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Einschätzung einer Krankenschwester zur elektronischen Patientenakte (ePA) – in Schweden bereits Normalität!

Kennst du die elektronische Patientenakte (kurz ePA)?

Wie ihr wisst, lebe ich inzwischen in Schweden und habe mich davor mit einigen Pflegefachkräften aus Deutschland, welche seit Jahren nach Schweden ausgewandert sind, unterhalten.

In Kombination mit meiner Erfahrung gebe ich euch hier kurz eine ganz persönliche Einschätzung und möchte euch in dem Zuge auf die in zwei Tagen auslaufende Petition (150309) beim Bundestag hinweisen: Titel: „Anlegen der elektronischen Patientenakte nur mit ausdrücklichem Einverständnis der betroffenen BürgerInnen vom 05.05.2023“. Ihr könnt noch bis morgen Abend mitzeichnen und erhebt die Stimme dagegen, dass der Staat automatisch für jeden Bürger diese elektronische Patientenakte anlegen darf. Besser ist es doch, wenn man aktiv wählen kann, ob man dies möchte, oder? Es fehlen noch 11.000 Stimmen, also lasst doch mal eure Stimme dort.

Die ePA aus Sicht einer Krankenschwester

Die elektronische Patientenakte enthält alle Daten von der Geburt bis zum Tod

Betrachte ich die ePA aus Sicht einer Krankenschwester, dann muss ich mir eine Akte nicht mehr mit dem Arzt teilen. Da wir noch immer nicht auf Augenhöhe arbeiten, zieht die Krankenschwester natürlich noch immer den Kürzeren.
Ich kann blitzschnell auf Daten von der Geburt bis zum Tod (zumindest in Schweden) zugreifen. Ich weiß alle Medikamente die der Patient je genommen hat, ich weiß welche Operationen er hatte und ich weiß ob er vielleicht mal Psychopharmaka genommen hat, ein Arzt ihn attestierte, dass er psychisch labil oder gar auffällig ist/war. Die Potenzprobleme, der banale Harnwegsinfekt, die Geschlechtskrankheit, dass du viel zu viel Alkohol trinkst und dich zu wenig bewegst, dein Übergewicht und vielleicht auch nur eine kleine, leise Verdachtsdiagnose – die sich bei Gelegenheit bestätigt?
Wer weiß das schon so genau, wenn jemand vielleicht eine suspekte Einstellung gegen eine Behandlung oder die allgemein herrschende Meinung hat, ob man dann nicht die Karte „der ist psychisch auffällig” spielt?
Stichwort Gustel Mollath, dem von einer Fachärztin aus Bayern (Erlangen), ohne dass sie ihn gesehen hatte, attestiert wurde, dass er an einer ernstzunehmenden psychiatrischen Erkrankung leide.

Ich weiß wieso ich meinen Einsatz in der Psychiatrie nie mochte, denn entweder entwickelst du als Personal auch psychische Auffälligkeiten oder du wendest diesem Bereich den Rücken zu. Liebe Kollegen entspannt euch, das war nur ein Scherz 😉
Bei Wikipedia heißt es auf jeden Fall zu dem Gutachten:

Im September 2003 hatte Gabriele Krach, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum am Europakanal, Erlangen, auf Verlangen der Ehefrau Mollaths eine Bescheinigung, Mollath leide „mit großer Wahrscheinlichkeit an einer ernstzunehmenden psychiatrischen Erkrankung“ ausgestellt, ohne ihn je getroffen zu haben. Die Bescheinigung wurde am 23. September 2003 vom Rechtsanwalt der Ehefrau an das Amtsgericht Nürnberg-Fürth gefaxt.

Lasst euch eines gesagt sein, Ärzte können Wunder wahr werden lassen, aber Ärzte können auch – vor allem wenn sie tätig sind für Politik und Pharmaindustrie – Existenzen und Leben zerstören! Ein schmaler Grad von Hochmut und Wahnsinn, wenn ein Mensch meint er habe mit dem Arztkittel Superkräfte.

Auch ein tolles Beispiel: Stichwort Impfschäden. Bei vielen heißt es, dass sie sich Symptome nur einbilden, es gebe diagnostisch keine Auffälligkeiten und somit rutscht man ganz schnell in die Schublade, psychisch auffällig. Aber gehen wir gar nicht erst soweit, ganz normale Schmerzpatienten – beispielsweise nach Amputation (Phantomschmerz) – werden oft in die Ecke der psychischen Auffälligkeiten gesteckt. Ziemlich banal kann die Diagnose erstmal in der Patientenakte, ganz unten in einem Arztbrief etwas versteckt stehen und sich plötzlich zum Alptraum entwickeln.

Natürlich kann das auch jetzt schon so passieren, aber digital hat das Ganze dann nochmal eine ganz andere Sprengkraft. Heutzutage würde ich mich auch nicht mehr jedem Arzt bedingungslos anvertrauen und immer, wirklich immer alles hinterfragen und mindestens eine zweite Meinung einholen.

Zugriff nicht immer ausnahmslos möglich

Negativ kann sich ein Stromausfall auswirken, denn damit ist ein Zugriff nicht mehr möglich. Beim Ausfall der Geräte (Computer, Tablets, Smartphones, …) oder bei IT-Problemen wie der Software, greife ich auf gar keine Daten mehr zurück. Vermutlich tritt es nicht oft ein, aber wenn, ist es wirklich sehr problematisch. Der Zugriff auf die Gabe von Notfallmedikamenten, das Wissen um lebensbedrohliche Allergien, Diagnosen, … ist auf einmal nicht mehr möglich.

Jeder Arzt, jede Krankenschwester, jeder Therapeut, vielleicht auch derjenige, der zukünftig ein Gutachten über einen schreiben muss, der Gematik Mitarbeiter weiß nun jegliches Detail über dich. Der Richter der über deine freiheitsentziehende Maßnahme (FEM) (Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt, Fixierung im Bett, Gabe von Medikamenten, …) entscheiden darf, weiß auf einmal alles über dich.

Natürlich können wir weiter sagen, wir gehen offen mit unseren Daten um und geben sie Instagram, Google, Alexa, Siri oder an der Supermarktkasse, … während wir aber jeden Abend den Rollladen, typisch Deutsch, schließen. Also wieso nicht auch in eine E-Akte fließen lassen?

Wer verwaltet deine, meine, unsere Daten?

Wo werden unsere Daten gespeichert? Das ist aktuell eine große Frage die im Raum steht. Auch wird von Hackerangriffen gesprochen, die sicherlich sehr wahrscheinlich sind, irgendwann.
Viel wichtiger ist doch, wer hat die Hoheit über unsere Daten und wer verwaltet diese? Jens Spahn, meinen Ex-Chef kennt ihr? Und der hat es dem Mediziner und Pharmamanager Markus Guilherme Leyck Dieken ermöglicht, Chef der Gematik, welche nun unsere Daten verwalten darf, zu werden! Starkes Stück oder? Vor allem bei diesem Lebenslauf: Leyck Dieken war zuvor Vizechef des Pharmaverbands Pro Generika und in führenden Positionen bei dem japanischen Pharmariesen Shionogi, dem israelischen Teva-Konzern, Novo Nordisk und als Geschäftsführer bei der Ulmer Teva-Tochter Ratiopharm tätig.

Am 24.06.2019 kam sogar noch Dr. Wolfgang Wodarg in der Deutschen Apothekerzeitung zu diesem Thema zu Wort:

Dr. Wolfgang Wodarg, Vorstandsmitglied von Transparency Deutsch­land, erklärt wörtlich: „Bereits als Bundestagsabgeordneter hatte Spahn nebenbei als Teilhaber einer Lobbyagentur eine übermäßige Nähe zu Klienten aus dem Medizin- und Pharmasektor. Mit der Berufung von Leyck Dieken zerstört Spahn das Vertrauen in seine Pläne für die elektronische Patientenakte. Erst überrumpelt der Minister mit der Gematik-Übernahme den Bundestag und die Selbstverwaltungsorgane des Gesundheitswesens, um dann der Pharma-Industrie dort den Führungsposten zuzuschieben. Damit wird der Bock zum Gärtner gemacht.“

Also was für mich viel bedenklicher ist, als dass die Server gehackt werden, wer diese Daten verwaltet und wie er diese verwaltet. Vertrauen wir den Menschen die derzeit die Hand auf diese Daten haben so sehr? Karl Lauterbach, Leyck Dieken, die Angestellten der Gematik, den Bundestagsabgeordneten die inzwischen mit einem Wimpernschlag Grundrechte einschränken?
In Schweden heißt die Gematik übrigens ehalsomyndigheten.

Wie können wir also die ePA von innen sehen, also aus der Perspektive derer die die Daten nutzen wolle? Denn wir sehen nur die User-Ansicht.

Ich vertraue diesen Menschen nicht und kann all dem Guten was dieser e-Akte vielleicht derzeit zu wenig Beachtung geschenkt wird, aktuell auch wenig Beachtung schenken, aus Gründen des fehlenden Vertrauens.

Positiver Aspekt

Was natürlich derzeit unmöglich ist, sich ein Gesamtbild über die gesundheitliche Lage in Deutschland zu verschaffen, gerade was Nebenwirkungen angeht. Die Gabe eines Medikaments wird dokumentiert und gleichzeitig werden Symptome die damit einhergehen ebenfalls dokumentiert. Das Paul-Ehrlich-Institut könnte sich nicht weiter herausreden keine verlässlichen Daten zu haben und wir würden den echten Nebenwirkungen wirklich näher kommen? Vermutlich nicht. Diejenigen die derzeit im deutschen Gesundheitssystem arbeiten haben wenig Expertise was alternative Methoden angeht und anstatt bei Halsschmerzen dem Patienten Salbei- und Thymiantee anzubieten und Frauen bei Menstruationsbeschwerden Hirtentäschel- und Frauenmanteltee zum Trinken zu geben, wird eben auf die gute alte Schmerztablette zurückgegriffen.
In Schweden übrigens noch viel Schlimmer als in Deutschland, da gibt es gar nicht erst Globulis in der Apotheke und Bionorica ist auch vermutlich das einzig Pflanzliche was du in der Apotheke bekommen kannst.

Daten geraten in die Hände von Pharmakonzernen und der Wissenschaft

Natürlich hätte es positive Aspekte anonymisierte Gesundheitsdaten auszuwerten, vor allem wenn sie endlich mal in sinnvolle Kampagnen zur Vorbeugung eines immer weiter voranschreitenden ungesunden Lebensstils gesteckt werden würden. Wäre die Wissenschaft unabhängig und würde die Pharmaindustrie weniger Macht haben, dann wäre mein Vertrauen sicherlich größer. In Schweden wird viel Forschung betrieben und gerade am Karolinska in Stockholn werden wesentliche Entscheidungen für die Patientenversorgung und Sicherheit getroffen. Kritik in den eigenen Reihen scheint in Schweden, gerade wenn etwas schief läuft, kein Tabuthema zu sein. Vermutlich gibt es die elektroniche Patientenakte, welche durch deine persönliche ID Nummer existiert, auch deshalb, weil die Wege hier wirklich weit sein können. Während der Deutsche bei einer Anfahrt von mehr als 20 km jammert, ist der Schwede auch bereit 100 km und mehr zu fahren, hauptsache ihm wird geholfen.
Sagen wir der Schwede macht in Luleå Skiurlaub, bricht sich das Bein und wird standardmäßig geröntgt. Nach seinem Urlaub geht er zur Nachsorge in eine Vårdcentral (Hausärzte gibt es in Schweden nicht), weil er eine Abschlussuntersuchung braucht. Dann weiß dieser Arzt sofort welche Medikamente dieser Patient bekam, ob er operiert wurde und ob es beispielsweise Komplikationen gab. Doppeluntersuchungen, wie ein weiteres Röntgen – was ja wieder mit einer hohe Strahlenbelastung einhergeht – sind damit in Schweden eher selten und hinfällig. Achtung, ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen!

Pflegerische Perspektive

Sicherlich wäre man weniger auf das Wohlwollen der anderen Disziplin der Ärzte angewiesen und hätte zu fast allen Zeiten Zugriff auf alle wichtigen Daten. Vielleicht aber geht die Menschlichkeit, Dringlichkeit und Empathie auch irgendwann verloren, wenn wir nur noch lesen und nicht mehr miteinander sprechen müssen?
Vielleicht erleichtert es aber auch die Arbeit und wir müssen weniger hinterher telefonieren, wo denn die Röntgenbilder von Frau Huber und die CT-Bilder von Herrn Meier bleiben, weil die beiden diese vergessen haben mitzubringen?

In Schweden ist die elektronische Patientenakte bereits komplett integriert und die Zufriedenheit der Patienten – wenn sie nach der langen Wartezeit endlich behandelt werden – ist deutlich größer als in Deutschland. Das werfe ich jetzt mal nach den Gesprächen mit den Kollegen so in den Raum.
Das liegt aber wohl nicht an der elektronischen Patientenakte, denn dokumentieren tun die schwedischen Krankenschwestern (dort heißen übrigens auch Pfleger Sjuksköterska) genauso viel, aber der Personalschlüssel ist eben ein anderer. Personal fehlt auch dort, das liegt aber daran, dass man auf einem ganz anderen Niveau arbeitet. Nun aber zurück zur ePA.

Es könnte gut die Arbeit erleichtern, aber es kann auch so viel Schaden und Böses damit in der heutigen Zeit angerichtet werden. Wer 100% Vertrauen in eine fremde Firma, die die Daten verwaltet, in Politiker die inzwischen nur noch als Lobbyisten tätig sind – weil diese bei Firmen beteiligt sind – und in unsere Ärzte hat, der möge es so hinnehmen. Alle anderen sollten sich spätestens jetzt damit auseinandersetzen! Ich kann nur Impulse liefern, aber auch ich kann nicht alles allumfassend hier wiedergeben. Schreibt mir doch in die Kommentare, was ich vielleicht noch gar nicht bedacht habe.

Mein Fazit: mit dieser Regierung, mit den derzeit tätigen – von der Pharmaindustrie durch und durch beeinflussten – Ärzten, der blinden und kaum hinterfragenden Gesellschaft, erstmal nein.

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Impfpflicht Medien Medizin Pflege Politik

Die einzige und ehrliche Hilfe, ist die Hilfe zur Selbsthilfe!

Dieser Beitrag bietet dir Vernetzung und Aktionen bei denen du gefragt bist!

Ich dachte mir das Zitat von Alfred Selacher (*1945 Schweizer Lebenskünstler) ist bezeichnend für diese Zeit. Es hilft nichts wenn ich immer nur davon schreibe was die Fakten sind und worauf ich mich beziehe. Wir müssen uns vernetzen, wir müssen sichtbar werden und wir müssen andere motivieren und begeistern. Wenn jeder Einzelne nun nochmal all seine Reserven mobilisiert und das gibt, was er jetzt noch einsetzen kann, dann machen wir daraus etwas ganz Tolles.
Bitte denkt daran, man muss nicht immer bei Einzelthemen einer Meinung sein, wichtig ist, dass man zum Gesamtkonzept steht und das ist aktuell eine drohende Impfpflicht und die generellen Zustände in der Pflege – der Pflegenotstand durch den Pflexit.
Wichtig ist den Fokus nicht zu verlieren und der bedeutet eben eine generelle Veränderung, welche unabhängig davon nötig ist, ob ich geimpft oder ungeimpft bin. Wir in den sozialen Berufen sind die größte Berufsgruppe in Deutschland – 1,2 Millionen Personen.
Lasst uns die Stärke nutzen, denn wir müssen endlich über unseren Beruf sprechen, nicht Politiker, Ärzte oder gar Bürger, welche über uns urteilen.


Wichtig ist mir, ich werde euch hier auf dem Blog immer über aktuelle Ereignisse und Aktionen aus der Pflege rechtzeitig informieren und dieser Blog bietet so durch den Kommentarbereich immer eine Anlaufstelle außerhalb von Social Media.
Meldet mir Versammlungen vor Krankenhäusern, damit ich und die anderen davon berichten können: fuehrungskraft-mit-herz@zwitschern.net

Alleine in Krankenhäusern fehlen 50.000 Pflegekräfte, in Senioreneinrichtungen sind es 120.000 und wieso? Weil Pflege nicht jeder kann – aber jeder braucht Pflege!

Krankenschwester Sabrina mit ❤️

Nachfolgend stelle ich euch alle regionalen Gruppen vor, dort vernetzt ihr euch im besten Fall persönlich, denn auch Telegram kann jederzeit den Stecker ziehen (siehe die zeitweise Deaktivierung meines Instagram Accounts). Tauscht euch über gute Arbeitgeber aus, gebt euch Tipps und bereitet euch vor, dass wir auf die Straße raus müssen.
Wir müssen uns gerade bei der Politik sichtbar machen, wir haben keinen großen Lobbyverband, aber wir können es selbst in die Hand nehmen. Jeder hat eine Urkunde, Zeugnis oder ähnliches Zertifikat, dass er einen Pflege,- Lehrer-, Erzieher-, oder generell einen Beruf im sozialen Bereich ausüben darf.
Dreht gerne ein Video mit eurem Statement, was ihr tun werdet wenn die Impfpflicht für euren Beruf, in einem sozialen Bereich, kommt.

  1. Aktion: Berufsurkunde, Zertifikat oder Zeugnis kopieren oder Foto davon machen, diagonalen Strich durch, beschriften mit:
    Impfpflicht? Ohne mich!
    Per Post an die Adresse: Bundeskanzleramt, Willi-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin
    oder direkt via E-Mail an deine Bundestagsabgeordneten (klick auf den Link, gib rechts bei PLZ/Ort die Angabe ein und suche die für dich zuständige Abgeordnete, dann auf das Profil klicken und rechts wirst du zur Website des Abgeordneten weitergeleitet, unter Kontakt oder Impressum findest du die E-Mail Adresse). Denn diese müssen sich nun damit beschäftigen ob sie mit ihrer Stimme dafür verantwortlich sein möchten, den Pflegenotstand weiter voran zu treiben – ihr habt es mit eurem Brief oder eurer E-Mail ja schwarz auf weiß in der Hand.
    Wer mag, schreibt noch einen passenden Slogan dazu. z.B.
    Krankenhaus: Keine Lust mehr Dich zu versorgen!
    Senioreneinrichtungen: Biete Deinen Eltern selbst ein gutes Heim!
    Ärzte, Physiotherapeuten etc.: Therapier Dich selbst!
    Heilpraktiker: Hilf Dir selbst! Ich kann dir dann nicht mehr helfen!
    Seid kreativ. Jeder passend für seinen Bereich.
    Wichtig ist einfach die Message, dass eine Impfpflicht nicht mitgetragen wird und wir dann eben nicht mehr zur Verfügung stehen.
  2. Videoaktion
    Macht Videos (von 30 Sekunden bis 1-2 Minuten) von euch, gerne auch anonym (Blatt mit Botschaft vor das Gesicht halten) mit einem Statement zum Thema Impfung, dann schickt es an info@pflegefueraufklaerung.de.
    Ich bin Krankenschwester/Pfleger/ex.Altenpflegerin/Kinderkrankenschwester … XY und arbeite in dem Bereich XY, seit XY Jahren in der Pflege. Ich liebe meinen Beruf, … wenn die Impfpflicht kommt werde ich den Beruf verlassen.
    Pflege für Aufklärung führt gerne auch Interviews mit euch.
  3. Regionale Gruppen zur Vernetzung die Liste in diesem Beitrag wird nicht mehr aktualisiert, deshalb bitte hier auf der Seite nachsehen.
    Bitte holt die Menschen in diese Gruppen und vernetzt euch vor Ort! Die reine Anwesenheit in dieser Gruppe bringt außer, dass sich die Abonnenten Zahlen erhöhen wenig.
    Bisher in Eigeninitiative entstandene lokale Orts- und Bundeslandgruppen:

PLZ – Gruppe Sachsen 1: klick
Berlin/Brandenburg: klick
PLZ – Gruppe 2: klick
Regionalgruppe Rotenburg/Wümme/Stade: klick
PLZ – Gruppe 24: klick
Regionalgruppe Bremen und Umgebung: klick
PLZ – Gruppe Hannover 3: klick
PLZ – Gruppe 31: klick
PLZ – Gruppe 33: klick
PLZ – Gruppe 34: klick
PLZ – Gruppe 35: klick
PLZ – Gruppe 37: klick
PLZ – Gruppe 38/39: klick
PLZ – Gruppe NRW 4: klick
PLZ – Gruppe Altenburger Land 4: klick
PLZ – Gruppe 44: klick
PLZ – Gruppe 45: klick
PLZ – Gruppe Koblenz 5: klick
PLZ – Gruppe 58: klick

PLZ – Gruppe 59: klick
PLZ – Gruppe Sachsen-Anhalt 6: klick
PLZ – Gruppe 61: klick
PLZ – Gruppe 63: klick
PLZ – Gruppe 64: klick
PLZ – Gruppe 65 Limburg/Weilburg: klick
PLZ – Gruppe 66: klick
PLZ – Gruppe 66 Saarland: klick
PLZ – Gruppe 67: klick
PLZ – Gruppe 70/71/72: klick
PLZ – Gruppe 73: klick
PLZ – Gruppe Heilbronn 74: klick
PLZ – Gruppe Bentheim/Emsland 75: klick
PLZ – Gruppe 76: klick
PLZ – Gruppe 70/71/72: klick
PLZ – Gruppe 73: klick
PLZ – Gruppe 74: klick
PLZ – Gruppe 75: klick
PLZ – Gruppe 76: klick
PLZ – Gruppe 78/79: klick
PLZ – Gruppe 8: klick

Regionalgruppe Augsburg: klick
PLZ – Gruppe 80: klick
PLZ – Gruppe 81: klick
PLZ – Gruppe 82: klick
PLZ – Gruppe 83: klick
PLZ – Gruppe 84: klick
PLZ – Gruppe 85: klick
PLZ – Gruppe 86: klick
PLZ – Gruppe 87: klick
PLZ – Gruppe 88: klick
PLZ – Gruppe 89: klick
PLZ – Gruppe 90: klick
PLZ – Gruppe 91: klick
PLZ – Gruppe 92/93: klick
PLZ – Gruppe 94: klick
PLZ – Gruppe 95: klick
PLZ – Gruppe 96: klick
PLZ – Gruppe 97: klick
PLZ – Gruppe 98/99: klick

Deine Region fehlt? Kein Problem, melde dich einfach kurz im „Vorraum“ (klick), dann wird ein regionaler Raum für dich und die Menschen aus der Region erstellt.

Wenn eure Gruppe noch nicht dabei ist, bitte mit @Admin plus den entsprechenden Link zu der Gruppe in dem Telegram Kanal „Pflegepersonal steht auf“ melden damit diese in der Liste mit angeheftet werden kann. Gerne auch hier im Kommentarbereich damit ich die Liste hier ergänzen kann.
Für alle Menschen die mit Kindern arbeiten geht es hier in diesen Telegram Gruppen weiter: Für Fakten geht es hier lang „Erzieher + Lehrer für Aufklärung“ und für den Austausch hier entlang „Erzieher ungeimpft & gesund


Inzwischen sind die Telegram-Gruppen „Pflege für Aufklärung“, – Pflege und- Krankenhauspersonal stehen auf – und Pflege- und Krankenhauspersonal für Aufklärung (auch bekannt als Pflege in der C-Krise) miteinander vernetzt – natürlich auch mein Telegram Kanal. Damit ich davon berichten kann, habe ich natürlich Kontakt zu allen dreien und halte euch auf dem Laufenden. Vermutlich gibt es in den nächsten Tagen eine Versammlung in Stuttgart – Betonung liegt aber auf vermutlich.

Eure Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️
#PandemiederUninformierten #Provemewrong

PS: Ich bin ein Fan davon, wenn Menschen in die Eigenverantwortung gehen, also meldet Versammlungen vor euren Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen, Rathäusern, usw. an und bringt eure Empörung friedlich auf die Straße. Wichtig ist, dass wir keinen Unterschied zwischen geimpft und ungeimpft machen, wir gehen gemeinsam gegen eine Impfpflicht und bessere Bedingungen in der Pflege auf die Straße.
Cave: sollten auf euren Kasacks Logos des Unternehmens sein, klebt diese ab oder kauft euch einen ohne Logo. Teilt mir eure Versammlungen und gegründeten Gruppen gerne mit, sodass wir diese Informationen an viele Menschen herantragen können.

Alles zum Thema Briefvorlagen und Versammlungen findest du in meinem aktuellen Beitrag „Praxistipps für Menschen in sozialen Berufen: denn eine drohende Impfpflicht und der Pflegenotstand geht alle an“.

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Menschen bringen ihre Ablehnung gegen Diskriminierung auf die Straße – Krankenhaus Protest in Lich

Am Krankenhaus in Lich – Mittelhessen – (Asklepios Konzern) fand am Sonntag den 21.11.2021 um 13:00 Uhr eine Protestaktion statt. Rechtsanwalt Holger Fischer berichtet davon, dass ein Mann mit Verdacht auf Herzinfarkt, weil dieser keinen PCR Test machen wollte, nicht behandelt wurde. Er klagt nun gegen die Ärztin und das Asklepios Klinikum. Die Menschen solidarisierten sich und stellten sich trotz schlechtem Wetter vor das Krankenhaus, um auf die Missstände hinzuweisen.
Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, wir, sei geimpft oder ungeimpft, dürfen derartige Diskriminierung nicht zulassen. Es ist unerheblich für mich ob eine Person geimpft oder ungeimpft ist.

Von dem Klinikkonzern Asklepios berichtete ich schon, in meinem Brief an den Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher, den ich damals dazu aufforderte sich für eine Krankenschwester einzusetzen, denn diese sollte entlassen werden, weil sie bei der Presse die Missstände im Unternehmen angesprochen hatte.
Am Ende hatten Mahnwachen vor dem Krankenhaus und Protestaktionen vor dem Hamburger Rathaus Erfolg, denn vor Gericht stellte Asklepios dann seine Belange zurück! Zusammenhalt zahlt sich aus.

Auch das Beispiel aus Kanada, bei dem die Provinz Quebec von einer Impfpflicht absieht, da sie sich das schlicht und ergreifend nicht erlauben kann, ist ein tolles Beispiel dafür, dass wir es in der Pflege, als einer der größten Berufsgruppe, mit 1,2 Millionen Personen, in der Hand haben. Denn überall auf der Welt fehlen Pflegepersonen. Links seht ihr eine Zuschrift an mich bei Instagram. Was ich damit sagen will, es tut sich sehr sehr viel, haltet Ausschau nach wichtigen Informationen und teilt diese anderen mit – hier findest du Bürgeraktivitäten nach Bundesländern.

Was ich jetzt bereits in Angriff nehme im Hinblick auf eine mögliche Impfpflicht zeige ich dir auf dieser Seite: Praktische Tipps Impfpflicht. Außerdem zeige ich euch in diesem Beitrag wie ich mich vernetze, welche Aktionen für soziale Berufe geplant sind und wie ihr eure Bundestagsabgeordneten erreicht.

Eure Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️

#PandemiederUninformierten #Provemewrong

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Impfpflicht Krankenhaus Medizin Pflege Senioreneinrichtung

Ich möchte in diesem Moment die Gesichter der Denunzianten in der Pflege festhalten

Ich finde Transparenz sehr sehr wichtig und dazu gehört eben auch, dass man sich in dieser Zeit mit suspekten Ereignissen befassen muss, weil man sich als Person an die Öffentlichkeit gewendet hat. Wenn man heutzutage transparent macht und begründet weshalb man zu einer Meinung gelangte, dann muss man in Deutschland schon mal damit rechnen, dass der Account einer Krankenschwester mit lächerlichen 3.384 Abonnenten bei Instagram gelöscht werden kann. Interessant dabei ist, dass @die_gesichter_der_pflege – dahinter verbirgt sich ein Krankenpfleger namens Thies Sprenger aus Kiel – in seiner Story, welche nur 24h sichtbar und danach wieder verschwindet, dazu aufruft meinen Account bei Instagram zu melden.
Gleichzeitig stellt er unter den aktuellen Post (hier auf dem Blog zu finden), der ihm offensichtlich missfallen hatte, eine Frage: „Von welchen Nebenwirkungen sprichst du?“. Diese Frage beantworte ich ihm natürlich gerne, schließlich befasste ich mich die letzten Wochen mit kaum einem Thema intensiver. Generell bin ich kein Fan davon persönliche Inhalte in der Öffentlichkeit zu diskutieren, aber ich finde dies ist ein Dokument der Zeitgeschichte, was hiermit fixiert wird und dazu beiträgt, irgendwann bei der Aufklärung beizutragen, wie es soweit kommen konnte.

Hallo,

nun ja, da gibt es ja die Sicherheitsberichte vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI), in denen bis zum 30.09.2021 ganze 172.188 Nebenwirkungen zu den Corona Impfungen gemeldet wurden. Ganze 21.054 Fälle davon wurden sogar als schwerwiegend eingestuft. Dies ist insbesondere deshalb besorgniserregend, weil wir in Deutschland aufgrund unseres umständlichen Meldesystems eine sehr hohe Dunkelzifferrate haben werden. Wie groß die genau ist, nun – das hat das PEI bislang noch nicht einmal geschafft abzuschätzen. Aber z.B. in den Niederlanden ist die Melderate an Nebenwirkungen knapp 19 Mal höher als in Deutschland – sicher nicht, weil die Menschen dort krasser auf die Impfung reagieren.
Also, immer so zu tun, als wären die Impfstoffe Nebenwirkungsfrei, hilft niemandem und ist ja schon nahe dran an Realitätsleugnung.

Ich finde, man sollte miteinander und nicht übereinander sprechen. Was Thies Sprenger offensichtlich anders sieht, weshalb ich mir dachte, ich gehe mal einen Schritt auf den jungen Mann zu. Den Dialog zu suchen war bislang immer mein erster Weg, denn Vorurteile lassen sich nur dadurch ausräumen.
Ich beantworte ihm also zuerst die Frage unter meinem Post und widmete mich dann seiner Anfeindung und dem Aufruf meinen Account bei Instagram zu melden. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt wohl im Urlaub und bemühte sich trotzdem um diesen Aufruf, obwohl er sich doch eigentlich von seinem anstregenden Arbeitsalltag erholen sollte. Vorsorglich hat er mich auf seinem privaten Account gesperrt und agierte offensichtlich – missbräuchlicherweise – mit einem Account den er für die Gesichter der Pflege einrichtete. Bis dahin wusste ich nicht, dass ich als Krankenschwester, die gerne über ihren Körper selbst entscheidet, ab dem Zeitpunkt wie sie das offen kund tut, nicht mehr zum auserwählten Personenkreis der Pflege gehört ;).

Falls ihr euch auch fragt, woher eigentlich Pflegekräfte motiviert werden, sich nicht zu impfen, woher demokratiefeindliche Inhalte unter anderem im Gesundheitssektor landen und Einzelfälle propagandistisch entgegen jeglicher Faktenlage aufgebauscht werden, hier zum Beispiel. Hier findet die Spaltung statt.

Das Problem scheint nicht die Impfung, sondern der Staat zu sein. Bei demokratiefeindlicher Radikalisierung muss ich aus dem Urlaub entgegensteuern. Ich kann es nicht mehr lesen …

Ich distanziere im Namen meiner Berufsgruppe von diesem Personenkreis. Ich stehe ein für Demokratie und Gemeinwohl. Bitte meldet den Account (und den Back up Account) wegen Verbreitung von Fehlinformationen.

Es freut mich, dass ich doch inzwischen bis nach Kiel wirke und man sich über mich – naja besser wäre immer noch miteinander sprechen – unterhält. Mir war bislang nicht klar, dass wenn man eine Impfung – also Gesundheitsleistung – ablehnt nun als demokratiefeindlich bezeichnet wird. 2020 fand Herr Sprenger wohl noch den Pflegenotstand demokratiefeindlich, aber nachdem seine kleine Fotokampagne keinen Erfolg zeigte, brauchte er wohl ein Ventil.

Danach schrieb ich ihn mit folgendem Text an:

Hallo,

ich kann Ihren Beitrag kaum glauben – Sie unterstellen mir „Demokratiefeindlichkeit“?!
Welcher Satz in meinen Beiträgen war für Sie denn genau „Demokratiefeindlich“? Oder ist es in Ihrer Form der „Demokratie“ nicht mehr erlaubt, seine Meinung zu sagen oder eine Impfung abzulehnen?
Es ist erschreckend, wohin unser Land steuert und wie Menschen Dinge unterstellt werden, ohne auch nur eine einzige Begründung oder einen Beleg anzuführen.
Erholen Sie sich noch gut in Ihrem Urlaub – wenn Sie zurück kommen, wartet ja schon die ganze Arbeit der „vierten Welle“ auf Sie –> man nennt diese auch in Fachkreisen Pflegenotstand u.a. herbeigeführt durch den Pflexit.

Hier nun seine Antwort, noch in Textform, das sollte sich dann recht schnell ändern.

Auch hierauf habe ich ihm gerne nochmal sachlich geantwortet:

1. Wo bitte verbreite ich denn Ihrer Meinung nach Fake-News? Sind das wieder mal (wie so oft von Ihnen) haltlose Behauptungen, oder kommt da mal etwas Substanz nach?

2. Die gängigen Impfstoffe (wie z.B. gegen Hepatitis oder Masern) sind so „richtig“ zugelassen. Die aktuellen mRNA Impfstoffe haben eine vorläufige Zulassung in der gesamten EU. Der rein formale Unterschied sollte Ihnen jetzt klar sein. Dazu kommt noch der Unterschied in den Wirkmechanismen… aber das kennen Sie ja wahrscheinlich – dank Quarks und Co 😉

3. Zumindest in meiner Einrichtung wurde ich nicht nach meinem Impfstatus gefragt bzw. wurde dieser jemals überprüft. Also ich wüsste gerne, wo steht geschrieben, dass es in der Pflege eine „Hepatitis Impfpflicht“ gibt? Auch wissen Sie sicherlich von Ihre „wissenschaftlichen Quellen“, dass derzeit ein Verfahren gegen die Masernimpfpflicht vor dem Bundesverfassungsgericht läuft.

4. Demonstrationen sind in unserem Land übrigens grundgesetzmäßig verankert und erlaubt, vielleicht sollten Sie aber auch einmal das Grundgesetz lesen bevor Sie eine Demonstration mit einer Revolution verwechseln.Sa. 23:21

Gerne stelle ich an dieser Stelle die darauf folgende Audio Datei zur Verfügung, da ich nicht bereit bin das Ganze von Hand abzutippen.

Mir ist wichtig, dass man auch wenn man das Gefühl hat, es wäre aussichtslos, doch nochmal dem Ganzen eine Chance zu geben. Schließlich bin ich ein Fan davon, den Menschen viel Wissen an die Hand zu geben, damit sie sich dann am Ende für den, für sie, richtigen Weg entscheiden können. Hoffen wir im Fall von Thies Sprenger das Beste.

Was ein interessanter Nebeneffekt war, mir ist aufgefallen, dass den Nutzern bei Instagram unterschiedliche Werte ausgegeben werden. Der einen Person werden 2.962 Abonnenten angezeigt, einem anderen wiederum 3.384 Abonnenten – letzteres war übrigens auch mein Kenntnisstand bevor ich aus dem Kreis der Impfluenzer ausgeschlossen wurde.

Danke Thies Sprenger, dass du durch deinen Aufruf auf mich aufmerksam gemacht hast und dadurch ganz viele neue Menschen zu mir gefunden haben. Mein E-Mail Postfach quillt über und es bestätigt mich noch mehr in meinem Sein und Wirken, weiter zu machen – sicherlich wirst auch du irgendwann merken wieso ich das genau für die Erhaltung der Demokratie gemacht habe 😉
Im übrigen bin ich immer offen für ein Entschuldigung und würde niemals die Hand weg stoßen. Vielleicht quillt ja auch bald dein Postfach über 😉  thies.lichtbilder@gmail.com

Denke doch mal darüber nach was du noch im Januar 2020 über die Pflege im Spiegel gesprochen hast:

Wir sind es selbst, die das ‚System Pflegenotstand‘ am Leben halten.

Thies Sprenger

In diesem Sinne liebe Leser werde ich weiter machen und kann darüber schmunzeln, denn Thies ist ja der Grund für unser Engagement. Denkt immer daran, dass Verzeihen von Größe zeugt und es das Gemüt entspannt.

Eure Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️
#PandemiederUninformierten #Provemewrong

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Corona Gesundheitssystem Krankenhaus Medizin Pharmakonzerne Politik

Pandemie der Ungeimpften: Liegen auf Intensiv tatsächlich so viele ungeimpfte Menschen mit Corona?

Ich bin Fan davon, dass sich jeder Mensch auf Grundlage aller Fakten, eine Meinung bilden kann und erst dann und nur dann trägt er die Verantwortung für seine Entscheidung selbst. Derzeit habe ich aber das Gefühl, dass diese Fakten vielen Menschen fehlen und dadurch fatale Entscheidungen für ihr Leben treffen, die sie nicht mehr rückgängig machen können.
Lasst uns also nun ganz neutral einen Blick auf die Fakten werfen! Ich nehme euch also mit in die Welt des Robert-Koch Institut und dem DIVI – welches inzwischen in aller Munde ist.

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1. Wie ist die aktuelle Intensivbettenlage beim RKI und DIVI?

Werfen wir erst mal einen Blick auf die aktuellen Zahlen beim RKI, dem Wochenbericht vom 11.11.2021:

In den Kalenderwochen 41 bis 44 zählt das RKI somit 2 + 448 + 870 = 1.320 „Corona Fälle auf Intensivstation“, die symptomatisch sind und deren Impfstatus bekannt ist.
Schaut man sich die Tagesreporte beim DIVI an, sieht man in den Kalenderwochen 41 bis 44 wurden dort 3.520 „Corona Patienten“ zum ersten Mal auf einer Intensivstation aufgenommen (alle Neuzugänge müssen aus den Berichten einzeln addiert werden).

Im Wochenbericht des RKI findet man darüber hinaus noch folgende Angabe:

Ausreichende Angaben zum Impfstatus lagen für 81 % der symptomatischen COVID-19-Fälle vor.

Wochenbericht vom 11.11.2021 des RKI

Das heißt die 1.320 „Corona Fälle mit bekanntem Impfstatus“ sind lediglich 81% der symptomatischen Fälle, 100% der symptomatischen Fälle sind dann 1.630 Personen.
Da stellt sich die Frage: wie kann es sein, dass von 19% der „symptomatischen Corona Intensivpatienten“ der Impfstatus nicht bekannt ist?

Halten wir fest: von insgesamt 3.520 angeblichen „Corona Intensivpatienten“ haben lediglich 1.630 ein „typisches Covid Symptom“. Die Mehrheit (1.890 Personen), die laut DIVI als „Corona Intensivpatient“ im Krankenhaus gelistet werden, haben keine „Covid Symptomatik“.

2. Was sind denn „typische Covid Symptome“?

Nun, bei den Zulassungsstudien für die Vakzine hat man sich an der Definitin der CDC orientiert (wir berichteten). Die „typischen Covid Symptome“ sind dabei:

  • Fieber
  • Husten
  • Kurzatmigkeit
  • Schüttelfrost
  • Muskelschmerzen
  • Geschmacksverlust
  • Halsschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Ermüdung
  • Kopfschmerzen
  • Eine laufende Nase
  • Übelkeit

Kann dies sein? Macht das DIVI wirklich den „Fehler“, vor dem seit Anbeginn der Pandemie gewarnt wurde? Nun, ein Blick in die FAQs des DIVI hilft hier weiter:

Welche tagesaktuellen Fallzahlen zu COVID-19 Patient*innen auf Intensivstation werden erfasst?

Aktuelle COVID-19-Fälle: Anzahl aller aktuell in intensivmedizinischer Behandlung (beatmet und nicht beatmet) befindlichen COVID-19-Patient*innen (in allen Intensivbereichen: Low-Care, High-Care, ECMO). Dabei nur nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2 und KEINE Verdachtsfälle.
Das bedeutet COVID-19-Fälle werden im Intensivregister als solche gezählt, sobald ein positiver Test vorliegt.

Quelle: DIVI
Fazit

In den Kalenderwochen 41 – 44 kamen 1.890 Personen auf Intensivstation, die zwar in die Statistik als „Corona Intensivpatienten“ eingehen, denen aber noch nicht einmal die Nase läuft.
Sprich: Aktuell werden wir nicht nur vom RKI an der Nase herumgeführt – sondern auch vom DIVI. Dieses spricht von 3.520 „Corona Intensivpatienten“, von denen 1.890 – das heißt 54% der Fälle – lediglich einen positiven PCR-Test (mit unbekanntem CT-Wert) und sonst keinerlei Covid/Grippe Symptome haben.
Was bleibt am Ende übrig? Corona-Intensivpatienten, die eigentlich nur „Intensivpatienten“ sind.

Die Fragen, die ich mir stelle:

  • Wie kann es sein, dass bei 19% der „symptomatischen Corona Intensivpatienten“ der Impfstatus nicht bekannt ist – obwohl die Krankenhäuser (per Gesetz) melden müssen?
  • Wieso gibt das DIVI einfach alle Patienten mit „positivem PCR Test“ also „Corona Patienten“ aus, obwohl bekannt ist, dass über die Hälfte dieser sogenannten „Corona Patienten“ überhaupt nicht an Corona erkrankt ist?
  • Was genau versteht das RKI unter einem „symptomatischen Corona Fall“? Auch diese Definition (oder einen Verweis darauf) habe ich im Wochenbericht vergeblich gesucht.

Für die ganz Neugierigen geht es hier jetzt noch weiter mit einer Frage die ich mir oft gestellt hab, aber jetzt endlich beantworten kann.

Wer betreibt eigentlich das DIVI-Intensivregister?

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) vertritt natürlich die Interessen der Krankenhäuser und wurde schon mehrfach in der „Pandemie“ auffällig – nicht zuletzt im sogenannten „Intensivbettenskandal“, den z.B. Prof. Schrappe ausführlich analysiert hat (ich hab davon bereits berichtet).

Das DIVI-Intensivregister ist nun eine Kooperationsarbeit zwischen DIVI und dem RKI. Interessant ist, wer bei diesem Projekt „die Hosen an hat“:

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat das DIVI-Intensivregister im März 2020 im Rahmen der Bekämpfung und Eindämmung von SARS-CoV2 mit fachlicher Unterstützung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI e.V.) aufgebaut und entwickelt.

Quelle: Website RKI

Dass nun wirklich das RKI federführend ist und das Register betreibt, muss man in Deutschland mühsam als Bürger über fragdenstaat.de herausfinden:

DIVI-Intensivregister: Betriebsverantwortung am RKI

Klarstellend teilen wir Ihnen mit, dass die Betriebsverantwortung, d.h. die Verantwortung für den inhaltlichen und technischen Betrieb einschließlich der datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeit für das DIVI-Intensivregister dem RKI obliegt.

Quelle: Schreiben des Bundesministerium für Gesundheit

Also: die Zahlen des DIVI liegen in Verantwortung des RKI. Offensichtlich kann das RKI anhand der Daten herausfinden, wer „symptomatisch“ (also „wirklich an Corona erkrankt“ ist) und wer nicht. Warum werden also nochmal so irreführende Zahlen veröffentlicht bzw. an die Presse weitergegeben?

Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️
#PandemiederUninformierten #Provemewrong

PS: für alle die unsicher sind wie Teile unseres Berufsstands über eine Impfpflicht nachdenken liest sich bitte die Kommentare unter diesem Beitrag durch: „Warnung: Führt eine Impfpflicht in der Pflege ein und ihr habt eine Krankenschwester weniger

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Ärzte Impfung Medien Medizin

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung? Das vermitteln uns derzeit Ärzte, Medien und Politiker

Während das Paul-Ehrlich Institut, das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, den ersten Sicherheitsbericht noch regelmäßig – alle 2 Wochen – veröffentlichte, warten wir nun schon mal einen ganzen Monat auf die Daten von vor 2 Monaten. Mit dem aktuellen Bericht wird auch direkt angekündigt, dass dieser jetzt nur noch alle 2 Monate veröffentlicht wird.

In Deutschland läuft die 3. Impfung, die mit „Booster“ nett umschrieben wird und gesunde Menschen durch „2G“ gänzlich vom sozialen und teilweise auch Arbeitsleben ausschließt, hört man wenig über diesen Bericht – welcher natürlich nur von Verdachtsfällen – berichtet.

Den Beitrag hier habe ich nicht 1:1 bei Facebook oder Instagram gepostet, da er letztes Mal, als ich Details nannte, gelöscht wurde. Nochmal kurz zur Erinnerung, einen offiziellen Bericht einer Bundesbehörde.

Was steht im aktuellen 15. PEI Sicherheitsbericht?

Werfen wir also einen Blick in das 49 Seiten lange Dokument. Selbstverständlich sind alle nachfolgend aufgeführten Aspekte als Verdachtsfälle anzusehen.

  1. Impfquote: Mittlerweile sind 78,9% der Erwachsenen in Deutschland mindestens ein Mal geimpft. Es wurden 56.622.246 Menschen mindestens ein Mal geimpft. Eine Zunahme um knapp 3% in den vergangenen vier Wochen (seit dem Datenstand des 14. Sicherheitsberichts).
  2. Nebenwirkungen: Es wurden 172.188 Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen gemeldet. Besonders auffallend ist der Anstieg der schwerwiegenden Nebenwirkungen um 40% auf nun 21.054 Fälle.
    Dies ist eine enorme Anzahl und entspricht einer mittelgroßen deutschen Stadt. Nur um dies nochmal klar zu stellen:
    Würden die Impfgeschädigten alle in einer Stadt wohnen, dann hätte jeder einzelne Bewohner einer Stadt in der Größenordnung wie Hockenheim, Soltau oder Heide einen schwerwiegenden Impfschaden.
    Nehmen wir alle Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen, dann kommen wir auf eine Stadt in der Größenordnung von Ludwigshafen, Oldenburg oder Saarbrücken.
  3. Das PEI verschweigt in diesem Bericht wieder die Verteilung der Impfnebenwirkungen auf die Geschlechter.
  4. Die Todesfälle nahmen um 25% zu und stiegen auf 1.802 Fälle an – obwohl die verimpften Dosen lediglich um 4,3% zugenommen haben. Weitere, interessante Details, wie zum Beispiel das Durchschnittsalter oder das Mindestalter der Verstorbenen, werden zurückgehalten – obwohl es höchst interessant wäre, zu wissen, ob das Durchschnittsalter der im Zusammenhang mit der Impfung Sterbenden sich zum Beispiel vom Alter der „Corona Toten“ unterscheidet.
  5. Bei Kinder und Jugendlichen kam es zu 1.809 Impfnebenwirkungen. 22,4% der Nebenwirkungen sind dabei schwerwiegend, das heißt 406 Kinder haben wahrscheinlich durch die Impfung einen bleibenden Schaden. 5 Kinder sind nach der Impfung verstorben. Wohlgemerkt: Fünf Todesfälle, seit Zulassung der Impfstoffe im Juni.. Es treten mehr als 7 Mal so viele Entzündungen am Herzen nach einer Corona Impfung bei Kindern auf, als ohne diese Impfung.
    Die Entzündungen am Herz bzw. Herzbeutel (Peri- und Myokarditis) spielen offensichtlich eine entscheidende Rolle, bei den Nebenwirkungen. Dem PEI lagen offiziell 98 Meldungen in der Altersgruppe der 12 – 17 Jährigen vor, davon betrafen 85 Meldungen junge Männer und 8 junge Frauen. Aber auch die anderen, aufgeführten Nebenwirkungen sind nicht ohne: Atembeschwerden (Dyspnoe), Krampfanfälle, Herzrhythmusstörungen (Arrythmie) oder gar Lungenembolien wurden offensichtlich (öfter) berichtet. Trotz Kenntnis der Faktenlage empfiehlt die STIKO die Impfung uneingeschränkt für Kinder und Jugendliche.
    Vom 17.03.2020 – 30.09.2021, also in der „gesamten Pandemie“, sind lediglich 12 Menschen im Alter von 10 – 19 Jahren im Zusammenhang mit Corona verstorben sind. Demgegenüber stehen nun schon offiziell 406 Kinder und Jugendliche, mit dauerhaften Schäden durch die Impfung.
  6. Unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse:
    Es gab insgesamt 1.253 Fälle einer Entzündung am Herzen. Viele Analysen des PEI zeigen ganz klar, dass deutlich mehr Menschen nach einer Corona Impfung daran erkranken. Dennoch spricht man keine klare Warnung oder Empfehlung gegen die Impfung aus.
    255 Personen erkrankten nach einer Corona Impfung am Guillain-Barré-Syndrom. 6 davon verstarben. Das mittlere Alter der Betroffenen liegt bei nur ca. 55 Jahren.
    Es gab 247 Fälle einer Thrombose mit Thrombozytopenie.
    Bei Sinusvenenthrombosen verweist man auf „schöne“ Referenzzahlen aus einer brandaktuellen Arbeit von Mitarbeitern beim RKI. Das Ganze ist nur eine Vorabveröffentlichung – dennoch zieht das PEI sie als Quelle heran. Dass sie nicht repräsentativ ist, wird ignoriert. Es werden wieder nur die Analysen abgedruckt, die „tiefgrüne“ Zellen ergeben.
    Es traten 799 Fälle von Lungenembolien innerhalb von 30 Tagen nach der Corona Impfung auf.
    Wieder einmal ist der Bericht ohne System so nicht vergleichbar mit alten Berichten. Es fehlen an zahlreichen Stellen Angaben (die früher manchmal enthalten waren).
  7. Auffrischungsimpfungen: Bei 769.372 Auffrischungsimpfungen traten 105 Nebenwirkungen auf (29 davon schwerwiegend). 12 Personen verstarben nach der Auffrischungsimpfung, vermutlich im Zusammenhang mit dieser.
    Der „jüngste, geboosterte“ ist laut dem Bericht ein 12 Jahre alter Junge (wobei das PEI Zweifel an der Richtigkeit der Meldung hat, diese aber nicht weiter untersucht).
  8. Das PEI verweist auf die STIKO und empfiehlt die Impfung von Schwangeren. Im nächsten Satz rufen sie Schwangere dazu auf, an einer Studie zur „Sicherheit der Corona Impfstoffe bei Schwangeren und Babies“ teilzunehmen. Dies ist ein Widerspruch in sich.

Eure Führungskraft mit ❤️

Den 13. und 14. Sicherheitsbericht findest du hier und hier.

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Corona Krankenhaus Medizin Pflege Politik

Zu wenig Pflegepersonen, Betten stehen leer und ein Ärztlicher Direktor mit einer fragwürdigen Forderung

Pflexit-Minister Jens Spahn

Ein Medizinischer Direktor – Dr. Manfred Wagner, Pandemiebeauftragter des Fürther Klinikums -wendet sich mit zwei Instagram Videos an die Bevölkerung. Auch aus München kommt ein ähnlicher Weckruf „Zu wenig Pfleger, Betten stehen leer: München droht Klinik-Kollaps – „Es ist viertel nach zwölf“.
Einerseits kann man den Hilferuf verstehen, doch stößt man andererseits auf Unverständnis. Diese Pandemie existiert seit 19 Monaten und bemüht man ein wenig das „www“ so wird man feststellen, dass bereits die Jahre davor zur Herbst und Winterzeit die Krankenhäuser überlastet waren.
Werfen wir also nochmal einen Blick auf die Vorjahre und stellen fest, am Problem hat sich nichts geändert. Das sind zum einen DRGs die die Bedingungen für Patienten und Personal unerträglich machen und zum anderen führen diese wiederum zu einem massiven Pflexit (Pflege Exit).

Bericht aus 2018

Doch das Problem ist, benötigt gewiss jeder irgendwann Zuwendung in Form von Pflege, so vergessen die Menschen doch recht schnell, gerade in Wahljahren welche die Parteien wären, die sich dafür einsetzen täten. Eigentlich ist die Aufnahmekapazität eines Krankenhauses begrenzt, denn diese bemisst sich am vorhandenen Personal (Pflegepersonaluntergrenzen, PPUG), zumindest seit 2020 und für einige Bereiche im Krankenhaus. Hält sich ein Krankenhaus nicht daran, muss es Strafzahlungen tätigen.
Verständlich, dass sich gerade der Medizinische Direktor mit derart Reichweite (14,4 Abonnenten) bei Instagram an die Öffentlichkeit wendet, so hat es im Pandemiejahr 2020 ja schon mal geklappt mit einem derartigen Aufruf. Doch seitdem war es bezüglich der PPUG ziemlich still geworden und man hörte aus der Richtung der Mediziner kein Wort darüber.

Das heißt also konkret, die Pflegepersonaluntergrenzen wurden ab dem 01.01.2020 verbindlich eingeführt. Allerdings ab März 2020 bereits wieder ausgesetzt, wegen der dynamischen Entwicklung der Pandemie. Das lässt die Schlussfolgerung zu, wirft man einen Blick auf die Handhabe des DIVI und den Intensivbettenskandal, dass der Herr Direktor genau weiß worum er die Bevölkerung und Politik bittet. Ebenfalls weiß er, dass dies nichts am Pflegenotstand ändern wird. Wieso hat man also nicht viel früher Maßnahmen gegen den Pflexit (Pflege Exit) gefordert, haben doch 2020 9.000 Pflegepersonen den Beruf verlassen. Diese Schlagzeile war groß in den Medien, geändert hat sich nichts, weder am Wahlverhalten noch an der Politik, die in Dauerschleife vor der Überlastung der Krankenhäuser warnt, im Pandemiejahr aber 25 Krankenhäuser schließt.

Der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) wurden beauftragt, die Pflegepersonaluntergrenzen der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) vom 05.10.2018 in den Bereichen Geriatrie, Kardiologie, Unfallchirurgie und Intensivmedizin zu überprüfen und weiterzuentwickeln sowie für die neuen pflegesensitiven Bereiche Neurologie und Herzchirurgie Pflegepersonaluntergrenzen bis zum 31.08.2019 zu vereinbaren, die ab dem 01.01.2020 verbindlich gelten.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der COVID-19-Erkrankungen wurden die Regelungen der PpUGV in der Zeit vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2020 vorerst befristet ausgesetzt. Konkret bedeutet dies, dass die Nichteinhaltung der PpUG ab März 2020 bis einschließlich Dezember 2020 auch nicht sanktioniert werden kann. Im Zuge der Rückkehr von Krankenhäusern in den Regelbetrieb wurden die Regelungen der PpUGV ab dem 01.08.2020 für die Bereiche Intensivmedizin und Geriatrie wiedereingesetzt, Nachweispflichten greifen damit erstmals wieder zum 15.10.2020.

GKV Spitzenverband

War Jens Spahn nicht der Gesundheitsminister welcher die meisten (teilweise unsinnigen) Gesetze auf den Weg brachte, so scheint vor allem die Personaluntergrenze (PPUG) vielen Ärzten und Klinikleitungen ein Dorn im Auge. Während Ärzte für bessere Bedingungen auf die Straße gehen und die Arbeit nieder legen, so sehen Pflegepersonen davon ab, um den Betrieb nicht unnötig zu schädigen. Ein sozialer Gedanke der einmal mehr zeigt, dass das Klatschen eben nicht reicht. Aber an sich sollten die PPUG eine „stabile“ Versorgung – soweit das in Zeiten des Pflegenotstands überhaupt geht – und ein gewisses Maß an Qualität sichern, an sich eigentlich eine gute Erfindung.

Am Ende stellt sich mir die Frage wie ernst die Aussage „Wir würden jede Pflegekraft einstellen, die wir bekommen.“ von einem Impfbefürworter wie Dr. Manfred Wagner zu nehmen ist. Wie gut, dass sich direkt der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holletschek eingeschaltet hat – Frau Huml ist ja gegangen worden – und eine intelligentere Lösungen als Strafzahlungen zugesichert hat. Herr Söder hat wie immer alles im Griff, warnt er doch bald täglich vor der Überlastung der Krankenhäuser, so hat es seine Partei bislang nicht geschafft – außer Klinikschließungen voran zu treiben – den Pflegenotstand intelligent zu lösen.

Aber wo sind all die geimpften Menschen, welche inzwischen ihren Booster erhalten haben, aus Angst beatmet auf der Intensivstation zu landen und setzen sich für mehr Pflegequalität ein, welche eben nur durch mehr Personal möglich ist? Wo sind all die solidarischen Menschen welche sich für bessere Bedingungen in der Pflege einsetzen um dem Pflegenotstand (Pflexit = Pflege Exit) entgegen zu wirken?

An sich geht es dem Medizinischen Direktor nur darum, dass die Strafzahlungen seinem Klinikum erlassen werden. Wie groß aber ist dieser Mangel eigentlich an Pflegepersonen? Experten gehen davon aus, dass bundesweit 100.000 Pflegepersonen in den Krankenhäusern fehlen – da sind die Pflegepersonen aus den Senioreneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten nicht mit eingerechnet. Genaue Zahlen, wie viele Stellen in Fürth unbesetzt sind, nennt das Klinikum nicht.

Eure Führungskraft mit ❤️


Einige wichtige Aspekte die ich aus dem Kommentarbereich des Videos gefunden habe und als sehr wichtig erachte:

  • Werden Strafzahlungen ausgesetzt, wird sich wohl niemand mehr an PPUG‘s halten – dann haben wir im Frühjahr noch mehr Pflegekräfte wegen desolaten Arbeitsbedingungen vergrault.
  • Aussetzen der Strafzahlungen ist nicht die Lösung, hier wird ein Mittel genutzt, welches 2020 schon mal funktioniert hat auf dem Rücken der Pflegepersonen und am Ende auch für Ärzte, Patienten und Angehörige.
  • Anstatt sich mit einem Video an die Bevölkerung zu wenden und anzusprechen woran es wirklich liegt, wird dieses Video ungefiltert geteilt.
  • Das Ganze ist mir mal wieder sehr einseitig betrachtet, aber anders kennen wir es ja nicht von CSU/CDU der Herr Holetschek angehört, die Partei hatte 16 Jahre Zeit den Status Quo herzustellen und zu verwalten.
  • Kliniken fahren wenn PPUG´s weg fallen wieder Volllast weil die Strafzahlungen wegfallen, das ist ein sehr sehr schmaler Grad.
  • Wie werden Pflegepersonen vor Überlastung beim Wegfallen der PPUGś geschützt?
  • Weiterhin darf man nicht vergessen dass mit der Nichteinhaltung der PPUG´s immer eine Gefährdung der Patienten und Überlastung des Personals einhergeht.
  • Langfristig braucht es ein Ende des Pflegenotstands. Die Politik muss endlich dafür Sorge tragen, dass der Pflegeberuf so attraktiv ist, dass der Mangel verschwindet.

In einigen Beiträgen habe ich die Themen die die Pflege massiv belasten bereits aufgegriffen:
Pandemie? Sterbehilfe für das Deutsche Gesundheitssystem: von aktuell knapp 1.400 Krankenhäusern auf deutlich unter 600
Paradox: Aufgrund Personalmangels arbeiten erstmals positiv getestete Pflegekräfte weiter – Bayern und Bremen
Personallücken, Pflegeengpässe, Privatisierungsdruck: Studie empfiehlt Abschaffung der DRG-Fallpauschalen

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Impfung Medien Medizin Pharmakonzerne Politik Studie

Studien von Pharmakonzernen kommen so gut wie fast immer zu dem Fazit, ein Medikament sei wirksam und nebenwirkungsarm

Wunder gibt es immer wieder …

Bei Studien von Pharmakonzernen kommen diese so gut wie fast immer zu dem Fazit, ein Medikament sei wirksam und nebenwirkungsarm. Schon toll wenn man seine eigenen Studienergebnisse durchführen kann und ganz gewiss werden hier auch die Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens sehr ernst genommen. Das nennt man dann wohl Happy End und ist unter dem Namen „Publikations-Bias“ bekannt.

lifeforstock

Bei Pfizer ist das beispielsweise Trovan und Edronax. Es wurde wegen des Risikos einer Hepatotoxizität vom Markt genommen. Es lohnt sich hierüber noch etwas tiefergehend das „www“ zu bemühen.

Das Antidepressivum Edronax (Reboxetin) des Pharmakonzerns Pfizer sorgte 2009 für Negativschlagzeilen. Eine im Fachmagazin „British Medical Journal“ veröffentlichte Studie kommt zu dem vernichtenden Urteil, das Mittel sei „ineffektiv und potenziell schädlich“. In Deutschland war das Medikament 12 Jahre zur Behandlung von Depressionen zugelassen.
Am Ende wurden insgesamt 17 Studien ausgewertet, davon waren aber nur 7 veröffentlicht laut IQWiG. Die sieben Studien an insgesamt 1.600 Patienten hätten ein positives Bild des Medikaments gezeichnet. Erst die zehn unveröffentlichten Studien, in denen insgesamt mehr als 3.000 Patienten untersucht wurden, führten zu dem negativen Gesamtbild.

Aber auch die 2,3 Millionen Dollar Strafe, die Pfizer zahlen musste, geben einem – also mir – zu denken. Das Handesblatt schreibt 2009:
„Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer muss in den Vereinigten Staaten 2,3 Mrd. Dollar Strafe wegen unsauberer Marketingpraktiken zahlen. Das ist die höchste Summe, die bisher ein Pharmakonzern bei solchen Verfahren aufbringen musste.“

Bislang hat BioNTech, abgesehen vom neuartigen Corona-Impfstoff, kein (zugelassenes) Produkt auf den Markt bringen können.

2001 brachte AstraZeneca Nexium auf den Markt. Dieses Mittel sollte bei Magengeschwüren und Sodbrennen helfen. Obwohl vergleichbare Medikamente zu einem deutlich günstigeren Preis erhältlich waren. Da kommt die Frage auf, warum die Ärzte Nexium trotzdem weiter verschreiben. Die Antwort: Die Ärzte erhalten von AstraZeneca eine Belohnung für die Verschreibung von Nexium, bis 2006 hat AstraZeneca in Deutschland mindestens 30.000 Ärzten Geld für solche Machenschaften bezahlt.

Und das ist jetzt nur ein kurzer Blick auf die Pharmakonzerne zweier Corona Impfstoffe. Wir können uns also darauf verlassen, dass wir nicht nur in Bezug auf die Corona Imfpstoffe ausschließlich gute Nachrichten zu hören bekommen. Denn Medikamentenstudien mit schlechten Ergebnissen werden häufig unterdrückt.

Der generelle Haftungsausschluss für diese Pharmakonzerne bestätigt mich auch weiterhin die durch die STIKO empfohlene Drittimpfung an bedürftigere Menschen abzutreten.
Mein Immunsystem wird es auch weiterhin schaffen mit den bekannten Viren umzugehen und wenn nicht, gehe ich gerne das Restrisiko ein.

Eure Führungskraft mit ❤️

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Impfung Medien Medizin Politik

Alles nur Einzelfälle?

Wir sehen also, im Zusammenhang mit der Impfung sind alle Nebenwirkungen, ein immer häufiger auftretendes Impfversagen, Todesfälle im Zusammenhang mit Corona trotz Impfung und noch ausstehende Spätfolgen, generelle Einzelfälle. Doch wirft man einen Blick auf die lokalen Zeitungsberichte, dann wird schnell klar, so schön wie das Bild der großen Medien gezeichnet wird, ist es gar nicht und gerade in der vulnerablen Gruppe der „Alten“ in den Senioreneinrichtungen, sterben viele trotz zwei- und dreifacher Impfung, gerade im Zusammenhang mit Corona. Aber niemand stellt sich die Frage wie kann das sein und die die es tun, bekommen von den großen Dichtern und Denkern, dann Antworten wie, es wurde ja jetzt auch mehr geimpft. AHA.

Werfen wir einen Blick auf die Lokalpresse:

13.10.2021 Hilpoltstein: 41 Corona Infektionen in Regens-Wagner Einrichtung – 39 davon hatten vollständigen Impfschutz. Eine geimpfte Bewohnerin ist im Zusammenhang mit der Corona Erkrankung verstorben. Ein weiterer (geimpfter) Bewohner befindet sich stationär in Behandlung.

12.10.2021 Regensburg: Vollständig geimpfter Senior stirbt an Corona. Die Mittelbayrische berichtet über einen Coronafall im Seniorenheim am Ägidienplatz in Regensburg. Dort ist nun eine vollständig geimpfte Person an Corona verstorben. Alle weiteren Details sind hinter der Bezahlschranke.

13.10.2021 Osthofen: 52 Corona Infektionen und 4 Todesfälle in Seniorenheim – alle doppelt geimpft. Brisant: Auch drei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona Erkrankung sind derzeit zu verzeichnen. Die Heimleitung will nun den Bewohnern die dritte Impfung verabreichen lassen. Doppelt geimpft – dennoch erkrankt und dann nochmal geimpft.

12.10.2021 Herbholzheim: 30 Corona Infektionen trotz vollständiger Impfung. Alle weiteren Details sind hinter der Bezahlschranke. In einem anderen Artikel der Badischen Zeitung wird erwähnt, dass es bereits 3 Todesfälle in der Einrichtung gab.

12.10.2021 Kippenheim: Corona Ausbruch in Pflegeheim – 38 (meist) vollständig Geimpfte mit Corona infiziert. Die Badische Zeitung berichtet über einen Corona Ausbruch im Haus Rebenblüte in Kippenheim. Dort haben sich 26 Bewohner und 12 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert – obwohl fast alle vollständig geimpft sind. Alle weiteren Details sind hinter der Bezahlschranke. Auch die Zeit berichtet über den Fall und erwähnt, dass lediglich drei der Infizierten ungeimpft sind.

11.10.2021 Bad Tölz und Geretsried: Zwei vollständig geimpfte Senioren versterben im Zusammenhang mit Corona.

11.10.2021 Bremerhaven: Nach Chorprobe 20 Sänger mit Corona infiziert – trotz vollständigem Impfschutz.

09.10.2021 Bad Kreuznach: 3 von 6 stationären Corona Patienten sind vollständig geimpft d.h. die letzte Impfung liegt mindestens 14 Tage zurück. Über den Impfstatus der anderen 3 Personen wird nichts gesagt.

08.10.2021 Neukirchen-Vluyn: Corona Ausbruch in Seniorenheim – fast alle Infizierten sind vollständig geimpft. Dort sind 35 Bewohner und 10 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Im Artikel wird lediglich erwähnt, dass „die meisten der Infizierten geimpft sind, da über 90% der Senioren und Mitarbeiter sich haben impfen lassen“. Das Seniorenheim ist nun für Besucher geschlossen. Das einsame Sterben der Senioren geht auch nach fast zwei Jahren Pandemie einfach so weiter.

08.10.2021 Lindau: Unter den Infizierten sind in dieser Woche in Lindau einige Geimpfte. Die Schwäbische berichtet in einem Bezahlartikel über die offiziell „ersten Geimpften unter den Infizierten“. Alle weiteren Details sind hinter der Bezahlschranke.

08.10.2021 Saarland: Jede dritte infizierte Person ist vollständig geimpft. SR berichtet über eine Zunahme an vollständig geimpften Personen, die an Corona erkranken. Dabei wird festgestellt: „In gut 70 Prozent der Fälle handelte es sich um richtige Impfdurchbrüche laut der Definition des Robert-Koch-Instituts. Das bedeutet: Die Betroffenen entwickelten auch Krankheitssymptome“.

08.10.2021 Stuttgart: Fußballprofi Fabian Bredlow trotz vollständiger Impfung mit Corona infiziert. Bild berichtet über den Fußballprofi Fabian Bredlow (VfB Stuttgart), der sich trotz vollständiger Impfung mit Corona infiziert hat.

06.10.2021 Strahlfeld: 21 vollständig geimpfte Ordensschwestern an Corona erkrankt. Idowa berichtet über einen Corona Ausbruch in einem Kloster Kloster in Strahlfeld.

06.10.2021 Hilpoltstein: 30 Corona Infektionen nach „3G“ Feier. Nordbayern berichtet über einen Corona Ausbruch nach der Kirchweih-Feier in Hilpoltstein (Kreis Forchheim, Franken). Dort waren nur Geimpfte, Genesene oder Getestete zugelassen – dennoch sind nun viele der Gäste mit dem Coronavirus infiziert.

06.10.2021 Familienvater wundert sich: „In meinem Umfeld stecken sich nur die Geimpften an“. Der Merkur berichtet über Leonhard Reßler (47), ein Familienvater aus Forst (Peiting), der sich darüber wundert, dass in seinem Umfeld nur Geimpfte an Corona erkranken. In seiner Arbeit erkrankte ein voll geimpfter Praktikant an Corona – deshalb musste auch der ungeimpfte Reßler in Quarantäne. Aber auch in seiner eigenen Familie gibt es solch einen Fall: seine Tochter ist als einige in der sechsköpfigen Familie geimpft – und erkrankte an Corona. Und zwar „heftig“ – trotz der Impfung.

05.10.2021 Hamburg: Mindestens 20 Corona Infektionen nach 2G Party. Der NDR berichtet über einen Corona Ausbruch nach einer Feier in einer 2G Bar in St. Pauli. Dort hatten also nur Geimpfte und Genesene Zutritt – dennoch gibt es mittlerweile offiziell 20 Infektionen bei dort anwesenden Personen.

05.10.2021 Dachau: 46 Corona Infektionen in durchgeimpftem Pflegeheim. Dort sind 37 Senioren und 9 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Es wird nicht erwähnt, wie viele der infizierten Personen geimpft sind, sondern lediglich auf die hohe Impfquote von 90% verwiesen.

04.10.2021 München: Top Galerist Dirk G. Kronsbein liegt mit Corona auf Intensivstation – trotz doppelter Impfung. Er wurde ins künstliche Koma versetzt und wird beatmet.

02.10.2021 Hofberg: Corona Ausbruch mit 50 Infizierten – fast alle infizierten Bewohner vollständig geimpft. In der Berichterstattung wird nur die „skandalöse Impfquote“ unter den Mitarbeitern hervorgehoben. So wird in beiden Artikeln erwähnt, dass 13 der 17 infizierten Mitarbeitern ungeimpft waren. Skandalös ist, dass beide Artikel die wichtigen Informationen verschweigen, dass von den 32 infizierten Bewohnern ganze 31 vollständig geimpft waren. Ferner wurden 4 Bewohner hospitalisiert – alle 4 waren vollständig geimpft. 2 infizierte Bewohner sind verstorben – auch hier waren beide vollständig geimpft.

11.10.2021 Schwelm: Corona Ausbruch in Seniorenheim – 19 von 22 Infizierten mindestens zwei Mal geimpft. Die Westfalenpost berichtet über einen Corona Ausbruch im „Feierabendhaus“ in Schwelm. Dort haben sich insgesamt 22 Bewohner und 5 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Von den 22 Infizierten Bewohnern hatten 19 mindestens 2 Impfungen, zwei Bewohner hatten sogar schon die dritte Impfung erhalten. Mittlerweile sind 3 Bewohner im Zusammenhang mit einer Corona Erkrankung verstorben. Eine brisante Info, die sich hinter der Bezahlschranke verbirgt: Alle drei verstorbenen Bewohner waren vollständig geimpft gewesen. Der jüngste, der drei Verstorbenen war erst 65 Jahre als – und vollständig geimpft.

30.09.2021 Passau: 53 Jahre alte Frau stirbt im Zusammenhang mit Corona – trotz vollständigem Impfschutz. Der BR berichtet im Liveticker über eine 53 Jahre alte Frau, die trotz vollständigem Impfschutz „im Zusammenhang mit Corona“ verstorben ist.

Für mich persönlich zeichnet sich ein wirklich dramatisches Bild ab, denn diese Berichte hier sind nur ein Bruchteil derer, die bekannt werden.
Eure Führungskraft mit ❤️

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Ärzte Corona Gesundheitssystem Kinder Krankenhaus Medizin Pflege Statistik

2020 weniger Lungenerkrankungen als 2019? Kann das sein?

Während sich die ersten Pflegepersonen bereits mit neuen Beiträgen zum Thema 4. Welle wappnen und uns unermüdlich um die Ohren hauen, wie verantwortungslos wir uns alle doch benehmen – allen voran die Ungeimpften – veröffentlicht Jens Spahn eine Analyse mit erstaunlichen Fakten zum Pandemiejahr 2020.

Ich kann nur immer und immer wieder mit mahnenden Worten an meine Kollegen herantreten „verlasst eure eigene Pflegeblase“, denn früher oder später wird man eure unsachgemäße Arbeit erkennen und euch mit zur Verantwortung ziehen. Denn ihr zeigt einmal mehr, dass Pflege offensichtlich nicht wissenschaftlich arbeitet. Sondern sich auf Aussagen von Medizinern stützt, die offenkundig interessensgeleitet agieren und schon immer wenig vom Beruf der Pflege gehalten haben – bis auf einige Wenige.

Es ist natürlich, dass wir unsere Blase in der wir Leben – gerade in solch angespannten Zeiten, in denen von Balkonen geklatscht wird – gerne und am Besten noch mit tragischen Einzelschicksalen in die Öffentlichkeit tragen, das ist aber absolut nicht fachlich.

Es ist auch mehr als offensichtlich, welchen Interessen beispielsweise Pflegeimpfluenzer folgen. Das wäre natürlich die Reichweite, mit der dann auch die Werbung zunimmt und natürlich werden über solche Profile politische Interessen vertreten. Wieso?
Weil ein Großteil der Bevölkerung käuflich ist. Selbstverständlich gibt es in all diesen Zeiten auch Ausnahmen und das ist gut so.
In meinem Fall kann ich euch beruhigen, denn Instagram hat mir schon sehr früh gezeigt, dass man mit der Meinung in Social Media keine Karriere machen kann 😉

Blicken wir auf die Fakten von 2020, also eine Analyse welche Jens Spahn höchst persönlich angeordnet hat.
Mit dieser möchte ich dann all meine Kollegen, die aus ihrer Blase heraus weiterhin behaupten, es gab eine enorme Überlastung – was für einzelne Bereiche immer zutreffend ist, aber eben nicht die Regel beschreibt – auffordern, nehmt zu diesen Zahlen bitte Stellung.

Wir hatten also 2020 faktisch weniger Lungenerkrankungen als 2019.
Akute Atemwegserkrankung:
2019 insgesamt 665.274 Fälle
2020 insgesamt 581.585 Fälle
Es kamen sogar weniger Menschen wegen einer Akuten Atemwegserkrankung ins Krankenhaus als noch ein Jahr davor.

Werfen wir den Blick auf rein die Lungenentzündungen, ist das Bild auch nicht dramatisch:
2019 insgesamt 310.051 Fälle
2020 insgesamt 321.769 Fälle
„Lediglich“ 11.718 Fälle mehr.
Wohlgemerkt: Die Überlastung des deutschen Gesundheitssystems war Grundlage für Grundrechtseinschränkungen, Lockdown, Maßnahmen wie zum Beispiel die Maskenpflicht und eine vor der Tür stehende Impfpflicht.

Man muss erwähnen, dass in der Grafik (nachfolgend zu finden) ersichtlich ist, dass der Anteil an Todesfällen bei den Corona Patienten größer ist. Als Ursache kommt hier durchaus eine Übertherapie in Frage.
Auch in den Moerser Kliniken wurde empirisch untersucht, wie sich eine Beatmung bzw. zu frühe Beatmung auf die Genesung auswirkt – das Ergebnis: Katastrophal. Die Kliniken haben ein Konzept entwickelt (so spät beatmen wie irgendwie möglich) und damit sehr gute Erfolge im Falle einer Corona Erkrankung erzielt.

Ich mache bei dieser Realitätsleugnung nicht mit.

Hier nun die Fakten zu der RWI Analyse

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat bereits am 30.04.2021 eine „Analyse zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise“ veröffentlicht. Diese wurde für das Bundesgesundheitsministerium, unter Leitung von Jens Spahn, erstellt und beleuchtet zahlreiche Aspekte der Krankenhausauslastung im Pandemiejahr 2020.
Die Analyse ist sehr interessant und ich möchte euch hier einige Punkte daraus vorstellen.

2020 weniger Lungenerkrankungen als 2019? Kann das sein? Schließlich erzählen uns doch gerade Intensivpflegepersonen etwas ganz anderes.

Eine spannende Tabelle ist die Tabelle 5 in der Analyse. Hier sieht man zum einen „Lungenentzündungen“ und allgemeine „Akute Atemwegserkrankungen“ jeweils mit und ohne die Diagnose „COVID-19“:

Interessant daran ist, dass wir 2019 insgesamt 665.274 Fälle einer Akuten Atemwegserkrankung in deutschen Krankenhäusern hatten. 2020 – im Jahr der schlimmsten Pandemie seit Menschen gedenken – hatten wir dagegen 581.585 Fälle (464.123 ohne Diagnose „Covid 19“ + 117.462 mit Diagnose „Covid 19“) einer Akuten Atemwegserkrankung in deutschen Krankenhäusern.
Im Gegenteil: Es kamen sogar weniger Menschen wegen einer Akuten Atemwegserkrankung ins Krankenhaus als noch ein Jahr davor.

Werfen wir den Blick auf rein die Lungenentzündungen, ist das Bild auch nicht dramatisch (ohne hier die Einzelschicksale klein reden zu wollen): 2019 gab es 310.051 Fälle einer Lungenentzündung in deutschen Krankenhäusern. 2020 hatten wir insgesamt 321.769 Fälle (233.717 ohne Diagnose „Covid 19“ + 88.052 mit Diagnose „Covid 19“) in den Krankenhäusern.
„Lediglich“ 11.718 Fälle mehr.

Man muss erwähnen, dass in der Grafik ersichtlich ist, dass der Anteil an Todesfällen bei den Corona Patienten größer ist. Als Ursache kommt hier durchaus eine Übertherapie in Frage.
Auch in den Moerser Kliniken wurde empirisch untersucht, wie sich eine Beatmung bzw. zu frühe Beatmung auf die Genesung auswirkt – das Ergebnis: Katastrophal.
Die Kliniken haben ein Konzept entwickelt (so spät beatmen wie irgendwie möglich) und damit sehr gute Erfolge im Falle einer Corona Erkrankung erzielt.
Warum wird es (auch heute) noch so selten praktiziert? Weil Beatmungsstunden enorm gewinnbringend für die Krankenhäuser sind. Nur wenige Therapien werden so gut bezahlt wie eine Beatmung – und wie kamen sie in Zeiten von ausbleibenden Patienten zu Geld? Die Antwort ist über Corona Hilfen vom Staat in Verbindung mit (vermutlich unnötigen) Beatmungen. Ich habe darüber bereits berichtet.

Aber offensichtlich will man all das, was man gerade in der Pflege eben genau weiß, derzeit nicht thematisieren, nämlich unzählige Fehlanreize, welche in Zeiten von Corona offensichtlich gedeckt werden sollen.

Nun ja und als ob das nicht alles so schon genug wäre und obwohl also weniger Patienten im Krankenhaus lagen als im Vorjahr, schrieben die Krankenhäuser laut der Analyse schwarze Zahlen und machten sogar mehr Gewinn als im Vorjahr – nämlich über 10.000.000.000 €. Konkret, hatten wir in Deutschland knapp zweieinhalb Millionen weniger Behandlungsfälle (die nach dem DRG Leistungskatalog abgerechnet wurden).

Obwohl die Krankenhäuser 14% weniger Fälle behandeln mussten und die Verweildauer um 15% zurückging, haben allgemeine (somatische) Krankenhäuser 3,7% und psychiatrische Krankenhäuser sogar über 10% Mehrerlöse im Vergleich zum Vorjahr gehabt!
Zumindest finanziell hat sich die Pandemie also für die Krankenhäuser mehr als gelohnt.

Patienten in der Pandemie in deutschen Krankenhäusern

In der Analyse werden die durchschnittlichen Anzahlen von Patienten pro Kalenderwoche in den letzten drei Jahren grafisch dargestellt:

Es ist deutlich zu sehen, dass im Pandemiejahr 2020 bis Kalenderwoche 8 die Fallzahlen ähnlich zu denen von 2019 und 2018 waren – dann brachen sie drastisch ein und erreichten nie wieder das Niveau der Vorjahre. Nur ein Bruchteil des „Einbruchs“ geht auf „nicht dringende, verschiebbare“ Operationen zurück. Viele Patienten blieben wohl aus anderen Gründen aus – z.B. Angst. Angst, sich mit Corona zu infizieren.
Das Statistische Bundesamt hält derzeit noch die Statistik mit den Todesursachen für 2020 zurück. Diese würde abschließend aufdecken, ob nicht 2020 deutlich mehr Menschen an z.B. Herzinfarkten starben als 2019. Offensichtlich will man diese Ergebnisse erst nach der Bundestagswahl veröffentlichen:

Wir arbeiten intensiv daran, die Verz­ögerung so gering wie möglich zu halten. Wir planen, die Daten für das Berichts­jahr 2020 Mitte Oktober 2021 zu ver­öffentlichen.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Umso spannender ist der Blick in die Krankenhäuser, den die Analyse des RWI hier ermöglicht. Hier ein Blick auf einige Diagnosen und deren Belegung in den Krankenhäusern in den Jahren 2019 und 2020.

Sepsis (Blutvergiftung)

In der Analyse sind zahlreiche Abbildungen dargestellt, die in folgendem Stil die Krankenhausbelegung in den einzelnen Kalenderwochen abbilden. Für das Jahr 2019 ist die Belegung mit gestrichelten Linien eingezeichnet, für 2020 in Balken:

Wäre die Belegung gleich, müssten die Balken die „gestrichelte Linie“ berühren. Dies ist in keiner Kalenderwoche der Fall. Für KW 16 sieht man durch den grünen Doppelpfeil die Differenz der beiden Jahre optisch hervorgehoben.
„Im Vergleich zum Jahr 2019 ist die Anzahl der Aufnahmen wegen Sepsis im Jahr 2020 durchgehend deutlich geringer (insgesamt -50%)“ wird in der Arbeit geschrieben. Dies geht wohl nicht nur auf die Pandemie und die Angst vor einem Krankenhausbesuch zurück, sondern auch auf eine geänderte Kodierung der Sepsis-Fälle.

Herzinfarkte

Auch für Herzinfarkte zeigt sich ein deutlicher Rückgang der Fälle in den Krankenhäusern, insbesondere in der „ersten Welle“, als die Panik durch Politik und Medien richtig geschürt wurde:

Man muss bedenken: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass in den Kalenderwochen 11 – 19 die Herzinfarkte tatsächlich so eingebrochen sind. Hinter der „Längendifferenz“ stecken ganz einfach unbehandelte Herzinfarkte. Infarkte, die die Politik und die Medien zu verantworten haben. Offensichtlich haben tausende Menschen aus Angst – trotz eines Herzinfarktes – kein Krankenhaus aufgesucht.

Schlaganfälle

Bei den Schlaganfällen ist die Lage ähnlich: insbesondere in der ersten Welle brechen die Zahlen ein:

Störung der Gehirnfunktion

Auch die „Transitorischen Ischämischen Attacken“ (TIA, Minderversorgung des Gehirns, eine Vorstufe eines Schlaganfalls) nahmen deutlich ab:

Notfallbehandlungen bei Kindern

Über das gesamte Jahr 2020 nahm die Anzahl der Fälle von Kindern in Notfallbehandlung um durchschnittlich 21% ab. Diese verteilten sich wie folgt auf die Monate:

Die Abnahmen werden in der Analyse nicht weiter dokumentiert, außer, dass

Mögliche negative Wirkungen daraus [Rückgang der Fallzahlen] wurden in Öffentlichkeit und Politik diskutiert.

Diese Diskussion muss wohl an mir vorbei gegangen sein.
Denkt dran, denkt selbst,
eure Führungskraft mit
❤️

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Ich bin kein Versuchskaninchen

Es war und ist noch heute eine Tragödie, doch das öffentliche Gedächtnis leidet stark und wir Menschen neigen dazu, Dinge zu verdrängen. Contergan, ein Medikament welches viele noch wage in Erinnerung haben. Die Menschen vertrauten auf Studien – durchgeführt von der Pharmaindustrie selbst – auf Politiker, Medien und die Bundesregierung.
Fazit, das Vertrauen wurde, wie so oft, nicht nachhaltig geschädigt und die Menschen die es wissen müssten, sind über 60 und zum Großteil geimpft.

Es wurde vom 1. Oktober 1957 bis zum 27. November 1961 durch Grünenthal vertrieben.
Es war ein millionenfach verkauftes Schlaf- und Beruhigungsmittel (Wirkstoff Thalidomid) und half gegen die bekannte morgendliche Schwangerschatfsübelkeit.
Es galt im Hinblick auf Nebenwirkungen als besonders sicher.
Es führte zu Fehlbildungen und dem Fehlen von Gliedmaßen.
Es wurden insgesamt rund 300 Mio. Tabletten verkauft.
Es entwickelte sich schnell zu einem der beliebtesten Schlafmittel in Deutschland.
Es gab am 14.05.1958 eine Anfrage an den Bundestag, doch die Bundesregierung wies in ihrer Antwort die Behauptung einer Zunahme von Fehlbildungen mit Hinweis auf statistische Daten zurück.
Es wurde offiziell seit Ende 1960 eine rapide Zunahme von Missbildungen bei Neugeborenen beobachtet.
Es gab zunächst vereinzelte Berichte von Ärzten über mögliche Nervenschädigungen (Polyneuritis) an Patienten, die mit Contergan behandelt wurden.
Es wurde erst vier Jahre später vom Markt genommen.
Es wurde aufgrund dieses Skandals das Bundesgesundheitsministerium gegründet.
Es gab weltweit rund 10.000 Kinder mit Fehlbildungen, etwa die Hälfte von ihnen verstarb bei oder kurz nach der Geburt.
Es gibt nun eine lebenslange finanzielle Unterstützung durch die Conterganstiftung des Bundes.

Man möchte meinen, dass ein Medikament, welches Mutter und das ungeborene Kind zu sich nehmen sollen, doch auf Herz und Nieren getestet wurde. Aber dem war nicht so.

Es zeigt sich einmal mehr, dass besagte Sicherheit von Medikamenten, welche durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm), sicher gestellt werden soll, auch 2021 nicht gegeben sein kann.
Dies begründet sich darin, dass diese Behörde, nicht nur dafür zuständig ist, welche Medikamente den Markteintritt erhalten, sie ist gleichzeitig auch im Anschluss für die Risikoüberwachung dieser Medikamente, welche sie selbst auf den Markt gebracht hat, verantwortlich.
Man wird sich wohl kaum als Bundesbehörde selbst ans Messer liefern und unsachgemäße Arbeit offen legen. Zumindest sind mir derartige Vorgänge in Politik und bei Bundesbehörden nicht bekannt.

#Versuchskaninchen #denkeselbst

Eure Führungskraft mit ❤️

PS:
Auf der Website der „Conterganstiftung des Bundes“ ist besonders der Werbeblock zu Covid19 interessant. Liest man dort nämlich weiter, so sieht man welchen Wert einem Menschenleben beigemessen wird. Denn wer derartiges Leid durch das Verschulden von Regierung und Pharmaindustrie, erleiden musste und dessen Bitte, „Menschen nach Conterganschädigung bei der Befreiung in Bezug auf das Tragen einer Maske, durch das Aufgreifen des Themas im Infektionsschutzgestez” nicht ernst genommen wird, zeigt die Berechtigung dieser Bundesbehörde für Gesundheit.
Besonders makaber an der Sache ist, das dessen Existenz sich aus diesem Pharmaskandal begründet.

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Hat diese Impfkampagne auch eine Schattenseite?

Ich möchte vorweg nehmen, dass ich niemals gedacht hätte, dass ich jemals auf diese Art und Weise handeln muss, weil ich offizielle Zahlen einer Bundesbehörde auf einem Social Media Kanal anspreche – da ich sonst mit einer Zensur rechnen muss.

So nun möchte ich aber direkt zum Punkt kommen und euch ein paar wesentliche und meiner Meinung nach sehr wichtige Daten an die Hand geben, die durch die Medien leider keine Beachtung finden. Stattdessen hören wir nur Berichte über den überaus großen Impferfolg, aber hat der vielleicht auch eine Schattenseite, die man bewusst nicht beleuchten möchte?
Meiner Meinung nach ja.

Nach über 30 Tagen hat das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) nun den 14. Sicherheitsbericht veröffentlicht. Er ist auf den 20.09.2021 datiert und enthält Daten, die bis zum 31.08.2021 beim PEI eingegangen sind. Hier findest du den 12. und 13 Sicherheitsbericht.

1. Erwachsene

Bis zum 31.08.2021 wurden 156.360 Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen gemeldet. 15.122 davon wurden als schwerwiegend eingestuft. Schwerwiegend meint dabei eine Reaktion, bei der die betroffene Person im Krankenhaus behandelt werden muss oder die als medizinisch „bedeutsam“ eingeordnet wurde.

Die Anzahl der offiziellen (Verdachtsfälle) von Impfnebenwirkungen mit tödlichem Ausgang stieg um knapp 16% auf 1.450 an. Nur ein schlanker Nebensatz erwähnt die 1.450 tödlichen Ausgänge, die im Zusammenhang mit der Impfung stehen.
Kein Wort über das Phänomen des Underreportings, das dem PEI seit Jahren bekannt ist und das zu einer (vermutlich dramatischen) Unterschätzung der Nebenwirkungen und Todesfälle führt, wie Studien aus den USA zeigen.

Deutlich mehr Frauen waren von Impfnebenwirkungen betroffen – dagegen waren nur 52% aller Geimpften weiblich.
Das PEI schreibt dazu nüchtern:

Unter Berücksichtigung der kalkulierten Impfquote bei Frauen und Männern sind offenbar vergleichsweise mehr Verdachtsfälle einer Nebenwirkung nach Impfung von Frauen berichtet worden.

Über die Ursache wird nicht einmal spekuliert.

Der Abschnitt zum Thema Blutungen wurde schon seit drei Berichten weg gelassen. Der 12. Sicherheitsbericht (Datenstand 30.06.2021) enthielt 1.128 solcher Blutungen (im ganzen Körper) und ganze 45 davon endeten tödlich.

Außerdem treten deutlich mehr Fälle des lebensbedrohlichen Guillain-Barré-Syndroms (214) und der Sinusvenenthrombosen auf. 2 Personen starben infolge des GBS nach der Impfung.
Bei Thrombosen mit Thrombozytopenie gab es 214 Fälle und 7 Fälle einer Blinddarmentzündung.

Laut PEI treten die meisten Fälle einer Myokarditis bei mRNA Impfstoffen auf. Nur für diese wird auch die Anzahl der Fälle überhaupt erst nach Alter aufgeschlüsselt:

AlterMännerFrauenUnbekanntSumme
12 – 17534158
18 – 29219491269
30 – 3992490141
40 – 494743191
50 – 594147088
60 – 692118140
70 – 791911030
80+66012
unbekannt4318263
Gesamt5412456792

Hinzu kommen 70 weitere Fälle bei den Vektorimpfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson (ohne Aufschlüsselung in die Altersgruppen). Insgesamt wurden also bis zum 31.08.2021 ganze 862 Fälle von Myo-/Perikarditis gemeldet.

Wie im Abschnitt zum Thema Kinder schreibt das PEI hier nüchtern:

In der Mehrzahl der Meldungen war der Ausgang der Reaktionen zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht abschließend beurteilbar.

Das Ganze wird noch grafisch untermauert:

Lediglich 12% der Fälle waren also „wiederhergestellt“. Sprich: Ganze 88% leiden noch heute unter den Folgen der Myokarditis (wahrscheinlich) in Folge der Impfung.

2. Kinder

1.228 Fälle von Impfnebenwirkungen traten dabei bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren auf – 3 davon endeten tödlich. Dagegen starben in über 18 Monaten Pandemie lediglich 12 Kinder und junge Erwachsene im Zusammenhang mit Corona.

25 Meldungen von Impfnebenwirkungen bezogen sich auf vektorbasierte Impfstoffe. Diese Impfstoffe sind bei Kindern jedoch nicht zugelassen.

Bei Jugendlichen treten nun 8 Mal mehr Myokarditen auf, als man erwarten würde – im letzten Sicherheitsbericht hat das PEI noch lediglich drei Mal mehr geschätzt. Der Großteil (78%) der Personen mit einer Myokarditis leidet auch heute noch unter den Folgen der Erkrankung.

3. Allgemein

Die unsystematische Aufbereitung der Sicherheitsberichte macht das erkennen von zeitlichen Verläufen oder Trends unmöglich. Willkürlich werden Symptome, die in alten Berichten erwähnt wurden, ignoriert und weggelassen.

Man kann als normaler Bürger so keinen Trend erkennen bzw. wird einem dies durch das Bundesinstitut unmöglich gemacht.

Eure Führungskraft mit ❤️


Hier noch den Bericht zum nachsehen oder als Download

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Gesellschaft Gesundheitssystem Impfpflicht Impfung Krankenhaus Medizin Pflege Pharmakonzerne Politik

Um Kritik zu vermeiden: tu nichts, sag nichts, sei nichts

Noch vor einem Jahr waren Pflegepersonen wie ich, ohne jegliche Schutzausrüstung auf die Arbeit geschickt worden. Wir durften auf einmal einer nicht zertifizierten Stoffmaske eine Schutzwirkung zuschreiben und haben das Gesetz für Medizinprodukte komplett aufgeweicht. Jeder Kugeltupfer, jede medizinische Pinzette und jeder Rollstuhl durchläuft inzwischen einen höheren Standard als OP- & FFP Masken.
Es wurde billigend in Kauf genommen, dass wir dem Virus ungeschützt ausgesetzt waren.
Im übrigen hat es die Gesellschaft bislang nie interessiert, dass ich mich seit Jahren unzähligen Viren/Bakterien ungeschützt ausgesetzt habe. Um nur einige zu nennen, MRSA, ESBL, Influenza, …

Selbst wenn wir sagten, dass wir krank sind, wurden wir zur Arbeit geschickt und nicht krank geschrieben. Gelbe Zettel waren zu diesem Zeitpunkt für systemrelevantes Personal nicht mehr möglich – obwohl uns gleichzeitig vermittelt wurde, wir wären eine Gefahr.
Wir waren also eine Gefahr, weil wir krank waren – oder sagen wir mal positiv getestet, inzwischen sollte das ja jedem klar sein – und keinen ausreichenden Schutz hatten. Wir durften aber weiter arbeiten.

Und die selben Menschen fragen mich heute, warum ich mich nicht impfen lasse? Ich wäre unverantwortlich und ich würde die Ansteckung von Personen riskieren?

Wo blieb der Aufschrei all derer die jetzt Geimpft sind und zu mir sagen ich wäre die Gefahr für sie, weil ich ungeimpft bin? Eure Impfung schützt euch doch?

Mir wird oft vorgeworfen, ich wäre Teil des Gesundheitspersonals, müsste es besser wissen und mit gutem Beispiel voran gehen.
Genau das ist der Punkt: Ich weiß es, ich kenne die Bedeutung der bedingten Zulassung eines Impfstoffs. Wenn es diese unter Vorbehalt gibt, heißt das nichts anderes als dass der Impfstoff Risiken birgt, die noch nicht vollständig bewertet wurden.
Ich verteidige auch weiterhin den Respekt für die Entscheidungsfreiheit, angesichts der aktuellen Sachlage für jeden Einzelnen, der sich nicht, oder nicht mehr impfen lassen möchte und all diejenigen für die sich aus gesundheitlichen Gründen gar nicht erst die Frage stellt.

Ich stehe weiterhin für wissenschaftliche Untersuchungen, der ungeimpften Kontrollgruppe, zur Verfügung.

Eure Führungskraft mit ❤️⁠

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18,2 Millionen erwachsene Menschen sind ungeimpft – hinzu kommen 12,7 Millionen Kinder

In der Krise beweist sich der Charakter eines Menschen und dessen werden sich auch immer mehr geimpfte Menschen bewusst.
Selbst Chefredakteur Julian Reichelt welcher doppelt geimpft ist, erkennt inzwischen, dass wir von unserer parlamentarischen Demokratie sehr weit entfernt sind und es inzwischen salonfähig ist seine Meinung mit Behauptungen zu begründen.
Aber jeder hat eine gewisse Intuition, viele spüren Ungereimtheiten, jedoch setzt dann ein gewisser Verdrängungsmechanismus ein und schließlich ist da ja noch die Mehrheit.

Diese Tatsache lässt sich auf alle Bereiche des Lebens anwenden und auch auf andere Berufsfelder, als ich sie jetzt hier in diesem Beitrag bedienen kann.
Ich sehe den Tatsachen schon lange ins Auge und fordere alle meine Kollegen auf:
„Stell dir vor es ist Montag und keine Pflegeperson kommt eine Woche zum Dienst“! Erst dann und nur dann werden sich Dinge im System ändern.
Ich bin mir dessen bewusst, dass den ungeimpften Menschen viel abverlangt wird.
Menschen werden bald täglich diffamiert und von den eigenen Familien oder Arbeitskollegen – welche man mal als sehr nett, kompetent und informiert eingeschätzt hätte – bedrängt.

Aber bitte lasst euch nicht beeinflussen und erpressen – wir müssen noch durchhalten – aber ein kurzer Moment des durchatmens ist wichtig. Sucht euch Rückzugsmöglichkeiten und Momente in denen ihr abschalten könnt.

Meinen Post möchte ich heute mit einer Zahl beenden, welche noch immer zeigt, dass 18,2 Millionen erwachsene Menschen ungeimpft sind.
Dies lässt die Vermutung zu, da sich diese Menschen schon lange hätten impfen lassen können, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich ihres eigenen Verstandes bedienen.
Zu diesen Menschen kommen dann noch 12,7 Millionen Babys/Kinder und Jugendliche. Lasst uns auch für diese Gruppe Mut beweisen, damit sie diesem Impfdruck nicht weiter ausgesetzt werden.

Es ist viel besser eine rationale und starke Minderheit zu sein, als das wir eine lahme Mehrheit sind.

Eure Führungskraft mit ⁠❤️⁠

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Volle Immunität gibt es bei dem Impfstoff nur für den Hersteller

Mir verschlug es gestern förmlich die Sprache als ich versuchte – es blieb beim Versuch – die Behauptungen einiger Impfluenzer nachzuvollziehen. Dahinter steckt weder Logik, noch eine fundierte Datengrundlage. Da diese Menschen ihre Niederlage niemals eingestehen werden, bleibt nichts anderes als Rückzug. Aber ihr, die offen für eine kritische und reflektierte Haltung seid, euch möchte ich den Leak des Pfizer Vertrags – zumindest in Kürze – vorstellen.
Uns wird also durch eine regierende Kaste und einem Haufen von Menschen welche, dies unreflektiert nachplappern, klar gemacht, dass diese Impfstoffe wirken und viel wichtiger, Langzeitschäden gibt es bei Impfstoffen nicht.
Interessant dabei, dass die Menschen hierbei offensichtlich mehr, als der Impfstoffhersteller BioNTech/Pfizer, wissen.

Der Käufer erkennt an, dass die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs derzeit nicht bekannt sind und dass der Impfstoff unerwünschte Wirkungen haben kann, die derzeit nicht bekannt sind.

Pfizer-Vertrag Leak

Mit Anreizen wie einer Bratwurtssemmel wird ein körperlicher Eingriff – unter Einbezug kindlicher Sprachelemente wie „Piks“ – welchen ich in meiner Ausbildung noch als einen anspruchsvollen medizinischen Eingriff – nämlich eine intramuskuläre Injektion – gelehrt bekommen habe, mal eben unter dem Motto „Impfen to go“ angepriesen.
Welchen Grad an Ignoranz und derart herablassende Haltung wir gegenüber medizinisch/-pflegerischen Tätigkeiten einnehmen ist erstaunlich. Doch es geschieht unter tosendem Applaus unzähliger Pflegepersonen, welche Andere die an der „mRNA-Impfung“ mit berechtigten Gründen zweifeln, mit einem Wimpernschlag der unsolidarischen Handlung bezichtigen. Dabei werden Behauptungen in den Raum gestellt, welche keiner Faktenprüfung stand halten würden – à la Karl Lauterbach. Gegenüber evidenzbasierter und wissenschaftlicher Arbeit wird sich massiv gestreubt.
Diese Geheimnistuerei untergräbt jegliches Vertrauen in den Impfstoff und die Politiker. Schliesslich handelt es sich bei den mRNA-basierten Impfstoffen von Pfizer/Biontech und Moderna um eine neuartige Technologie, die bisher erst versuchsweise als Impfstoff ausprobiert wurde – nie von Erfolg gekrönt waren – jetzt jedoch Hunderten Millionen gesunder Menschen gespritzt wird.
Klopft da eigentlich irgendwann das Gewissen an den Schädel?
Und wann beenden die Menschen ihren Verdrängungsmechanismus?
Es sollte inzwischen klar sein, dass wir nicht bei zwei Impfrunden stehen bleiben werden, sondern der Status, als vollständig Geimpfter zu Zählen, ein Verfallsdatum besitzt.
Für mich ist es also nach wie vor ausgeschlossen und ich zähle mich weiterhin zur Ungeimpften-Kontrollgruppe.

Aber werfen wir hier einen tieferen Blick auf die Dokumente des BioNTech/Pfizer Vertrags

Die oft gestellte Frage, weshalb nie andere Medikamente gegen eine Covid-19 Erkrankung auf den Markt gelangt sind, erklären folgende Abschnitte im BioNTech/Pfizer Vertrag:

Der Begriff „Impfstoff“ umfasst (a) alle Impfstoffe, die ganz oder teilweise von oder im Namen von Pfizer oder BioNTech oder einem ihrer verbundenen Unternehmen gemäß diesem Vertrag hergestellt oder direkt oder indirekt geliefert werden und die zur Vorbeugung der menschlichen Krankheit COVID-19 oder einer anderen menschlichen Krankheit bestimmt sind, die jeweils durch das Virus SARS-CoV-2 und/oder einen oder alle verwandten Stämme, Mutationen, Modifikationen oder Derivate der vorgenannten Viren verursacht werden, (b) jede Vorrichtung, Technologie oder jedes Produkt, das bei der Verabreichung eines solchen Impfstoffs oder zur Verbesserung der Verwendung oder Wirkung eines solchen Impfstoffs verwendet wird, oder (c) jede Komponente oder jedes Material, das Bestandteil von (a) oder (b).

S.6 des Vertrags

Weiter geht es dann in Abschnitt 2 (b):

2. LIEFERUNG DES PRODUKTS.
2.1 Vertrag zur Lieferung.

(a) Während der Laufzeit wird sich Pfizer im Rahmen des wirtschaftlich Vertretbaren bemühen, dem Käufer das Produkt zu liefern oder liefern zu lassen, das Produkt an den Käufer zu liefern oder liefern zu lassen, und der Käufer wird das Produkt kaufen, vorbehaltlich und in Übereinstimmung mit den Bestimmungen und Bedingungen dieses Vertrags.

(b) Der Käufer erkennt an und erklärt sich damit einverstanden, dass (i) die Bemühungen von Pfizer um die Entwicklung und Herstellung des Produkts mit erheblichen Risiken und Unwägbarkeiten verbunden sind und (ii) die Tatsache, dass ein anderes Medikament oder ein anderer Impfstoff zur Vorbeugung, Behandlung oder Heilung der COVID-19-Infektion erfolgreich entwickelt oder früher als die Erteilung der Zulassung für das Produkt zugelassen wird, nichts an der gegenwärtigen Situation ändert, in der ein dringender Bedarf an der Vorbeugung der Ausbreitung der COVID-19-Infektion besteht, die eine ernsthafte Bedrohung für das Leben und die Gesundheit der Allgemeinheit darstellt.

(c) Ungeachtet der Bemühungen und geschätzten Termine, die im Lieferplan aufgeführt sind, erkennen die Parteien an, dass das Produkt die klinischen Versuche der Phase 2b/3 abgeschlossen hat und dass das Produkt trotz der Bemühungen von Pfizer in der Forschung, Entwicklung und Herstellung aufgrund von technischen, klinischen, behördlichen, Herstellungs-, Versand-, Lager- oder anderen Herausforderungen oder Fehlern nicht erfolgreich sein kann.

(d) Dementsprechend übernehmen Pfizer und seine Verbundenen Unternehmen keine Haftung für ein Versäumnis von Pfizer oder seiner verbundenen Unternehmen, das Produkt in Übereinstimmung mit den in dieser Vereinbarung den in diesem Vertrag beschriebenen voraussichtlichen Terminen zu entwickeln oder zu erhalten. Selbst wenn das Produkt erfolgreich entwickelt wird und die Zulassung erhält, haftet Pfizer nicht für die Nichteinhaltung der geschätzten Liefertermine für die Dosen (mit Ausnahme der in dieser Vereinbarung ausdrücklich genannten), noch gibt ein solches Versäumnis dem Käufer das Recht, Bestellungen für bestimmte Mengen des Produkts zu stornieren.

(e) Pfizer hält den Käufer über den Fortschritt der wesentlichen Entwicklung des Produkts auf dem Laufenden und stellt dem Käufer die Informationen über diese Entwicklung zur Verfügung, die er in angemessener Weise anfordert.

S. 7 des Vertrags

Unter 2.6 wird noch einmal erwähnt: „Pfizer ist unter keinen Umständen verpflichtet, für verspätete Lieferungen Strafen zu zahlen oder haftbar zu machen.“

In nachfolgendem Abschnitt (a) wird dann noch vertraglich festgehalten, dass Pfizer über notwendige Anpassungen wie etwa der Anzahl der vertraglich vereinbarten Dosen, die dem Käufer zustehen, auf der Grundlage von durch Pfizer zu bestimmenden Grundsätzen entscheidet. Es wird davon ausgegangen, dass der Käufer mit jeder Änderung einverstanden ist.

Im Abschnitt (b) verzichtet der Käufer auf alle Rechte und Rechtsmittel, die ihm nach dem Gesetz, nach dem Billigkeitsrecht oder anderweitig zustehen.

2.5 Produktmangel.

(a) Wenn eine Genehmigung vorliegt, aber die Lieferung nicht ausreicht, um die volle Anzahl der vertraglich vereinbarten Dosen gemäß dem Lieferplan (einschließlich des angepassten Lieferplans) zu liefern, einschließlich des Ausmaßes, in dem eine Verknappung darauf zurückzuführen ist, dass Pfizer die verfügbare Lieferung des Produkts auf einen anderen Markt umleiten muss, arbeitet Pfizer zusammen, um eine Benachrichtigung zu übermitteln (und jegliche Kommunikation im Zusammenhang mit einer Produktverknappung zu verwalten). Nach Erhalt einer solchen Mitteilung hat der Käufer die in der Benachrichtigung enthaltenen Anweisungen zeitnah auszuführen (in keinem Fall länger als 24 Stunden). Vorbehaltlich des Vorstehenden, einschließlich jeglicher Anforderung von Pfizer, das Produkt auf einen anderen Markt umzuleiten, entscheidet Pfizer über notwendige Anpassungen der Anzahl der vertraglich vereinbarten Dosen und des Lieferplans, die dem Käufer geschuldeten Anzahl vertraglich vereinbarter Dosen und Liefertermine nach von Pfizer zu bestimmenden unter den dann bestehenden Umständen („Zuteilung“), die in einer solchen Mitteilung dargelegt wird. Es wird davon ausgegangen, dass der Käufer mit einer solchen Änderung einverstanden ist.

(b) Der Käufer verzichtet hiermit auf alle Rechte und Rechtsmittel, die ihm nach dem Gesetz, nach dem Billigkeitsrecht oder anderweitig zustehen und die sich ergeben aus oder beziehen auf: (i) einem Versäumnis von Pfizer, das Produkt in Übereinstimmung mit den in dieser Vereinbarung beschriebenen geschätzten Terminen zu entwickeln oder zuzulassen; oder (ii) einem Versäumnis von Pfizer, die vertraglich vereinbarten Dosen in Übereinstimmung mit dem Lieferplan zu liefern. Im Falle von Widersprüchen zwischen den Bestimmungen dieses Abschnitts 2.5 (Produktmangel) und denen anderer Abschnitte dieser Vereinbarung haben die Bestimmungen dieses Abschnitts 2.5 (Produktmangel) die Bestimmungen der anderen Abschnitte dieser Vereinbarung im Umfang der Widersprüche vor. Umfang solcher Widersprüche.

S. 9 des Vertrags

Laut einem Medienportal, welches die Dokumente geleakt hat, verbietet der brasilianische Vertrag sogar dem Käufer die Impfdosen zu testen und zu identifizieren. Das heißt konkret: erkranken Menschen nach der Impfung hat der Käufer keine Chance die Dosis nachzuverfolgen und weitere Dosen aus dem Verkehr zu ziehen.

Bild des brasilianischen Vertrags

BioNTech/Pfizer zählt alle Unternehmen und Personengruppen auf, die von Schadensersatzansprüchen freigestellt werden. Diese sind innerhalb eines Satzes über mehrere Zeilen aufgelistet. Hier werden selbstverständlich alle Eventualitäten berücksichtigt. Diesen Vertrag würde niemand, aber wirklich niemand – ohne das hier enorme Summen von Geldern im Raum stehen, was ich an dieser Stelle unterstelle – unterzeichnen. Dabei haben die Juristen von BioNTech/Pfizer an wirklich alles gedacht:

8. ENTSCHÄDIGUNG.
8.1 Entschädigung durch den Käufer.

Der Käufer erklärt sich hiermit bereit, Pfizer, BioNTech, jedes ihrer verbundenen Unternehmen, Auftragnehmer, Unterauftragnehmer, Lizenzgeber, Lizenznehmer, Unterlizenznehmer, Händler, Auftragshersteller, Dienstleister, Forscher für klinische Studien, Dritte, denen Pfizer oder BioNTech oder eines ihrer jeweiligen verbundenen Unternehmen direkt oder indirekt eine Entschädigung aufgrund der Forschung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Kommerzialisierung oder Verwendung des Impfstoffs schulden, sowie alle leitenden Angestellten, Direktoren, Mitarbeiter und sonstigen Vertreter sowie die Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Kommerzialisierung oder Verwendung des Impfstoffs schulden, sowie alle leitenden Angestellten, Direktoren, Mitarbeiter und sonstigen Beauftragten und Vertreter sowie die jeweiligen Vorgänger, Nachfolger und Bevollmächtigten der Vorgenannten („Entschädigungsempfänger“), von und gegen alle Klagen, Ansprüchen, Klagen, Forderungen, Schadensersatzansprüchen, Haftungen, Vergleichen, Strafen, Bußgeldern, Kosten und Ausgaben (einschließlich, ohne Einschränkung, angemessener Anwaltsgebühren und anderer Kosten einer Untersuchung oder eines Rechtsstreits), unabhängig davon, ob sie auf einem Vertrag, einer unerlaubten Handlung, geistigem Eigentum oder einer anderen Theorie beruhen, und unabhängig davon, ob sie rechtlich, gesetzlich, nach Billigkeit oder anderweitig begründet sind (zusammenfassend, „Verluste“), die sich aus dem Impfstoff ergeben, mit ihm in Verbindung stehen oder aus ihm resultieren, einschließlich, aber nicht beschränkt auf jede Phase des Entwurfs, der Entwicklung, der Untersuchung, der Formulierung, der Prüfung, der klinischen Prüfung, der Herstellung, der Kennzeichnung, der Verpackung, des Transports, der Lagerung, des Vertriebs, der Vermarktung, der Verkaufsförderung, des Verkaufs, des Kaufs, der Lizenzierung, der Spende, der Abgabe, der Verschreibung, Verabreichung, Bereitstellung oder Verwendung des Impfstoffs.

S. 22 des Vertrags

Im Abschnitt 5.5 wird es dann richtig interessant, denn BioNTech/Pfizer sagt offen, dass die langfristige Wirkung und die Wirksamkeit des Impfstoffs nicht bekannt sind und dass es sogar nachteilige Wirkungen des Impfstoffs geben kann. Also kurz gesagt um es mit den Worten von Veterenärmediziner Wieler (15.10.2020 bei Phönix persönlich) zu sagen:

Wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden, wir wissen aber nicht genau wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken…aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.

Lothar Wieler 15.10.2020 bei Phönix

S. 19

5.5 Anerkenntnis des Käufers.

Der Käufer erkennt an, dass der Impfstoff und die mit dem Impfstoff zusammenhängenden Materialien sowie deren Komponenten und Bestandteile aufgrund der Notsituation der COVID-19-Pandemie schnell entwickelt werden und auch nach der Lieferung des Impfstoffs an den Käufer im Rahmen dieses Vertrags weiter untersucht werden. Der Käufer erkennt ferner an, dass die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs derzeit nicht bekannt sind und dass es nachteilige Wirkungen des Impfstoffs geben kann, die derzeit nicht bekannt sind. Ferner erkennt der Käufer an, dass das Produkt, soweit zutreffend, nicht in Serie hergestellt wird.

S. 19 des Vertrags

Auch in Abschnitt 2.1 (c) wurde darauf bereits hingewiesen: „[…]Die Parteien erkennen an, dass das Produkt trotz der Bemühungen von Pfizer in der Entwicklung & Herstellung aufgrund von technischen & klinischen Herausforderungen oder Fehlern nicht erfolgreich sein kann.“

10.4 Fortbestehen.

Die Bestimmungen dieses Abschnitts 10 (Vertrauliche Informationen) überdauern die Beendigung oder den Ablauf dieser Vereinbarung für einen Zeitraum von zehn (10) Jahren, mit Ausnahme von Informationen, die ein Geschäftsgeheimnis (gemäß der gesetzlichen Definition) darstellen; in diesem Fall ist der Empfänger dieser Informationen weiterhin an seine Verpflichtungen gemäß diesem Abschnitt 10 (Vertrauliche Informationen) gebunden, solange diese Informationen ein Geschäftsgeheimnis darstellen, jedoch in keinem Fall für einen Zeitraum, der kürzer ist als die oben genannte Frist von zehn (10) Jahren oben angegeben.

S. 27 des Vertrags
S. 27

Bei Vertragsstreitigkeiten sind nicht etwa lokale Gerichte zuständig, sondern ein privates Schiedsgericht in New York (Abschnitt 12.5). Anwendbar ist US-Recht.

S. 30

12.5 Geltendes Recht.
Alle Streitigkeiten unterliegen den Gesetzen des Staates New York, USA, unter Ausschluss der Grundsätze des Kollisionsrechts, mit Ausnahme von Abschnitt 5-1401 des New York General Obligations Law, mit der Ausnahme, dass alle Streitigkeiten bezüglich der Schiedsfähigkeit oder des Umfangs und der Anwendung des New York General Obligations Law.

S. 30 des Vertrags

Einen Blick kann hier jeder selbst auf das Dokument werfen:

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Abraham Lincoln sagte schon: „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“

In Bayern stehen Senioreneinrichtungen leer – 20-30% – und in üblicher Manier schreibt die ZEIT, dass dies natürlich auf das Corona-Virus zurück zu führen ist.
Diesem Ansatz kann man Glauben schenken, aber man kann sich auch die Zahlen von DeStatis (Statistisches Bundesamt) für das vorliegende Jahr 2020 ansehen. Auch ich hab mich mit diesen, frei verfügbaren, Daten beschäftigt. Am 30.12.2020 titelte die Tagesschau „Mehr Todesfälle als üblich“. Bei ZDF Heute sieht es nicht besser aus – mit Sätzen wie „Sterbefälle im Dezember 23 Prozent über dem Durchschnitt“ wird hier versucht die Regierungspolitik mit Argumenten zu untermauern.

Darüber hinaus müsste aus wirtschaftlichen Gründen Personal, auch Pflegepersonal, welches in Pandemiezeiten wertvolle Arbeit geleistet hat, entlassen werden.

Awo-Co-Landesvorsitzender

Doch ein Softwareingenieur aus den USA hat die offiziellen Sterbezahlen von 2020 ausgewertet und kommt zu überraschenden Ergebnissen: In einer „Pandemie von nationaler Tragweite“ ist die Sterberate geringer als in den Vorjahren.
Also: auch wenn die aktuellen (absoluten) Daten eine leichte Übersterblichkeit im Jahr 2020 im Vergleich zu 2018 suggerieren ist dies nicht zutreffend, wenn man berücksichtigt, dass die deutsche Bevölkerung in der Zeit gewachsen und älter geworden ist!

Wenn doch all unsere Senioren, welche bereits seit dem ersten Quartal fast alle vollständig geimpft worden sind, geschützt sein sollten, fällt es noch schwerer der Argumentation des Artikels zu glauben.
Da liegt wohl eher die Vermutung nahe, dass sich Menschen auch wenn sie auf Pflege angewiesen sind, sich diesem bevormundenden System entziehen wollen. Und ganz klar dem Motto ambulant vor stationär folgen. Wer bitte lässt sich denn gerne, in einem Alter in welchem man wirklich schon vieles gesehen und erlebt hat – Krieg, Hunger, Armut, Not und auch schon so einige Viren überlebt hat – von dem Hochmut vieler Einrichtungsleitungen und Pflegepersonen, unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes, einsperren.

Autonomie bis ins hohe Alter haben wir mal eben von der Tagesordnung gestrichen und praktizieren offenkundig „freiheitsentziehende Maßnahmen“, für die es bis vor dieser Pandemie richterliche Beschlüsse benötigte.
Aber wie wir sehen weigert sich ein Gericht, seine Richter in Betreuungsangelegenheiten in Pflegeeinrichtungen zu schicken, da es den Richtern nicht zumutbar sei, sich täglich, von nicht medizinischen Personal, einem körperverletzenden, schmerzhaften und überdies höchst gefährlichen Test mit Nasenabstrich auszusetzen.

Eigentlich sollte es langsam jedem klar sein. Mir wurde es klar als mir gesagt wurde, wir tun dies für die Alten.

Wir wissen, dass Personalschlüssel in Senioreneinrichtungen willkürlich festgelegte Stellenschlüssel sind, welche von Bundesland zu Bundesland abweichen.
Weil Pflege in einem Bundesland anspruchsvoller ist als im Anderen?
Wir wissen, dass der Maßstab für gute Pflege – also Pflegequalität – in jeder soliden Pflegeausbildung vermittelt wird, doch der MDK welcher die Pflege in Senioreneinrichtungen kontrolliert, hat hierfür noch nicht mal eine Definition. Stattdessen verweigert er die Höherstufung eines Kunden in einen höheren Pflegegrad, welcher aber im Umkehrschluss mehr Personal bedeuten würde.
Begutachtungen fielen im Pandemiejahr gänzlich aus und was das bedeutet können wir uns alle denken – zu mehr Pflegequalität wird es wohl nicht geführt haben.
Wir wissen, dass in Senioreneinrichtungen keine Zeit für Prophylaxen wie Sturz, Pneumonie, Thrombose und Dehydration – um nur einige wenige zu nennen – ist.
Wir wissen, mehr als 3 Medikamente verursachen in der Regel Wechselwirkungen, aber trotz alledem sieht man Medikamentenpläne gerne mit 6 Tabletten plus – wohl bemerkt ein Dossier besteht in der Regel aus Früh-Mittag-Abend.
Wir wissen, dass der Pflegeberuf allein wegen seiner geringen Vergütung unattraktiv ist – ich erwähne aber trotzdem gerne, dass wir in den sozialen Berufen das gerne für die Gesellschaft tun.
Uns wird vermittelt dafür gibt es kein Geld, wenn müssten wir die Beiträge erhöhen, doch die Deutschen zahlen einen der höchsten Steuersätze. Stattdessen haben wir 3,7 Milliarden Euro für Corona Tests übrig.
Wir wissen, dass Senioreneinrichtungen, auch wenn diese uns als Ausflugsziel Nr. 1 vermittelt werden, selten bis nie Besucher empfangen – außer wir fangen an die Hausarzt- und Facharztvisiten dazu zu zählen.
Wir wissen, dass wir diese Maßnahmen niemals bei uns selbst dulden würden, aber stülpen diesen Menschen solche über – welche leicht beeinflussbar sind, weil sie auf das Gute im Menschen, vor allem bei uns Menschen im sozialen Bereich vertrauen.
Wir wissen, und wenn es nur ein ungutes Gefühl ist, wenn wir alten Menschen untersagen ihre Angehörigen zu umarmen, dass das auch nicht unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes zu rechtfertigen ist.

Ich appelliere an all meine Kollegen die im Gesundheitswesen arbeiten, sich zu vergegenwärtigen, wo haben sich Veränderungen ergeben, außer der 20:00 Uhr Applaus von den Balkonen und einem selbst ermächtigten Gesundheitsminister, welcher es in keiner Pressekonferenz vergisst seine Amtszeit mit Lorbeeren zu dekorieren.


Erläuterungen zu der Interpretation der Übersterblichkeit

Der Softwareingenieur Ben Marten hat auf Twitter seine Ergebnisse gepostet und seine komplette Rechnung für jedermann frei einsehbar zur Verfügung gestellt. Dabei hat er die offiziellen Sterbezahlen vom Statistischen Bundesamt (Stand 22.01.2021) verwendet. Diese Daten enthalten die Sterbefälle bis einschließlich Kalenderwoche 52 im Jahr 2020. Die noch fehlende (halbe) Woche hat Marten dann aus den Daten der Vorwoche extrapoliert, d.h. er hat die Sterbefälle der Vorwoche einfach für die noch fehlenden vier Tage angenommen. Ferner hat Marten bei seinen Berechnungen berücksichtigt, dass sich die Gesamtpopulation der Deutschen sowohl in der Anzahl, als auch in der Zusammensetzung verändert.

Beide Grafiken zeigen eindrucksvoll, dass wir 2020 – trotz einer „Pandemie von nationaler Tragweite“ – eine geringere (angepasste) Sterblichkeit haben, als 2016, 2017 und 2018!
Kritiker könnten jetzt natürlich einwerfen „klar, der hat sicher so lange rumgerechnet, bis es halt irgendwie gepasst hat“ – deshalb werfen wir doch nochmal einen genaueren Blick, auf die Faktoren, die Marten bei seinen Berechnungen betrachtet und korrigiert hat:

  1. Anpassung an die GesamtbevölkerungsanzahlWieso ist das richtig und wichtig? Weil die Bevölkerung in Deutschland nicht konstant ist und die letzten Jahre stetig gewachsen ist.

2. Anpassung an die Altersstruktur
Wieso ist das richtig und wichtig? Weil sich die Altersstruktur in Deutschland verändert. Jeder kennt wohl die „Alterspyramide“ mit der Aussage, dass in Deutschland „die Menschen immer älter werden“. Nun, das kann man beim Statistischen Bundesamt selbst durchspielen und man sieht, wie die Altersstruktur die vergangenen Jahre in Deutschland war (und prognostiziert sein wird).

Um diesen beiden Effekten Rechnung zu tragen, nutzte Marten ein statistisches Verfahren der „Alterskorrektur“, wobei er als Bezugsjahr das Jahr 2020 wählte. Das Prinzip dabei ist in dem hinterlegten Link erklärt und jedermann kann die Berechnung in den Quellen von Marten selbst nachvollziehen.

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Wie geht das Paul Ehrlich Institut mit Meldungen von schweren Impfnebenwirkungen um?

Es wird einen ja so oft vorgeworfen man wäre nicht informiert und erst neulich kommentierte eine Leserin unter meinen Post, dass die Menschen bei der HPV Impfung anfangs auch skeptisch waren und jetzt wäre dies eine Standardimpfung. Menschen überzeugen zu wollen funktioniert nicht, denn Selbstbestimmung ist eines der wichtigsten Merkmale. Lest meine Beiträge und entscheidet selbst was euch plausibel erscheint.

Dr. Hartmann äußert sich zum Meldesystem des Paul Ehrlich Institut bezüglich Impfungen

Dr. Hartmann studierte Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und promovierte am Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI). Er war dort über zehn Jahre für die Risikobewertung von Impfstoffen zuständig.
In dem Interview mit der ARD Report Mainz wird Dr. Hartmann zur Humane Papillomviren (HPV) Impfung befragt, die umgangssprachlich „Gebärmutterhalskrebs Impfung“ genannt wird.
Auf die Frage, wie das PEI schwere Nebenwirkungen nach einer HPV Impfung beurteilt, antwortet er:

Das PEI ist immer der Ansicht, dass das auch eine Koinzidenz sein kann. Sprich es hätte den Betreffenden auch mit der Krankheit ohne die Impfung erwischen können und dass alles nicht kausal belegt sei.

Dr. Hartmann

Diese Aussage ist eins zu eins auf die Aussagen des PEI in Bezug auf die Coronavirus Impfstoffe übertragbar. Auch dort schließt das PEI kategorisch kausale Zusammenhänge aus – allerdings ohne, dass dies begründet wird. Da keine Obduktionen bei den Opfern durchgeführt werden ist es mir ein Rätsel, wie und weshalb das PEI solche kausalen Zusammenhänge immer ausschließt.

Auf die Frage, ob es sein kann, dass das PEI nicht wirklich wissen will, ob die HPV Impfung schwere Nebenwirkungen hat antwortet er:

Ja der Verdacht drängt sich immer wieder auf […] und das wird eben statistisch interpretiert […] und so schließt sich der Kreis, wenn die Fallmeldungen als nicht kausal mit der Impfung zusammenhängend bewertet werden, dann gibts auch kein Problem und man muss keine Maßnahmen ergreifen.

Dr. Hartmann

Auf die Frage, wie oft werden Impfnebenwirkungen als Impfschaden vor Gericht anerkannt sagt er:

Anerkannt wird sehr, sehr, sehr wenig – also fast nichts. Man beruft sich auf Seiten der Gerichte dann auf Institutionen wie das PEI oder das RKI […] und damit lehnt man Einzelfälle von Impfschäden ab und sagt der wissenschaftliche Kenntnisstand ist so, dass das nichts mit der Impfung zu tun hat – das Problem hättet ihr auch so bekommen. Das ist für die Leute, die topfit waren, natürlich völlig unbefriedigend. Wenn diese nach der Impfung schwer krank werden ist für sie völlig klar, dass die Impfung die Ursache war, aber sie können es nicht beweisen.

Dr. Hartmann

Liest man sich die Sicherheitsberichte des PEI durch, erkennt man ganz schnell die Parallelen zur Covid-19 Impfung.
Dort werden auch kausale Zusammenhänge ausgeschlossen, ohne jegliche Begründung.

Eure Führungskraft mit ❤️

Hier verlinke ich weitere, interessante Vorträge von Dr. Hartmann:

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Impfung Medien Medizin Pflege

Journal zieht Arbeit zurück: Wissenschaftliche Studie belegt Impfschäden wiegen Impfnutzen nicht auf

Eine wissenschaftliche Arbeit analysiert evidenzbasiert den Nutzen der Impfung und wägt ihn gegenüber den Risiken ab. Die Autoren belegen, dass dieses Risiko-Nutzen Verhältnis durchaus nicht das ist, was uns die Pharmaindustrie glauben lassen möchte. Die Arbeit wurde peer reviewt (das heißt andere Wissenschaftler hatten diese „abgesegnet“), veröffentlicht und nur kurze Zeit darauf von dem „Editorial Board“ des Journals zurückgezogen – das zumindest finanziell von der Pharmaindustrie unterstützt wird.

Am 24.06.2021 wurde der peer reviewte Artikel mit dem Titel „Die Sicherheit von COVID-19-Impfungen – Wir sollten die Strategie überdenken“ in der Zeitschrift Vaccines veröffentlicht. Die Autoren der wissenschaftlichen Arbeit sind Prof. Dr. Harald Walach (der an der medizinischen Universität Poznan unterrichtet), Dr. Rainer Klement (Wissenschaftler am Leopoldina Klinikum Schweinfurt) und Wouter Aukema (unabhängiger Datenanalyst, der seit über 30 Jahren auch Regierungen berät).
In der Arbeit wird evidenzbasiert der Nutzen der Impfstoffe mit deren Nebenwirkungen verglichen und analysiert.

In der Studie heißt es beispielsweise

Man erkennt zum Beispiel, dass anhand der Datenlage im Zeitraum 14 – 20 Tage nach der ersten Impfung 486 Personen geimpft werden müssten, um einen positiven PCR Test zu verhindern. 650 Personen müssten geimpft werden, um eine „symptomatische“ Covid Erkrankung zu verhindern und ganze 33.334 Personen müssten geimpft werden, um einen Corona-Toten zu verhindern.
Bei BioNTech-Pfizer sind beispielsweise 123 Impfungen nötig, um eine „Corona positive Person“ zu verhindern (The Safety of COVID-19 Vaccinations—We Should Rethink the Policy, S. 3).

Für drei durch die Impfung verhinderte Todesfälle müssen wir zwei durch die Impfung verursachte Todesfälle in Kauf nehmen.

Fazit: Dieser Mangel an klarem Nutzen sollte Regierungen veranlassen, ihre Impfpolitik zu überdenken.

Nur 4 Tage nach dem Veröffentlichen der Arbeit, am 28.06.2021, gab das Journal Vaccines einen Beitrag heraus, in dem erwähnt wird, dass Bedenken wegen einiger (nicht näher genannten) Aussagen in der Arbeit geäußert wurden. Nochmal 4 Tage später, am 02.07.2021, zog das Journal die Arbeit zurück. Man kann sie zwar noch herunterladen – allerdings prangert auf jeder Seite über dem Text ein großes „Retracted“ (zurückgezogen). Interessant dabei ist, dass das Journal „Vaccines“ von „Multidisciplinary Digital Publishing Institute“ (MDPI) herausgegeben wird. Schaut man sich die letzten Pressemitteilungen von MDPI an, findet man dort unter anderem eine Partnerschaft mit der Bill & Melinda Gates Foundation – die (wie mittlerweile hinlänglich bekannt ist) in zahlreiche Pharma- und Impfkonzerne investiert hat.

Begründung für den Rückzug der Studie

Zur Berechnung der Anzahl schwerer und tödlicher Nebenwirkungen pro 100.000 Impfungen wurden die Daten aus dem Lareb-Report in den Niederlanden verwendet. Leider wurden in der Arbeit von Harald Walach et al. diese Daten falsch interpretiert, was zu falschen Schlussfolgerungen führte.
Die Daten wurden von den Autoren als kausaler Zusammenhang mit den Nebenwirkungen dargestellt. Dies ist unzutreffend.
In den Niederlanden sind Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten aufgefordert, Verdachtsfälle von unerwünschten Ereignissen zu melden, die mit der Impfung in Zusammenhang stehen könnten. Für diese Art der Meldung ist ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Ereignis und dem Impfstoff nicht erforderlich, daher ist ein gemeldetes Ereignis, das nach der Impfung aufgetreten ist, nicht unbedingt auf die Impfung zurückzuführen.

Die Meldung eines Todesfalls nach einer Impfung impliziert also nicht, dass es sich um ein impfbedingtes Ereignis handelt.

Es gibt mehrere andere Ungenauigkeiten in der Arbeit von Harald Walach et al. Eine davon ist, dass die Todesfälle von Fachärzten bescheinigt wurden. Es sollte bekannt sein, dass selbst diese falsche Behauptung nicht die Kausalität impliziert, die die Autoren unterstellen.
Außerdem haben die Autoren die Ereignisse als „Wirkungen“ und „Reaktionen“ bezeichnet, obwohl dies nicht nachgewiesen ist, und solange die Kausalität nicht nachgewiesen ist, handelt es sich um „Ereignisse“, die durch die Exposition gegenüber einem Impfstoff verursacht werden können oder auch nicht.
Es spielt keine Rolle, welche Statistiken man anwendet, dies ist falsch und irreführend.
Die Autoren wurden gebeten, auf die Behauptungen zu antworten, waren aber nicht in der Lage, dies in zufriedenstellender Weise zu tun.
Die Autoren wurden über den Rückzug informiert und stimmten nicht zu.

Retraction published on 2 July 2021, see Vaccines 2021, 9(7), 729.

Wie reagieren die Autoren der Studie auf das Zurückziehen der Studie?

Die drei Wissenschaftlier ließen die Kritik nicht auf sich sitzen und veröffentlichten eine Stellungnahme, in der sie beispielhaft auf die Kritik von Prof. Dr. Eugène van Puijenbroek aus den Niederlanden eingehen. Die Stellungnahme ist zwar etwas umfangreicher, aber dennoch sehr aufschlussreich.

Wir sind Prof. van Puijenbroek dankbar, dass er seine Bedenken geäußert hat. Damit beginnt eine längst überfällige Debatte darüber, wie die Sicherheit vonCOVID-19 -Impfstoffen zu bewerten ist. Wir möchten Prof. van Puijenbroek und alle Leser daran erinnern: Diese Impfstoffe haben eine Notfallzulassung ohne die notwendigen Sicherheitsdaten erhalten. Obwohl wir mit Prof. van Puijenbroek übereinstimmen, dass das System der Selbstauskunft über Nebenwirkungen von Impfstoffen und anderen Medikamenten alles andere als narrensicher ist, sind es die einzigen Daten, die wir haben. Warum sollte es also nicht genutzt werden?
Es ist interessant, dass Prof. Puijenbroek in seiner Besorgnis die Lareb-ADR-Daten als „Spontanmeldung“ bezeichnet. In einer Stellungnahme in Regulatory Science 2021 sagt er: „Das niederländische Pharmakovigilanzzentrum Lareb hat im Jahr 2019 34.000 Berichte über unerwünschte Arzneimittelwirkungen gesammelt, von denen 14.000 Berichte direkt von Angehörigen der Gesundheitsberufe und Patienten an Lareb übermittelt wurden und mehr als 20.000 von den Zulassungsinhabern. Diese Berichte werden bewertet und analysiert, was zu Sicherheitssignalen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen führen kann. Diese werden an das Medicines Evaluation Board (MEB) gemeldet und von diesem überprüft, um das MEB bei seinen Entscheidungen in der Pharmakovigilanz in den Niederlanden und Europa zu unterstützen.“
Was stimmt also wirklich und woran sollten wir uns orientieren? Stimmt es, dass ca. 60 % der Daten zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) von den Zulassungsinhabern stammen, die per Gesetz zur Meldung verpflichtet sind, und stimmt es, dass die Daten überprüft werden, wie auf der Website und in diesem Artikel angegeben, oder stimmen diese Angaben nur in allen anderen Fällen, nicht aber im Fall der COVID-19-Impfstoffe?
Es wäre gut, in diesem Punkt Klarheit zu haben. Wir sind davon ausgegangen, dass das, was Lareb über alle anderen ADR-Meldungen sagt, auch für COVID-19 ADR-Meldungen gilt.
Wenn wir uns in dieser Annahme geirrt haben, sollte Lareb vielleicht klar sagen: „ADR-Berichte werden in allen Fällen von ADR-Meldungen überprüft und ausgewertet, jedoch nicht bei COVID-19-Impfstoffen.“ Und idealerweise sollte es auch eine Begründung geben, warum das so ist, wenn es so ist.
Idealerweise ist die Konsequenz aus dieser Debatte, dass jemand eine systematische Beobachtungsstudie an einer großen Zahl von Geimpften durchführt, um wirklich die Nebenwirkungen zu dokumentieren, die kausal mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht werden können. Derzeit haben wir nur die Vermutung einer kausalen Verbindung – da sind wir uns einig – und wir haben nie etwas anderes gesagt.
Das Gleiche gilt aber auch für Todesfälle als Folge von SARS-CoV2-Infektionen. Die Fälle, die hier als Todesfälle gezählt werden, sind selten durch Autopsie oder Zweitmeinung überprüft, werden aber trotzdem als Todesfälle aufgrund von COVID-19 gezählt. Und genau diese vermeintlich hohe Zahl von COVID-19-bedingten Todesfällen war der Anlass für einen beispiellos schlampigen Zulassungsprozess, der es ermöglichte, dass neuartige Impfstoffe, die einen noch nie am Menschen getesteten Mechanismus verwenden, in der Bevölkerung weit verbreitet werden konnten.

Prof. Puijenbroek argumentiert im Grunde, dass das größte Impfexperiment in der Geschichte der Medizin nicht auf Sicherheit und unvorhersehbare Toxizitäten bewertet werden kann, weil wir die UAW-Daten nicht für solche Rückschlüsse verwenden sollten.

Im Gegensatz dazu argumentieren wir, dass es zwingend erforderlich ist, die Daten, die zur Verfügung stehen, zur Beurteilung der Sicherheit zu verwenden, und das haben wir getan. Wir geben gerne zu, dass diese Daten bei weitem nicht perfekt sind. Aber wir wiederholen: Es sind die einzigen, die verfügbar sind. Wir haben das LAREB selbst zitiert, das auf seiner Website zu dem Zeitpunkt, als wir die Daten überprüften, angibt: „Alle eingegangenen Meldungen werden auf Vollständigkeit und mögliche Unklarheiten geprüft. Falls erforderlich, werden zusätzliche Informationen von der meldenden Partei und/oder dem behandelnden Arzt angefordert. Falls erforderlich, werden zusätzliche Informationen vom Meldepflichtigen und/oder dem behandelnden Arzt angefordert. Der Bericht wird mit allen notwendigen Informationen in die Datenbank eingegeben. Nebenwirkungen werden nach den geltenden (internationalen) Standards kodiert. Anschließend erfolgt eine individuelle Bewertung der Meldung. Die Meldungen werden an die europäische Datenbank (Eudravigilance) und an die Datenbank des WHO Collaborating Centre for International Drug Monitoring in Uppsala weitergeleitet. Die Zulassungsinhaber werden über die Berichte, die ihr Produkt betreffen, informiert.“)

Wir haben diese Aussage so verstanden, dass die Berichte, die offensichtlich jeder Grundlage entbehren, entfernt werden, so dass die endgültige Datenbasis zumindest einigermaßen zuverlässig ist.
Wäre dem nicht so, warum sonst würde man diese Daten überhaupt sammeln und öffentlich machen wollen? Wir räumen gerne ein, dass die Daten, die wir verwendet haben – die große israelische Eld-Studie, um die Zahl der zu impfenden Personen zu ermitteln, und die LAREB-Daten, um Nebenwirkungen und Schäden abzuschätzen – bei weitem nicht perfekt sind, und wir haben das in unserem Papier auch gesagt.

Auch wir haben sie nicht falsch verwendet. Wir haben unvollkommene Daten korrekt verwendet.
Wir sind nicht für die Gültigkeit und Korrektheit der Daten verantwortlich, sondern für die Korrektheit der Analyse. Wir behaupten, dass unsere Analyse korrekt war.
Wir stimmen mit LAREB überein, dass ihre Daten nicht gut genug sind. Aber das ist weder unser Fehler, noch kann man daraus eine falsche Verwendung der Daten oder eine falsche Analyse ableiten. Und wir hoffen, dass dies Regierungen oder Universitätskonsortien dazu anregt, valide Daten zu sammeln, um uns das Gegenteil zu beweisen. Wir wären die ersten, die sich darüber freuen würden.
Aber die Herausforderung ist da: Beweisen Sie, dass die Impfstoffe sicher sind! Niemand hat das getan.
Wir sagen, sie sind es nicht, und wir haben die besten Daten verwendet, die uns derzeit zur Verfügung stehen. Unsere Verwendung war korrekt. Wenn die Daten nicht korrekt waren, wessen Schuld ist das?

Stellungnahme Prof. Walach, Dr. Klement, Wouter Aukema zur vielfachen Kritik an ihrer Arbeit

Es ist klar, dass diese Ergebnisse nicht in das Bild der Pharmakonzerne passen. Ich bin wieder einmal fassungslos, wie eine wissenschaftliche Arbeit diskreditiert wird, weil diese nicht in das von Politik und Medien propagierte Bild passt. Mein Glaube an eine „freie, objektive“ Wissenschaft ging in dieser „Pandemie“ genauso verloren wie der Glaube an die „vierte Gewalt“ im Staat – die (angeblich objektiven) Medien.

Eure Führungskraft mit ❤️⁠

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Impfschäden – Wer Schadensersatz will, trägt die Beweislast!

Bayern: Bislang 36 Anträge auf Entschädigung wegen bleibender Schäden durch Corona Imfpung
Hast du gewusst, dass derzeit die ersten Entschädigungsanträge aufgrund von Impfschäden durch die Coronavirus Impfungen beim „Zentrum Bayern Familie und Soziales“ (ZBFS) eingehen?
Bislang sind 36 solcher Anträge gestellt worden.

Die Antragsteller müssen dann, um Anspruch auf eine monatliche Invalidenrente zu erlangen, einen kausalen Zusammenhang zwischen einem dauerhaften, körperlichen Schaden und einer davor liegenden Impfung nachweisen. Dauerhaft bedeutet, dass der Schaden länger als ein halbes Jahr anhalten muss.
Cave: Im Zusammenhang mit allen anderen Impfungen in Bayern wurden bislang nur 28 Entschädigungsanträge gestellt. Die Coronavirus Impfung verursacht also wahrscheinlich mehr Impfschäden, als alle anderen Impfungen zusammen.

Aber wer kommt denn nun für Impfschäden auf und wie gestaltet sich der Schadensersatzanspruch?

„Anders als bei längst bekannten und gut erforschten Impfungen wie z.B. gegen Masern sind die Folgen der neuen COVID-19-Schutzimpfungen naturgemäß noch wenig bekannt. Bei den Haftungsregeln im Schadensfall greift hingegen ein erprobtes Regelwerk“, so schreibt dies BR24.

Wann liegt ein Impfschaden vor?
Ein „Impfschaden“ ist nach der gesetzlichen Definition in § 2 Nr. 11 Infektionsschutzgesetz (IfSG) „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung“, die zu einer dauerhaften (länger als sechs Monate andauernden) gesundheitlichen Schädigung führt.
Allein bei diesem Aspekt, neigen wir dazu zu denken, viel Spaß dabei, denn Sie sind in der Beweislast.

ETL Anwälte schreibt zum Thema Krankheit:

Eine Krankheit im Rechtssinne verlangt eine erhebliche Abweichung vom idealen Zustand. Geringfügige Störungen, die keine wesentlichen funktionellen Beeinträchtigungen zur Folge haben, reichen nicht aus. Abweichungen von einer morphologisch idealen Norm, die noch befriedigende körperliche oder psychische Funktionen zulassen, sind keine Krankheit.

ETL Anwälte

Schadenersatz für „Impfschäden“ gibt es grundsätzlich also nur, wenn Impfkomplikationen das übliche Ausmaß einer Impfreaktion (Schmerzen im Arm, Blutergüsse usw.) übersteigen, etwa Hirnschäden mit Bewegungsstörungen als Folge einer Impfung gegen Kinderlähmung.

Zuständig ist das Sozialgericht welches in diesen Fällen, also bei Impfschäden, ein Urteil darüber fällt.
Für COVID-19-Schutzimpfungen gibt es naturgemäß noch keine Urteile, also keine Erfahrungswerte. Wenn man die Urteile zu Corona Maßnahmen bislang betrachtet, werden diese sehr großzügig und wohlwollend im Sinne derer, welche diese Erlassen haben, ausgelegt.

Für so eine Gerichtsverhandlung benötigen sie einen bzw. mehrere Gutachter (die gerne Arztbriefe auch mal anders interpretieren wollen – erwähnt sei hier der größte Justizskandal mit Gustl Mollath), vielleicht auch ein Gutachten des Paul-Ehrlich Instituts (das nicht bekannt für seine Schnelligkeit ist, laut BR24 haben diese schon mal 5 Jahre für so ein Gutachten gebraucht).
Dass Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung und auch Nebenwirkungen relativiert werden, sollte jedem spätestens dann klar werden, wenn er dies in der Presse verfolgt. Und wieso benötigen wir überhaupt einen Gutachter? Weil dem in der Regel vor Gericht mehr geglaubt wird.

Womöglich werden für solch eine Gerichtsverhandlung mit dem Staat nur spezielle Gutachter Zugelassen, mit speziell mein ich diese die wohlwollend schreiben (von der Krankenkasse/Versischerung beauftragte) – denn es gibt ja auch derzeit keine kritische Impfstudie. So frage ich mich, auf welche kritische Quelle soll man sich stützen, BioNTech/Pfizer wären ja dumm Studien zu veröffentlichen die ihren Impfstoff nicht im positiven Sinne bewerben.
Ich möchte hier den „Fall Lena“ aufführen, der mir durch Zufall bei der Recherche in die Hände fiel – siehe Beitrag auf meinem Blog.

Seien wir ehrlich, wenn sich das BMI (Bundesministerium für Inneres – Horst Seehofer, CSU) Wissenschaftler kaufen kann für „das interne Strategiepapier zur Corona-Pandemie“ dann ist es sicherlich nicht schwer von staatlicher Seite – denn diesem müssen sie bei einem Impfschaden entgegen treten und gegen diesen klagen – entsprechend wohlwollende Gutachter zu finden.

Und wie hoch ist ein möglicher Schadenersatz ?

Im internationalen Vergleich ergeben sich sehr unterschiedliche Vorgehensweisen.
Schweden bot Impfopfern während der Schweinegrippe 311 anerkannten Geschädigten (dazu müssen sie es erst mal mit der Beweispflicht und Gutachten schaffen) maximal eine Million Euro pro Patient.
In Deutschland gibt es zum Ausgleich (das weiß man aus 2009 – Schweinegrippe mit dem Pandemrix Impfstoff) zum Ausgleich der Folgen einer dauerhaften gesundheitlichen Schädigung eine Grundrente von 156 € bis max. 811 € monatlich. Hinzu können verschiedenen Zulagen bis maximal monatlich 626 € kommen.

Bedenken sie, diesen Schadenersatz bekommen sie wirklich nur, wenn sie enorm geschädigt sind und dann brauchen sie dieses Geld um ihr Leben irgendwie lebenswert zu gestalten.

Denkt dran, denkt selbst
eure Führungskraft mit ❤️

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Aus der Reihe: „Wieso sollen die das tun? Was hätten die denn davon?“

Seit Monaten studiere ich die Veröffentlichungen des RKI, des Paul-Ehrlich-Instituts. Die Mitteilungen der Regierung. Lese Studien und Artikel. Wäge ab.

Es zeigt sich bei Betrachtung der Gesellschaft, es überwiegt in der Wahrnehmung eines Großteils unserer Mitbürger die leichtgläubige und vor allem bequemere Wahl des naiven Vertrauens. Welche vielleicht auch daher rührt, dass dies seit Jahren selbst an Hochschulen und Universitäten so gelehrt wird.
Resultierend aus einer bewussten wissenschaftlichen Täuschung der Bevölkerung. Umgesetzt durch willkürliche Verordnungen und Gängelungen, ausgehend einer unfähigen, unmoralischen und auch korrupten Gruppe an Politikern. Lanciert und mutwillig unter das Volk gebracht durch ebenso käufliche Medienpartner.

Schauen wir uns heute diese Medien etwas näher an:

1. Der Springer Verlag, jeder aus der Pflege kennt diesen Verlag vermutlich durch die Magazinreihe „CNE“ – Friede Springer ist eine sehr gute Freundin unserer Bundeskanzlerin und der Ehemann von Angela Merkel ist Vorstand der Friede Springer Stiftung.
Springer veröffentlicht nicht nur die meist gelesene Pflegezeitschrift, sondern auch die Bild, Bild am Sonntag, Sport Bild, Welt, BZ, die Dame, usw.

2. Christine Strobl wurde Programmdirektorin der ARD, sie ist nicht nur CDU-Mitglied, sondern auch Tochter von Wolfgang Schäuble und mit dem Innenminister von Baden-Württemberg verheiratet.

3. Burda Media (veröffentlicht über 600 deutsche Medien) seit 2019 leitet Daniel Funke, Ehemann von Jens Spahn das Büro in Berlin. Medien wie Bunte, Focus, Chip, NetDoktor, HolidayCheck, usw. werden über den Verlag gesteuert.
Erinnern wir uns auch an die Hilfsbreitschaft des Medienkonzern Burda, welcher 570.000 Masken an das Gesundheitsministerium geliefert hat. Burda hat die Beschaffung angesichts einer Minderheitsbeteiligung an einem Plattformunternehmen in Singapur angeboten.

Und so schließt sich für mich der Kreis der Dinge. Während in unseren Senioreneinrichtungen der MDK – jetzt ja nicht mehr – ein und aus geht und die „Pflegequalität“ prüft, wofür er nicht mal eine Definition heranziehen kann, wird genau dieser „unabhängige Dienst“ von unseren Krankenkassen finanziert.
Dass Krankenkassen die Hand darauf halten, weiß jeder, sobald er ein mal für eine demente bettlägrige Frau eine Antidekubitusmatratze von der Kasse versucht hat zu „erstreiten“.
Und da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn genau diese Kassen, plädieren nicht für mehr Personal in Einrichtungen, damit Pflegequalität auch gelebt werden kann, nein diese entsenden dann am Ende ihren „unabhängigen MDK“ welcher ihnen in der Einrichtung dann beanstandet, dass nicht ausreichend für die Senioren getan wird. Sie werden in die Einrichtungen entsandt um tunlichst darauf zu achten Höherstufungen in einen Pflegegrad welcher mehr Einsatz an Personal ermöglicht zu vermeiden – derzeit finden diese Einschätzungen aber am Telefon statt.
Ich bin nicht gegen das Instrument der Kontrolle, sondern ich bin für ein unabhängiges Instrument, welches dann am Ende auch zu Maßnahmen führt und Pflegequalität gewährleistet.

Ich sehe Senioren die an Vereinsamung sterben und nicht an Corona. Ich sehe ein seit Jahren durch die Einführung wirtschaftlicher Instrumente ächzendes Gesundheitssystem.


Korruption in der Politik und den Bundesbehörden, durch Lobbyverbände ist nichts was etwa neu erfunden wurde.

Denkt dran, denkt selbst. #denkeselbst
Eure Führungskraft mit ❤️