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Das Gesamtprinzip unseres Gesundheitssystems ist sarkastisch

Wieso findet der Pflegeberuf keine Anerkennung und wie kommen die Pflegepersonen überhaupt zu dem Schluss? Wobei wir meiner Meinung nach dringend differenzieren müssen, es gibt nicht die Pflegepersonen, sondern verschiedene Meinungen.
Die mit großer Reichweite haben fast schon ein Pflegeinfluenza-Geschäftsmodell daraus gemacht, vielleicht weil sie erkannt haben, dass sich die träge Masse einfach nicht bewegen lässt. Zur Verteidigung all dieser Beteiligten muss man fairer weise sagen, viele Pflegepersonen sind nicht bereit für bessere Bedingungen einzustehen.
Denn sie haben mit dieser „Pandemie“ wieder eine Chance verstreichen lassen und sich auf was eigentlich verlassen? Es gab nie Versprechungen, es war nur eine Hoffnung, dass sich nun alles ändern wird. Aber der Fokus war schnell gesetzt, denn 2021 interessieren die „Alten“ schon gar nicht mehr und wir werfen nur noch den Blick auf die hoch gelobten Intensivstationen, welche gewiss gute Arbeit leisten, aber eben auch Teil des Problems sind.

Ein paar Pflegepersonen engagieren sich vereinzelt, aber werden in ihrer Motivation immer wieder zurück geschmissen. Das Problem ist aber ein Gesamtgesellschaftliches. Denn Engagement kostet Zeit, ist mit viel Gegenwind geebnet und jedem Einzelnen sollte, auch wenn selbstverständlich niemand ein Querdenker ist, klar geworden sein, dass die Medien, allen voran die Öffentlich-Rechtlichen die Richtung vorgeben.
Wieso geben sie diese vor? Weil an entsprechenden Stellen die richtigen Menschen sitzen.
Nehmen wir das Beispiel mit den Bauern: wäre in den letzten Monaten nur halb so viel Fokus auf beispielsweise die Bauern gelegt worden, welche zu fast noch unmenschlicheren Bedingungen um ihre Existenz und unseren täglichen Konsum kämpfen, wäre das Bewusstsein für Natur und gute Landwirtschaft sicher nicht nur eine Forderung von „Fridays for Future“, welche am Ende ja doch alle nicht auf ihren Luxus verzichten wollen.
Und so können wir das auf vielerlei Problembereiche anwenden. Wir sollten nun endlich die Perspektive wechseln und vielleicht endlich mal Gesamtgesellschaftlich zusammen halten und nicht wegen einer ich sag es mal flapsi „schiefen Nase“ auseinander driften. Man wird nie zu 100% einer Meinung sein, aber wir müssen damit lernen umzugehen und versuchen gemeinsam für alle Belange der Gesellschaft einstehen.

Wie können Pflegepersonen enttäuscht reagieren, weil ihre Belange niemanden interessieren? Sie zeigen Tag täglich, dass sie es selbst akzeptieren. Und, dass wir uns in einer aktuellen gesamtgesellschaftlichen Krise befinden, scheint immer noch nicht bei allen angekommen zu sein. Jede Gruppe steht einzeln für sich und erreicht faktisch gar nichts.
Man hängt sich an Marginalitäten auf und mit dem Frame Querdenker, Links- und Rechts – eine Mitte gibt es ja nicht mehr – Leugner und was es da nicht alles gibt, sollte sich jeder selbst fragen in welchen Schubladen er täglich denkt.

Eines steht fest, die Zeiten ändern sich, doch der Mensch bleibt immer gleich und zeigt weiterhin mit dem Finger auf Minderheiten.
Und die Menschen denken vielfach über die Pflege, was jammern die andauernd, dann ändert doch was an euren Bedingungen. Aber die pflege blickt auf zu den großen Bloggern und hofft, dass die es schon richten werden – wobei hier wieder vergessen wird, dass ab einem gewissen Punkt manche Menschen ihre eigenen Interessen verfolgen.


Dann lese ich Posts und greife mir teilweise an den Kopf, wieso? Weil hier Argumente herangezogen werden die einfach so nicht stimmen. Wieso soll der Rest der Gesellschaft für uns Pflegepersonen mit aufstehen? Natürlich geht Pflege alle an, aber sie betrifft eben nur zu einem gewissen Zeitpunkt ganz wenig und man vergisst auch wieder schnell – wie wir ja bei dem Wahlergebnis ganz eindrucksvoll gesehen haben.
Ich sehe Parallelen, dass aktuell die Minderheit der Ungeimpften auch niemanden in der Gesellschaft interessieren, für sie gilt faktisch kein Grundgesetz mehr sondern 2G und alle machen brav bei dieser Ungerechtigkeit mit.
Also liebe Pflegepersonen, macht nicht die Anderen für die Zustände verantwortlich, sondern fangt endlich an, euch die richtigen Fragen zu stellen. Hat irgendjemand medial mitbekommen, dass in Berlin nicht nur Menschen für den Erhalt des Grundgesetzes demonstriert haben, sondern auch einige Bauern dort waren und ein paar Pflegepersonen? Nein? Vielleicht ist irgendwann auch deine Rote Linie überschritten.
Lasst uns am Ende festhalten, das Gesamtprinzip des Gesundheitssystems ist zynisch. In keiner Diskussion geht es um die Frage der bedarfsangemessenen Gesundheitsversorgung. Die Versorgung durch die Pflege ist grundsätzlich und immer zu teuer, sollte billig, schnell und wenig sein. Aber trotzdem werden weiterhin immer und immer wieder die gleichen Personen gewählt und die Masse der Menschen bleibt träge und hofft darauf, dass es die Anderen schon richten werden.

Eure Führungskraft ❤️

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Impfpflicht Impfung Krankenhaus Pflege Senioreneinrichtung

„Ganz ehrlich? Ich hätte ihm am liebsten eine reingehauen“ – wo bleibt die Fachlichkeit?

Ganz ehrlich? Bei Aussagen wie „Ich hätte ihm am liebsten eine rein gehauen“ würde ich ja sagen Beruf verfehlt!
In einer privaten Facebook-Gruppe kocht die Wut über ungeimpfte Covid-19-Patienten manchmal richtig hoch, so schreibt es die Welt. Eine Krankenschwester aus Bayern schreibt so über einen Mann, den sie auf einer Intensivstation mit gesund pflegte.

Wie kann es eigentlich zu so einem Sinneswandel und derartigen Aussagen kommen?
Ihr habt infiziert gearbeitet, habt in Kauf genommen kranke Menschen und eure Kollegen zu infizieren und seid nicht wegen diesen widrigen Bedingungen auf die Straße gegangen, wollt aber allen Ernstes ungeimpfte Menschen an den Pranger stellen?
Wie verantwortungslos war euer Handeln zu diesem Zeitpunkt?
Anstatt endlich wegen der schlechten Bedingungen auf die Straße zu gehen, die Arbeit wie andere Berufsgruppen einfach mal nieder zu legen und nicht immer die Schuld bei Anderen zu suchen?

Interessant wie dabei jetzt eine ungeimpfte Gruppe herhalten muss. Und das schreibe ich nicht weil ich ungeimpft bin und mit meinen über 30 Jahren noch nie im Krankenhaus lag, sondern weil ich als Pflegeperson kein Recht habe – bezahlt durch Gelder der Solidargemeinschaft, welche seit Jahren keine Unterschiede macht, ob jemand verschuldet erkrankt oder nicht – über einen Menschen zu urteilen.
Ich habe die Pflicht jeden Menschen nach besten Wissen und Gewissen zu behandeln und zu versorgen.

Denn wir in der Pflege machen keine Unterschiede weder bei Religion, Nationalität, dem Vorstrafenregister (Vergewaltiger, Mörder, …), noch bei Selbstverschuldung einer Krankheit.
Oder sind wir nun soweit, dass wir Rauchern, Alkoholikern, Bewegungsfaulen und adipösen Menschen ein Intensivbett verwehren, denn die Personen haben die oft daraus resultierenden Erkrankungen schließlich billigend in Kauf genommen und nehmen einem anderen Menschen Gesundheitsressourcen weg.

Was ist bei Risikosportarten wie Ski fahren und im Zusammenhang stehenden Frakturen?
Was ist bei Geschwindigkeitsüberschreitungen im Zusammenhang mit Alkohol?
Wie beurteilt man Fahrrad fahren ohne Helm?

Und überhaupt, wieso soll die Gemeinschaft der Versicherten für solche Behandlungen aufkommen?

Wie wir sehen, kann diese Argumentation, dass diese Person ein Intensivbett belegt absolut nicht ernst genommen werden und auf vielerlei Diagnosen angewendet werden, was vorher nicht mal Ökonomen gewagt haben laut auszusprechen. Solche Aussagen grenzen für mich an nicht ernst zu nehmenden Wirtshaustratsch.

Vielleicht sollten wir langsam mal darüber sprechen ob diese Menschen nicht den Beruf wechseln sollten? Und vielleicht reflektieren diese Menschen, dass sie die Wut – durch Überlastung – an anderer Stelle kommunizieren müssen und der Patient an dieser Stelle der falsche Ansprechpartner ist.

Ich habe durchaus Verständnis, dass Pflegepersonen aus ihrer Fachlichkeit heraus, weil sie auf Covid-Stationen arbeiten, argumentieren und nur diese Wahrnehmung wieder geben können. Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn diese Personen versuchen ihr Weltbild anderen überstülpen zu wollen und mit einer Art schlechtem Gewissen arbeiten.

Allerdings muss man dann fairer Weise dazu sagen, dass diejenigen, die sich mit den Impfkomplikationen und deren Behandlung befassen müssen (und ja, es gibt diese Komplikationen), zu einem anderen Schluss kommen werden. Das Problem liegt, wie in dieser Pandemie immer wieder, am mangelnden Blick über den eigenen Tellerrand, die meisten sehen einfach nur, was sie selbst direkt betrifft. Schwierig …

Eure Führungskraft mit ❤️

PS: aus besagter Facebook Gruppe bin ich schon sehr früh raus geflogen, weil ich Zahlen aus Studien – also Fakten – zitierte. Heutzutage sagt man dazu kritische Inhalte.

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Impfpflicht Impfung Krankenhaus Medien Politik Senioreneinrichtung

Dank Herrn Söder sind wir inzwischen bei der „Pandemie der Ungeimpften“ angelangt

Von der „Dauerwelle“ zur „Pandemie der Ungeimpften“, danke Herr Söder das Sie nun ganz ungeniert ihr Gesicht offen legen. Das würde ich mir von mehr Menschen in dieser Deutlichkeit wünschen. Doch auf all zu viel Zustimmung trifft diese Aussage nicht, liest man sich die Kommentare darunter durch.

Neben „Leugner“ und „Schwurbler“ so werde ich nämlich des öfteren in privaten Nachrichten angesprochen, bin ich als Krankenschwester die in Schutzkleidung – übrigens schon immer wenn es sich beispielsweise um Infektionskrankheiten handelt – arbeitet, also nun auch noch verantwortlich für die Pandemie.

Nein noch schlimmer, wir die der ungeimpften Kontrollgruppe angehören, werden nun als Pandemietreiber bezeichnet. Unfassbar auf welche plumpe Art manche Menschen ansprechen und wie weit es Politiker, die sich inzwischen wirklich nur noch um ihr eigenes Ego drehen, in dieser Gesellschaft gebracht haben.
Dem Ganzen kann ich inzwischen nur noch Realitätsleugner entgegnen.
Und nun lasst uns doch die Fakten zum Thema „Pandemie der Ungeimpften“ unter die Lupe nehmen, denn wenn ich eines absolut nicht leiden kann, dann sind das „Fakenews“. Die Aussage von Söder scheint also die Aussagen der Berichte in den Medien zu bestätigen. Auf den Intensivstationen in Deutschland liegen offensichtlich mehr Ungeimpfte als Geimpfte.

Aber woher hat denn das RKI die Daten – auf Grundlage welcher Zahlen, wurde diese hübsche Grafik erstellt?

Ich beginne meine Spurensuche bei der „Vorzeige Forschungseinrichtung“ der deutschen Bundesregierung: dem RKI.
Mit 1.100 Mitarbeitern und einem Haushalt von 108.000.000 € erwarten wir als Bürger und Steuerzahler dieses Landes doch valide Informationen für unser Geld.

Doch weit gefehlt wie sich herausstellt:

Ganze 21% der Meldungen konnten für die Analyse des RKI gar nicht herangezogen werden, weil die Meldungen unvollständig waren. Die am Ende nutzbaren Meldungen für die Statistik werden vom RKI verheimlicht und nicht veröffentlicht. Durch das Beziehen der Daten ausschließlich auf PCR-Tests sollte jedem klar sein, dass bei den aktuell fast überall geltenden „Testbefreiungen für Geimpfte“ die Inzidenz unter den Ungeimpften in allen Bereichen, in denen getestet wird, höher ist.

Auch das Landesgesundheitsamt von Baden-Württemberg hat in seinem aktuellen Lagebericht vom 21.09.2021 die 28-Tage Hospitalisierungsinzidenz für Geimpfte und „Menschen ohne vollständigen Impfschutz“ direkt auf dem Deckblatt angegeben.

Sprich: Bei den Geimpften ist alles wie beim RKI, aber man fasst bei den „Menschen ohne vollständigen“ Impfschutz wirklich alle anderen Menschen zusammen. Insbesondere auch die, bei denen die Angabe komplett fehlt (was immerhin 21% der Meldungen auf Bundesebene waren) oder einmalig Geimpfte!

Danke liebe Bundesregierung, aber einen „Piks“, der durch derartige Werbekampagnen beworben werden muss, Menschen förmlich dazu genötigt werden „durch indirekten Impfzwang“ und in Zeiten in denen Pharmakonzerne immer noch selbst die „Wirksamkeit“ von Impfstoffen prüfen, lehne ich ab.

Denn in Zeiten in denen Lebensmittel ohne Gentechnik gekennzeichnet sind, aber ein Impfstoff auf Basis selbiger Technologie in meinen absolut gesunden Körper injiziert werden soll, fühlt sich nicht richtig an.

Ich habe schon immer die Verantwortung für meinen Körper und das abwägen für oder gegen eine Gesundheitsleistung selbst getroffen, dementsprechend werde ich meine Stimme am Sonntag einer Partei geben, die das genauso sieht wie ich.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Hat diese Impfkampagne auch eine Schattenseite?

Ich möchte vorweg nehmen, dass ich niemals gedacht hätte, dass ich jemals auf diese Art und Weise handeln muss, weil ich offizielle Zahlen einer Bundesbehörde auf einem Social Media Kanal anspreche – da ich sonst mit einer Zensur rechnen muss.

So nun möchte ich aber direkt zum Punkt kommen und euch ein paar wesentliche und meiner Meinung nach sehr wichtige Daten an die Hand geben, die durch die Medien leider keine Beachtung finden. Stattdessen hören wir nur Berichte über den überaus großen Impferfolg, aber hat der vielleicht auch eine Schattenseite, die man bewusst nicht beleuchten möchte?
Meiner Meinung nach ja.

Nach über 30 Tagen hat das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) nun den 14. Sicherheitsbericht veröffentlicht. Er ist auf den 20.09.2021 datiert und enthält Daten, die bis zum 31.08.2021 beim PEI eingegangen sind. Hier findest du den 12. und 13 Sicherheitsbericht.

1. Erwachsene

Bis zum 31.08.2021 wurden 156.360 Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen gemeldet. 15.122 davon wurden als schwerwiegend eingestuft. Schwerwiegend meint dabei eine Reaktion, bei der die betroffene Person im Krankenhaus behandelt werden muss oder die als medizinisch „bedeutsam“ eingeordnet wurde.

Die Anzahl der offiziellen (Verdachtsfälle) von Impfnebenwirkungen mit tödlichem Ausgang stieg um knapp 16% auf 1.450 an. Nur ein schlanker Nebensatz erwähnt die 1.450 tödlichen Ausgänge, die im Zusammenhang mit der Impfung stehen.
Kein Wort über das Phänomen des Underreportings, das dem PEI seit Jahren bekannt ist und das zu einer (vermutlich dramatischen) Unterschätzung der Nebenwirkungen und Todesfälle führt, wie Studien aus den USA zeigen.

Deutlich mehr Frauen waren von Impfnebenwirkungen betroffen – dagegen waren nur 52% aller Geimpften weiblich.
Das PEI schreibt dazu nüchtern:

Unter Berücksichtigung der kalkulierten Impfquote bei Frauen und Männern sind offenbar vergleichsweise mehr Verdachtsfälle einer Nebenwirkung nach Impfung von Frauen berichtet worden.

Über die Ursache wird nicht einmal spekuliert.

Der Abschnitt zum Thema Blutungen wurde schon seit drei Berichten weg gelassen. Der 12. Sicherheitsbericht (Datenstand 30.06.2021) enthielt 1.128 solcher Blutungen (im ganzen Körper) und ganze 45 davon endeten tödlich.

Außerdem treten deutlich mehr Fälle des lebensbedrohlichen Guillain-Barré-Syndroms (214) und der Sinusvenenthrombosen auf. 2 Personen starben infolge des GBS nach der Impfung.
Bei Thrombosen mit Thrombozytopenie gab es 214 Fälle und 7 Fälle einer Blinddarmentzündung.

Laut PEI treten die meisten Fälle einer Myokarditis bei mRNA Impfstoffen auf. Nur für diese wird auch die Anzahl der Fälle überhaupt erst nach Alter aufgeschlüsselt:

AlterMännerFrauenUnbekanntSumme
12 – 17534158
18 – 29219491269
30 – 3992490141
40 – 494743191
50 – 594147088
60 – 692118140
70 – 791911030
80+66012
unbekannt4318263
Gesamt5412456792

Hinzu kommen 70 weitere Fälle bei den Vektorimpfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson (ohne Aufschlüsselung in die Altersgruppen). Insgesamt wurden also bis zum 31.08.2021 ganze 862 Fälle von Myo-/Perikarditis gemeldet.

Wie im Abschnitt zum Thema Kinder schreibt das PEI hier nüchtern:

In der Mehrzahl der Meldungen war der Ausgang der Reaktionen zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht abschließend beurteilbar.

Das Ganze wird noch grafisch untermauert:

Lediglich 12% der Fälle waren also „wiederhergestellt“. Sprich: Ganze 88% leiden noch heute unter den Folgen der Myokarditis (wahrscheinlich) in Folge der Impfung.

2. Kinder

1.228 Fälle von Impfnebenwirkungen traten dabei bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren auf – 3 davon endeten tödlich. Dagegen starben in über 18 Monaten Pandemie lediglich 12 Kinder und junge Erwachsene im Zusammenhang mit Corona.

25 Meldungen von Impfnebenwirkungen bezogen sich auf vektorbasierte Impfstoffe. Diese Impfstoffe sind bei Kindern jedoch nicht zugelassen.

Bei Jugendlichen treten nun 8 Mal mehr Myokarditen auf, als man erwarten würde – im letzten Sicherheitsbericht hat das PEI noch lediglich drei Mal mehr geschätzt. Der Großteil (78%) der Personen mit einer Myokarditis leidet auch heute noch unter den Folgen der Erkrankung.

3. Allgemein

Die unsystematische Aufbereitung der Sicherheitsberichte macht das erkennen von zeitlichen Verläufen oder Trends unmöglich. Willkürlich werden Symptome, die in alten Berichten erwähnt wurden, ignoriert und weggelassen.

Man kann als normaler Bürger so keinen Trend erkennen bzw. wird einem dies durch das Bundesinstitut unmöglich gemacht.

Eure Führungskraft mit ❤️


Hier noch den Bericht zum nachsehen oder als Download

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Viele haben jetzt Angst, dass sie ungeimpft in Quarantäne müssen und leer ausgehen

Wer, wann, was zahlen muss, wenn du ungeimpft in Quarantäne musst – mein Thema heute. Viele haben jetzt Angst, dass sie ungeimpft in Quarantäne müssen und leer ausgehen.
Aber dient das Ganze vielleicht nur der Verunsicherung? Meiner Meinung nach ja.
Dies fing an, mit der Behauptung, Angestellte müssten die Corona-Tests selbst bezahlen und mündet nun weiter in die angebliche Lohnfortzahlung die bei Ungeimpften die in Quarantäne müssen angeblich nicht mehr durch den Arbeitgeber gegeben wäre. So wie es auch keine gesetzliche Impfpflicht gibt und mich mein Arbeitgeber somit nicht dazu nötigen darf, ist dies wieder mal eine unnötige Panik, die wohl dazu führen soll, dass sich noch mehr Menschen impfen lassen.

Ich mochte die juristischen Inhalte im Management Studium anfangs nie wirklich, aber musste feststellen, ohne geht es einfach nicht. Also möchte ich euch an dieser Stelle ein paar wesentliche Inhalte mit auf den Weg geben, vor allem für die Praxis im täglichen Arbeitsleben.

Es handelt sich bei der Aussage „keine Lohnfortzahlung für Ungeimpfte“ darum, dass es keine Entschädigung mehr für den Arbeitgeber vom Staat geben soll. Die Tatsache, dass Ungeimpfte keine Quarantäne Entschädigung vom Staat bekommen sollen, steht schon lange im §56 Abs.1 S.4 Infektionsschutzgesetz – doch bislang wurde dieser Joker nicht gezogen, es war ja auch noch nicht genügend Impfstoff vorhanden. Dieser Paragraph greift aber nicht für Arbeitnehmer. Denn dies hat nichts mit deinem Anspruch auf Entgeltfortzahlung zu tun. Dies begründet sich aus dem §616 BGB.

Die Entgeltfortzahlung kann nur bei einer nachgewiesenen verschuldeten Arbeitsunfähigkeit verweigert werden. Die müsste aber auch erst mal durch den Arbeitgeber bewiesen werden.
Die Tatsache, dass jemand eine gesetzlich nicht verpflichtenden Impfung nicht in Anspruch nimmt, kann nicht dazu ausreichen, demjenigen eine Entgeltfortzahlung zu verweigern. Da nach Aussagen vieler Juristen kein Verschulden vorliegt.

Ist also die Tatsache „Ungeimpft in Quarantäne“ wirklich ein Verschulden sodass dieser §616 BGB nicht greifen würde? Meiner Meinung nach nein, denn es gibt keine Impfpflicht. Außer der §616 BGB wurde explizit in deinem Arbeitsvertrag für dich ausgeschlossen, wobei ich das so noch nie erlebt habe.
Bislang gibt es arbeitsrechtlich allerdings noch keine Urteile dazu.

Es würde mich aber sehr wundern, entscheiden Richter zukünftig, dass eine unterlassene Corona Impfung ein Verschulden des Arbeitnehmers ist.
Denn was ist denn mit den Rauchern die Lungenkrebs bekommen? Keine Lohnfortzahlung? Alkoholiker die Leberzirrhose bekommen? Keine Lohnfortzahlung? Das könnte man beliebig fortführen!

Eure Führungskraft mit ❤️

PS: ich empfehle an dieser Stelle die Videos der Anwältin Ellen Rohring, hier und hier. Das Thema Impfpflicht durch den Arbeitgeber habe ich bereits in diesem Beitrag aufgegriffen.

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Fachkompetenzen werden mittels eines Impfstatus gemessen

Inzwischen macht man meine Fachkompetenz an meinem Impfstatus fest und vergisst ganz einfach das Wesentliche, nämlich, dass unser Gesundheitssystem absolut zynisch ist. Man darf fast 18 Monate in einem systemrelevanten Beruf, ohne oder mangelhafte persönliche Schutzausrüstung, arbeiten. Die vorgeschriebene Tragedauer von FFP Masken durch die „DGUV Regel 112-190“ mal ganz außen vor gelassen.
Bekommt dann aber die rote Karte erteilt wenn man als Person welche seit Jahren in diesem Bereich arbeitet und um eine bedingte Zulassung, eines Produkts, weiß, auf die Bank geschickt oder gar ausgewechselt werden?
Der Höhepunkt 2020 war dann als mir durch die Kurzserie „Ehrenpflegas“ tatsächlich die Ehre genommen wurde – Kosten 700.000 Euro.

Jetzt sagen mir fach fremde Menschen ich hätte das Anrecht auf ein Intensivbett verwirkt, weil ich eine gentechnische Gesundheitsleistung ablehne – wohingegen Glyphosat und gentechnische Lebensmittel vehement von der Gesellschaft abgelehnt werden – und Ärzte erzählen mir sie behandeln nur noch Geimpfte? Es kommt sogar soweit, dass Patienten nur noch von Geimpften versorgt werden wollen – wie weit wollen wir es als Gesellschaft eigentlich noch kommen lassen?
Denn wie das gehen soll ist mir ein Rätsel, wir schaffen jetzt schon keine bedarfsgerechte Versorgung, weil Jens Spahn und allen voran Karl Lauterbach unser Gesundheitssystem u.a. durch die Einführung der DRGs und unzulässige Personalschlüssel, komplett ausgehöhlt haben.
Ist allen die jetzt fordern, dass Ungeimpfte nicht nur vom sozialen Leben, sondern auch vom Arbeitsleben ausgeschlossen werden sollen eigentlich bewusst, dass in der Pflege alleine in der Seniorenhilfe 120.000 Stellen unbesetzt sind und in der Krankenpflege nochmal 50.000 Stellen?

Muss ich den Pflexit, der 2020 mit 9.000 ausgeschiedenen Pflegepersonen sicherlich seinen Höhepunkt erreicht hat, extra erwähnen?
Alleine 2020 wurden 25 Krankenhäuser geschlossen (ich berichtete), damit wir dem Plan von Jens Spahn, der „Überversorgung“ durch Krankenhäuser entgegen wirken können – es soll, so sein Plan, noch 600 Krankenhäuser geben.

l

Was mich die Pandemie lehrt? Das Gesundheitssystem ist zynisch. Es können sich Menschen mit Maskendeals – also durch Korruption – bereichern, die dann mittels selbst entwickelter Kriterien als gut befunden und an Bedürftige verteilt werden, Kliniken können mit falsch angegebenen ITS-Betten irreführende Fakten schaffen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden und niemand, wirklich niemand muss dafür die Konsequenzen tragen.

Was lernen wir daraus, Pflegeberufe sind grundsätzlich zu teuer, ergo es sollte billiger, schneller und im besten Fall noch weniger möglich sein. Wollen wir das wirklich als Gesellschaft?
Vergesst das am nächsten Sonntag nicht, wenn ihr das Kreuz für unsere Zukunft setzt.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Impfpflicht Impfung Krankenhaus Pflege Senioreneinrichtung

Keine Freiheit – keine Normalität, trotz Impfung!

Die Grenzen des Fragbaren sind seit geraumer Zeit überschritten. Doch im Alltag begegnen wir immer häufiger der Frage „Sind Sie geimpft?“.
Manchmal wird einen gar keine Option gelassen, die Antwortmöglichkeiten ist dann bereits in die Fragestellung eingepflegt: „Sie sind doch bereits geimpft, oder?“.
Es wurde nun, initiiert durch Jens Spahn, salonfähig gemacht, eine private Frage ganz offensichtlich und öffentlich abklären zu dürfen.
In den Bereichen der Pflege und Erziehung soll dies nun zum guten Ton gehören. Impflinge, wie sie inzwischen liebevoll genannt werden, stehen offen zu ihrem Impfstatus und geben gerne preis, dass sie ja bereits doppelt geimpft sind.

Aber ich wehre mich dagegen, ich werde mich nicht mit diesem Impfstoff impfen lassen. Denn den Einsatz von Gentechnik habe ich bereits im Lebensmittelbereich abgelehnt. Es beeindruckt mich auch nicht im geringsten, dass jetzt schon sämtliche Medien – allen voran die Öffentlich-Rechtlichen – die Erfordernis einer Impfpflicht heraufbeschwören.
Ich werde dieser Pflicht ganz einfach nicht nachkommen und verweise in diesem Zusammenhang auf unser Grundgesetz. Eine Massenimpfung mit einem nicht langzeiterprobten Impfstoff ist ein medizinisches Experiment, weil niemand die Langzeitfolgen kennen kann. Im Hinblick auf die deutsche Geschichte, kann ich eine Impfpflicht, mit derartigem Impfstoff – auch wenn nicht offiziell, aber faktisch haben wir diese – immer wieder nur entschieden ablehnen.

Doch meiner Meinung nach ist alles gesagt.
Da es an der Zeit ist eine kleine Pause einzulegen, möchte ich heute einen (erst mal) letzten Beitrag schreiben, ich bin weder eine generelle Impfverweigerin, noch eine Corona-Leugnerin – wie ich auch andere Viren nicht leugne.
Ich möchte all denjenigen Mut zusprechen, welche sich ebenfalls weiterhin mit einer unsagbaren Ausdauer und Kraft für uns alle gegen ein Impfpflicht stellen – auch wenn es einige noch nicht sehen wollen. Aber Freiheiten sehen für mich anders aus.

Ich schreibe diese Zeilen als Krankenschwester, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit zahlreiche Impfungen akzeptiert hat – doch diesmal ist die Situation eine völlig andere. Dieser Vektor oder mRNA basierte, nicht langzeiterprobte Impfstoff kommt nicht gegen meinen Willen in meinen Körper, Punkt. Ich sage das auch jedem, der es hören will.
Ich denke nicht im Traum daran, mir das Wort verbieten zu lassen und ich appelliere an euch alle, sich keinesfalls einschüchtern zu lassen. Es war historisch betrachtet immer falsch, auf der Seite der mitlaufenden Masse zu stehen – so ist es auch heute.

Es ist in diesen Zeiten sehr wichtig, dass man laut und deutlich seine Meinung sagt. Das Unrecht, das gerade vor unseren Augen geschieht, darf nicht unwidersprochen bleiben.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Gesundheitssystem Impfpflicht Impfung Krankenhaus Meinungsfreiheit Pflege Politik Senioreneinrichtung

Wann ist deine Grenze erreicht?

Ich sehe die Parallelen und deshalb freue ich mich auf ein Wochenende in Berlin. Vielleicht sehen wir uns dort? Gründe gibt es wahrlich genügend …

Ich denke, dass es anders, als jetzt geschlossen auf die Straße zu gehen und zu dieser Art der Diskriminierung „nein“ zu sagen, nicht funktionieren wird. Genauso wie es klar sein sollte, dass sich die Hoffnung der Pflege, mit dem 20:00 Uhr Applaus, aufgelöst hat, dass sich durch diese Pandemie irgendetwas in der Pflege ändern wird.
Sich weiterhin von Moment zu Moment zu hangeln und zu hoffen „es wird schon besser werden“ ist die falsche Haltung und zeigt, dass wir erst dadurch in die Situation gelangt sind, in der wir uns derzeit befinden.
Sich weiterhin in einer Blase auf den Social Media Kanälen zu bewegen ist sicherlich für einen Moment eine gewisse Ermutigung für ein, zwei Tage. Aber wir müssen erkennen, dass wir uns jetzt gegen diese negativen Veränderungen wehren müssen – jeder Einzelne.

benzoix

Wir werden von Geschäften ausgegrenzt, weil wir gesund sind und keine Notwendigkeit sehen uns deshalb impfen zu lassen.
Wir werden von Ärzten nicht mehr behandelt, weil wir gesund sind und deshalb eine Gesundheitsleistung ablehnen und stattdessen auf Eigenschutz setzen.
Wir werden von der Politik als unsolidarische Menschen degradiert, weil wir deren Politikerdeutsch kein Vertrauen mehr schenken.
Wir werden von der eigenen Familie, Arbeitgebern, Gesellschaft ausgegrenzt und unter Druck gesetzt, weil wir gesund sind und uns nicht mit einer Impfung solidarisieren wollen.
Wir sollen gezwungen werden, für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben einen digitalen Ausweis vorzuzeigen.
Wir werden von Politikern diskriminiert und bevormundet und es wird inzwischen von einer Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen gesprochen, u.a. in der Pflege, Schulen und Kindergärten.
Wir werden überrumpelt von einer Impfung, welche durch eine völlig neue Art der Technologie auf den Markt gebracht wurde, bedingt zugelassen ist und von der es anfangs hieß diese würde mit zwei Impfungen dauerhaft immunisieren. Inzwischen sind wir bei der 3. Boosterimpfung und wer sich den neuen gelben Impfausweis ansieht, wird erkennen, dass inzwischen die Corona Impfung eine Standardimpfung darstellt, für die viele freie Felder vorgesehen sind – „Die Neuauflage 2021 ermöglicht auch die Dokumentation von Impfungen gegen das Covid-19-Virus“.

Die Dissonanz Theorie (Katy Pracher-Hilander AUFrecht AUF1) zeigt uns, dass Menschen dazu neigen, Ausflüchte zu finden wieso sie jetzt nicht handeln müssen.
Beispiel Rauchen:
Wir halten uns auf Linie indem wir uns sagen, „der Kollege raucht ja auch“, „ich rauche auch nur light Zigaretten und eigentlich rauche ich ja gar nicht mehr so viel wie früher“. Und schon habe ich das Ganze abgetan.
Beispiel Impfung:
Wir reden es uns schön. Bislang war das Tabuthema Kinderimpfung, doch Kinder werden jetzt geimpft. Wir lassen uns impfen, weil dies ja alle tun und deshalb kann es ja auch nicht so schlimm sein. Man wollte ja am sozialen Leben teilhaben und sowieso kann es nicht so schlimm sein.

Die Verantwortungsdiffusion (Katy Pracher-Hilander AUFrecht AUF1), sieht man demgegenüber gerade speziell bei zwei Berufsgruppen: Mediziner und Journalisten, welche auf jegliche Moral und Ethik verzichten. Das heißt man stützt sich darauf zu sagen, wir sind ja so viele und die anderen sollen mal anfangen. Jeder schiebt es auf den Anderen. Viele trauen sich nicht den Mund auf zu machen aus Angst vor den Konsequenzen. Wir verstecken uns hinter den Anderen, die Anderen sollen den ersten Schritt machen.

Viele die mit der Wahrheit konfrontiert werden, zucken die Schulter und drehen sich um und gehen, denn sie müssten sich aus der kognitiven Komfortzone heraus begeben. Wir erleben vielmals kaum Argumente welche stand halten. Viele sehen noch nicht, dass die Impfung ein kurzfristiger Gewinn ist – der Gewinn ist der Urlaub. Wir geben gerne die Kontrolle ab.

Ich habe vor der Pandemie selten so viele Menschen über Politiker schimpfen sehen, doch derzeit wird genau diesen Menschen vertraut welche durch Parteispenden käuflich sind. Menschen, welche noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben, aber als Politiker uns arbeitenden Bevölkerung erzählen wollen, was gut für uns ist. Und Korruption und Doppelmoral ist da leider an der Tagesordnung.

Auswanderung ist keine Option wir müssen hier etwas schaffen und verändern und vor allem zusammen stehen.
Wann bist du bereit etwas dagegen zu tun?
Wenn die Impfpflicht kommt?
Wenn das Ausmaß der Nebenwirkungen bekannt wird?
Wir sind schon sehr viele Menschen und wir können es stoppen.

Aber ich frage alle, wann ist deine Grenze erreicht, bis du zu einer Versammlun gehst?
Bis du deine Stimme erhebst?
Bis du nicht mehr mitmachst?
Wo ist deine Grenze?

Eure Führungskraft mit ⁠❤️⁠


Die Versammlung für die Pflege findet in Berlin am Pariser Platz am Brandenburger Tor statt. Die Website der Organisatoren findet man hier. Alle weiteren Versammlungen für das Wochenende findest du auf der Website der Berliner Versammlungsbehörde.

29.08.202112:0015:00Der Pflegenotstand und politische Verfehlung der CDU/kirchlicher Träger, die in Widerspruch zu christlichen Werten stehen.10117Pariser Platz
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Corona Gesundheitssystem Impfpflicht Krankenhaus Medizin Pflege Politik Senioreneinrichtung

Abraham Lincoln sagte schon: „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“

In Bayern stehen Senioreneinrichtungen leer – 20-30% – und in üblicher Manier schreibt die ZEIT, dass dies natürlich auf das Corona-Virus zurück zu führen ist.
Diesem Ansatz kann man Glauben schenken, aber man kann sich auch die Zahlen von DeStatis (Statistisches Bundesamt) für das vorliegende Jahr 2020 ansehen. Auch ich hab mich mit diesen, frei verfügbaren, Daten beschäftigt. Am 30.12.2020 titelte die Tagesschau „Mehr Todesfälle als üblich“. Bei ZDF Heute sieht es nicht besser aus – mit Sätzen wie „Sterbefälle im Dezember 23 Prozent über dem Durchschnitt“ wird hier versucht die Regierungspolitik mit Argumenten zu untermauern.

Darüber hinaus müsste aus wirtschaftlichen Gründen Personal, auch Pflegepersonal, welches in Pandemiezeiten wertvolle Arbeit geleistet hat, entlassen werden.

Awo-Co-Landesvorsitzender

Doch ein Softwareingenieur aus den USA hat die offiziellen Sterbezahlen von 2020 ausgewertet und kommt zu überraschenden Ergebnissen: In einer „Pandemie von nationaler Tragweite“ ist die Sterberate geringer als in den Vorjahren.
Also: auch wenn die aktuellen (absoluten) Daten eine leichte Übersterblichkeit im Jahr 2020 im Vergleich zu 2018 suggerieren ist dies nicht zutreffend, wenn man berücksichtigt, dass die deutsche Bevölkerung in der Zeit gewachsen und älter geworden ist!

Wenn doch all unsere Senioren, welche bereits seit dem ersten Quartal fast alle vollständig geimpft worden sind, geschützt sein sollten, fällt es noch schwerer der Argumentation des Artikels zu glauben.
Da liegt wohl eher die Vermutung nahe, dass sich Menschen auch wenn sie auf Pflege angewiesen sind, sich diesem bevormundenden System entziehen wollen. Und ganz klar dem Motto ambulant vor stationär folgen. Wer bitte lässt sich denn gerne, in einem Alter in welchem man wirklich schon vieles gesehen und erlebt hat – Krieg, Hunger, Armut, Not und auch schon so einige Viren überlebt hat – von dem Hochmut vieler Einrichtungsleitungen und Pflegepersonen, unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes, einsperren.

Autonomie bis ins hohe Alter haben wir mal eben von der Tagesordnung gestrichen und praktizieren offenkundig „freiheitsentziehende Maßnahmen“, für die es bis vor dieser Pandemie richterliche Beschlüsse benötigte.
Aber wie wir sehen weigert sich ein Gericht, seine Richter in Betreuungsangelegenheiten in Pflegeeinrichtungen zu schicken, da es den Richtern nicht zumutbar sei, sich täglich, von nicht medizinischen Personal, einem körperverletzenden, schmerzhaften und überdies höchst gefährlichen Test mit Nasenabstrich auszusetzen.

Eigentlich sollte es langsam jedem klar sein. Mir wurde es klar als mir gesagt wurde, wir tun dies für die Alten.

Wir wissen, dass Personalschlüssel in Senioreneinrichtungen willkürlich festgelegte Stellenschlüssel sind, welche von Bundesland zu Bundesland abweichen.
Weil Pflege in einem Bundesland anspruchsvoller ist als im Anderen?
Wir wissen, dass der Maßstab für gute Pflege – also Pflegequalität – in jeder soliden Pflegeausbildung vermittelt wird, doch der MDK welcher die Pflege in Senioreneinrichtungen kontrolliert, hat hierfür noch nicht mal eine Definition. Stattdessen verweigert er die Höherstufung eines Kunden in einen höheren Pflegegrad, welcher aber im Umkehrschluss mehr Personal bedeuten würde.
Begutachtungen fielen im Pandemiejahr gänzlich aus und was das bedeutet können wir uns alle denken – zu mehr Pflegequalität wird es wohl nicht geführt haben.
Wir wissen, dass in Senioreneinrichtungen keine Zeit für Prophylaxen wie Sturz, Pneumonie, Thrombose und Dehydration – um nur einige wenige zu nennen – ist.
Wir wissen, mehr als 3 Medikamente verursachen in der Regel Wechselwirkungen, aber trotz alledem sieht man Medikamentenpläne gerne mit 6 Tabletten plus – wohl bemerkt ein Dossier besteht in der Regel aus Früh-Mittag-Abend.
Wir wissen, dass der Pflegeberuf allein wegen seiner geringen Vergütung unattraktiv ist – ich erwähne aber trotzdem gerne, dass wir in den sozialen Berufen das gerne für die Gesellschaft tun.
Uns wird vermittelt dafür gibt es kein Geld, wenn müssten wir die Beiträge erhöhen, doch die Deutschen zahlen einen der höchsten Steuersätze. Stattdessen haben wir 3,7 Milliarden Euro für Corona Tests übrig.
Wir wissen, dass Senioreneinrichtungen, auch wenn diese uns als Ausflugsziel Nr. 1 vermittelt werden, selten bis nie Besucher empfangen – außer wir fangen an die Hausarzt- und Facharztvisiten dazu zu zählen.
Wir wissen, dass wir diese Maßnahmen niemals bei uns selbst dulden würden, aber stülpen diesen Menschen solche über – welche leicht beeinflussbar sind, weil sie auf das Gute im Menschen, vor allem bei uns Menschen im sozialen Bereich vertrauen.
Wir wissen, und wenn es nur ein ungutes Gefühl ist, wenn wir alten Menschen untersagen ihre Angehörigen zu umarmen, dass das auch nicht unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes zu rechtfertigen ist.

Ich appelliere an all meine Kollegen die im Gesundheitswesen arbeiten, sich zu vergegenwärtigen, wo haben sich Veränderungen ergeben, außer der 20:00 Uhr Applaus von den Balkonen und einem selbst ermächtigten Gesundheitsminister, welcher es in keiner Pressekonferenz vergisst seine Amtszeit mit Lorbeeren zu dekorieren.


Erläuterungen zu der Interpretation der Übersterblichkeit

Der Softwareingenieur Ben Marten hat auf Twitter seine Ergebnisse gepostet und seine komplette Rechnung für jedermann frei einsehbar zur Verfügung gestellt. Dabei hat er die offiziellen Sterbezahlen vom Statistischen Bundesamt (Stand 22.01.2021) verwendet. Diese Daten enthalten die Sterbefälle bis einschließlich Kalenderwoche 52 im Jahr 2020. Die noch fehlende (halbe) Woche hat Marten dann aus den Daten der Vorwoche extrapoliert, d.h. er hat die Sterbefälle der Vorwoche einfach für die noch fehlenden vier Tage angenommen. Ferner hat Marten bei seinen Berechnungen berücksichtigt, dass sich die Gesamtpopulation der Deutschen sowohl in der Anzahl, als auch in der Zusammensetzung verändert.

Beide Grafiken zeigen eindrucksvoll, dass wir 2020 – trotz einer „Pandemie von nationaler Tragweite“ – eine geringere (angepasste) Sterblichkeit haben, als 2016, 2017 und 2018!
Kritiker könnten jetzt natürlich einwerfen „klar, der hat sicher so lange rumgerechnet, bis es halt irgendwie gepasst hat“ – deshalb werfen wir doch nochmal einen genaueren Blick, auf die Faktoren, die Marten bei seinen Berechnungen betrachtet und korrigiert hat:

  1. Anpassung an die GesamtbevölkerungsanzahlWieso ist das richtig und wichtig? Weil die Bevölkerung in Deutschland nicht konstant ist und die letzten Jahre stetig gewachsen ist.

2. Anpassung an die Altersstruktur
Wieso ist das richtig und wichtig? Weil sich die Altersstruktur in Deutschland verändert. Jeder kennt wohl die „Alterspyramide“ mit der Aussage, dass in Deutschland „die Menschen immer älter werden“. Nun, das kann man beim Statistischen Bundesamt selbst durchspielen und man sieht, wie die Altersstruktur die vergangenen Jahre in Deutschland war (und prognostiziert sein wird).

Um diesen beiden Effekten Rechnung zu tragen, nutzte Marten ein statistisches Verfahren der „Alterskorrektur“, wobei er als Bezugsjahr das Jahr 2020 wählte. Das Prinzip dabei ist in dem hinterlegten Link erklärt und jedermann kann die Berechnung in den Quellen von Marten selbst nachvollziehen.