findet ihr hier alle Informationen, denn inzwischen haben weit über 940 Unterstützer mitgemacht. Nachfolgend will ich euch alle eingegangenen Antworten hier zur Verfügung stellen. Besonders eindrucksvoll waren die Worte von Lars Castellucci von der SPD, mit welchem ich hier auch starten möchte. Interessant ist dabei auch eine standardisierte Antwort der Grünen, indem sie uns mitteilen, dass sie die nächsten Tage eine allgemeine Impfpflicht einführen wollen.

Vorweg möchte ich noch kurz erwähnen, dass dieses verkürzte Verfahren umso absurder ist, als die berufsbezogene Impfpflicht erst zum 15.03.21 eingeführt werden soll. Die Eile wäre so also gar nicht geboten. In der Sondersitzung am Dienstag wurde der Gesetzentwurf in der 1. Lesung eingebracht, am Mittwoch fand ein Fachgespräch zum Thema statt und am Freitag (10.12.2021) die 2. und 3. Lesung mit der Abstimmung.

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1. Lars Castellucci SPD Politiker und Abgeordneter im Bundestag besticht mit der dreistesten Antwort

Er selbst hat keinen pflegerischen Background, tritt uns aber derart herablassend gegenüber, dass man ihm dies einfach nicht mehr entschuldigen kann. Aber lest selbst:

Ich bin Lars Castellucci, Bundestagsabgeordneter, und verliere langsam die Geduld mit denen, die sich nicht impfen lassen wollen. Sie sind Auslöser dieser Welle.

SPD

Ziemlich verstörend seine Antwortmail wie ich finde. Wenn man das mit den einleitenden Worten auf seiner Website abgleicht, kommt man zu dem Schluss das Realität und seine Fiktion weit auseinander driften. Denn er glaubt an ein Land in dem alle Menschen selbstbestimmt ihr Leben führen sollen.

Ich glaube an eine bessere Zukunft. Dass wir ein Land sein können, in dem wirklich alle Menschen die Chance haben, ihr Leben selbstbestimmt zu führen, egal wo sie herkommen, egal welches Geschlecht, welche Religion oder sexuelle Orientierung sie haben. Dass es uns gelingen kann, miteinander in Frieden, gegenseitigem Respekt und Solidarität gut zusammen zu leben – im Dorf, im Land, sogar weltweit.

Sehr geehrte Krankenschwester Sabrina,
Ihnen und allen Ihren Kolleg:innen ein herzliches Dankeschön für Ihre Arbeit und Ihren unermüdlichen Einsatz in der Pandemie!!!

Im Namen von Lars Castellucci darf ich Ihnen auch für Ihr Schreiben danken. Hier schicke ich Ihnen seine Antwort:

Ich bin Lars Castellucci, Bundestagsabgeordneter, und verliere langsam die Geduld mit denen, die sich nicht impfen lassen wollen. Sie sind Auslöser dieser Welle. Ergebnis: Die Krankenhäuser laufen voll und Operationen werden verschoben. Wollen wir, dass lebenswichtige Eingriffe unterbleiben, weil Kapazitäten für Coronapatienten vorgehalten werden müssen? Wer direkt oder im nahen Umfeld betroffen ist, will das sicher nicht. Es geht um Solidarität. Sie ist lebenswichtig. Lassen Sie sich impfen!

Ich kenne die kritischen Stimmen, die lauten: „Druck erzeugt Gegendruck – einfaches pädagogisches Prinzip.“ Das stimmt sogar. Allerdings erinnere ich mich an eines der längsten Telefonate, das ich vielleicht irgendwann zwischen erster und zweiter Corona-Welle bis spät in den Abend mit einer Frau geführt habe. Einer der Sätze, die mir in Erinnerung geblieben sind, lautete: “Wir sind keine kleinen Kinder”. So fühlte sie sich nämlich behandelt, etwa wenn aus dem Innenministerium Szenarien bekannt wurden, in denen überlegt wurde, den Menschen möglichst drastische Entwicklungen zu schildern, um sie zur Mitwirkung bei den Einschränkungen zu bewegen.

Ich finde, es geht hier nicht um Pädagogik. Wir sind aber auch nicht in einer Situation, in der wir einfach davon ausgehen können, dass sich Menschen schon vernünftig verhalten. Jeder von uns weiß, dass uns selbst das nicht jeden Tag gelingt. Ein paar klare Ansagen schaden nicht. Wir leben in einem freien Land, in dem wir auch niemandem verordnen können, was alles gesagt wird. Es wird also immer motivierende, verharmlosende, warnende und andere Stimmen gleichzeitig geben und je nachdem, in welchem Umfeld man sich bewegt, wird man mehr von der einen als von der anderen hören. Damit leben wir alle und bilden uns aus der Summe der Eindrücke und Erfahrungen eben unsere Meinungen. Wo das absehbar nicht die gesellschaftlich erwünschten Ergebnisse bringt, ist Politik gefragt. Einmal natürlich dafür, im engen Austausch mit Expertinnen und Experten und Bürgerinnen und Bürgern bestmöglich zu definieren, was denn gesellschaftlich erwünscht sei. Dann aber auch dafür, für uns alle die Regeln zu setzen, die uns helfen sollen, dies zu erreichen.

Einer Demokratie ist zu eigen, dass es auch dabei eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven, Meinungen und Interessen gibt, die miteinander in Ausgleich gebracht werden müssen. Das ist ein mühsamer Prozess, aber wir haben mit dem überarbeiteten Infektionsschutzgesetz die Weichen gestellt: Wir wollen die vierte Welle in den Griff bekommen und die Überlastung der Krankenhäuser vermeiden. Gleichzeitig soll es keine Maßnahmen mehr geben, die undifferenziert Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte gleichermaßen treffen, denn die Ungeimpften sind Träger der Pandemie. Wer das immer noch nicht verstanden hat, auf den will ich jetzt eben nicht mehr warten. Schulschließungen oder ein Lockdown sollen also vermieden werden, Weihnachtsgottesdienste stattfinden können. Dafür haben nun die Bundesländer alle gesetzlichen Möglichkeiten, um situationsangemessen zu reagieren. Die Entscheidungen liegen wieder in den Parlamenten.

Nicht alle niedergelassenen Ärzte beteiligt sich an den Impfungen, deshalb müssen die Kapazitäten mit Impfzentren und mobilen Teams wieder hochgefahren werden. Es war ein Fehler, wo sie geschlossen wurden. Die Ständige Impfkommission hat entschieden, dass alle ab 18 Jahren eine Auffrischung der Impfung etwa sechs Monate nach der letzten Impfung erhalten sollen. Hier wäre eine Priorisierung durch die Politik hilfreich gewesen, denn jetzt kommt es zu einem allgemeinen Ansturm statt dass man die besonders Gefährdeten besonders berücksichtigt. Es gelingt nicht alles, aber vieles wird gelingen, wenn viele mitmachen: 3G bei der Arbeit, in Bussen, Bahnen und im Flugzeug, Homeoffice, wo immer möglich, Testpflicht in Pflegeheimen und Kontaktbeschränkungen und Regeln für Veranstaltungen, die die Länder beschließen können, und natürlich weiterhin: Impfen. Es rettet Leben.

Zu Beginn der Pandemie, als es noch keinen Impfstoff gab und entsprechend niemand sagen konnte, wie die Verträglichkeit oder Nebenwirkungen sein würden, habe ich auf Nachfragen immer gesagt, dass ich gegen eine allgemeine Impfpflicht sei. Heute, mit der Erfahrung von nun vier Wellen und all den Zumutungen, dem Elend in den Krankenhäusern und andauernden Unsicherheiten bin ich anderer Auffassung: Das wiegt für mich zusammengenommen allemal schwerer als der kleine Eingriff einer Impfung. Notwendige, teilweise lebensrettende Operationen dürfen nicht verschoben werden. Deshalb grundsätzlich ja zur Impfpflicht.

Allerdings entfaltet eine Impfpflicht keine kurzfristige Wirkung. Um die Welle jetzt zu brechen, müssen die Länder die schnell wirksamen Schutzmaßnahmen, die der Bund ihnen durch das Infektionsschutzgesetz ermöglicht, entschlossen durchsetzen. Außerdem gilt es, jetzt noch einmal alle Kraft ins Boostern zu stecken und dafür zu sorgen, dass der Impfstoff wirklich bei allen, die sich impfen lassen wollen, ankommt.

Um der Pandemie längerfristig Herr zu werden, müssen sich deutlich mehr Menschen impfen lassen. Wenn das nicht gelingt, muss eine allgemeine Impfpflicht in Erwägung gezogen werden, um die Freiheit aller zu erhalten und unsere Gesellschaft vor weiteren schweren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden zu bewahren. Wir haben in der letzten Woche eine einrichtungsbezogene Impfpflicht ab dem 15. März 2022 beschlossen, die Personal in Einrichtungen, in denen verletzliche Gruppen betreut, gepflegt und behandelt werden, zur Impfung verpflichtet.“

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Müller

Wer mehr über Castellucci erfahren möchte sollte mal bei Wikipedia vorbei schauen. Andreas Müller der stellvertretend für Lars Castellucci antwortet sollten wir doch vielleicht, höflich aber bestimmt, wissen lassen was wir davon halten. Denn pflegt Herr Lars Castellucci, der mit „Ja“ für eine Impfpflicht in der Pflege gestimmt hat, die Menschen dann durch zwei Wahlkreisbüros, die mit 6 Mitarbeitern besetzt, während wir seit Jahren überlastet sind?

Wiesloch
Telefon +49 (0)6222-9399506
lars.castellucci.wk@bundestag.de
Mitarbeiter: Andreas Müller, Malin Hussy, Florian Mattheier

Berlin
Telefon +49 (0)30-22773490
lars.castellucci@bundestag.de
Mitarbeiter: Christina Sintara, Benjamin Hertlein, Julian-Christopher Marx

2. Emmi Zeulner, selbst Krankenschwester, hat Stand 14. Dezember noch nicht, trotz der brisanten Situation, geantwortet

Emmi Zeulner ist Mitglieder der CSU und Gesundheits- und Krankenpflegerin, die seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages ist. Sie scheint viel unterwegs zu sein, aber wesentliche Inhalte konnte ich auf Facebook, die letzten Tage, zum Thema Pflegenotstand und Impfpflicht nicht finden. Liest man sich den Text auf ihrer Website durch merkt man, die Frau hat mit Pflege wenig am Hut und vermutlich auch schon damit abgeschlossen.

Ich verstehe Politik als Dienst am Menschen. Jegliche Entscheidung muss dahingehend geprüft werden, wie sie sich letztendlich auf die Bürgerinnen und Bürger auswirkt. Als junger Mensch liegen mir die Chancen meiner Generation genauso am Herzen wie die Anerkennung der Leistung der Älteren. Als Abgeordnete der CSU und als Ihr Mitglied des Deutschen Bundestages vertrete ich die Interessen meiner Heimat und werde alles daran setzen, unsere Region mit Nachdruck voranzubringen.

Und schaut man auf die Abstimmungsliste hat die Dame ihre Stimme nicht abgegeben, was für mich ein deutliches Statement ist und einmal mehr zeigt, dass Politik weit entfernt von bürgerlichen Bedürfnissen agiert. Maske zum Schutz vor Corona tragen auf dem Bild alle Anderen aber nicht Emmi Zeulner, Armit Laschet oder Melanie Huml.

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen von Frau MdB Zeulner darf ich Ihnen für Ihre Nachricht bezüglich der Debatte um die Impfpflicht recht herzlich danken. Gerne lege ich diese der Abgeordneten vor. Aufgrund der Vielzahl an Anliegen, die sie erreichen, bitte Sie um etwas Geduld. Sie erhalten in jedem Fall eine Antwort. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Laura Blum

3. Jens Spahn enthielt sich mit seiner Stimme und leitet Brief wegen mangelnder Zuständigkeit ans Bundesgesundheitsministerium weiter

Jens Spahn hat am 10.12.2021 „nicht abgestimmt“, vielleicht ist er sich der Tragweite dessen mehr bewusst als Karl Lauterbach der mit „Ja“ gestimmt hat und uns als „neuer“ Chef, noch nicht geantwortet hat. Jedoch hätte Jens Spahn dann mit „Nein“ stimmen können. Interessant ist aber, dass unsere E-Mail aufgrund der fachlichen Zuständigkeit an das Bundesministerium für Gesundheit weitergeleitet wurde. Wurden nicht auch im Wahlkreis von Jens Spahn drei Krankenhäuser geschlossen (ich berichtete euch)?

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre E-Mail an Jens Spahn.

Ihre E-Mail haben wir aufgrund der fachlichen Zuständigkeit an das Bundesministerium für Gesundheit weitergeleitet.

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Arbeit von Jens Spahn weiterhin konstruktiv-kritisch begleiten und seinen Newsletter abonnieren: www.jens-spahn.de/kontakt

Mit freundlichen Grüßen

Josefin Schmidt

4. Koeppen Jens von der CDU stimmt am 10.12.2021 mit vier weiteren Stimmen für „Nein“

Er lehnt eine allgemeine Impfpflicht ab mit der Begründung, dass diese grundgesetzwidrig ist und mit unserem freiheitlichen Rechtsstaat nicht übereinstimmt. Chapeau an diesen Abgeordneten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Schreiben.
Eine allgemeine Impfpflicht lehne ich kategorisch ab. Sie ist aus meiner Sicht schlichtweg grundgesetzwidrig und passt nicht zu unserem freiheitlichen Rechtsstaat, in dem Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit zu den unverrückbaren Grundrechten zählen.
Noch vor sehr kurzer Zeit wurde eine allgemeine Impflicht von politischen Entscheidungsträgern und dem gesamten Deutschen Bundestag unisono in aller Deutlichkeit abgelehnt. Wenn das Vertrauen in die Politik nicht gänzlich verloren gehen soll, muss diese klare Haltung Bestand haben.
Gern können Sie meine Positionen zu diesem Thema und anderen aktuellen Fragestellungen auf meiner Internetseite unter www.jens-koeppen.de nachlesen.

Mit besten Grüßen

Jens Koeppen

5. Die Abgeordneten der Grünen antworteten durch den Infoservice

Mit so viel Wertschätzung habe ich am 13.12.2021, nachdem die Abgeordneten der Grünen am 10.12. mit 113 Stimmen ja abgestimmt haben, gar nicht mehr gerechnet. 5 Stimmen der Grünen haben übrigens nicht abgestimmt – was auch immer an solch einem Tag wichtiger sein kann, schließlich wurden diese Menschen genau dazu gewählt.

1. Natürlich haben wir einen standardisierte Antwort erhalten, denn anders lässt sich so eine Antwort, gerichtet an die Menschen die in diesem Beruf tätig sind, kaum erklären.
2. Die Grünen geben uns als Antwort, dass sie in den nächsten Wochen eine allgemeine Impfpflicht umsetzen wollen.
3. Wenn man sich den Standpunkt der Grünen zu Gentechnik ansieht vom Juni 2020 staunt man: „Auch neue Gentechnik bleibt Gentechnik und wir Grüne wollen sie weiterhin nicht essen!“. Denn ein unausgereifter und nicht langzeiterprobter mRNA-Impfstoff scheint für die Abgeordneten völlig in Ordnung, sie setzen sich sogar für eine generelle Impfpflicht ein.

Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlichen Dank für Ihre Zuschrift.

Eine allgemeine Impfpflicht stellt einen gravierenden Eingriff in die Grundrechte dar. Angesichts der dramatischen Entwicklung der Corona-Pandemie ist diese gegenüber stark die Freiheit der gesamten Gesellschaft betreffenden Maßnahmen wie immer wiederkehrende Lockdowns mit starken Kontaktbeschränkungen und gravierenden Folgen insbesondere für Kinder, aber auch ökonomischen Konsequenzen aus unserer Sicht jedoch das mildere Mittel.

Wir sind uns bewusst, dass diese Frage in Parlament und Gesellschaft kontrovers diskutiert wird. Politik muss die Warnungen der Wissenschaft über Änderungen des Virus und der Pandemiedynamik ernst nehmen, auch wenn das eine Änderung der eigenen Haltung bedeutet. Wir suchen eine breite Mehrheit dafür, jenseits der Grenze zwischen Regierungsfraktion und Opposition. Dem tragen wir mit Gruppenanträgen im Parlament Rechnung.

Die Impfquote muss deutlich gesteigert werden. Die Auffrischungsimpfungen stehen jetzt im Mittelpunkt der Kampagne. Gemeinsam mit allen demokratischen Fraktionen im Bundestag werden wir in den nächsten Wochen eine allgemeine Impfpflicht für Erwachsene umsetzen. Ein erster Schritt dorthin ist die Realisierung einer Impfpflicht für Beschäftigte in der Altenpflege und in Krankenhäusern.

Mit freundlichen Grüßen

Infoservice der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen
im Deutschen Bundestag
11011 Berlin

6. Dieter Janecek von den Grünen spricht von Impfstoffen über Trinkwasser oder Ultraschall

Über die Antwort von diesem Abgeordneten habe ich mich erschrocken. Das Antwortschreiben sagt m.M.n. mehr über ihn aus, als über die Personengruppe, über die er spricht. Wobei mir solch eine Personengruppe nicht bekannt ist.

Ein Hinweis an dieser Stelle: eine allgemeine Impfpflicht ist nicht mit einem Impfzwang gleichzusetzen. Ein Zwang zur Impfung wäre rechtlich nicht zulässig und das würden wir aus vielerlei Gründen auch nicht mittragen. Es wird also niemand festgehalten und zwangsgeimpft, auch nicht heimlich durch Gabe von Impfstoffen ins Trinkwasser oder über die Ernährung oder sonst einen Weg (nein, auch nicht durch Ultraschall oder Chemtrails). Wer gegen die Impfpflicht verstößt, muss allerdings mit einer Geldbuße rechnen. 

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Nachricht an Dieter Janecek, der uns bat Ihnen zu antworten. Aufgrund der Vielzahl von Zuschriften mit Teils unterschiedlichem Inhalt, können wir aus zeitlichen Gründen leider nicht jede Email individuell beantworten. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und versuchen in dieser Mail auf die am häufigsten genannten Punkte einzugehen.
Wir befinden uns aktuell in einer äußert angespannten Notsituation: Die Lage hier in Deutschland ist mit sehr hohen Inzidenzen mehr als ernst. Die Krankenhäuser sind am Rande ihrer Kapazität, das Pflegepersonal ist seit 19 Monaten im ständigen Krisenmodus und die vollumfängliche Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Deutschland ist damit nicht mehr gesichert. Das Argument, es würde daran liegen, dass stetig Intensivbetten abgebaut und die Lage daher nicht so schlimm sein könne, ist aus unserer Sicht nicht haltbar. Intensivbetreuung Bedarf neben entsprechender technischer Ausrüstung auch eines erhöhten Personaleinsatzes. Die Kliniken können das oft nicht leisten, da der „normale“ Klinikalltag weitergehen muss, zudem muss intensivmedizinisches Personal besonders geschult sein. Am Ende können die Intensivbetten daher schlicht nicht in dem Maße zur Verfügung gestellt werden, wie es sein müsste. Dass es Personalmangel im Pflege- und Gesundheitsbereich gibt, ist ein sehr großes Problem und ein klares Versäumnis der scheidenden Bundesregierung. Es lässt sich aber nicht von heute auf morgen ändern und so müssen wir mit der Situation umgehen, wie sie aktuell ist.

Das wichtigste Mitte im Kampf gegen die Pandemie stellen aus unserer Sicht Impfungen dar. Dabei beträgt die Impfquote in Deutschland lediglich knapp 70 %. Das wird nicht ausreichen, um die aktuelle Infektionswelle zu brechen und die nächste zu verhindern. Die Infektionswellen in Deutschland verlieren erst dann ihren Schrecken, wenn in der Bevölkerung eine Grundimmunität erreicht wird. Diese liegt laut Robert-Koch-Institut bei etwa 85 Prozent. Dadurch wird die Übertragung des Virus gebremst und die Zahl schwerer Verläufe gesenkt, die Krankenhäuser und die Intensivstationen werden entlastet. Außerdem verringert sich mit einer hohen Impfquote auch die Wahrscheinlichkeit der Verbreitung von Mutationen des Virus, wie wir sie gerade mit der Omikron-Variante erleben.

Aus diesem Grund halten wir als ersten Schritt eine Impfpflicht für Pflegeberufe, für Lehrer*innen und Betreuer*innen für absolut notwendig und freuen uns, dass sie im Parlament beschlossen wurde. Damit schützen wir besonders vulnerable Menschen, die beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder anderen Einrichtungen behandelt, betreut oder gepflegt werden. Zunächst wird also erstmal eine einrichtungsbezogene Impfpflicht eingeführt, was bedeutet, dass alle dort tätigen Personen bis zum 15. März 2022 einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen. 

In einem weiteren Schritt werden wir um die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht nicht herum kommen, um die Impflücke in der Bevölkerung wirksam und zügig zu schließen und uns so vor kommenden Infektionswellen im Frühjahr und Herbst zu wappnen. Eine allgemeine Impfpflicht stellt zweifelsohne einen Eingriff in die Grundrechte dar. Gegenüber den stark die Freiheit der gesamten Gesellschaft betreffenden Maßnahmen – wie wiederkehrende Lockdowns mit starken Kontaktbeschränkungen und gravierenden Folgen insbesondere für Kinder, aber auch ökonomischen Konsequenzen – ist eine allgemeine Impfpflicht aus unserer Sicht jedoch das mildere Mittel. Wie diese allgemeine Impfpflicht ausgestaltet und umgesetzt werden soll, darüber werden wir mit allen demokratischen Parteien in den kommenden Wochen im Parlament diskutieren. Eine Impfpflicht für Kinder lehnen wir derzeit ab.

Ein Hinweis an dieser Stelle: eine allgemeine Impfpflicht ist nicht mit einem Impfzwang gleichzusetzen. Ein Zwang zur Impfung wäre rechtlich nicht zulässig und das würden wir aus vielerlei Gründen auch nicht mittragen. Es wird also niemand festgehalten und zwangsgeimpft, auch nicht heimlich durch Gabe von Impfstoffen ins Trinkwasser oder über die Ernährung oder sonst einen Weg (nein, auch nicht durch Ultraschall oder Chemtrails). Wer gegen die Impfpflicht verstößt, muss allerdings mit einer Geldbuße rechnen. 

Die Impfkampagne muss ab sofort so aufgestellt werden, dass Impfungen künftig noch einfacher möglich sind. Vor allem in dünn besiedelten ländlichen Räumen besteht hier noch erheblicher Nachholbedarf. Diese Regionen müssen gezielt unterstützt werden. Für bislang Ungeimpfte braucht es „Überholspuren“ in den Impfzentren. Hinzu kommt, dass wir genügend Impfstoff für dringende Auffrischungsimpfungen für bereits geimpfte Personen benötigen. Wir fordern eine zentrale Vergabeplattform für Impftermine, sowie gesonderte Anschreiben für besonders vulnerable Menschen. Die wieder steigende Nachfrage nach Impfungen, ob Erstimpfung oder Auffrischung, ist ein gutes Zeichen. Deshalb werden wir mit unserem Gesetz auch den Kreis der Impfberechtigten erweitern und Impfungen zum Beispiel durch Apotheker:innen oder Zahnärzt:innen nach vorheriger Schulung ermöglichen. Wir begrüßen daher, dass der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eine Impfstoff-Inventur angekündigt hat und weiter Impfstofflieferungen geplant sind.

Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht muss aus unserer Sicht auch verbunden werden mit einem Neustart bei der Impfkommunikation des Bundes. Sie muss die Klarheit erhöhen und sich vor allem an bislang ungeimpfte Menschen richten, beispielsweise über Fachärzt:innen und Multiplikator:innen (Impfbotschafter:innen) in Gemeinden, Vereinen und der Breite der Zivilgesellschaft. Viele Menschen haben immer noch Angst vor einem möglicherweise für sie und ihre Gesundheit schädlichen Impfstoff. Hier bedarf es größerer Aufklärung über die Sicherheit der in Deutschland und der EU zugelassenen Impfstoffe.
Um schon mal mit ein paar Mythen aufzuräumen:


– Ein starkes Immunsystem schütz vor einer Infektion: Das ist leider nicht so. Unser Immunsystem kennt das neuartige Coronavirus nicht, es gibt also keine nachgewiesene Immunität.

– Die Impfstoffe sind neu und es gibt keine Langzeitstudien zu möglichen Nebenwirkungen: Dazu muss man wissen, dass Impfstoffe, ob gegen COVID19 oder andere Erreger, schon nach wenigen Tagen im Körper abgebaut werden. Das, was bleibt und uns vor einer Erkrankung schützt, sind die gebildeten Antikörper. Das was landläufig als Nebenwirkungen bezeichnet wird, sind eigentlich Impfreaktionen – also die Antwort des Immunsystems auf eine durch den Impfstoff vorgegaukelte Infektion. Diese Impfreaktionen treten zeitnah zur Impfung auf, in der Regel bis spätestens acht Wochen danach. Allein in Deutschland sind schon über 100 Millionen Impfdosen verabreicht worden, so viel wie noch nie in so kurzer Zeit. Dadurch haben wir so viele Daten zu den Impfstoffen wie noch nie in der Geschichte der Medizin zu irgendeinem anderen Medikament. Die Behauptung, es würde zu wenig Daten geben, ist damit nicht nur nicht haltbar, genau das Gegenteil ist hier der Fall. Ja, es gibt Meldungen zu Impfreaktionen, die sind in der Regel aber mild (z. B. grippeähnliche Symptome) und im Verhältnis von insgesamt 1:30 000 auch relativ selten. Und ja, es gibt auch vereinzelte Meldungen zu starken Reaktionen wie Hirnvenenthrombosen oder Herzmuskelentzündungen und jeder einzelne Fall ist bedauerlich. Das Risiko nach einer Coronavirusinfektion an diesen Dingen zu erkranken, ist aber um ein Vielfaches höher als nach einer Impfung!

– Die Impfstoffe haben nur eine Notfallzulassung: Das ist nicht richtig. Richtig ist, dass die in der EU verwendeten Impfstoffe eine bedingte Zulassung von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA bekommen haben. Das bedeutet, dass die Überwachungsverfahren bei der Produktion strenger, die Hersteller zu höheren Kontrollen verpflichtet sind und engmaschigere Analysen zu den Daten durchgeführt werden müssen.

– mRNA-Impfstoffe verändern das Erbgut: Nein, mRNA-Impfstoffe verändern nicht das Erbgut. Sie enthalten vielmehr ein mRNA-Molekül mit einem Bauplan mit Hilfe dessen unsere Körperzellen angeregt werden, ein Protein des Coronaviruses zu bilden (das sogenannte Spike-Protein) und so Antikörper zu bilden. In unseren Körper sind übrigens permanent mRNA-Moleküle unterwegs, die andere Aufgaben haben. mRNA-Moleküle sind also nichts Neues und an und mit Ihnen wird schon seit sehr langer Zeit geforscht, nicht erst seit Beginn der Pandemie. Sie sind gar nicht dazu in der Lage das menschliche Erbgut zu verändern.

– Als gesunder Mensch muss ich mich nicht impfen lassen, mir kann nichts passieren: Mit zunehmendem Alter ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf erhöht, jedoch kann es auch junge vermeintlich gesunde Menschen treffen.

– Testen ist wirksamer als Impfen: Regelmäßiges Testen ist wichtig und richtig. Tests können aber nur eine Ergänzung zur Impfung sein, denn sie liefern keine hundertprozentige Sicherheit. So kann es z. B. sein, dass man sich infiziert hat, die Viruslast im Körper anfangs aber noch so gering ist, dass der Test nicht anschlägt.

– Impfen macht unfruchtbar: in vielen Studien wurde diese Behauptung widerlegt, im Gegenteil wurden Teilnehmerinnen von Impfstoffstudien schwanger und haben gesunde Kinder auf die Welt gebracht. Auch eine negative Auswirkung auf Spermien konnte wissenschaftlich widerlegt werden (einige Studien weisen sogar darauf hin, dass sich die Spermienqualität nach einer mRNA-Impfung verbessert, aber das ist noch nicht ausreichend verifiziert worden)

– Impfen bringt nichts, da Geimpfte das Virus auch weitertragen und selbst erkranken können: Es ist richtig, dass auch Geimpfte das Virus weitertragen können, allerdings seltener, da die Viruslast in ihrem Körper wesentlich geringer ist. Dadurch sind die Krankheitsverläufe in der Regel milder, weniger Menschen müssen intensiv medizinisch betreut werden. Dass man sogenannte Impfdurchbrüche haben wird, war von Anfang an klar – kein Impfstoff dieser Welt garantiert 100%igen Schutz.

– Nein, Medikamente machen die Impfung nicht überflüssig: Medikamente – sofern es sie überhaupt in ausreichendem Maße gibt – können erst wirken, wenn der Virus schon im Körper ist. Die aktuell durch die EMA zugelassenen Medikamente können auch nur einige der Symptome behandeln, wirken aber nicht direkt gegen das Virus. Momentan wird in den USA an zwei Medikamenten geforscht, die das Virus direkt angreifen, bis zu deren Zulassung wird es aber noch eine Weile dauern. Allen Medikamenten ist außerdem gemein, dass sie direkt zu Beginn der Infektion verabreicht werden müssen. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung helfen sie nicht weiter, also auch niemandem auf der Intensivstation.

– Die Pharmakonzerne profitieren von der Pandemie durch den Verkauf von Impfstoffen: Pharmakonzerne verdienen an den Impfstoffen, das ist richtig. Die Gewinne sind aber so verschwindend gering, da die Kosten für die Forschung und Entwicklung extrem hoch sind. Eigentlich wären sie sogar besser bedient, würden sie keine Impfstoffe sondern stattdessen Medikamente gegen die Langzeitfolgen und chronischen Erkrankungen entwickeln, die durch eine Coviderkrankung entstehen. Damit würden sie weitaus mehr verdienen.

– Die weltweite Verschwörung: Haben Sie schon mal ganz vielen Menschen ein Geheimnis erzählt? Glauben Sie wirklich, dass das bei einer Pandemie funktioniert?

Aus all diesen Gründen setzen wir uns auch für eine allgemeine Impfpflicht ein und möchten sie schnellstmöglich im Bundestag auf den Weg bringen. Klar ist nämlich: Die vierte Corona-Welle mit der Überlastung unserer Intensivstationen werden wir nur noch abmildern können, aber die fünfte Welle mit weiteren Tausenden Toten können wir mit einer Impfquote von über 85% verhindern. Nur mit einer solchen Impfpflicht kommen wir aus der Pandemie und nur so sichern wir die Gesundheit und die Freiheit aller.

Zum Schluss möchten wir noch einmal an Sie appellieren sich impfen zu lassen, denn es ist ein Segen der modernen Wissenschaft, dass wir mehrere gute und wirksame Impfstoffe gegen Covid19 zur Verfügung haben und weitere vielversprechende Impfstoffe wie der von Novavax sind in der Zulassung. In allen Ländern der Welt wird geimpft, alle internationalen und nationalen Gesundheitsbehörden, alle ernstzunehmenden Wissenschaftler:innen und Mediziner:innen raten zur Impfung. Bitte vertrauen Sie der Wissenschaft!

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!
Freundliche Grüße Team Janecek

Mehr kannst du über ihn auf Wikipedia oder seiner Bundestagsabgeordneten Seite erfahren. Mit Pflege und Medizin hat der Mann überhaupt nichts am Hut, aber engagiert sich in einem „Verein gegen betrügerisches Einschenken“.

7. Antwort einer Bundestagsabgeordneten auf den Brief zweier engagierter Pflegekräfte

Zwei Pflegekräfte haben mir das Antwortschreiben einer sehr jungen Abgeordneten der CDU zukommen lassen. Anonym darf ich diesen hier veröffentlichen. Ihr Antwort, die Impfquote ist generell zu niedrig (laut KROCO Studie – vom 28.06.2021 bis 26.07.2021 – waren 91% des teilnehmenden Krankenhauspersonals vollständig geimpft). Aber keine Angst die junge Abgeordnete ist sich ihrer Verantwortung bewusst und möchte nicht explizit die Pflege bestrafen, sondern setzt sich direkt für eine generelle Impfpflicht ein. Der altruistische Appell der Abgeordneten am Ende zeigt wie weit sich Politik von der Gesellschaft entfernt hat.

Sehr geehrte Frau XY, sehr geehrte Frau XY,

vielen Dank für Ihre Mail. Sie wissen, wie hoch ich Ihre Arbeit schätze und besonders die Pandemie fordert Ihnen alles ab. Mir ist durchaus bewusst, dass Sie schon seit vielen Monaten ganz oft an Ihre psychischen sowie physischen Grenzen kommen.

Sie wissen aber auch, das sich Tag für Tag die Lage auf den Intensivstationen unseres Landes verschärft. Ärzte und Pflegekräfte arbeiten am Limit, und immer mehr Corona-Patienten müssen in weiter entfernte Kliniken verlegt werden. Erste Studien deuten auf eine deutlich höhere Infektiosität der neuen Omikron-Variante des Corona-Virus hin. Unser Land befindet sich in einer sehr schwierigen Situation. Impfen ist einfach das stärkste Werkzeug gegen dieses Virus.

Wie viele andere habe ich beim Impfen auf die Solidarität innerhalb der Gesellschaft gesetzt, aber die Impfquote ist leider viel zu niedrig geblieben. Das ist ein Faktum, das man anerkennen muss.
Aus Verantwortung gegenüber den Menschen in unserem Land habe ich dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zugestimmt, denn dieser Gesetzentwurf enthält auch weitere wichtige und dringend notwendige Regelungen. Ich habe allerdings eine Erklärung zum Plenarprotokoll gegeben. Dabei habe ich mich ausdrücklich gegen eine sektorale Impfpflicht nur für das Personal in Gesundheitsberufen ausgesprochen, denn dies greift deutlich zu kurz. Es dürfen nicht diejenigen bestraft werden, die diese Pandemie seit fast zwei Jahren an vorderster Front bekämpfen. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, gerade auch bei den immer mehr auftretenden Virusvarianten einen gesamtgesellschaftlichen Weg aus der Pandemie aufzuweisen. Der Anteil der Geimpften im Pflegebereich ist bereits heute weit überdurchschnittlich.

Deswegen bleibt die Impflicht in letzter Konsequenz der einzige Weg, wenn wir aus der Dauerschleife Corona ausbrechen wollen. Die Bundesregierung muss jetzt zeitnah einen Gesetzentwurf über eine allgemeine Impfpflicht in den Deutschen Bundestag einbringen.

Liebe Frau XY, liebe Frau XY, ich weiß, dass Sie Ihre Arbeit mit ganz viel Herzblut machen, denn es ist für Sie nicht einfach ein Beruf, sondern eine Berufung. Bitte steigen Sie nicht aus, Ihre Patientinnen und Patienten brauchen Sie!

Viele Grüße

32-jährige Bundestagsabgeordnete CDU
8. Antworten der AfD

Dr. Marc Jongen

Vielen Dank für Ihre Zuschrift.

Herr Dr. Jongen ist strikt gegen eine „Impf-Pflicht“.

Eine Impf-Pflicht würde Demokratie und Menschenrechten widersprechen und gegen das Grundgesetz verstoßen. Unser Staat gründet auf der Freiheit des mündigen Bürgers. Jeder Einzelne muss sich frei informieren und individuell entscheiden können, welche Risiken er eingehen will – gerade wenn es um weitgehend unerforschte Impfstoffe geht. Gerade in Deutschland müssen wir den Nürnberger Kodex sehr ernst nehmen. Dass die Impfung nicht das Allheilmittel ist, zeigen die immer zahlreicheren Impfdurchbrüche. Anstatt die Gesellschaft weiter zu spalten sollte die Politik sich daher auf praktikable Lösungen – wie etwa Medikamente und Pflegepersonal – konzentrieren!

Mit freundlichen Grüßen

Hübner

Leiter des Abgeordnetenbüros
von Dr. Marc Jongen, MdB

Karsten Hilse

Sehr geehrte Sabrina,

für mich ist die Einführung eines Impfzwangs, egal ob für die ganze Bevölkerung oder für einzelne Berufsgruppen, ein Angriff auf grundgesetzlich garantierte Freiheitsrechte und die im Grundgesetz verankerte Würde des Menschen. Ich bitte all diejenigen, die sich bisher aus guten Gründen gegen eine Impfung entschieden haben, standhaft zu bleiben. Ich bezweifle, dass der Staat die Impfung erzwingen kann. Bis zum 15.März kann noch viel passieren und der Widerstand gegen die Impfpflicht wächst allerorten, auch von Menschen, die sich impfen ließen. Ich werde auf jeden Fall gegen jedwede Impfpflicht stimmen und weiterhin für den Erhalt unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung kämpfen.

Beste Grüße

Karsten Hilse, MdB

Fabian Jacobi

Sehr geehrte Krankenschwester Sabrina,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir halten die Entwicklung, die Staat und Gesellschaft im Umgang mit dem Corona-Virus derzeit nehmen, ebenfalls für in hohem Maße besorgniserregend.

Soweit es um die Einführung einer Impfpflicht geht, die aktuell für bestimmte Berufsgruppen, absehbar aber für alle Menschen in Deutschland eingeführt werden soll, hat die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag den klaren Standpunkt, diese abzulehnen.

Die parlamentarische Behandlung des Themas, insbesondere die von uns dazu gestellten Anträge und die gehaltenen Reden, können Sie auf den Internetseiten des Bundestags nachverfolgen, aus der laufenden Sitzungswoche beispielsweise hier: Link

Der Abgeordnete Jacobi teilt den Standpunkt unserer Fraktion und wird in der morgigen namentlichen Abstimmung zur jüngsten Änderung des Infektionsschutzgesetzes natürlich auch entsprechend abstimmen.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Katharina Troost
Sachbearbeiterin

Martin Renner

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Freitag wird im Deutschen Bundestag über das „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 und zur Änderung weiterer Vorschriften im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie“ abgestimmt werden.

Erneut erreicht meine Kollegen und mich zu diesem Thema eine enorme Flut an Schreiben von wachen Bürgern, die sich zutiefst besorgt über diesen neuerlichen Angriff auf Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung zeigen.

Selbstverständlich wird die gesamte AfD-Fraktion konsequent und aus tiefster Überzeugung GEGEN eine Impfpflicht stimmen.

Dieses Gesetz stellt mit der impliziten Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen und der sich abzeichnenden Impfpflicht für alle Bürger in Deutschland eine ungeheure Grenzüberschreitung dar.
Die Alternative für Deutschland vertritt die Position, dass die Entscheidung für oder gegen eine Impfung freiwillig und selbstbestimmt von jedem Bürger selbst zu treffen ist. Es darf weder einen direkten, noch einen indirekten Impfzwang geben.

Wir stehen für die bedingungslose Rückkehr zu unserem Grundgesetz und den darin garantierten Grund- und Freiheitsrechten aller Bürger.

Olaf Scholz hat im Wahlkampf behauptet: „Wir haben jetzt keine Impfpflicht und wollen sie auch nicht einführen“. Auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat im Wahlkampf eine Impfpflicht, auch für spezielle Berufsgruppen, ausgeschlossen. Inzwischen ließ der neue Bundeskanzler verlautbaren, dass es für ihn und seine Regierung keine roten Linien mehr gebe. Aus Sicht der AfD-Fraktion wäre eine allgemeine Impfpflicht – insbesondere vor dem Hintergrund des in Artikel 2 des Grundgesetzes garantierten Rechts auf körperliche Unversehrtheit – völlig unverhältnismäßig und darf nicht hingenommen werden.

Sprechen auch Sie weiter mit Freunden und Bekannten, scheuen Sie die Diskussion nicht und lassen Sie sich nicht einschüchtern. Wir müssen in unserem Land gemeinsam wieder zurück zu Freiheit und Rechtsstaatlichkeit kommen.
Dafür steht inzwischen leider nur noch die Alternative für Deutschland.

Ich grüße Sie freundlich
Ihr
Martin E. Renner, MdB

Springer René

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Ihren Offenen Brief vom 5. Dezember 2021 möchte ich Ihnen danken.

Die Impfpflicht ist ein Angriff der Regierung auf das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit. Für eine verpflichtende Impfung aller Bürger gibt es weder eine zwingende medizinische Begründung, noch ist eine solche Impfpflicht verhältnismäßig. Impfungen, die keine dauerhafte sterile Immunität zur Folge haben, dienen allein dem Eigenschutz, deswegen muss die Entscheidung darüber auch der Eigenverantwortung des einzelnen Bürgers überlassen bleiben.

Der Ruf nach einem generellen Impfzwang soll offenkundig die Schuld für falsche Corona-Politik und gebrochene Versprechen im Zusammenhang mit der Impfkampagne auf die Bürger abwälzen. Die maßlose und unverantwortliche Stimmungsmache gegen ungeimpfte Mitbürger hat unsere Gesellschaft schon jetzt tief zerrissen.

Einem generellen direkten Impfzwang in Deutschland wie auch der mit den 2G-Verschärfungen auf die Spitze getriebenen systematischen Ausgrenzung und Diskriminierung gesunder, ungeimpfter Mitbürger und forcierten Spaltung unseres Landes wird sich die AfD-Fraktion mit aller Kraft entgegenstemmen.

Die Alternative für Deutschland wird selbstverständlich gegen eine Impfpflicht stimmen.
Ich kann an der Abstimmung selbst leider nicht teilnehmen, weil ich in mich wegen eines positiven Corona-PCR-Tests in häuslicher Quarantäne befinde.

Für Ihr politisches Engagement danke ich Ihnen vielmals!

Mit freundlichen Grüßen

René Springer, MdB

Thomas Seitz

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Mail.

Das Thema gesetzliche Impfpflicht sehen wir, was Ihnen bekannt sein dürfte, ebenfalls sehr kritisch. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat als einzige Fraktion klar gegen eine gesetzliche Impfpflicht Stellung genommen und wird dies auch künftig tun. Höchst bedenklich erscheint uns auch, Schwangere und Kinder impfen zu lassen. Im Gegensatz zur Masern-Impfung handelt es sich beim Impfstoff gegen das Covid-19-Virus nicht um einen ausgereiften und seit Jahrzehnten hoch wirksamen sowie bewährten Impfstoff. Die Schutzwirkung des Impfstoffes gegen das Covid-19-Virus ist selbst bei Experten umstritten. Insofern können wir Ihre Bedenken gegen die von den Regierenden betriebene Corona-Politik nachvollziehen. Wir versichern Ihnen, dass wir uns auch künftig bemühen werden, unsere Bedenken politisch vorzutragen und Geltung zu verschaffen und danken Ihnen sehr für Ihre enorme Leistung und Ihr persönliches Engagement, die Sie jeden Tag für uns alle erbringen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit!

Mit freundlichen Grüßen

Victoria Bronson, Ass.iur.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Thomas Seitz MdB

Sichert Martin

Sehr geehrte Mitarbeitende in der Pflege und im sozialen Bereich, sehr geehrte Schwester Sabrina,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben, ich habe es mir aufmerksam und mit sehr viel Zustimmung durchgelesen. Ich habe mich bereits mehrfach öffentlich dazu geäußert, dass eine Impfpflicht für Pflegeberufe kontraproduktiv ist. Wir haben bereits jetzt Notstand in dieser so wichtigen Berufsgruppe, wir sollten jene, die diese schwere Aufgabe übernehmen, nicht auch noch massiv bevormunden und unter Druck setzen, sondern vielmehr fördern und die Arbeitsbedingungen verbessern – und zwar dauerhaft und nicht nur einmalig mit einer Bonuszahlung. Siehe dazu auch meine Bundestagsrede:
https://www.youtube.com/watch?v=CiiM80tl1M0 („Pflege stärken statt Impfpflicht“)

Und siehe dazu auch meine Presseerklärung:
https://afdbundestag.de/martin-sichert-impfpflicht-fuer-pflegekraefte-schaedigt-das-gesundheitswesen-massiv/

Ich bin jedenfalls gegen eine Impfpflicht sowohl für bestimmte Berufsgruppen als auch allgemein und werde – genauso wie meine Fraktionskollegen – definitiv dagegen stimmen.

Als designierter gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagfraktion habe ich mir für die kommende Legislaturperiode als wichtigste Aufgabe die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Pflegekräften vorgenommen. Ich würde mich freuen, wenn ich diesbezüglich mit Ihnen und Ihren Kollegen dafür weiter in Kontakt bleiben könnte, denn Sie als Betroffene können mir am besten schildern, wo und wie der Gesetzgeber ansetzen kann, um Tätigkeiten im sozialen Bereich attraktiver zu gestalten. Gerne lade ich Sie dafür zu einem Gespräch in mein Abgeordnetenbüro ein!

Herzliche Grüße
Martin Sichert

Münzenmaier Sebastian

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Zunächst darf ich um Verständnis ersuchen, dass die Beantwortung gelegentlich etwas Zeit in Anspruch nimmt. Allerdings sind wir bemüht, alle konstruktiven Zuschriften zu beantworten, daher ergibt sich unter Umständen eine gewisse Verzögerung.

Wie Sie womöglich wissen, positionieren sich die AfD-Bundestagsfraktion sowie Herr Münzenmaier klar gegen eine Corona-Impflicht.
Diese Position wird durch regelmäßige parlamentarische Initiativen und Anträge an den Deutschen Bundestag substantiiert und dementsprechend auch an die Öffentlichkeit kommuniziert.
Erst kürzlich machte unsere Fraktionsvorsitzende, Frau Dr. Alice Weidel, dies in einem Rundumschlag unmissverständlich klar.
Umfangreiches Informationsmaterial finden Sie auf unserer Netzseite:
https://q2z7z6i5.rocketcdn.me/wp-content/uploads/2020/11/afd_btf_drittes_bev%C3%B6lkerungsschutzgesetz_flyer_digitale_version.pdf
https://q2z7z6i5.rocketcdn.me/wp-content/uploads/2020/05/afd_btf_corona_flyer_digitale_version.pdf
https://q2z7z6i5.rocketcdn.me/wp-content/uploads/2021/03/flyer_aufbruch-fuer-deutschland_digitale-version.pdf
Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hatte noch vor der Bundestagswahl einen Antrag eingebracht, mit dem die Bundesregierung aufgefordert werden sollte, sicherzustellen, dass eine Verpflichtung von Kindern zur Impfung gegen das Covid-19-Virus ausgeschlossen wird. Der Bundestag sollte überdies feststellen, so der Antrag, dass eine Zwangsimpfung von Kindern gegen den Willen der Eltern einen massiven Eingriff in das im Grundgesetz festgelegte elterliche Sorgerecht darstellt. Ein Eingriff in das Elternrecht bedarf nach Ansicht unserer Bundestagsfraktion einer gesetzlichen Eingriffsgrundlage. Sie unterliegt strengen Anforderungen hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit. Eine gesetzliche Impfpflicht für Kinder ist höchstens in Bezug auf solche Krankheiten verfassungsrechtlich zulässig, die für das Leben oder die Gesundheit des Kindes fatale Folgen haben können und bei denen bereits ausreichend ausgereifte, wirksame und insgesamt unbedenkliche Impfstoffe existieren. Die Mehrzahl der Kinder zeigt nach bisherigen Studien keine Symptome oder aber einen milden Krankheitsverlauf, wenn sie sich mit dem Coronavirus anstecken.
https://dserver.bundestag.de/btd/19/320/1932086.pdf
Bereits zuvor positionierte sich die AfD-Fraktion gegen eine Covid-19-Impfung bei gesunden Kindern und Jugendlichen, da es nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft ethisch bedenklich ist, eine allgemeine Empfehlung zur Impfung Minderjähriger auszusprechen, zumal für den neuartigen mRNA-Impfstoff jede Langzeiterfahrung fehlt. Dasselbe gilt umso strikter für eine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche.
https://dserver.bundestag.de/btd/19/309/1930962.pdf
Auch grundsätzlich lehnt die AfD eine Impflicht ebenso ab, wie die daraus resultierende und derzeit von Politik und Medien immer stärker forcierte Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der jenen Bürgern, die sich aus guten Gründen gegen eine Impfung mit den neuartigen Vakzinen aussprechen, zunehmend die Teilhabe am öffentlichen Leben aberkannt werden soll.
Bereits seit dem Frühjahr 2020, dem Beginn der Coronasituation, versagt die Bundesregierung bei dem Schutz der besonders durch Covid-19 bedrohten Risikogruppen. Stattdessen wurde das Land mit andauerndem Lockdown überzogen, obwohl der bereits der damalige Gesundheitsminister Spahn dies noch nach dem ersten Lockdown im Sommer 2020 als Fehler bezeichnet und für die Zukunft ausgeschlossen hatte.
Dass nun Länder selbst jene Staaten, die eine besonders hohe Impfquote erreicht haben, regelmäßige Erneuerungen der Impfung vorsehen und immer wieder Impfdurchbrüche konstatieren müssen zeigt, dass die neuartigen Vakzine keinesfalls ausgereift sind. Wenn nun nicht nur eine Drittimpfung (sogenannter „Booster“) gefordert wird, obwohl auch dies nur eine sehr ineffektive Wirkung zeigt, dann beweist sich endgültig, dass jede Skepsis gegenüber diesen Impfstoffen berechtigt ist.
Hierzu hat Sebastian Münzenmaier erst kürzlich im Bundestag gesprochen:
https://www.sebastian-muenzenmaier.de/rede-gegen-freiheitseinschraenkungen-trotz-ende-der-epidemischen-lage/
Auch verbietet sich jeder Vergleich mit anderen Impfungen, die teilweise seit über 100 Jahren verpflichtend sind. Denn diese sterilisieren dauerhaft und absolut wirksam gegen wesentlich schwerwiegendere Krankheiten. Zudem sind diese Impfungen längst ausgeforscht, was bei den neuartigen MRN-Vakzinen keineswegs der Fall ist.

Der Ausschluss von Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben, nur weil sie sich nicht mit den neuartigen mRNA-Impfstoffen ist ein offener Verfassungsbruch. Wenngleich die Eindämmung des Coronavirus und der damit einhergehenden Krankheit Covid-19 einen legitimen Zweck darstellen mag, wäre eine allgemeine Impfpflicht unverhältnismäßig. Schon eine Geeignetheit steht in Frage, denn offensichtlich wirken die Impfstoffe wesentlich weniger, als von der Politik versprochen. Nicht nur, dass sie keineswegs eine Ansteckung der Geimpften verhindert. Sie verhindert auch nicht die Weiterverbreitung des Virus. Vielmehr werden die Geimpften durch die gegenwärtige Regierungs- und Medienkommunikation in trügerischer Sicherheit gewogen. Zudem wird auch die Wirkdauer der Impfstoffe ständig als geringer bewertet. Mithin wird die Bekämpfung der Pandemie durch die Impfungen nicht in einem solchen Maß gefördert, als dass eine Impflicht als zweckmäßig erscheint. Auch dürfte sie nicht erforderlich sein. Schon eine flächendeckendere Testpflicht wäre wohl ein gleichwertiges Mittel, das weniger in die Grundrechte eingreifen würde, als ein verpflichtender medizinischer Eingriff mit neuartigen Impfstoffen, die mit Nebenwirkungen einhergehen, über deren tatsächliches Risiko bislang Unklarheit besteht. Auch dürfe dies den sozialen Frieden im Lande noch weiter gefährden, sie ist also auch politisch nicht geboten.

Aus diesen Gründen lehnt Her Münzenmaier eine Impflicht mit den neuartigen Corona-Impfstoffen in aller Schärfe ab!

Gleiches gilt für stetige Verlängerung der sogenannten „Epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ respektive deren Weiterführung durch die Hintertür. Herr Sebastian Münzenmaier und die gesamte Fraktion der Alternative für Deutschland haben auch sämtliche diesbezügliche Gesetzesänderungen scharf abgelehnt und werden derartige Auswüchse auch in Zukunft politisch und juristisch bekämpfen.

Mitgliedsstaaten nicht verbindlich. Gleichwohl spricht eine derartige Missachtung natürlich Bände.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Abgeordnetenbüro Sebastian Münzenmaier

Protschka Stephan

Sehr geehrte Schwester Sabrina,
sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für ihre Mail.
Gerne habe ich Ihren Offenen Brief Herrn Protschka vorgelegt.
Er dankt Ihnen für Ihre offenen Worte und wird Ihre genannten Aspekte gerne berücksichtigen.
Er ist der Meinung, dass Impfen eine persönliche und freiwillige Entscheidung bleiben sollte und wird gegen eine allgemeine Impfpflicht stimmen.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

i.A.

Sabine Wächter
Sekretärin

Springer René

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 5. Dezember 2021, deren Eingang ich Ihnen bestätige.

Ich werde Herrn Springer Ihr Schreiben vorlegen.

Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Dörte Gehring

9. Die Linke enthielt sich mit 32 Stimmen und der einzige Abgeordnete der uns antwortete belog uns

Die Linke hat sich mit 32 Stimmen enthalten, 6 Stimmen wurden nicht abgegeben und nur eine Person hat mit nein gestimmt. Würde man meinen, dass vielleicht der einzige Abgeordnete – Andrej Hunko – der uns am Tag vor der Abstimmung geantwortet hat, mit nein gestimmt hat, wie in seiner Antwortmail an uns behauptet, täuscht man sich.

Auch gegen diese Form der Impfpflicht werde ich mit Nein stimmen.

Liebe Krankenschwester Sabrina,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich aufgrund der Vielzahl der E-Mails nicht auf jede individuell eingehen kann.

Ich habe mich persönlich für die Impfung entschieden und bin dennoch gegen die Einführung einer allgemeinen COVID-19-Impfpflicht.

Bei den in Deutschland verfügbaren Impfstoffen gegen Covid-19 handelt es sich um Vakzine mit neuartigem Verfahren und bedingter Zulassung, die abhängig von Alter und Vorerkrankungen einen relevanten Schutz vor schweren Verläufen und einen begrenzten Schutz vor Weiterverbreitung des Virus gewährleisten. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas wies darüber hinaus zurecht darauf hin, was die Impfstoffe nicht leisten können: eine umfängliche Immunisierung und darüber eine Ausrottung des Virus. Die Impfung ist deshalb für bestimmte Bevölkerungsgruppen sinnvoll. Die Abwägung zwischen Risiko und Nutzen stellt sich je nach individuellen Merkmalen aber unterschiedlich dar. Deshalb muss die Impfung eine individuelle Entscheidung bleiben.

Diese Position der Freiwilligkeit hat im Januar auch die Parlamentarische Versammlung des Europarates mit überwältigender Mehrheit betont (https://pace.coe.int/en/files/29004/html)  – auch um Vertrauen zu schaffen und eine höhere Akzeptanz zu erreichen.

Viele historische Erfahrungen und auch aktuelle Ländervergleiche zeigen, dass autoritäre Maßnahmen wie etwa eine Impfpflicht nicht geeigneter zur Pandemiebekämpfung sind. Das Ziel einer höheren Impfquote, insbesondere in den Risikogruppen ließe sich auch mit deutlich milderen Mitteln erreichen. Statt einer Impfpflicht brauchen wir aufsuchende niedrigschwellige Angebote, insbesondere bzgl. Risikogruppen. Das Bundesland Bremen (https://taz.de/Gesundheitssenatorin-ueber-Impfpflicht/!5818583/) aber auch andere europäische Länder haben ohne Verpflichtung hohe Impfquoten erreicht.

Darüber hinaus brauchen wir endlich eine verlässliche und transparente Datenerhebung, sowie eine Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Entlohnung der Pflegekräfte. Das würde auch das Vertrauen in die Corona-Politik signifikant erhöhen.

Zum aktuellen Geschehen im Bundestag: In der laufenden Sitzungswoche hat die neue Regierungskoalition zwei Sondersitzungen durchgedrückt, um ihren Gesetzentwurf zur einrichtungsbezogenen Impfplicht in nur vier Tagen durch den Bundestag zu peitschen. https://dserver.bundestag.de/btd/20/001/2000188.pdf

Dieses verkürzte Verfahren ist umso absurder, als die berufsbezogene Impfplicht erst zum 15.03.21 eingeführt werden soll. Die Eile wäre so also gar nicht geboten. In der Sondersitzung am Dienstag wurde der Gesetzentwurf in der 1. Lesung eingebracht, am Mittwoch fand ein Fachgespräch zum Thema statt und am Freitag die 2. und 3. Lesung mit der Abstimmung. Auch gegen diese Form der Impfpflicht werde ich mit Nein stimmen.

Mit besten Grüßen

Andrej Hunko

Frau Wagenknecht hat uns zwar nicht geantwortet, aber sie hat zum Glück dieses Mal mit nein gestimmt.

10. Von der FDP bekamen wir eine Antwort von Olaf in der Beek, am 10.12. stimmte er mit „Ja“ für die Impfpflicht

Antwort von Bundestagsabgeordneten Olaf in der Beek (FDP) – 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages – am 06.12.2021. Zum Zeitpunk unseres Schreiben lagen ihm keine Gruppenanträge vor und wenn müssen diese reiflich und kritisch geprüft werden. Nun ja er stimmte am 10.12.2021 für eine Impfpflicht in der Pflege.

Sehr geehrte Frau Sabrina,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die Frage nach einer allgemeinen Impfpflicht ist eine der kontroversesten in der aktuellen Situation. Grundsätzlich ist es in einer demokratischen Gesellschaft gut, wenn es auch zu streitbaren Themen offene Diskussionen gibt.

Es ist richtig, dass diese Debatte und auch eine mögliche Abstimmung im Deutschen Bundestag als höchstem Organ der Legislative in Deutschland stattfinden.

Bisher liegen jedoch keine der angekündigten Gruppenanträge vor. Da es bei der Thematik um wichtige Detailfragen geht, kann ich eine Entscheidung über mein Abstimmungsverhalten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen. Dies wird nach sorgfältiger und kritischer Durchsicht der Anträge erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
Olaf in der Beek

Alle Abstimmungsergebnisse in der Übersicht

Hier der Brief an die Bundestagsabgeordneten


Es zeigt sich einmal mehr, dass die Bundestagsabgeordneten unsere Stellung in der Gesellschaft wohl kaum einschätzen können. Ich fordere alle Kollegen auf, beugt euch nicht diesem Druck wenn ihr von dieser Impfung nicht überzeugt seid.
Abschließend möchte ich sagen, man sollte sich immer die Frage stellen, welchen persönlichen Interessen folgen diese Menschen! Für mich ist klar, jeder wird sich für sein Handeln – vielleicht nicht jetzt gleich – verantworten müssen.

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Impfpflicht Impfung Intensivstation Krankenhaus Pflege

Intensivkrankenschwester Ramona im Interview auf der Versammlung in Aschaffenburg

Gänsehautmomente

Update: Die Intensivkrankenschwester wurde inzwischen freigestellt, die Stellungnahme des Krankenhauses habe ich am Ende mit eingepflegt.

Alle diese Menschen sollen Coronaleugner, Impfgegner, Covidioten und wie sie nicht von Medien, Politikern und dem Großteil der Gesellschaft bezeichnet werden, sein? Schaut euch die Bilder an und beurteilt es selbst.

Krankenschwester Ramona Storm, tätig auf einer Intensivstation in Aschaffenburg, gibt auf der friedlichen Versammlung der „Entfesselten Kamera“ ein Interview. Ihre ganz klare Haltung eine Impfung muss freiwillig sein und sollte es ab März eine Impfpflicht geben, dann ist es für sie mit der Arbeit vorbei.
Außerdem spricht sie an, dass die Intensivstationen voll sind, aber nicht mit Corona-Patienten und sie nur einen Patienten kennt der nicht geimpft war, alle anderen waren 2-fach oder sogar schon 3-fach geimpft. Erzählt wird ihrer M.n. etwas anderes. Der Impfstatus ist nicht eindeutig zu erkennen, man muss dies beim Patienten selbst erfragen, Nebenwirkungen durch Impfungen gibt es nicht, das sind nur Symptome von Krankheiten.
Hierbei muss unbedingt berücksichtigt werden, Intensivstationen sind sehr kostenintensiv, man kann sich nicht erlauben die Betten leer stehen zu lassen. Es ist also ein normaler ökonomischer Prozess, dass die immer gut gefüllt sind.

Auffällig viele junge Menschen mit Schlaganfall, TIAs und GBS (Guillain-Barré-Syndrom), vielfach direkt nach der Impfung. Bei einer Sinusvenenthrombose wird es mit der Impfung bereits in Verbindung gebracht, bei den anderen auftretenden möglichen Nebenwirkungen nicht. Bei der Schweinegrippe und dem Impfstoff Pandemrix sagt sie, hatte man den Auftrag dies zu dokumentieren, jetzt nicht.

Natürlich wollen Geimpfte das nicht an sich heran lassen schließlich ist es erschütternd. Sie war in der ganzen Zeit noch kein einziges mal positiv getestet worden.

Letztes und vorletztes Jahr sind viele ihrer Kollegen von der Intensivstation gegangen und die Klinikleitung hat sich nicht bemüht die Mitarbeiter zu halten. Auf Intensivstation helfen nun sehr viele Kollegen aus der Zeitarbeit aus und wenn zu wenig Personal vorhanden ist werden Betten zu gemacht oder abgemeldet.

Dieses Video zeigt eindrucksvoll, dass hier keine Rechtsextremen, Linksextremen, Coronaleugner, Impfgegner oder gar gewalttätige Menschen auf der Straße sind, hier ist die Mitte der Gesellschaft auf der Straße. Für die Versammlung hat sich Intensivkrankenschwester Ramona sogar einen Gimbal gekauft. Für alle die das noch kein Begriff ist, es ist ein Stabilisierungssystem zum Filmen: Eine Art kleines Stativ, das man während dem Filmen in der Hand hält.
Mich und viele andere Menschen kann man nicht mehr aufhalten, denn wir entscheiden selbst über unseren Körper und da ist es unerheblich ob an der nächsten Ecke mit einer Bratwurstsemmel, der Impfung in der Elbphilharmonie oder bei MC Donalds gelockt wird. Mal davon abgesehen, überhaupt daran zu denken, MC Donalds mit Gesundheitsschutz überhaupt zu assoziieren.

In Hamburg waren Schätzungen zu folge 12.000 Menschen auf der Straße, in Neumarkt i.d.Opf. waren 3.000 Menschen auf der Straße, in Fürth, Aschaffenburg, Rosenheim, …. überall stehen die Menschen auf, denn die rote Linie ist schon lange überschritten.


Mit großem Entsetzen hat das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau von dem Video einer Mitarbeiterin der NITS erfahren, das heute in den Sozialen Medien verbreitet wurde. Das Klinikum distanziert sich aufs Schärfste von den darin getätigten, befremdlichen Aussagen der Mitarbeiterin. Sie wurde bis auf Weiteres freigestellt. Weitere rechtliche Schritte werden geprüft.

13. Dezember auf Instagram
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Corona Krankenhaus Medien Politik

Geschlossene Krankenhäuser 2021

Und ich dachte wir haben 2020 sehr viele Krankenhäuser zu Grabe tragen müssen. Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag: „Schock: 25 Krankenhausschließungen 2020 in Deutschland”. Gerade in einer Zeit in der Omikron wütet – wovon Afrika offensichtlich gar nichts weiß – sollte man sich doch sehr genau ansehen in wieweit unsere Politik die aktuelle Versorgungslage im Griff hat. Ich war überrascht, aber ihr könnt es euch sicherlich schon denken, wäre es eine positive Entwicklung hätten wir wohl keinen Pflexit und es gäbe keine 460 Pflegekräfte die mit mir – bei einer Impfpflicht – den Beruf verlassen würden.

Seit 1991 fielen 1.011 Krankenhäuser dem Ökonomisierungstrend der Politik zum Opfer. Sprich von ursprünglich 2.411 Krankenhäusern auf 1.400. Die Prognose ist keine Gute, denn Jens Spahn plante eine Krankenhausstruktur in ganz Deutschland von 600 Krankenhäusern und Karl Lauterbach, als bekannter Ökonom, schlägt da sicher in die selbe Kerbe. Eine weitere nüchterne Erkenntnis, 2018 befindet sich jedes dritte Krankenhaus in privater Trägerschaft.

Aber keine Sorge, die nachfolgenden Presseartikel sollten dich auf gar keinen Fall beunruhigen, denn wenn wir nun eines gelernt haben, dass wir uns auf das Wort unserer gewählten Politiker verlassen können. Wenn die also sagen, sie haben alles im Griff, dann ist das auch so – nur selten irren die sich und schieben es dann auf die Umstände die sich verändert haben, die natürlich nicht vorherzusehen waren.

Genauso wie eben folgendes Szenario, was vorher eben nicht absehbar war, aber auch nie rückgängig gemacht wurde:
2004 wurde mit der Einführung der DRG-Fallpauschalen das bis dahin geltende Kostendeckungsprinzip abgelöst. Die Fallpauschalen decken seither nicht mehr alle Behandlungs- und Betriebskosten ab. Dies führt bei vielen Krankenhäusern zur Unterfinanzierung und damit zu hohen Defiziten, die von öffentlichen Haushalten ausgeglichen werden müssten.
Die Folge ist: Private Investoren würden herangezogen, die profitorientiert wirtschaften wollen. Die vier großen Krankenhauskonzerne Fresenius/Helios SE, Asklepios Kliniken GmbH, Röhn AG und Sana AG erwirtschafteten auf dem Rücken von Personal und Patienten Profite im Milliardenbereich und schütten Dividenden an Aktionäre aus.

Sie gehören zu gewinnorientierten Konzernen und ich wage zu bezweifeln, dass diese unserem Credo in der Pflege jemals nachkommen werden – Pflegequalität über Erlöse zu stellen.

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Schließung von Krankenhäusern und Abteilungen

  1. Krankenhaus Kloster Lehnin (Brandenburg) Schließung zum Jahreswechsel 2020/2021. Januar
  2. Krankenhaus Maria-​Hilf Tönisvorst (NRW) Schließung zum Jahreswechsel 2020/2021. Januar
  3. Krankenhaus Havelberg (Sachsen Anhalt) Schließung. März
  4. Klinik Dudweiler (Saarland) Schließung eine Entscheidung der Caritas-Trägergesellschaft Saarbrücken. April
  5. Ungenutztes Notfallzentrum Berliner Corona-Klinik an der Messe wird wieder abgebaut. Juni
  6. Intensivstation am Krankenhaus Roding der Sana Kliniken (Bayern) Schließung. August
  7. Klinikum Oberkirch (Baden-Württemberg) Schließung. September
  8. Klinikum Westmünsterland schließt zwei Standorte in Stadtlohn und Vreden (NRW). Die Häuser in Stadtlohn und Vreden werden umgewidmet, die bisherigen Aufgaben wandern nach Bocholt, Borken und Ahaus. Vermutlich bleibt der Personalbestand erhalten. War da nicht der Wahlkreis von unserem noch Gesundheitsminister Jens Spahn. Oktober
  9. Klinik Borstel (Schleswig Holstein) Schließung. Dezember
  10. Neurologische Fachklinik Dietenbronn Schwendi (Baden Württemberg) Schließung des 65-Betten-Haus zum Jahresende. Dezember
  11. Krankenhaus Ebern (Bayern) Teilschließung. Juni
  12. Helios Klinik Bad Gandersheim (Niedersachsen) schließt Geriatrie. Februar
  13. Haßberg-Kliniken (Bayern) stationäre Chirurgie am Haus Ebern Schließung wie geplant bis zum Jahresende. Dezember
  14. Diakonie Klinikum Neunkirchen (DKN gGmbH) (Saarland) schließt Urologie und Gefäßchirurgie. Juni
  15. Helios Klinik Attendorn (NRW) Schließung der gynäkologischen und geburtshilflichen Versorgung. November
  16. Helios-Klinik Leisnig (Sachsen) Schließung der Gynäkologie. Oktober
  17. Frauenklinik in Ibbenbüren (NRW) wurde geschlossen. Ist das nicht in der Nähe des Wahlkreises von Jens Spahn? 12. Oktober
  18. Friesoyther Krankenhaus (Niedersachsen) schließt Geburtshilfeabteilung. September
  19. Krankenhaus in Paderborn (NRW) schließt Kreißsaal wegen Mangel an Hebammen. September
  20. Geburtshilfe Bad Honnef (NRW) Schließung. September
  21. Sankt Remigius Krankenhaus Opladen (NRW) Schließung der Abteilungen Gynäkologie und Geburtshilfe. Ende Juni 2021
  22. Regiomed in Hildburghausen (Thüringen) Schließt Geburtenstation. Februar
  23. Wertachklinik Schwabmünchen (Bayern) Geburtenstation bleibt geschlossen. Februar
  24. Klinikum Emden (Niedersachsen) schließt die Geburtshilfe. Januar
  25. Krankenhaus Weisswasser (Sachsen) schließt Kinderstation mit 15 Betten. März
  26. Ameos Kliniken Schönebeck (Sachsen-Anhalt) macht Geburtshilfe und Klinik für Kinder wegen Personalmangel dicht. Dezember
  27. Gardelegener Kinderklinik (Sachsen-Anhalt) für Kinder- und Jugendmedizin soll im Krankenhaus Ende des Jahres geschlossen werden. Dezember
  28. Krankenhaus in Trier-Ehrang (Rheinland-Pfalz) bleibt trotz Pandemie wegen zu hoher Sanierungskosten (Hochwasser) geschlossen. Dezember
  29. SRH Kliniken im Landkreis Sigmaringen GmbH, wollen die beiden Standorte Bad Saulgau und Pfullendorf (Baden Württemberg) vermutlich schließen. Mehrere Ärzte und auch Pflegekräfte haben in Bad Saulgau gekündigt und gleichzeitig wurden Stationen geschlossen, sodass Belegärzte weniger Betten zur Verfügung haben. November
  30. Krankenhaus in Ettenheim (Baden-Württemberg) Schließung als Akutklinik spätestens 2022. Ettenheim war dem Lahrer Klinikum angegliedert und hatte überregional vor allem mit seinem Angebot für Schmerzpatienten und seiner Handchirurgie Beachtung gefunden.

Mögliche Schließung

  1. Klinik Pfullendorf (Baden-Württemberg) investieren in zweites Gutachten um Schließung zu verhindern. Oktober
  2. Krankenhaus Holweide (NRW) steht eine mögliche Schließung bevor. Oktober
  3. Krankenhäuser Weilheim und Schongau (Bayern) könnten beide geschlossen werden. Oktober
  4. Elisabeth-Krankenhaus in Grevenbroich (NRW) eventuelle Schließung, Geburtshilfe wurde bereits geschlossen. Oktober
  5. Krankenhaus Bad Saulgau (Baden-Württemberg) ein Gutachten der Firma Curacon empfiehlt die Schließung. Oktober
  6. Krankenhäuser von Regio-Kliniken von Elmshorn und Pinneberg (Schleswig Holstein) sollen geschlossen werden. September
  7. Sankt-Josef-Krankenhaus in Troisdorf (NRW) soll geschlossen werden. Juni
  8. Helfenstein-Klinik Geislingen (Baden-Württemberg) vor dem Aus. April
  9. Kreisklinik Wolfratshausen (Bayern) soll geschlossen werden. Mai
  10. Sankt Josef Krankenhaus Wiesdorf (NRW) mögliche Schließung. Februar
  11. Kinderklinik in Lichtenstein (Sachsen), DRK hat vor die Kinderklinik zu schließen. Oktober
  12. Krankenhaus Gerolstein (Rheinland-Pfalz) geplante weitere Schließungen. Januar
  13. Schön Klinik in Schöngau am Königsee (Thüringen) will die Abteilung Orthopädie Ende 2022 schließen. Dezember 2022
  14. Parsberger TBC-Klinik schließt 2022 (Bayern), Nachfolgeklinik wird in Oberfranken errichtet. Dezember 2022
  15. Krankenhaus Marienhaus, der Krankenhausbetrieb in Rodalben soll noch sieben bis neun Jahre weiterlaufen, dann folgt die Schließung der Klinik. Oktober

Insolvenzen

  1. Krankenhaus in Otterndorf (Niedersachsen) hat Insolvenz angemeldet. März
  2. Fachklinik Waldeck Schwaan (Mecklenburg-Vorpommern), Krankenhaus, hat Insolvenz beantragt. Im Schutzschirmverfahren sollen Kosten gesenkt werden. Das wird auch Stellen kosten. August
  3. Rehaklinik Illingen (Saarland) durch fehlende Investitionen an die Wand gefahren. Januar

Entlassungen

  1. Ortenau-Klinikum in Offenburg (Baden-Württemberg) will über die natürliche Fluktuation 119 Stellen abbauen. Februar
  2. Universititätklinikum (UKR) Regensburg (Bayern) muss vom zweistelligen Millionen-Verlust runter kommen und Stellen abbauen. April
  3. Malteser Kliniken Duisburg Homberg (NRW) gehören nun dem Helios-Konzern. Dessen Catering übernimmt die Klinikversorgung mit. Ob da nicht bald Einsparungen am Personal gemacht werden? Mai
  4. Sana Klinikverbund (in ganz Deutschland) beabsichtigt bis Ende des Jahres rund 1.000 Mitarbeiter die im Bereich der Stationsassistenz, Hol- und Bringedienste, Pforten und Sicherheitsdienste tätig sind, zu entlassen. April
  5. Helios Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) Klinikbetreiber, will in Schwerin 8 Ärzte freistellen. April
  6. Stadtklinik in Bad Tölz (Bayern) das zur Asklepios-Gruppe gehörende Haus hat seine Stationshilfen entlassen. März

Kein Grund zum Aufatmen, denn mit alarmierenden Zahlen geht es weiter: Bereits 8 Kinderkliniken und Fachabteilungen geschlossen, 9 arbeiten offiziell defizitär.

Unpassende Mitarbeiter werden in Kliniken unter Druck gesetzt oder gekündigt


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Impfpflicht Impfung Krankenhaus Pflege Pflegenotstand Senioreneinrichtung

Praxistipps für Menschen in sozialen Berufen: denn eine drohende Impfpflicht und der Pflegenotstand geht alle an

In diesem Beitrag stelle ich euch folgende Themen vor:
  1. Ideen zu Aktionen
  2. Briefvorlagen aus Österreich und Deutschland
  3. Leitfaden für Versammlungen – Buchtipp
  4. Gerichtsurteil erwirkt durch Frau Flaig bezüglich der Testungen
  5. Standpunkte von Kollegen
  6. Aktion Berufsurkunde und Videobotschaft so wie die regionalen Gruppen findest du in diesem Beitrag „Die einzige und ehrliche Hilfe, ist die Hilfe zur Selbsthilfe!
  7. Praktische Tipps gegen die Impfpflicht habe ich euch in diesem Beitrag zusammengefasst

13 Millionen Erwachsene sind ungeimpft (gesamt 25 Millionen Menschen), das hört sich vielleicht im ersten Moment wenig an, jedoch sind dabei ein paar Aspekte die man dringend bedenken sollte wichtig.
Diese Gruppe an Menschen sind überzeugt davon sich nicht impfen zu lassen, die Gründe sind vielfältig, das heißt auch diese Menschen sind meiner Meinung nach standhaft und können auch nicht davon überzeugt werden – durch verschiedenste Anreize – sich impfen zu lassen. Anmerken möchte ich, dass zu diesen ungeimpften Menschen ein erheblicher Anteil der Pflege zugerechnet werden kann. Ich gehe damit konform, dass mehr Pflegekräfte geimpft sind, das RKI spricht von 85%, als es ungeimpfte in der Pflege gibt.
Bei all diesen Gedanken wird aber meiner Meinung nach ein wesentlicher Punkt vergessen, wir in der Pflege arbeiten seit Jahren unter den Bedingungen des Pflegenotstands, welcher nun immer deutlicher wird. Wenn sich nun also die 15% der ungeimpften Pflegekräfte Gehör verschaffen, dann können wir viel erreichen.

Ich arbeite um leben zu können und lebe nicht um zu arbeiten.

Dazu möchte ich gerne einen Blick nach Österreich werfen, die angekündigte Impfpflicht für den Februar – meiner Meinung nach versucht man nun durch Ankündigungen die Menschen unter Druck zu setzen – hat tausende Menschen in Wien auf die Straße gebracht. Wir sehen also, die Menschen sind bereit für eine Veränderung, für mehr Selbstbestimmung und Eigenverantwortung einzustehen. Außerdem möchte ich euch den Brief von über 9.000 Personen, aus Gesundheitsberufen in Österreich, an Herrn Mückstein (Gesundheitsminister), vorstellen.

Zum Vergleich, hier in Deutschland haben sich alleine in den letzten Tagen in den regionalen Gruppen, über 3.180 Pflegekräfte zusammengeschlossen. Wir müssen uns bewusst machen, dass wir Wenigen reichen um eine Veränderung zu bewirken. Die erste Gruppe aus dem Altenburger Land hat bereits den ersten Brief geschrieben, der wird nun an die Lokalpresse, Bundestagsabgeordneten und Bürgermeister, geschickt. Ihr seht es gibt viele gute Ideen, welch ich euch nachfolgend gerne vorstellen möchte.

Schickt mir gerne Bilder von euren Aktionen fuehrungskraft-mit-herz@zwitschern.net damit andere motiviert und eure Ideen bekannter werden. Gerne auch Bilder von euren geschwärzten Berufsurkunden an eure Bundestagsabgeordneten.

1. Stellt Kerzen vor Rathäusern oder an belebten Orten auf

Gerade in der stillen und besinnlichen Zeit, bewegen Kerzen (Grablichter) und selbst gestaltete, persönliche Botschaften jeden Menschen. Auch wenn es viele vielleicht nicht ausdrücken wollen und können, zeigen wir dadurch, dass uns die Gesellschaft die Hand reichen muss. Die Bilder stammen laut meinen Informationen aus dem Saarland.

2. Briefvorlagen

Hier nun nachfolgend der Brief von über 9.000 Menschen, aus sozialen Berufen in Österreich, an deren Gesundheitsminister Mücksein.

Die öffentlich angekündigte Impfpflicht für Fachkräfte im Gesundheitswesen und für die Allgemeinheit ist aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht in keiner Weise gerechtfertigt und juristisch verfassungswidrig. Damit wird die Gesellschaft weiter gespalten und wird eine Impfpflicht heute noch ungeahnte negative Folgen für die ganze Bevölkerung nach sich ziehen.

MFG Östereich – Menschen Freiheit Grundrechte

Auch in Deutschland bewegt sich einiges, denn im Altenburger Land haben sich die ersten Pflegekräfte zusammen getan und einen öffentlichen Brief geschrieben. Dieser soll nun in der Lokalpresse abgedruckt und an Bürgermeister und Abgeordnete versandt werden.

3. Was ist bei der Anmeldung von Versammlungen zu beachten?

Es fängt vielfach schon mit der Frage an, wie stelle ich einen Antrag für Versammlungen? Dies ist an sich nicht sonderlich anspruchsvoll, ihr müsst einen Antrag ausfüllen und diesen bei eurer Versammlungsbehörde einreichen – nach kurzer Zeit erhaltet ihr dann eine Rückmeldung. Am Besten via E-Mail an die Versammlungsbehörde schicken. Die zuständige Versammlungsbehörde ist von Bundesland zu Bundesland und von Kommune zu Kommune unterschiedlich.

Suchmaschine
Am Besten gibst du in die Suchmaschine: Anmeldung Versammlung [Ort der Versammlung] ein.
Beispiel: Anmeldung Versammlung Göttingen oder einfach bei Google nach dem Stichwort Versammlungsbehörde und eben der nächst größeren Stadt suchen.
Dort findest du Informationen zur zuständigen Versammlungsbehörde und suchst auf der jeweiligen Webseite auch nach einer Faxnummer oder E-Mail Adresse.
Solltest du unsicher sein, kannst du bei der nächsten Polizeidienststelle anrufen und nachfragen.
Oder Fax/E-Mail an alle:
1. An deine Stadt oder Gemeindeverwaltung
2. An deinen Landkreis
3. An die nächste Polizeidienststelle
Es wird sich dann jemand bei dir melden und sich als Verantwortlicher sehen.


1. Antrag ausfüllen und wichtige Inhalte

  • Sind Versammlungsanmelder und Versammlungsleiter/in identisch?
  • Motto der Versammlung überlegen.
  • Welche Art der Versammlung planst du? Versammlung/Kundgebung – an einem festen Ort oder Aufzug/Demonstration – in Bewegung (zu Fuß, Fahrrad oder Auto)
  • Wann findet die Versammlung oder der Aufzug statt und wie lange?
  • Erwartete Teilnehmerzahl
  • Findet während des Auftaktkundgebung (Bei einer Auftaktkundgebung wird üblicherweise das Ziel der Demo verlesen; es kann Redebeiträge geben. Danach setzt sich die Demonstration in Bewegung), Zwischenkundgebung (Hier wird in der Regel zwischendurch angehalten und eine weitere Ansprache oder Redegehalten.) und/oder Abschlusskundgebung (Hier wird in der Regel am Ende angehalten und eine abschließende Ansprache oder Rede gehalten.) statt?
  • Aufzugstrecke – Angabe aller durch den Aufzug berührten Straßen, Wege oder Plätze
  • Kundgebungsmittel beispielsweise mitgeführte Fahrzeuge, Lautsprecher, Fahnen, Transparente und weitere Hilfsmittel – so genau wie möglich.
  • Genehmigung von Ordnern – bei größeren Versammlungen (ab ca. 50 Personen) ist es sinnvoll, als Ansprechpartner für die Polizei bzw. Versammlungsbehörde noch weitere Ordner zu benennen.

Vorlage für eine Versammlungsanmeldung – dazu gibt es auch einen automatischen Generator von einigen Anwälten (Klagepaten), dass dir am Ende ein Standardformular auswirft.


2. Abschicken – am Besten via Fax oder per E-Mail. Wenn du es via E-Mail verschickst bei der Behörde anrufen und nachfragen ob der Antrag eingegangen ist.
4. Rückmeldung – du erhältst dann innerhalb von ein paar Stunden eine Rückmeldung welche so aussieht:

Praktische Tipps findest du hier in diesem Praxisleitfaden.
Cave: sollten auf euren Kasacks Logos des Unternehmens sein, klebt diese ab oder kauft euch einen ohne Logo. Teilt mir eure Versammlungen und gegründeten Gruppen gerne mit, sodass wir diese Informationen an viele Menschen herantragen können.

Mit jeder Anmeldung wird man erfahrener. Natürlich ist immer wichtig freundlich gegenüber den Versammlungsbehörden zu sein, es ist immer ein Geben und Nehmen. Dies sind Tipps und Tricks die ich euch an die Hand geben kann, welche natürlich nicht vollständig sein müssen.

4. Einrichtungsleitung Frau Flaig stellt klar, Tests und Impfungen sind in ihrer Einrichtung freiwillig

Nachfolgend möchte ich euch noch ein sehr aufschlussreiches Video von Frau Flaig, sie ist Einrichtungsleitung von zwei Senioreneinrichtungen, zeigen. Denn „Pflege für Aufklärung“ hat ein tolles Interview mit Frau Flaig – welche sich übrigens sehr über Bewerbungen von euch freut – geführt. Frau Flaig ist die Erste und neben einer Dame aus Bayern auch bislang die Einzige, mir bekannte Einrichtungsleitung, die beim Gericht Klage einreichte, bezüglich der Massentestung von Mitarbeitern und Bewohnern. Und was soll ich sagen, sie hat dies mit Erfolg gemacht, weshalb ich euch nach dem Video gerne das Gerichtsurteil zum Download zur Verfügung stelle.

Tenor des Urteils: Tests sind verfassungswidrig, da diese gegen Artikel 2 des GG verstoßen, das heißt die körperliche Unversehrtheit. Jeder hat ein Recht – nicht nur Mitarbeiter und Bewohner in der Pflege – auf körperliche Unversehrtheit. Er muss sich nicht zu etwas zwingen lassen was er nicht möchte.

Themen im Video

  • Gibt es bereits eine Impfpflicht?
  • Soll ich kündigen?
  • Ist der Pflegerat überhaupt legitimiert solche Äußerungen zu machen?
  • Hat der Pflegerat uns überhaupt etwas zu sagen
  • Was für Personen stecken hinter dem sogenannten Pflegerat?
  • Wie ist Frau Flaig mit der Testpflicht umgegangen? Wie hat sie Corona in ihrer Einrichtung gehandhabt und wie tut sie es heute? Urteil zum Thema Testung asymptomatischer Mitarbeiter in der Pflege.
  • Was macht Frau Flaig wenn eine Impfpflicht käme?
  • Welche Projekte stehen jetzt an mit Pflege für Aufklärung noch vor Weihnachten?

Man darf sich das grundsätzlich nicht gefallen lassen. Es gibt immer Pflegeeinrichtungen die den gleichen Sinn verfolgen und solche Pflegekräfte aufnehmen die die gleiche Philosophie verfolgen. Bei mir ist jeder herzlich willkommen immer freiwillig, nie unter Zwang und dann hat man auch ein angenehmes Arbeiten.

Einrichtungsleitung Frau Flaig

In Bayern hat eine Pflegedienstleiterin (Andrea Wolf) aus dem Seniorenzentrum Estenfeld erfolgreich gegen die Beobachtung durch die Behörden und die damit verbundene Pflicht zu mindestens drei Coronatests pro Woche geklagt. Das Testen bedeute für viele Beschäftigte und Besucher einen massiven Eingriff in ihr Wohlbefinden und auch in ihre körperliche Unversehrtheit, argumentierten die Senioreneinrichtungen. Es komme häufig zu Verletzungen – und viele Besucher reduzieren ihre Besuche aus Angst vor den Tests. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärte in einem im März vorgelegten Beschluss, mit der Beobachtung könnten für das Personal im Einzelfall weitreichende Grundrechtseingriffe verbunden sein. Dies könnten insbesondere etwa Untersuchungspflichten sein.
Das Gericht setzte diese Regelung zum 04. März 2021 vorläufig außer Vollzug. Es begründet seine Entscheidung damit, dass eine behördliche Beobachtung nach dem Infektionsschutzgesetz einen Verdacht voraussetze, der so nicht ohne Weiteres gegeben sei.

Gerichtsurteil zum Download aus Baden-Württemberg

Pressemitteilung aus Bayern

5. Standpunkte von Kollegen

  • Pflegefachfrau Adelheid von Stösser schrieb erst kürzlich einen informativen Beitrag „Ungeimpfte gefährden globales Impfexperiment.“, ihr könnt dort gerne auch kommentieren, sodass sich mutige Menschen damit bestätigt fühlen.
  • 4 Pflegepersonen aus Mainz äußern sich nun: „Die Lage ist ruhig was Corona angeht, aber uns fehlen Pflegekräfte und Kapazitäten“, veröffentlicht bei BYC-News.
  • Rottal-Inn Kliniken setzen Mitarbeiter mit einem Schreiben unter Druck und führen dabei eine mögliche Pflichtimpfung an.
  • Die taz berichtete über eine Altenpflegerin namens Evelyn, 58 Jahre, die ihren Beruf liebt, allerdings wenn eine Impfpflicht in der Pflege kommt will sie ihrem Leben ein Ende setzen. Dieser Artikel wurde inzwischen von der Website der taz gelöscht.
  • Krankenschwester Uschi die sich auf TikTok @elideajohnson nennt, spricht offen aus, dass sie sich nicht impfen lassen möchte.
  • Auch Pflegefachkraft Tammy veröffentlicht ein emotionales Video zum Thema Impfpflicht auf Instagram.
  • Schwester Annette und 10 Kollegen lassen sich auch nicht impfen.
  • Emotionaler Brief eines Pflegers: die Schikane und Diskriminierung am AKH Celle durch den Vorstand ist nicht mehr erträglich, veröffentlicht bei Celle Heute.
  • Pflege zeigt Gesicht! Eine examinierte Altenpflegerin namens Stefanie meldet sich zu Wort.
  • Ideen zu Plakaten und ein Erfolgserlebnis aus Kanada, bei dem sich der friedliche Widerstand ausgezahlt hat.

Lasst euch durch Rückschläge nicht entmutigen, diese gehören zu jedem Prozess dazu, daran wächst man und wird besser. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß in der Umsetzung und freue mich über euer Feedback im Kommentarbereich.

Eure Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️

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Ich möchte in diesem Moment die Gesichter der Denunzianten in der Pflege festhalten

Ich finde Transparenz sehr sehr wichtig und dazu gehört eben auch, dass man sich in dieser Zeit mit suspekten Ereignissen befassen muss, weil man sich als Person an die Öffentlichkeit gewendet hat. Wenn man heutzutage transparent macht und begründet weshalb man zu einer Meinung gelangte, dann muss man in Deutschland schon mal damit rechnen, dass der Account einer Krankenschwester mit lächerlichen 3.384 Abonnenten bei Instagram gelöscht werden kann. Interessant dabei ist, dass @die_gesichter_der_pflege – dahinter verbirgt sich ein Krankenpfleger namens Thies Sprenger aus Kiel – in seiner Story, welche nur 24h sichtbar und danach wieder verschwindet, dazu aufruft meinen Account bei Instagram zu melden.
Gleichzeitig stellt er unter den aktuellen Post (hier auf dem Blog zu finden), der ihm offensichtlich missfallen hatte, eine Frage: „Von welchen Nebenwirkungen sprichst du?“. Diese Frage beantworte ich ihm natürlich gerne, schließlich befasste ich mich die letzten Wochen mit kaum einem Thema intensiver. Generell bin ich kein Fan davon persönliche Inhalte in der Öffentlichkeit zu diskutieren, aber ich finde dies ist ein Dokument der Zeitgeschichte, was hiermit fixiert wird und dazu beiträgt, irgendwann bei der Aufklärung beizutragen, wie es soweit kommen konnte.

Hallo,

nun ja, da gibt es ja die Sicherheitsberichte vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI), in denen bis zum 30.09.2021 ganze 172.188 Nebenwirkungen zu den Corona Impfungen gemeldet wurden. Ganze 21.054 Fälle davon wurden sogar als schwerwiegend eingestuft. Dies ist insbesondere deshalb besorgniserregend, weil wir in Deutschland aufgrund unseres umständlichen Meldesystems eine sehr hohe Dunkelzifferrate haben werden. Wie groß die genau ist, nun – das hat das PEI bislang noch nicht einmal geschafft abzuschätzen. Aber z.B. in den Niederlanden ist die Melderate an Nebenwirkungen knapp 19 Mal höher als in Deutschland – sicher nicht, weil die Menschen dort krasser auf die Impfung reagieren.
Also, immer so zu tun, als wären die Impfstoffe Nebenwirkungsfrei, hilft niemandem und ist ja schon nahe dran an Realitätsleugnung.

Ich finde, man sollte miteinander und nicht übereinander sprechen. Was Thies Sprenger offensichtlich anders sieht, weshalb ich mir dachte, ich gehe mal einen Schritt auf den jungen Mann zu. Den Dialog zu suchen war bislang immer mein erster Weg, denn Vorurteile lassen sich nur dadurch ausräumen.
Ich beantworte ihm also zuerst die Frage unter meinem Post und widmete mich dann seiner Anfeindung und dem Aufruf meinen Account bei Instagram zu melden. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt wohl im Urlaub und bemühte sich trotzdem um diesen Aufruf, obwohl er sich doch eigentlich von seinem anstregenden Arbeitsalltag erholen sollte. Vorsorglich hat er mich auf seinem privaten Account gesperrt und agierte offensichtlich – missbräuchlicherweise – mit einem Account den er für die Gesichter der Pflege einrichtete. Bis dahin wusste ich nicht, dass ich als Krankenschwester, die gerne über ihren Körper selbst entscheidet, ab dem Zeitpunkt wie sie das offen kund tut, nicht mehr zum auserwählten Personenkreis der Pflege gehört ;).

Falls ihr euch auch fragt, woher eigentlich Pflegekräfte motiviert werden, sich nicht zu impfen, woher demokratiefeindliche Inhalte unter anderem im Gesundheitssektor landen und Einzelfälle propagandistisch entgegen jeglicher Faktenlage aufgebauscht werden, hier zum Beispiel. Hier findet die Spaltung statt.

Das Problem scheint nicht die Impfung, sondern der Staat zu sein. Bei demokratiefeindlicher Radikalisierung muss ich aus dem Urlaub entgegensteuern. Ich kann es nicht mehr lesen …

Ich distanziere im Namen meiner Berufsgruppe von diesem Personenkreis. Ich stehe ein für Demokratie und Gemeinwohl. Bitte meldet den Account (und den Back up Account) wegen Verbreitung von Fehlinformationen.

Es freut mich, dass ich doch inzwischen bis nach Kiel wirke und man sich über mich – naja besser wäre immer noch miteinander sprechen – unterhält. Mir war bislang nicht klar, dass wenn man eine Impfung – also Gesundheitsleistung – ablehnt nun als demokratiefeindlich bezeichnet wird. 2020 fand Herr Sprenger wohl noch den Pflegenotstand demokratiefeindlich, aber nachdem seine kleine Fotokampagne keinen Erfolg zeigte, brauchte er wohl ein Ventil.

Danach schrieb ich ihn mit folgendem Text an:

Hallo,

ich kann Ihren Beitrag kaum glauben – Sie unterstellen mir „Demokratiefeindlichkeit“?!
Welcher Satz in meinen Beiträgen war für Sie denn genau „Demokratiefeindlich“? Oder ist es in Ihrer Form der „Demokratie“ nicht mehr erlaubt, seine Meinung zu sagen oder eine Impfung abzulehnen?
Es ist erschreckend, wohin unser Land steuert und wie Menschen Dinge unterstellt werden, ohne auch nur eine einzige Begründung oder einen Beleg anzuführen.
Erholen Sie sich noch gut in Ihrem Urlaub – wenn Sie zurück kommen, wartet ja schon die ganze Arbeit der „vierten Welle“ auf Sie –> man nennt diese auch in Fachkreisen Pflegenotstand u.a. herbeigeführt durch den Pflexit.

Hier nun seine Antwort, noch in Textform, das sollte sich dann recht schnell ändern.

Auch hierauf habe ich ihm gerne nochmal sachlich geantwortet:

1. Wo bitte verbreite ich denn Ihrer Meinung nach Fake-News? Sind das wieder mal (wie so oft von Ihnen) haltlose Behauptungen, oder kommt da mal etwas Substanz nach?

2. Die gängigen Impfstoffe (wie z.B. gegen Hepatitis oder Masern) sind so „richtig“ zugelassen. Die aktuellen mRNA Impfstoffe haben eine vorläufige Zulassung in der gesamten EU. Der rein formale Unterschied sollte Ihnen jetzt klar sein. Dazu kommt noch der Unterschied in den Wirkmechanismen… aber das kennen Sie ja wahrscheinlich – dank Quarks und Co 😉

3. Zumindest in meiner Einrichtung wurde ich nicht nach meinem Impfstatus gefragt bzw. wurde dieser jemals überprüft. Also ich wüsste gerne, wo steht geschrieben, dass es in der Pflege eine „Hepatitis Impfpflicht“ gibt? Auch wissen Sie sicherlich von Ihre „wissenschaftlichen Quellen“, dass derzeit ein Verfahren gegen die Masernimpfpflicht vor dem Bundesverfassungsgericht läuft.

4. Demonstrationen sind in unserem Land übrigens grundgesetzmäßig verankert und erlaubt, vielleicht sollten Sie aber auch einmal das Grundgesetz lesen bevor Sie eine Demonstration mit einer Revolution verwechseln.Sa. 23:21

Gerne stelle ich an dieser Stelle die darauf folgende Audio Datei zur Verfügung, da ich nicht bereit bin das Ganze von Hand abzutippen.

Mir ist wichtig, dass man auch wenn man das Gefühl hat, es wäre aussichtslos, doch nochmal dem Ganzen eine Chance zu geben. Schließlich bin ich ein Fan davon, den Menschen viel Wissen an die Hand zu geben, damit sie sich dann am Ende für den, für sie, richtigen Weg entscheiden können. Hoffen wir im Fall von Thies Sprenger das Beste.

Was ein interessanter Nebeneffekt war, mir ist aufgefallen, dass den Nutzern bei Instagram unterschiedliche Werte ausgegeben werden. Der einen Person werden 2.962 Abonnenten angezeigt, einem anderen wiederum 3.384 Abonnenten – letzteres war übrigens auch mein Kenntnisstand bevor ich aus dem Kreis der Impfluenzer ausgeschlossen wurde.

Danke Thies Sprenger, dass du durch deinen Aufruf auf mich aufmerksam gemacht hast und dadurch ganz viele neue Menschen zu mir gefunden haben. Mein E-Mail Postfach quillt über und es bestätigt mich noch mehr in meinem Sein und Wirken, weiter zu machen – sicherlich wirst auch du irgendwann merken wieso ich das genau für die Erhaltung der Demokratie gemacht habe 😉
Im übrigen bin ich immer offen für ein Entschuldigung und würde niemals die Hand weg stoßen. Vielleicht quillt ja auch bald dein Postfach über 😉  thies.lichtbilder@gmail.com

Denke doch mal darüber nach was du noch im Januar 2020 über die Pflege im Spiegel gesprochen hast:

Wir sind es selbst, die das ‚System Pflegenotstand‘ am Leben halten.

Thies Sprenger

In diesem Sinne liebe Leser werde ich weiter machen und kann darüber schmunzeln, denn Thies ist ja der Grund für unser Engagement. Denkt immer daran, dass Verzeihen von Größe zeugt und es das Gemüt entspannt.

Eure Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️
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Pandemie der Ungeimpften: Liegen auf Intensiv tatsächlich so viele ungeimpfte Menschen mit Corona?

Ich bin Fan davon, dass sich jeder Mensch auf Grundlage aller Fakten, eine Meinung bilden kann und erst dann und nur dann trägt er die Verantwortung für seine Entscheidung selbst. Derzeit habe ich aber das Gefühl, dass diese Fakten vielen Menschen fehlen und dadurch fatale Entscheidungen für ihr Leben treffen, die sie nicht mehr rückgängig machen können.
Lasst uns also nun ganz neutral einen Blick auf die Fakten werfen! Ich nehme euch also mit in die Welt des Robert-Koch Institut und dem DIVI – welches inzwischen in aller Munde ist.

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1. Wie ist die aktuelle Intensivbettenlage beim RKI und DIVI?

Werfen wir erst mal einen Blick auf die aktuellen Zahlen beim RKI, dem Wochenbericht vom 11.11.2021:

In den Kalenderwochen 41 bis 44 zählt das RKI somit 2 + 448 + 870 = 1.320 „Corona Fälle auf Intensivstation“, die symptomatisch sind und deren Impfstatus bekannt ist.
Schaut man sich die Tagesreporte beim DIVI an, sieht man in den Kalenderwochen 41 bis 44 wurden dort 3.520 „Corona Patienten“ zum ersten Mal auf einer Intensivstation aufgenommen (alle Neuzugänge müssen aus den Berichten einzeln addiert werden).

Im Wochenbericht des RKI findet man darüber hinaus noch folgende Angabe:

Ausreichende Angaben zum Impfstatus lagen für 81 % der symptomatischen COVID-19-Fälle vor.

Wochenbericht vom 11.11.2021 des RKI

Das heißt die 1.320 „Corona Fälle mit bekanntem Impfstatus“ sind lediglich 81% der symptomatischen Fälle, 100% der symptomatischen Fälle sind dann 1.630 Personen.
Da stellt sich die Frage: wie kann es sein, dass von 19% der „symptomatischen Corona Intensivpatienten“ der Impfstatus nicht bekannt ist?

Halten wir fest: von insgesamt 3.520 angeblichen „Corona Intensivpatienten“ haben lediglich 1.630 ein „typisches Covid Symptom“. Die Mehrheit (1.890 Personen), die laut DIVI als „Corona Intensivpatient“ im Krankenhaus gelistet werden, haben keine „Covid Symptomatik“.

2. Was sind denn „typische Covid Symptome“?

Nun, bei den Zulassungsstudien für die Vakzine hat man sich an der Definitin der CDC orientiert (wir berichteten). Die „typischen Covid Symptome“ sind dabei:

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Schüttelfrost
  • Muskelschmerzen
  • Geschmacksverlust
  • Halsschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Ermüdung
  • Kopfschmerzen
  • Eine laufende Nase
  • Übelkeit

Kann dies sein? Macht das DIVI wirklich den „Fehler“, vor dem seit Anbeginn der Pandemie gewarnt wurde? Nun, ein Blick in die FAQs des DIVI hilft hier weiter:

Welche tagesaktuellen Fallzahlen zu COVID-19 Patient*innen auf Intensivstation werden erfasst?

Aktuelle COVID-19-Fälle: Anzahl aller aktuell in intensivmedizinischer Behandlung (beatmet und nicht beatmet) befindlichen COVID-19-Patient*innen (in allen Intensivbereichen: Low-Care, High-Care, ECMO). Dabei nur nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 und KEINE Verdachtsfälle.
Das bedeutet COVID-19-Fälle werden im Intensivregister als solche gezählt, sobald ein positiver Test vorliegt.

Quelle: DIVI
Fazit

In den Kalenderwochen 41 – 44 kamen 1.890 Personen auf Intensivstation, die zwar in die Statistik als „Corona Intensivpatienten“ eingehen, denen aber noch nicht einmal die Nase läuft.
Sprich: Aktuell werden wir nicht nur vom RKI an der Nase herumgeführt – sondern auch vom DIVI. Dieses spricht von 3.520 „Corona Intensivpatienten“, von denen 1.890 – das heißt 54% der Fälle – lediglich einen positiven PCR-Test (mit unbekanntem CT-Wert) und sonst keinerlei Covid/Grippe Symptome haben.
Was bleibt am Ende übrig? Corona-Intensivpatienten, die eigentlich nur „Intensivpatienten“ sind.

Die Fragen, die ich mir stelle:

  • Wie kann es sein, dass bei 19% der „symptomatischen Corona Intensivpatienten“ der Impfstatus nicht bekannt ist – obwohl die Krankenhäuser (per Gesetz) melden müssen?
  • Wieso gibt das DIVI einfach alle Patienten mit „positivem PCR Test“ also „Corona Patienten“ aus, obwohl bekannt ist, dass über die Hälfte dieser sogenannten „Corona Patienten“ überhaupt nicht an Corona erkrankt ist?
  • Was genau versteht das RKI unter einem „symptomatischen Corona Fall“? Auch diese Definition (oder einen Verweis darauf) habe ich im Wochenbericht vergeblich gesucht.

Für die ganz Neugierigen geht es hier jetzt noch weiter mit einer Frage die ich mir oft gestellt hab, aber jetzt endlich beantworten kann.

Wer betreibt eigentlich das DIVI-Intensivregister?

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) vertritt natürlich die Interessen der Krankenhäuser und wurde schon mehrfach in der „Pandemie“ auffällig – nicht zuletzt im sogenannten „Intensivbettenskandal“, den z.B. Prof. Schrappe ausführlich analysiert hat (ich hab davon bereits berichtet).

Das DIVI-Intensivregister ist nun eine Kooperationsarbeit zwischen DIVI und dem RKI. Interessant ist, wer bei diesem Projekt „die Hosen an hat“:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat das DIVI-Intensivregister im März 2020 im Rahmen der Bekämpfung und Eindämmung von SARS-CoV2 mit fachlicher Unterstützung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI e.V.) aufgebaut und entwickelt.

Quelle: Website RKI

Dass nun wirklich das RKI federführend ist und das Register betreibt, muss man in Deutschland mühsam als Bürger über fragdenstaat.de herausfinden:

DIVI-Intensivregister: Betriebsverantwortung am RKI

Klarstellend teilen wir Ihnen mit, dass die Betriebsverantwortung, d.h. die Verantwortung für den inhaltlichen und technischen Betrieb einschließlich der datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit für das DIVI-Intensivregister dem RKI obliegt.

Quelle: Schreiben des Bundesministerium für Gesundheit

Also: die Zahlen des DIVI liegen in Verantwortung des RKI. Offensichtlich kann das RKI anhand der Daten herausfinden, wer „symptomatisch“ (also „wirklich an Corona erkrankt“ ist) und wer nicht. Warum werden also nochmal so irreführende Zahlen veröffentlicht bzw. an die Presse weitergegeben?

Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️
#PandemiederUninformierten #Provemewrong

PS: für alle die unsicher sind wie Teile unseres Berufsstands über eine Impfpflicht nachdenken liest sich bitte die Kommentare unter diesem Beitrag durch: „Warnung: Führt eine Impfpflicht in der Pflege ein und ihr habt eine Krankenschwester weniger

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Warnung: Führt eine Impfpflicht in der Pflege ein und ihr habt eine Krankenschwester weniger

Anmerkung 18. November 2021: Es haben sich weit über 100 Menschen hier im Kommentarbereich geäußert. Vielen Dank für euer Feedback. Es freut mich, dass so viele Menschen – nicht nur aus dem sozialen Bereich – so denken. Es bestärkt mich weiter zu machen. Auch das Feedback auf Telegram, Instagram und Facebook ist enorm.

Impfpflicht in der Pflege?

Wir befinden uns in einem akuten Pflegenotstand und durften bis jetzt das unsoziale Verhalten vieler Menschen ausbaden.
Mir wird vom Ethikrat gesagt, dass ich eine besondere Verantwortung trage und ich würde dieser nicht gerecht werden, wenn ich mich nicht „impfen“ lasse? Von einer Gruppe an Menschen die von Pflege absolut keine Ahnung hat!

Ich bin es die die Hand der Seniorin hält, die gerade ganz alleine stirbt.
Ich bin es die den Arzt daran erinnert, wenn er mal wieder ein falsches Medikament anordnet, obwohl die Person dagegen eine Allergie hat.
Und ich bin es, die seit über 15 Jahren in diesem Beruf arbeitet, andauernd auf die Missstände aufmerksam macht und ich bin für euch nicht mehr wert, als dass ihr mir als Dank eine Impfpflicht verordnen wollt?
Ja sag mal gehts noch?

Ich trage eine besondere Verantwortung gegenüber „schwer oder chronisch Kranker sowie Hochbetagter“?

Wo bleibt die gesellschaftliche Forderung, wenn ich Menschen mit Übergewicht lagern muss und die Menschen in Kauf nehmen, dass ich meinen Rücken ruiniere, dass unsere Gesellschaft insgesamt dünner werden muss?

Wo bleibt die gesellschaftliche Forderung, wenn Menschen mit ihrem falschen und übermäßigen Konsum an Antibiotika Multiresistente Keime fördern und dadurch unzählige Amputationen zu verantworten haben, dass diese von der Gesundheitsversorgung wie in Thüringen ausgeschlossen werden?

Wo bleibt der Ausschluss von Alkoholikern und Rauchern im Supermarkt, schließlich ruinieren sie mit den unzähligen von der Allgemeinheit bezahlten Therapien unser Gesundheitssystem?

Wo bleibt die Forderung, dass Mitbürger moderner, im Sinne von mehr Sport treiben, weniger und gesünder Essen und nicht bei jedem WehWehchen eine Tablette einzuwerfen, leben und die entsprechende Konsequenz wenn sie es nicht tun?

Weshalb sind wir denn in der Pflege überlastet? Unfälle die unnötig sind, weil Menschen Extremsportarten betreiben, zu schnell Auto fahren und Fahrradfahrer sowie Fußgänge gefährden.

Wo bleibt denn die Verantwortung von der Gesellschaft, wenn man den Notarzt anruft, weil man weil einen eine Biene gestochen hat in die Notaufnahme fahren lässt, anstatt einfach mal den Kopf einzuschalten. Und dadurch die begrenzte Kapazität der Notfallfahrzeuge durch absoluten Egoismus und Bequemlichkeit für einen echten Notfall wie einem Schlaganfall belegt?

Ihr seht diese Forderungen sind absoluter Schwachsinn, genauso wie die Forderung, dass meine Fachkompetenz nun an eine Gesundheitsleistung geknüpft werden soll.

Wo bleibt eure Verantwortung gegenüber meiner Person als Krankenschwester? Das frage ich euch?
Wo bleibt eure Verantwortung liebe Politiker, die ihr Gesundheitsleistungen in abwertender Weise im Mc Donalds anbietet?
Wo bleibt die Verantwortung all dieser Manager dieser Großkonzerne die ihre Dividenden abschöpfen aus einem Gesundheitsbereich? Ich sehe sie nicht.
Wo liebe Medien bleibt eure Verantwortung für meinem Beruf, damit er auch die nächsten Jahre gerne ausgeübt wird und nicht wieder 9.000 Pflegepersonen den Beruf verlassen?
Wo bleibt eure Verantwortung gegenüber meiner Person die auch ein Privatleben hat, was sie aber faktisch nicht einfordern kann, weil stattdessen Überstunden anfallen, Pausen weg fallen, ich Früh,- Spät,- Nacht,- und Feiertagsdienste schiebe und meine Arbeit trotz der angeblichen Entbürokratisierung der Pflegedokumention – welche wiederum nur dazu dient, dass der MDK der KK uns Leistungen streicht und damit Stellen abbaut – einfach nicht mehr menschlich und mit Fachkompetenz ihren Beruf ausführen kann, weil wir Pflegequalität schon lange abgeschafft haben?

Jetzt soll diese Gesellschaft – mal wieder neben der Abfrage meines privaten Impfstatus – über meine gesundheitliche Verfassung entscheiden? Die absolut ignorant gegenüber all der desaströsen Zustände in der Pflege sind und dies mit ihrem Wahlergebnis eindeutig belegt haben?

Nein für diese Gesellschaft bin ich nicht mehr bereit, nur einen einzigen Finger krumm zu machen, meine Gesundheit sowohl physisch als auch psychisch zu ruinieren, meine Familie zu vernachlässigen, meine Hobbys und mein Privatleben hinten an zu stellen und als Dank dafür, von Menschen die von Pflege absolut keine Ahnung haben, weil in diesem System nur Ärzte als gewinnbringend angesehen werden, ich gezwungen werden soll, mich mit einer neuartigen mRNA-Technologie, die nicht langzeiterprobt und vor allem nachweisbar unwirksam ist, impfen lassen?

Ich werde ab dem Tag an dem ihr für meinen Beruf eine Impfpflicht einführt meinen Kasack an den Nagel hängen und hoffe, dass all die ungeimpften Kollegen es mir gleich tun.

Denn ohne uns liebe Kollegen, die ihr uns ebenfalls im Stich lasst, die ihr wie wir bereits am Limit arbeitet, seid ihr hoffnungslos verloren. Also besinnt euch relativ schnell auf unsere demokratischen Grundwerte und hört auf uns gesunde Menschen wie Sondermüll zu behandeln.

Denn ich ernähre mich gesund, mache regelmäßig Sport, trinke kaum Alkohol, rauche nicht, habe keine chronischen Erkrankungen und halte meinen Geist fit.
FAZIT: Wenn ihr auf mich in der Pflege verzichten könnt, dann kann der Pflegenotstand nicht schlimm genug sein.

❤️ Krankenschwester Sabrina
#PandemiederUninformierten


Hier dokumentiere ich kurz die wichtigsten Aussagen hierzu

Sollte etwas fehlen, einfach unter den Beitrag kommentieren.

Viele gute und wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden dann wahrscheinlich kündigen. Und das kann aktuell keiner in der Pflegebranche verkraften.

Nicola Laukenmann, Leiterin des Pflegeheims „Im Sonnengarten“ im Neckar-Odenwald-Kreis

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Die angebliche „Pandemie der Ungeimpften“ dabei wird der Pflegenotstand immer deutlicher

Ich hab hier schon viel über einige Fakten berichtet. Allerdings scheint es mir so, als müsste ich doch nochmal auf einiges hinweisen, nachdem sich hier in Instagram wirklich erschreckende „Beiträge“ auftun.

Habt ihr den Beitrag von Dr. Wagner (Fürth) gesehen?
Wollte sich Herr Wagner nun als kleines Dankeschön mit einem Video bei Herrn Söder erkenntlich zeigen?

Das fällt mir dazu direkt ein, wenn ich darum weiß, dass sich Herr Holetschek der bayerische Gesundheitsminister (nachdem Frau Huml gegangen worden ist), kurz nach seinem letzten Video bei ihm mit folgenden Worten meldete, dass es „intelligentere Lösungen als Strafzahlungen gibt“.

wavebreakmedia.micro


Man muss wissen, der Herr Dr. Wagner – ein Mann in Weiß und medizinischer Direktor – hat sich 19 Monate kein bisschen um die Belange der Pflege interessiert. Dies aber in seinen Videos behauptet.
Bittet aber darum, dass die Strafzahlungen seinem Krankenhaus erlassen werden, welche ein Mindestmaß an Pflegequalität sichern sollen. Interessant, dass er enorme Instagram Größen aus der Pflege in seinen Videos markiert hat. Durch enorme Reichweite werden aktuell Menschen beeinflusst und gesteuert.

Bei den gestrigen Posts von Dr. Wagner und Herrn Söder ist interessant, dass beide sich angeblich für die Überlastung der Pflegepersonen interessieren und dafür auch schon einen Schuldigen gefunden haben, nämlich die Ungeimpften.

Niemand der beiden erwähnt, dass die Einführung der DRGs den Zustand überlasteter Krankenhäuser schon seit Jahren verursachen, für die aber beide mit verantwortlich sind, da sie diese einfach so hinnehmen.

Wieso wird nicht erwähnt:

Dass es sich um einen Pflegenotstand handelt.
Dass im Pandemiejahr über 25 Krankenhäuser geschlossen wurden, darunter u.a. auch eine Insolvenzversteigerung des Krankenhauses Ingelheim. 9.000 Pflegepersonen haben letztes Jahr den Beruf verlassen.
Dass in dieser Zeit bereits 8 Kinderkliniken und Fachabteilungen geschlossen wurden, 9 arbeiten offiziell defizitär. Daran ist Söder nicht ganz unschuldig.
Karl Lauterbach sagte erst kürzlich in einer seiner Talkshowbesuche, nachdem ihn Sahra Wagenknecht darauf ansprach, dass die DRG Einführung ein Fehler war.
Mitten in der dritten Welle: verschenkte Markus Söder Beatmungsgeräte und das Militär landet in Hamburg: denn Deutschland nimmt 18 Corona-Erkrankte aus Rumänien auf – ich habe nichts dagegen, dass man sich gegenseitig hilft, nur passt dies nicht zum gezeichneten Bild der überwältigenden 4. Welle, in der die Krankenhäuser schon jetzt an die Belastungsgrenzen kommen.
Werfen wir einen Blick auf die vergangenen Jahre, sehen wir, dass in den Wintermonaten durch die Einsparungen und Privatisierungen im Gesundheitswesen, alle Bereiche am Limit arbeiten.
Gangbetten sind hier keine Seltenheit, doch hat es bislang niemanden interessiert.

Schauen wir uns nun an, was „Doc Wagner“ zu sagen hat:

Das Nicht-Impfen von über 20% der erwachsenen Bevölkerung hat immense Auswirkungen auf den Rest der Bevölkerung:

– auf den Patienten mit Herzinfarkt, der wertvolle und überlebensentscheidende Minuten im Rettungswagen verliert, weil der Weg zum nächsten freien Intensivbett länger als nötig ist
– auf die Patientin mit dem Eierstockkrebs, deren dringend notwendige Tumor-OP mehrfach verschoben werden muss, weil kein Intensivbett frei ist
– auf die Patientin mit dem Schlaganfall für die gilt: time ist brain. Also jede Minute verzögerter Krankenhauseinweisung erhöht das Risiko für eine bleibende Lähmung oder Behinderung
– auf den schwerkranken Patienten, der längere Zeit im Krankenhaus liegt vielleicht sogar im Streben liegt und den seine Angehörigen nicht, oder wenn dann nur kurz sehen und begleiten können.
– …

Schon viel zu lange lässt sich die vernünftige Mehrheit der Bevölkerung von Querdenker und Wissenschaftsleugner mit schrägen Argumentationen vor sich hertreiben. Mit immer neuen und immer unsinnigeren und v.a. falschen Behauptungen und Theorien, werden Menschen verunsichert und der einfach klare Blick auf die Realität geht verloren!

Gefahren und Nebenwirkungen durch die Infektion ist um ein Vielfaches höher und gefährlicher als Nebenwirkungen der Impfungen!

Dieses Jahr schaffen also 15 Millionen Menschen das Gesundheitssystem zu überlasten? Was letztes Jahr keine 83 Millionen Menschen geschafft haben?
Woran macht man das eigentlich fest?
Das Divi und das RKI, welches dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt sind, wissen über jeden einzelnen („an“, „mit“) im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen Bescheid, aber während einer Pandemie der „Ungeimpften“ von 1.173 Personen auf Intensivstation nicht deren Impfstatus? Wir wissen also von lediglich 42% der Fälle den Impfstatus und anhand dessen wird fest gemacht, dass wir uns in einer Pandemie der Ungeimpften bewegen? Insgesamt liegen derzeit 2.739 Personen in Deutschland auf Intensivstation die als „Corona Patienten“ eingeliefert wurden.
145.185 wahrscheinliche Impfdurchbrüche vermeldet das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht (S.20).

Aber das ist klar wenn man sich die Aussagen von Söder von gestern nochmal ins Gedächtnis ruft:Man sollte überlegen, ob nach neun Monaten der Geimpften-Status nicht mehr gilt. Außerdem spricht er sich offen für altersunabhängige Corona-Drittimpfungen aus, obwohl gerade erst daran geforscht wird, wer wie von der „Booster-Impfung“ profitiert – sprich: es gibt dazu noch keine wissenschaftliche Erkenntnis.

Mich erpresst ihr damit nicht und ich kann nur jeden dazu ermutigen, bleibt standhaft und lasst euch nicht zu etwas nötigen wovon ihr nicht überzeugt seid. Hört auf euch hinter einer freiwilligen Impfpflicht zu verstecken, sondern führt endlich eure Impfpflicht ein, wenn ihr euch traut. Gewissenlose Menschen wie dieser Arzt sind es die dieses ironische Gesundheitssystem am Laufen halten und die unzählige gut ausgebildete Pflegepersonen aus diesem Beruf treiben. Denn diese radikalen Posts und Aussagen gerichtet gegen völlig gesunde Menschen, zeigen wie diese Menschen im beruflichen Kontext agieren.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Zu wenig Pflegepersonen, Betten stehen leer und ein Ärztlicher Direktor mit einer fragwürdigen Forderung

Pflexit-Minister Jens Spahn

Ein Medizinischer Direktor – Dr. Manfred Wagner, Pandemiebeauftragter des Fürther Klinikums -wendet sich mit zwei Instagram Videos an die Bevölkerung. Auch aus München kommt ein ähnlicher Weckruf „Zu wenig Pfleger, Betten stehen leer: München droht Klinik-Kollaps – „Es ist viertel nach zwölf“.
Einerseits kann man den Hilferuf verstehen, doch stößt man andererseits auf Unverständnis. Diese Pandemie existiert seit 19 Monaten und bemüht man ein wenig das „www“ so wird man feststellen, dass bereits die Jahre davor zur Herbst und Winterzeit die Krankenhäuser überlastet waren.
Werfen wir also nochmal einen Blick auf die Vorjahre und stellen fest, am Problem hat sich nichts geändert. Das sind zum einen DRGs die die Bedingungen für Patienten und Personal unerträglich machen und zum anderen führen diese wiederum zu einem massiven Pflexit (Pflege Exit).

Bericht aus 2018

Doch das Problem ist, benötigt gewiss jeder irgendwann Zuwendung in Form von Pflege, so vergessen die Menschen doch recht schnell, gerade in Wahljahren welche die Parteien wären, die sich dafür einsetzen täten. Eigentlich ist die Aufnahmekapazität eines Krankenhauses begrenzt, denn diese bemisst sich am vorhandenen Personal (Pflegepersonaluntergrenzen, PPUG), zumindest seit 2020 und für einige Bereiche im Krankenhaus. Hält sich ein Krankenhaus nicht daran, muss es Strafzahlungen tätigen.
Verständlich, dass sich gerade der Medizinische Direktor mit derart Reichweite (14,4 Abonnenten) bei Instagram an die Öffentlichkeit wendet, so hat es im Pandemiejahr 2020 ja schon mal geklappt mit einem derartigen Aufruf. Doch seitdem war es bezüglich der PPUG ziemlich still geworden und man hörte aus der Richtung der Mediziner kein Wort darüber.

Das heißt also konkret, die Pflegepersonaluntergrenzen wurden ab dem 01.01.2020 verbindlich eingeführt. Allerdings ab März 2020 bereits wieder ausgesetzt, wegen der dynamischen Entwicklung der Pandemie. Das lässt die Schlussfolgerung zu, wirft man einen Blick auf die Handhabe des DIVI und den Intensivbettenskandal, dass der Herr Direktor genau weiß worum er die Bevölkerung und Politik bittet. Ebenfalls weiß er, dass dies nichts am Pflegenotstand ändern wird. Wieso hat man also nicht viel früher Maßnahmen gegen den Pflexit (Pflege Exit) gefordert, haben doch 2020 9.000 Pflegepersonen den Beruf verlassen. Diese Schlagzeile war groß in den Medien, geändert hat sich nichts, weder am Wahlverhalten noch an der Politik, die in Dauerschleife vor der Überlastung der Krankenhäuser warnt, im Pandemiejahr aber 25 Krankenhäuser schließt.

Der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) wurden beauftragt, die Pflegepersonaluntergrenzen der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) vom 05.10.2018 in den Bereichen Geriatrie, Kardiologie, Unfallchirurgie und Intensivmedizin zu überprüfen und weiterzuentwickeln sowie für die neuen pflegesensitiven Bereiche Neurologie und Herzchirurgie Pflegepersonaluntergrenzen bis zum 31.08.2019 zu vereinbaren, die ab dem 01.01.2020 verbindlich gelten.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der COVID-19-Erkrankungen wurden die Regelungen der PpUGV in der Zeit vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2020 vorerst befristet ausgesetzt. Konkret bedeutet dies, dass die Nichteinhaltung der PpUG ab März 2020 bis einschließlich Dezember 2020 auch nicht sanktioniert werden kann. Im Zuge der Rückkehr von Krankenhäusern in den Regelbetrieb wurden die Regelungen der PpUGV ab dem 01.08.2020 für die Bereiche Intensivmedizin und Geriatrie wiedereingesetzt, Nachweispflichten greifen damit erstmals wieder zum 15.10.2020.

GKV Spitzenverband

War Jens Spahn nicht der Gesundheitsminister welcher die meisten (teilweise unsinnigen) Gesetze auf den Weg brachte, so scheint vor allem die Personaluntergrenze (PPUG) vielen Ärzten und Klinikleitungen ein Dorn im Auge. Während Ärzte für bessere Bedingungen auf die Straße gehen und die Arbeit nieder legen, so sehen Pflegepersonen davon ab, um den Betrieb nicht unnötig zu schädigen. Ein sozialer Gedanke der einmal mehr zeigt, dass das Klatschen eben nicht reicht. Aber an sich sollten die PPUG eine „stabile“ Versorgung – soweit das in Zeiten des Pflegenotstands überhaupt geht – und ein gewisses Maß an Qualität sichern, an sich eigentlich eine gute Erfindung.

Am Ende stellt sich mir die Frage wie ernst die Aussage „Wir würden jede Pflegekraft einstellen, die wir bekommen.“ von einem Impfbefürworter wie Dr. Manfred Wagner zu nehmen ist. Wie gut, dass sich direkt der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holletschek eingeschaltet hat – Frau Huml ist ja gegangen worden – und eine intelligentere Lösungen als Strafzahlungen zugesichert hat. Herr Söder hat wie immer alles im Griff, warnt er doch bald täglich vor der Überlastung der Krankenhäuser, so hat es seine Partei bislang nicht geschafft – außer Klinikschließungen voran zu treiben – den Pflegenotstand intelligent zu lösen.

Aber wo sind all die geimpften Menschen, welche inzwischen ihren Booster erhalten haben, aus Angst beatmet auf der Intensivstation zu landen und setzen sich für mehr Pflegequalität ein, welche eben nur durch mehr Personal möglich ist? Wo sind all die solidarischen Menschen welche sich für bessere Bedingungen in der Pflege einsetzen um dem Pflegenotstand (Pflexit = Pflege Exit) entgegen zu wirken?

An sich geht es dem Medizinischen Direktor nur darum, dass die Strafzahlungen seinem Klinikum erlassen werden. Wie groß aber ist dieser Mangel eigentlich an Pflegepersonen? Experten gehen davon aus, dass bundesweit 100.000 Pflegepersonen in den Krankenhäusern fehlen – da sind die Pflegepersonen aus den Senioreneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten nicht mit eingerechnet. Genaue Zahlen, wie viele Stellen in Fürth unbesetzt sind, nennt das Klinikum nicht.

Eure Führungskraft mit ❤️


Einige wichtige Aspekte die ich aus dem Kommentarbereich des Videos gefunden habe und als sehr wichtig erachte:

  • Werden Strafzahlungen ausgesetzt, wird sich wohl niemand mehr an PPUG‘s halten – dann haben wir im Frühjahr noch mehr Pflegekräfte wegen desolaten Arbeitsbedingungen vergrault.
  • Aussetzen der Strafzahlungen ist nicht die Lösung, hier wird ein Mittel genutzt, welches 2020 schon mal funktioniert hat auf dem Rücken der Pflegepersonen und am Ende auch für Ärzte, Patienten und Angehörige.
  • Anstatt sich mit einem Video an die Bevölkerung zu wenden und anzusprechen woran es wirklich liegt, wird dieses Video ungefiltert geteilt.
  • Das Ganze ist mir mal wieder sehr einseitig betrachtet, aber anders kennen wir es ja nicht von CSU/CDU der Herr Holetschek angehört, die Partei hatte 16 Jahre Zeit den Status Quo herzustellen und zu verwalten.
  • Kliniken fahren wenn PPUG´s weg fallen wieder Volllast weil die Strafzahlungen wegfallen, das ist ein sehr sehr schmaler Grad.
  • Wie werden Pflegepersonen vor Überlastung beim Wegfallen der PPUGś geschützt?
  • Weiterhin darf man nicht vergessen dass mit der Nichteinhaltung der PPUG´s immer eine Gefährdung der Patienten und Überlastung des Personals einhergeht.
  • Langfristig braucht es ein Ende des Pflegenotstands. Die Politik muss endlich dafür Sorge tragen, dass der Pflegeberuf so attraktiv ist, dass der Mangel verschwindet.

In einigen Beiträgen habe ich die Themen die die Pflege massiv belasten bereits aufgegriffen:
Pandemie? Sterbehilfe für das Deutsche Gesundheitssystem: von aktuell knapp 1.400 Krankenhäusern auf deutlich unter 600
Paradox: Aufgrund Personalmangels arbeiten erstmals positiv getestete Pflegekräfte weiter – Bayern und Bremen
Personallücken, Pflegeengpässe, Privatisierungsdruck: Studie empfiehlt Abschaffung der DRG-Fallpauschalen

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Ärzte Corona Impfung Krankenhaus Pflege

Die freiwillige Impfpflicht?!

Strenger als im Gefängnis?
Nicht nur im Universitätsklinikum Frankfurt geben Sie ihre Menschenwürde an der Türe ab.
Das Leitmotiv des Universitätsklinikums mit dem Begriff Menschlichkeit überrascht, denn ungeimpfte Menschen dürfen ihre Angehörigen dort nicht mehr besuchen. Interessant ist hierbei, dass im Aufsichtsrat der Klinik eine Grünen Politikerin namens Angela Dorn-Rancke (39) sitzt.
2020 heißt es noch auf der Website der Grünen „Auch neue Gentechnik bleibt Gentechnik und wir Grüne wollen sie weiterhin nicht essen!“.
Haben dies die Grünen bei einer Impfung, welche direkt in den Oberarmmuskel gespritzt wird gänzlich verdrängt oder ist Gentechnik nur im Essen schlecht? Und ist eine neue mRNA-Technologie bei Impfstoffen, mit bedingter Marktzulassung, für die Grünen etwas anderes?
Dorn-Rancke ist Psychologin und man kommt hierbei nicht umhin zu sagen, wie gut, dass sie „nur noch“ in der Politik tätig ist.

Rawpixel

Aber auch das Uni-Klinikum Halle (Saale) macht bei der Diskriminierung von gesunden Menschen keinen Halt, dort geht man sogar noch einen Schritt weiter. Denn hier dürfen ungeimpfte Mitarbeiter nur noch getrennt von Kollegen essen – waren die Pflegepersonen 2020 noch vom Balkon beklatscht worden, dürfen sie sich jetzt das Dankeschön von ihren Vorgesetzten in Form einer Diskriminierung und enormen Repressalien abholen.
Ein Screenshot mit dem Hinweisschild deckte diesen Skandal auf: Ungeimpfte Mitarbeiter am Uni-Klinikum Halle müssen hinter Plexiglas und getrennt von ihren 2G-Kollegen essen.
Die einen „dürfen”, wie es ausdrücklich heißt, in geselliger Runde im vorderen Bereich des Restaurants essen. Die anderen „müssen”, die Formulierung lässt da keinen Spielraum, ihre Mittagspause in einem Extrabereich und hinter Plexiglas verbringen – maximal zu zweit.

Auch die Asklepios Stadtroda macht bei der Diskriminierung von ungeimpften Menschen mit, spricht sich aber witziger weise auf der Startseite gegen Antidiskriminierung aus, denn schließlich fehlen unzählige Pflegepersonen.
Doch verschwiegen wird, dass Privatkonzerne wie Asklepios dafür verantwortlich sind, dass der Pflexit Realität ist.

Fassen wir zusammen, ohne Covid Impfung kein Besuchsrecht mehr für Angehörige, ungeimpfte Mitarbeiter werden separiert und zu allem Übel haben wir inzwischen auch schon den Ausschluss von Grundnahrungsmitteln (2G Hunger Games) richterlich bestätigt.
Man stellt sich die Frage wird man im Notfall OHNE Impfung noch behandelt oder wurde das auch abgeschafft? Und was ist mit Menschen die es einfach aus gesundheitlichen Gründen nicht können?
Glaubt hier wirklich jemand, dass in diesen Kliniken noch Menschlichkeit, Mitgefühl und gelebte Solidarität herrscht? Alles unter dem Deckmantel der „freiwilligen Impfpflicht“.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Das Gesamtprinzip unseres Gesundheitssystems ist sarkastisch

Wieso findet der Pflegeberuf keine Anerkennung und wie kommen die Pflegepersonen überhaupt zu dem Schluss? Wobei wir meiner Meinung nach dringend differenzieren müssen, es gibt nicht die Pflegepersonen, sondern verschiedene Meinungen.
Die mit großer Reichweite haben fast schon ein Pflegeinfluenza-Geschäftsmodell daraus gemacht, vielleicht weil sie erkannt haben, dass sich die träge Masse einfach nicht bewegen lässt. Zur Verteidigung all dieser Beteiligten muss man fairer weise sagen, viele Pflegepersonen sind nicht bereit für bessere Bedingungen einzustehen.
Denn sie haben mit dieser „Pandemie“ wieder eine Chance verstreichen lassen und sich auf was eigentlich verlassen? Es gab nie Versprechungen, es war nur eine Hoffnung, dass sich nun alles ändern wird. Aber der Fokus war schnell gesetzt, denn 2021 interessieren die „Alten“ schon gar nicht mehr und wir werfen nur noch den Blick auf die hoch gelobten Intensivstationen, welche gewiss gute Arbeit leisten, aber eben auch Teil des Problems sind.

Ein paar Pflegepersonen engagieren sich vereinzelt, aber werden in ihrer Motivation immer wieder zurück geschmissen. Das Problem ist aber ein Gesamtgesellschaftliches. Denn Engagement kostet Zeit, ist mit viel Gegenwind geebnet und jedem Einzelnen sollte, auch wenn selbstverständlich niemand ein Querdenker ist, klar geworden sein, dass die Medien, allen voran die Öffentlich-Rechtlichen die Richtung vorgeben.
Wieso geben sie diese vor? Weil an entsprechenden Stellen die richtigen Menschen sitzen.
Nehmen wir das Beispiel mit den Bauern: wäre in den letzten Monaten nur halb so viel Fokus auf beispielsweise die Bauern gelegt worden, welche zu fast noch unmenschlicheren Bedingungen um ihre Existenz und unseren täglichen Konsum kämpfen, wäre das Bewusstsein für Natur und gute Landwirtschaft sicher nicht nur eine Forderung von „Fridays for Future“, welche am Ende ja doch alle nicht auf ihren Luxus verzichten wollen.
Und so können wir das auf vielerlei Problembereiche anwenden. Wir sollten nun endlich die Perspektive wechseln und vielleicht endlich mal Gesamtgesellschaftlich zusammen halten und nicht wegen einer ich sag es mal flapsi „schiefen Nase“ auseinander driften. Man wird nie zu 100% einer Meinung sein, aber wir müssen damit lernen umzugehen und versuchen gemeinsam für alle Belange der Gesellschaft einstehen.

Wie können Pflegepersonen enttäuscht reagieren, weil ihre Belange niemanden interessieren? Sie zeigen Tag täglich, dass sie es selbst akzeptieren. Und, dass wir uns in einer aktuellen gesamtgesellschaftlichen Krise befinden, scheint immer noch nicht bei allen angekommen zu sein. Jede Gruppe steht einzeln für sich und erreicht faktisch gar nichts.
Man hängt sich an Marginalitäten auf und mit dem Frame Querdenker, Links- und Rechts – eine Mitte gibt es ja nicht mehr – Leugner und was es da nicht alles gibt, sollte sich jeder selbst fragen in welchen Schubladen er täglich denkt.

Eines steht fest, die Zeiten ändern sich, doch der Mensch bleibt immer gleich und zeigt weiterhin mit dem Finger auf Minderheiten.
Und die Menschen denken vielfach über die Pflege, was jammern die andauernd, dann ändert doch was an euren Bedingungen. Aber die pflege blickt auf zu den großen Bloggern und hofft, dass die es schon richten werden – wobei hier wieder vergessen wird, dass ab einem gewissen Punkt manche Menschen ihre eigenen Interessen verfolgen.


Dann lese ich Posts und greife mir teilweise an den Kopf, wieso? Weil hier Argumente herangezogen werden die einfach so nicht stimmen. Wieso soll der Rest der Gesellschaft für uns Pflegepersonen mit aufstehen? Natürlich geht Pflege alle an, aber sie betrifft eben nur zu einem gewissen Zeitpunkt ganz wenig und man vergisst auch wieder schnell – wie wir ja bei dem Wahlergebnis ganz eindrucksvoll gesehen haben.
Ich sehe Parallelen, dass aktuell die Minderheit der Ungeimpften auch niemanden in der Gesellschaft interessieren, für sie gilt faktisch kein Grundgesetz mehr sondern 2G und alle machen brav bei dieser Ungerechtigkeit mit.
Also liebe Pflegepersonen, macht nicht die Anderen für die Zustände verantwortlich, sondern fangt endlich an, euch die richtigen Fragen zu stellen. Hat irgendjemand medial mitbekommen, dass in Berlin nicht nur Menschen für den Erhalt des Grundgesetzes demonstriert haben, sondern auch einige Bauern dort waren und ein paar Pflegepersonen? Nein? Vielleicht ist irgendwann auch deine Rote Linie überschritten.
Lasst uns am Ende festhalten, das Gesamtprinzip des Gesundheitssystems ist zynisch. In keiner Diskussion geht es um die Frage der bedarfsangemessenen Gesundheitsversorgung. Die Versorgung durch die Pflege ist grundsätzlich und immer zu teuer, sollte billig, schnell und wenig sein. Aber trotzdem werden weiterhin immer und immer wieder die gleichen Personen gewählt und die Masse der Menschen bleibt träge und hofft darauf, dass es die Anderen schon richten werden.

Eure Führungskraft ❤️

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Ärzte Corona Gesundheitssystem Impfung Krankenhaus

Es ist immer eine Sache der Perspektive

Sicherlich können sich noch einige an die Kampagne „Alles dicht machen“ von Ende April erinnern. Diese sorgte für enormes Aufsehen, welches dazu führte, dass sich die Bloggerin und Ärztin „Carola Holzner“ dazu animiert fühlte, die Schauspieler mit einem Gegenhashtag (#allemalneschichmachen) zu einer Schicht auf der Intensivstation aufzufordern.

Dem kam nun Jan Josef Liefers nach, wie er in einem eigenen Bild Artikel, zum Besten gibt.
Pflichtbewusst präsentiert er sich mit einer 3M FFP3 Maske – Modell Aura 9330+. Schaut man in das Datenblatt dieses „high tech Produkts“ findet man:

Naja, was für die Landwirtschaft entwickelt wurde, kann ja auch auf der Intensivstation in einem Universitätsklinikum nicht falsch sein – oder? Zumindest für ein populistisches Bild für die Medien reicht es allemal!

Er spricht also einerseits davon, dass man – nach über 18 Monaten Pandemie – immer noch nicht weiß, wieso manche schwerer und manche leichter erkranken. Allerdings gibt er sich indirekt, zumindest mit einem Aspekt, eine Antwort: das Übergewicht. Übergewicht ist aber in vielerlei Hinsicht schlecht, es ist also nicht nur ein negativer Faktor bei Corona. Was aber mit 100% Sicherheit gewiss ist, laut den Ärzten der Uniklinik Essen um Carola Holzner, mit Impfung wären sie nicht auf Intensiv gelandet. Diese These ist meines Erachtens nach ganz schön gewagt. Dabei wird aber auch vergessen, dass Menschen im Zusammenhang mit der Impfung versterben, weil diese z.B. auch weiterhin einen schweren Corona Verlauf oder schwere Nebenwirkungen haben.
Die Frage ist auch, wie hat man vor der Impfung die Lage auf Intensiv bewertet und beurteilt und waren die Personen wirklich ungeimpft?

Sieben Patienten lagen an diesem Tag mit Covid-Pneumonie dort, alle im künstlichen Schlaf, alle intubiert und maschinell beatmet, alle zusätzlich an der ECMO, einem Gerät, das unter Umgehung der zerstörten Lungenfunktion das Blut der Patienten direkt mit Sauerstoff anreichert und wieder in den Körper zurückpumpt. Die ECMO ist das Ende der Stange, wenn nicht bald eine Verbesserung eintritt, rückt ein Ableben in greifbare Nähe.

Alle Covid-Patienten hier auf Intensiv waren schwer erkrankt, dem Tod näher als dem Leben. Alle jung, von 28 bis 48 Jahre alt. Alle ungeimpft.

Übergewicht war optisch die auffälligste und immer wiederkehrende Vorerkrankung der Covid-Patienten hier.

Aber warum es am Ende manche derart hart erwischt, warum ausgerechnet ihnen die Virusinfektion so großen Schaden zufügt, sie an den Rand ihrer Lebenskraft bringt, während die meisten anderen die Erkrankung gut wegstecken, mit oft nur milden oder gar keinen Symptomen, das ist noch unklar.

Allerdings, da waren sich Pfleger wie Ärzte einig, wäre keiner hier gelandet mit einer Impfung.

Eine weitere Aussage von Liefers, welche ich hier etwas näher betrachten will, finde ich zumindest inhaltlich bedenklich. Er spricht davon, dass er seine Antikörper kontrollieren ließ, dabei meint er den IgG-Titer. Dabei schreibt er recht überheblich, die Impfung habe bei ihm top funktioniert.
Schaut man sich die Aussagen einiger Mediziner dazu an, kann man nur zu einem Schluss kommen, nämlich, dass sich Liefers eben nicht sonderlich tiefgehend über Corona und deren im Zusammenhang stehenden Impfstoffe auseinandergesetzt haben kann.
Am Ende führt er weiter aus, dass die unbarmherzige Lotterie auf ITS ihn darin bestärkt, dass er keinen Fehler gemacht habe. Allerdings können sich Fehler bezüglich des aktuellen Impfstatus auch erst in ferner Zukunft zeigen – siehe zum Beispiel die Schweinegrippe. Außerdem zählt Liefers selbst die eigentlichen Bedrohungen auf: Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Rauchen, Alkohol, ….

Sind Antikörper vorhanden? Wie ist die T-Zell-Reaktivität? Wie hoch ist der Anteil neutralisierender Antikörper? Das Ergebnis kam nach ein paar Tagen: hoher IgG-Titer, hohe T-Zell Reaktivität, 95% neutralisierende Antikörper, sehr gute humorale und zelluläre Immunantwort auf SARSCoV2. Man könnte auch sagen: Impfung hat topp funktioniert. Dabei wäre ich in der Phase-II-Studie als Proband sicher abgelehnt worden, wegen diverser Allergien.

Wenn ich nun zurückdenke an meinen Tag auf der ITS und daran, wie die seltsame und bisweilen unbarmherzige Lotterie des Lebens für die Sieben dort ausgegangen ist, dann weiß ich jedenfalls, ich habe keinen Fehler gemacht.

Ich habe noch ein paar kritische Fragen und Punkte dazu:

  • Wieso wird nicht erwähnt, dass die Intensivstation in Essen an eine Universität angegliedert ist und dadurch automatisch komplexere Fälle zugewiesen bekommt. Außerdem führt Liefers selbst an, dass adipöse Menschen dort auf Intensiv liegen und diese Menschen gegenüber vielerlei Krankheiten ein erhöhtes Risiko haben. Das liegt aber in der Sache an sich begründet.
  • Jan Liefers erwähnt, dass er sich über die mRNA Impfstoffe informiert hat, dies kann allerdings bezüglich seiner IgG Antikörper Bestimmung so nicht ganz stimmen. Denn IgG Antikörper zeigen, dass der Körper bereits Kontakt mit diesen oder ähnlichen Viren hatte. Die Aussage von Liefers würden IgM Antikörper (Immune Globulin M) stützen, denn diese werden bei erstmaligem Kontakt nachgewiesen (siehe mein Bericht). Das bedeutet Liefers war bereits vor der Impfung immun gewesen.
  • Wieso wird nicht erwähnt, dass die ECMO eine sehr lukrative Behandlung ist und wieso wird nicht weiter auf das „Mörser Modell“ von Dr. Thomas Voshaar eingegangen? Schon früh sagte er, eine „frühe künstliche Beatmung ist der größter Fehler im Kampf gegen Corona“.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Impfpflicht Impfung Krankenhaus Pflege Senioreneinrichtung

„Ganz ehrlich? Ich hätte ihm am liebsten eine reingehauen“ – wo bleibt die Fachlichkeit?

Ganz ehrlich? Bei Aussagen wie „Ich hätte ihm am liebsten eine rein gehauen“ würde ich ja sagen Beruf verfehlt!
In einer privaten Facebook-Gruppe kocht die Wut über ungeimpfte Covid-19-Patienten manchmal richtig hoch, so schreibt es die Welt. Eine Krankenschwester aus Bayern schreibt so über einen Mann, den sie auf einer Intensivstation mit gesund pflegte.

Wie kann es eigentlich zu so einem Sinneswandel und derartigen Aussagen kommen?
Ihr habt infiziert gearbeitet, habt in Kauf genommen kranke Menschen und eure Kollegen zu infizieren und seid nicht wegen diesen widrigen Bedingungen auf die Straße gegangen, wollt aber allen Ernstes ungeimpfte Menschen an den Pranger stellen?
Wie verantwortungslos war euer Handeln zu diesem Zeitpunkt?
Anstatt endlich wegen der schlechten Bedingungen auf die Straße zu gehen, die Arbeit wie andere Berufsgruppen einfach mal nieder zu legen und nicht immer die Schuld bei Anderen zu suchen?

Interessant wie dabei jetzt eine ungeimpfte Gruppe herhalten muss. Und das schreibe ich nicht weil ich ungeimpft bin und mit meinen über 30 Jahren noch nie im Krankenhaus lag, sondern weil ich als Pflegeperson kein Recht habe – bezahlt durch Gelder der Solidargemeinschaft, welche seit Jahren keine Unterschiede macht, ob jemand verschuldet erkrankt oder nicht – über einen Menschen zu urteilen.
Ich habe die Pflicht jeden Menschen nach besten Wissen und Gewissen zu behandeln und zu versorgen.

Denn wir in der Pflege machen keine Unterschiede weder bei Religion, Nationalität, dem Vorstrafenregister (Vergewaltiger, Mörder, …), noch bei Selbstverschuldung einer Krankheit.
Oder sind wir nun soweit, dass wir Rauchern, Alkoholikern, Bewegungsfaulen und adipösen Menschen ein Intensivbett verwehren, denn die Personen haben die oft daraus resultierenden Erkrankungen schließlich billigend in Kauf genommen und nehmen einem anderen Menschen Gesundheitsressourcen weg.

Was ist bei Risikosportarten wie Ski fahren und im Zusammenhang stehenden Frakturen?
Was ist bei Geschwindigkeitsüberschreitungen im Zusammenhang mit Alkohol?
Wie beurteilt man Fahrrad fahren ohne Helm?

Und überhaupt, wieso soll die Gemeinschaft der Versicherten für solche Behandlungen aufkommen?

Wie wir sehen, kann diese Argumentation, dass diese Person ein Intensivbett belegt absolut nicht ernst genommen werden und auf vielerlei Diagnosen angewendet werden, was vorher nicht mal Ökonomen gewagt haben laut auszusprechen. Solche Aussagen grenzen für mich an nicht ernst zu nehmenden Wirtshaustratsch.

Vielleicht sollten wir langsam mal darüber sprechen ob diese Menschen nicht den Beruf wechseln sollten? Und vielleicht reflektieren diese Menschen, dass sie die Wut – durch Überlastung – an anderer Stelle kommunizieren müssen und der Patient an dieser Stelle der falsche Ansprechpartner ist.

Ich habe durchaus Verständnis, dass Pflegepersonen aus ihrer Fachlichkeit heraus, weil sie auf Covid-Stationen arbeiten, argumentieren und nur diese Wahrnehmung wieder geben können. Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn diese Personen versuchen ihr Weltbild anderen überstülpen zu wollen und mit einer Art schlechtem Gewissen arbeiten.

Allerdings muss man dann fairer Weise dazu sagen, dass diejenigen, die sich mit den Impfkomplikationen und deren Behandlung befassen müssen (und ja, es gibt diese Komplikationen), zu einem anderen Schluss kommen werden. Das Problem liegt, wie in dieser Pandemie immer wieder, am mangelnden Blick über den eigenen Tellerrand, die meisten sehen einfach nur, was sie selbst direkt betrifft. Schwierig …

Eure Führungskraft mit ❤️

PS: aus besagter Facebook Gruppe bin ich schon sehr früh raus geflogen, weil ich Zahlen aus Studien – also Fakten – zitierte. Heutzutage sagt man dazu kritische Inhalte.

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2020 weniger Lungenerkrankungen als 2019? Kann das sein?

Während sich die ersten Pflegepersonen bereits mit neuen Beiträgen zum Thema 4. Welle wappnen und uns unermüdlich um die Ohren hauen, wie verantwortungslos wir uns alle doch benehmen – allen voran die Ungeimpften – veröffentlicht Jens Spahn eine Analyse mit erstaunlichen Fakten zum Pandemiejahr 2020.

Ich kann nur immer und immer wieder mit mahnenden Worten an meine Kollegen herantreten „verlasst eure eigene Pflegeblase“, denn früher oder später wird man eure unsachgemäße Arbeit erkennen und euch mit zur Verantwortung ziehen. Denn ihr zeigt einmal mehr, dass Pflege offensichtlich nicht wissenschaftlich arbeitet. Sondern sich auf Aussagen von Medizinern stützt, die offenkundig interessensgeleitet agieren und schon immer wenig vom Beruf der Pflege gehalten haben – bis auf einige Wenige.

Es ist natürlich, dass wir unsere Blase in der wir Leben – gerade in solch angespannten Zeiten, in denen von Balkonen geklatscht wird – gerne und am Besten noch mit tragischen Einzelschicksalen in die Öffentlichkeit tragen, das ist aber absolut nicht fachlich.

Es ist auch mehr als offensichtlich, welchen Interessen beispielsweise Pflegeimpfluenzer folgen. Das wäre natürlich die Reichweite, mit der dann auch die Werbung zunimmt und natürlich werden über solche Profile politische Interessen vertreten. Wieso?
Weil ein Großteil der Bevölkerung käuflich ist. Selbstverständlich gibt es in all diesen Zeiten auch Ausnahmen und das ist gut so.
In meinem Fall kann ich euch beruhigen, denn Instagram hat mir schon sehr früh gezeigt, dass man mit der Meinung in Social Media keine Karriere machen kann 😉

Blicken wir auf die Fakten von 2020, also eine Analyse welche Jens Spahn höchst persönlich angeordnet hat.
Mit dieser möchte ich dann all meine Kollegen, die aus ihrer Blase heraus weiterhin behaupten, es gab eine enorme Überlastung – was für einzelne Bereiche immer zutreffend ist, aber eben nicht die Regel beschreibt – auffordern, nehmt zu diesen Zahlen bitte Stellung.

Wir hatten also 2020 faktisch weniger Lungenerkrankungen als 2019.
Akute Atemwegserkrankung:
2019 insgesamt 665.274 Fälle
2020 insgesamt 581.585 Fälle
Es kamen sogar weniger Menschen wegen einer Akuten Atemwegserkrankung ins Krankenhaus als noch ein Jahr davor.

Werfen wir den Blick auf rein die Lungenentzündungen, ist das Bild auch nicht dramatisch:
2019 insgesamt 310.051 Fälle
2020 insgesamt 321.769 Fälle
„Lediglich“ 11.718 Fälle mehr.
Wohlgemerkt: Die Überlastung des deutschen Gesundheitssystems war Grundlage für Grundrechtseinschränkungen, Lockdown, Maßnahmen wie zum Beispiel die Maskenpflicht und eine vor der Tür stehende Impfpflicht.

Man muss erwähnen, dass in der Grafik (nachfolgend zu finden) ersichtlich ist, dass der Anteil an Todesfällen bei den Corona Patienten größer ist. Als Ursache kommt hier durchaus eine Übertherapie in Frage.
Auch in den Moerser Kliniken wurde empirisch untersucht, wie sich eine Beatmung bzw. zu frühe Beatmung auf die Genesung auswirkt – das Ergebnis: Katastrophal. Die Kliniken haben ein Konzept entwickelt (so spät beatmen wie irgendwie möglich) und damit sehr gute Erfolge im Falle einer Corona Erkrankung erzielt.

Ich mache bei dieser Realitätsleugnung nicht mit.

Hier nun die Fakten zu der RWI Analyse

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat bereits am 30.04.2021 eine „Analyse zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise“ veröffentlicht. Diese wurde für das Bundesgesundheitsministerium, unter Leitung von Jens Spahn, erstellt und beleuchtet zahlreiche Aspekte der Krankenhausauslastung im Pandemiejahr 2020.
Die Analyse ist sehr interessant und ich möchte euch hier einige Punkte daraus vorstellen.

2020 weniger Lungenerkrankungen als 2019? Kann das sein? Schließlich erzählen uns doch gerade Intensivpflegepersonen etwas ganz anderes.

Eine spannende Tabelle ist die Tabelle 5 in der Analyse. Hier sieht man zum einen „Lungenentzündungen“ und allgemeine „Akute Atemwegserkrankungen“ jeweils mit und ohne die Diagnose „COVID-19“:

Interessant daran ist, dass wir 2019 insgesamt 665.274 Fälle einer Akuten Atemwegserkrankung in deutschen Krankenhäusern hatten. 2020 – im Jahr der schlimmsten Pandemie seit Menschen gedenken – hatten wir dagegen 581.585 Fälle (464.123 ohne Diagnose „Covid 19“ + 117.462 mit Diagnose „Covid 19“) einer Akuten Atemwegserkrankung in deutschen Krankenhäusern.
Im Gegenteil: Es kamen sogar weniger Menschen wegen einer Akuten Atemwegserkrankung ins Krankenhaus als noch ein Jahr davor.

Werfen wir den Blick auf rein die Lungenentzündungen, ist das Bild auch nicht dramatisch (ohne hier die Einzelschicksale klein reden zu wollen): 2019 gab es 310.051 Fälle einer Lungenentzündung in deutschen Krankenhäusern. 2020 hatten wir insgesamt 321.769 Fälle (233.717 ohne Diagnose „Covid 19“ + 88.052 mit Diagnose „Covid 19“) in den Krankenhäusern.
„Lediglich“ 11.718 Fälle mehr.

Man muss erwähnen, dass in der Grafik ersichtlich ist, dass der Anteil an Todesfällen bei den Corona Patienten größer ist. Als Ursache kommt hier durchaus eine Übertherapie in Frage.
Auch in den Moerser Kliniken wurde empirisch untersucht, wie sich eine Beatmung bzw. zu frühe Beatmung auf die Genesung auswirkt – das Ergebnis: Katastrophal.
Die Kliniken haben ein Konzept entwickelt (so spät beatmen wie irgendwie möglich) und damit sehr gute Erfolge im Falle einer Corona Erkrankung erzielt.
Warum wird es (auch heute) noch so selten praktiziert? Weil Beatmungsstunden enorm gewinnbringend für die Krankenhäuser sind. Nur wenige Therapien werden so gut bezahlt wie eine Beatmung – und wie kamen sie in Zeiten von ausbleibenden Patienten zu Geld? Die Antwort ist über Corona Hilfen vom Staat in Verbindung mit (vermutlich unnötigen) Beatmungen. Ich habe darüber bereits berichtet.

Aber offensichtlich will man all das, was man gerade in der Pflege eben genau weiß, derzeit nicht thematisieren, nämlich unzählige Fehlanreize, welche in Zeiten von Corona offensichtlich gedeckt werden sollen.

Nun ja und als ob das nicht alles so schon genug wäre und obwohl also weniger Patienten im Krankenhaus lagen als im Vorjahr, schrieben die Krankenhäuser laut der Analyse schwarze Zahlen und machten sogar mehr Gewinn als im Vorjahr – nämlich über 10.000.000.000 €. Konkret, hatten wir in Deutschland knapp zweieinhalb Millionen weniger Behandlungsfälle (die nach dem DRG Leistungskatalog abgerechnet wurden).

Obwohl die Krankenhäuser 14% weniger Fälle behandeln mussten und die Verweildauer um 15% zurückging, haben allgemeine (somatische) Krankenhäuser 3,7% und psychiatrische Krankenhäuser sogar über 10% Mehrerlöse im Vergleich zum Vorjahr gehabt!
Zumindest finanziell hat sich die Pandemie also für die Krankenhäuser mehr als gelohnt.

Patienten in der Pandemie in deutschen Krankenhäusern

In der Analyse werden die durchschnittlichen Anzahlen von Patienten pro Kalenderwoche in den letzten drei Jahren grafisch dargestellt:

Es ist deutlich zu sehen, dass im Pandemiejahr 2020 bis Kalenderwoche 8 die Fallzahlen ähnlich zu denen von 2019 und 2018 waren – dann brachen sie drastisch ein und erreichten nie wieder das Niveau der Vorjahre. Nur ein Bruchteil des „Einbruchs“ geht auf „nicht dringende, verschiebbare“ Operationen zurück. Viele Patienten blieben wohl aus anderen Gründen aus – z.B. Angst. Angst, sich mit Corona zu infizieren.
Das Statistische Bundesamt hält derzeit noch die Statistik mit den Todesursachen für 2020 zurück. Diese würde abschließend aufdecken, ob nicht 2020 deutlich mehr Menschen an z.B. Herzinfarkten starben als 2019. Offensichtlich will man diese Ergebnisse erst nach der Bundestagswahl veröffentlichen:

Wir arbeiten intensiv daran, die Verz­ögerung so gering wie möglich zu halten. Wir planen, die Daten für das Berichts­jahr 2020 Mitte Oktober 2021 zu ver­öffentlichen.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Umso spannender ist der Blick in die Krankenhäuser, den die Analyse des RWI hier ermöglicht. Hier ein Blick auf einige Diagnosen und deren Belegung in den Krankenhäusern in den Jahren 2019 und 2020.

Sepsis (Blutvergiftung)

In der Analyse sind zahlreiche Abbildungen dargestellt, die in folgendem Stil die Krankenhausbelegung in den einzelnen Kalenderwochen abbilden. Für das Jahr 2019 ist die Belegung mit gestrichelten Linien eingezeichnet, für 2020 in Balken:

Wäre die Belegung gleich, müssten die Balken die „gestrichelte Linie“ berühren. Dies ist in keiner Kalenderwoche der Fall. Für KW 16 sieht man durch den grünen Doppelpfeil die Differenz der beiden Jahre optisch hervorgehoben.
„Im Vergleich zum Jahr 2019 ist die Anzahl der Aufnahmen wegen Sepsis im Jahr 2020 durchgehend deutlich geringer (insgesamt -50%)“ wird in der Arbeit geschrieben. Dies geht wohl nicht nur auf die Pandemie und die Angst vor einem Krankenhausbesuch zurück, sondern auch auf eine geänderte Kodierung der Sepsis-Fälle.

Herzinfarkte

Auch für Herzinfarkte zeigt sich ein deutlicher Rückgang der Fälle in den Krankenhäusern, insbesondere in der „ersten Welle“, als die Panik durch Politik und Medien richtig geschürt wurde:

Man muss bedenken: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass in den Kalenderwochen 11 – 19 die Herzinfarkte tatsächlich so eingebrochen sind. Hinter der „Längendifferenz“ stecken ganz einfach unbehandelte Herzinfarkte. Infarkte, die die Politik und die Medien zu verantworten haben. Offensichtlich haben tausende Menschen aus Angst – trotz eines Herzinfarktes – kein Krankenhaus aufgesucht.

Schlaganfälle

Bei den Schlaganfällen ist die Lage ähnlich: insbesondere in der ersten Welle brechen die Zahlen ein:

Störung der Gehirnfunktion

Auch die „Transitorischen Ischämischen Attacken“ (TIA, Minderversorgung des Gehirns, eine Vorstufe eines Schlaganfalls) nahmen deutlich ab:

Notfallbehandlungen bei Kindern

Über das gesamte Jahr 2020 nahm die Anzahl der Fälle von Kindern in Notfallbehandlung um durchschnittlich 21% ab. Diese verteilten sich wie folgt auf die Monate:

Die Abnahmen werden in der Analyse nicht weiter dokumentiert, außer, dass

Mögliche negative Wirkungen daraus [Rückgang der Fallzahlen] wurden in Öffentlichkeit und Politik diskutiert.

Diese Diskussion muss wohl an mir vorbei gegangen sein.
Denkt dran, denkt selbst,
eure Führungskraft mit
❤️

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Impfpflicht Impfung Krankenhaus Medien Politik Senioreneinrichtung

Dank Herrn Söder sind wir inzwischen bei der „Pandemie der Ungeimpften“ angelangt

Von der „Dauerwelle“ zur „Pandemie der Ungeimpften“, danke Herr Söder das Sie nun ganz ungeniert ihr Gesicht offen legen. Das würde ich mir von mehr Menschen in dieser Deutlichkeit wünschen. Doch auf all zu viel Zustimmung trifft diese Aussage nicht, liest man sich die Kommentare darunter durch.

Neben „Leugner“ und „Schwurbler“ so werde ich nämlich des öfteren in privaten Nachrichten angesprochen, bin ich als Krankenschwester die in Schutzkleidung – übrigens schon immer wenn es sich beispielsweise um Infektionskrankheiten handelt – arbeitet, also nun auch noch verantwortlich für die Pandemie.

Nein noch schlimmer, wir die der ungeimpften Kontrollgruppe angehören, werden nun als Pandemietreiber bezeichnet. Unfassbar auf welche plumpe Art manche Menschen ansprechen und wie weit es Politiker, die sich inzwischen wirklich nur noch um ihr eigenes Ego drehen, in dieser Gesellschaft gebracht haben.
Dem Ganzen kann ich inzwischen nur noch Realitätsleugner entgegnen.
Und nun lasst uns doch die Fakten zum Thema „Pandemie der Ungeimpften“ unter die Lupe nehmen, denn wenn ich eines absolut nicht leiden kann, dann sind das „Fakenews“. Die Aussage von Söder scheint also die Aussagen der Berichte in den Medien zu bestätigen. Auf den Intensivstationen in Deutschland liegen offensichtlich mehr Ungeimpfte als Geimpfte.

Aber woher hat denn das RKI die Daten – auf Grundlage welcher Zahlen, wurde diese hübsche Grafik erstellt?

Ich beginne meine Spurensuche bei der „Vorzeige Forschungseinrichtung“ der deutschen Bundesregierung: dem RKI.
Mit 1.100 Mitarbeitern und einem Haushalt von 108.000.000 € erwarten wir als Bürger und Steuerzahler dieses Landes doch valide Informationen für unser Geld.

Doch weit gefehlt wie sich herausstellt:

Ganze 21% der Meldungen konnten für die Analyse des RKI gar nicht herangezogen werden, weil die Meldungen unvollständig waren. Die am Ende nutzbaren Meldungen für die Statistik werden vom RKI verheimlicht und nicht veröffentlicht. Durch das Beziehen der Daten ausschließlich auf PCR-Tests sollte jedem klar sein, dass bei den aktuell fast überall geltenden „Testbefreiungen für Geimpfte“ die Inzidenz unter den Ungeimpften in allen Bereichen, in denen getestet wird, höher ist.

Auch das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg hat in seinem aktuellen Lagebericht vom 21.09.2021 die 28-Tage Hospitalisierungsinzidenz für Geimpfte und „Menschen ohne vollständigen Impfschutz“ direkt auf dem Deckblatt angegeben.

Sprich: Bei den Geimpften ist alles wie beim RKI, aber man fasst bei den „Menschen ohne vollständigen“ Impfschutz wirklich alle anderen Menschen zusammen. Insbesondere auch die, bei denen die Angabe komplett fehlt (was immerhin 21% der Meldungen auf Bundesebene waren) oder einmalig Geimpfte!

Danke liebe Bundesregierung, aber einen „Piks“, der durch derartige Werbekampagnen beworben werden muss, Menschen förmlich dazu genötigt werden „durch indirekten Impfzwang“ und in Zeiten in denen Pharmakonzerne immer noch selbst die „Wirksamkeit“ von Impfstoffen prüfen, lehne ich ab.

Denn in Zeiten in denen Lebensmittel ohne Gentechnik gekennzeichnet sind, aber ein Impfstoff auf Basis selbiger Technologie in meinen absolut gesunden Körper injiziert werden soll, fühlt sich nicht richtig an.

Ich habe schon immer die Verantwortung für meinen Körper und das abwägen für oder gegen eine Gesundheitsleistung selbst getroffen, dementsprechend werde ich meine Stimme am Sonntag einer Partei geben, die das genauso sieht wie ich.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Hat diese Impfkampagne auch eine Schattenseite?

Ich möchte vorweg nehmen, dass ich niemals gedacht hätte, dass ich jemals auf diese Art und Weise handeln muss, weil ich offizielle Zahlen einer Bundesbehörde auf einem Social Media Kanal anspreche – da ich sonst mit einer Zensur rechnen muss.

So nun möchte ich aber direkt zum Punkt kommen und euch ein paar wesentliche und meiner Meinung nach sehr wichtige Daten an die Hand geben, die durch die Medien leider keine Beachtung finden. Stattdessen hören wir nur Berichte über den überaus großen Impferfolg, aber hat der vielleicht auch eine Schattenseite, die man bewusst nicht beleuchten möchte?
Meiner Meinung nach ja.

Nach über 30 Tagen hat das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) nun den 14. Sicherheitsbericht veröffentlicht. Er ist auf den 20.09.2021 datiert und enthält Daten, die bis zum 31.08.2021 beim PEI eingegangen sind. Hier findest du den 12. und 13 Sicherheitsbericht.

1. Erwachsene

Bis zum 31.08.2021 wurden 156.360 Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen gemeldet. 15.122 davon wurden als schwerwiegend eingestuft. Schwerwiegend meint dabei eine Reaktion, bei der die betroffene Person im Krankenhaus behandelt werden muss oder die als medizinisch „bedeutsam“ eingeordnet wurde.

Die Anzahl der offiziellen (Verdachtsfälle) von Impfnebenwirkungen mit tödlichem Ausgang stieg um knapp 16% auf 1.450 an. Nur ein schlanker Nebensatz erwähnt die 1.450 tödlichen Ausgänge, die im Zusammenhang mit der Impfung stehen.
Kein Wort über das Phänomen des Underreportings, das dem PEI seit Jahren bekannt ist und das zu einer (vermutlich dramatischen) Unterschätzung der Nebenwirkungen und Todesfälle führt, wie Studien aus den USA zeigen.

Deutlich mehr Frauen waren von Impfnebenwirkungen betroffen – dagegen waren nur 52% aller Geimpften weiblich.
Das PEI schreibt dazu nüchtern:

Unter Berücksichtigung der kalkulierten Impfquote bei Frauen und Männern sind offenbar vergleichsweise mehr Verdachtsfälle einer Nebenwirkung nach Impfung von Frauen berichtet worden.

Über die Ursache wird nicht einmal spekuliert.

Der Abschnitt zum Thema Blutungen wurde schon seit drei Berichten weg gelassen. Der 12. Sicherheitsbericht (Datenstand 30.06.2021) enthielt 1.128 solcher Blutungen (im ganzen Körper) und ganze 45 davon endeten tödlich.

Außerdem treten deutlich mehr Fälle des lebensbedrohlichen Guillain-Barré-Syndroms (214) und der Sinusvenenthrombosen auf. 2 Personen starben infolge des GBS nach der Impfung.
Bei Thrombosen mit Thrombozytopenie gab es 214 Fälle und 7 Fälle einer Blinddarmentzündung.

Laut PEI treten die meisten Fälle einer Myokarditis bei mRNA Impfstoffen auf. Nur für diese wird auch die Anzahl der Fälle überhaupt erst nach Alter aufgeschlüsselt:

AlterMännerFrauenUnbekanntSumme
12 – 17534158
18 – 29219491269
30 – 3992490141
40 – 494743191
50 – 594147088
60 – 692118140
70 – 791911030
80+66012
unbekannt4318263
Gesamt5412456792

Hinzu kommen 70 weitere Fälle bei den Vektorimpfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson (ohne Aufschlüsselung in die Altersgruppen). Insgesamt wurden also bis zum 31.08.2021 ganze 862 Fälle von Myo-/Perikarditis gemeldet.

Wie im Abschnitt zum Thema Kinder schreibt das PEI hier nüchtern:

In der Mehrzahl der Meldungen war der Ausgang der Reaktionen zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht abschließend beurteilbar.

Das Ganze wird noch grafisch untermauert:

Lediglich 12% der Fälle waren also „wiederhergestellt“. Sprich: Ganze 88% leiden noch heute unter den Folgen der Myokarditis (wahrscheinlich) in Folge der Impfung.

2. Kinder

1.228 Fälle von Impfnebenwirkungen traten dabei bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren auf – 3 davon endeten tödlich. Dagegen starben in über 18 Monaten Pandemie lediglich 12 Kinder und junge Erwachsene im Zusammenhang mit Corona.

25 Meldungen von Impfnebenwirkungen bezogen sich auf vektorbasierte Impfstoffe. Diese Impfstoffe sind bei Kindern jedoch nicht zugelassen.

Bei Jugendlichen treten nun 8 Mal mehr Myokarditen auf, als man erwarten würde – im letzten Sicherheitsbericht hat das PEI noch lediglich drei Mal mehr geschätzt. Der Großteil (78%) der Personen mit einer Myokarditis leidet auch heute noch unter den Folgen der Erkrankung.

3. Allgemein

Die unsystematische Aufbereitung der Sicherheitsberichte macht das erkennen von zeitlichen Verläufen oder Trends unmöglich. Willkürlich werden Symptome, die in alten Berichten erwähnt wurden, ignoriert und weggelassen.

Man kann als normaler Bürger so keinen Trend erkennen bzw. wird einem dies durch das Bundesinstitut unmöglich gemacht.

Eure Führungskraft mit ❤️


Hier noch den Bericht zum nachsehen oder als Download