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#Wirhabenmitgemacht dokumentiert die Ausgrenzung und Diffamierung einer Minderheit

Haben es vielleicht einige schon mitbekommen, die Welt hat gestern die Website des Journalisten Burkhard aufgegriffen. Doch kurze Zeit später wurde der Artikel dazu einfach gelöscht. Auf der Website #Wirhabenmitgemacht werden zum Teil Menschenfeindliche Kommentare von Politikern, Sportler, Musikern und auch Journalisten veröffentlicht.

#Ichhabemitgemacht oder auch #Wirhabenmitgemacht hat es nicht nur bei Twitter in die Trends geschafft, sondern bekam durch den Journalisten Burkhard Müller-Ulrich sogar eine eigene Domain. Vielleicht erinnern sich auch noch einige an die Aktion „Come impf and find out“?
Während manche sagen, dort würden Menschen an den Pranger gestellt, argumentiere ich „reden ist silber und schweigen gold“. Jeder hätte die Möglichkeit gehabt sich bei dieser Hetzjagd gegen Ungeimpfte nicht zu beteiligen.
Dass hier eine Minderheit ausgegrenzt, diffamiert und in ausweglose Situationen gedrängt wurde, haben einige Akteuren billigend in Kauf genommen.

Es kommt mir vor wie bei den Römern „Brot und Spiele“ und je derber desto mehr wurde applaudiert, dabei werben wir doch in Dauerschleife für Toleranz. Ja eine Regenbogenflagge ist akzeptierter als die Deutsche Flagge, die nur trendet wenn Deutschland im Fußballausnahmemodus ist.
Meiner Meinung nach müssen Menschen, zwingend für ihre Aussagen Konsequenzen erfahren und alle Sachverhalte die zu dieser Ausgrenzung einer Minderheit geführt haben aufgeklärt und bestraft werden. Denn wenn ich wegen einem Grundgesetz in der Hand vor einem Gericht lande, das eigentliche Verbrecher ihr Zuhause nennen, dann läuft in dieser Gesellschaft einiges schief.

Im Übrigen hat die Welt gestern einen kläglichen Versuch gestartet auf dieses Unrecht hinzuweisen, der Artikel wurde aber kurzerhand einfach wieder gelöscht. Wie gut, dass es ein Webarchiv gibt und dieses gewisse Inhalte für die Nachwelt konserviert. Ich habe selten so viel Menschenverachtung lesen müssen, die gesellschaftlich auch noch akzeptiert wurde.

Eintrag Nr. 516
Hausarzt will Corona-Impfgegner nicht mehr behandeln

Dr. med. Florian Balkau
Hausarzt

Eintrag Nr. 541
Da nehmen Ungeimpfte anderen Kranken die Betten weg…

Prof. Isabella Heuser
Leiterin der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie

Eintrag Nr. 539
Was soll man sagen. Doof bleibt doof, da hilft auch keine Impfung. #covidioten

Dr. Peter Tauber
ehem. Generalsekretär CDU und Staatsminister Verteidigung

Eintrag Nr. 531
Man hätte die Impfpflicht gleich am Anfang beschließen sollen.

Daniel Günther
Ministerpräsident Schleswig-Holstein

Eintrag Nr. 529
Wer sich nicht impfen lassen will und damit die Pflegebedürftigen in den Einrichtungen gefährdet, der kann dafür keinen Bonus kriegen.

Isabell Halletz
Geschäftsführerin Arbeitgeberverband Pflege AGVP

Eintrag Nr. 522
Wenn ihr euch nicht impfen lasst, und euch dann ansteckt, dann seid bitte so konsequent und geht zum Sterben in den Wald irgendwo.

Felix von Leitner
Blogger

Eintrag Nr. 508
Finanzielle Sanktionen für Impfunwillige – jetzt ist die Zeit dafür gekommen.

Michael Hüther
Direktor Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

Eintrag Nr. 518
Gott, lass Hirn regnen

Christoph Schönborn
Katholische Kirche, Kardinal

3 Antworten auf „#Wirhabenmitgemacht dokumentiert die Ausgrenzung und Diffamierung einer Minderheit“

Mir wurde Anfang 2021 die Maskenbefreiuung in der Schule untersagt, anfangs noch mit Visir und Einzelplatz, kam nach dem homeschooling das „nein“. „Ich gefährde andere!“
Mit Appelle an die Verantwortung gegenüber den Kindern wurde uns deutlich ans Herz gelegt und impfen zu lassen. Junge, gesunde Jugendliche sollten sich impfen lassen.

…. noch genügt ein Mausclick, um „unschönes“ Gedankengut wieder verschwinden zu lassen – doch das nützt nichts: das Web „vergisst“ nichts und noch weniger vergessen die Menschen, welchen dieses Unrecht widerfuhr und noch immer widerfährt; steht auf, ihr jungen Leute, sapere aude! Ihr seid nicht allein, ihr werdet von vielen unterstützt und es werden immer mehr!

Ich wollte auch während des ersten Lockdowns meine Mutter im Johanniter Pflegeheim weiter zusätzlich versorgen, mein Angebot: mit voller Schutzkleidung (während Pfleger komplett ohne waren) die Antwort der Verantwortlichen im Heim: wir können ja alle Tabletten absetzen – dann können Sie kommen, wenn Ihre Mutter im Sterben liegt.
3 Wochen später verstarb meine Mutter, einsam, verängstigt, allein und vernachlässigt.

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