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Impfpflicht Pflege Pflegenotstand

Pflegekräfte aus Cottbus setzen ein starkes Zeichen: 238 Berufsurkunden wurden an den Bürgermeister zurück gegeben

280 Kollegen aus Cottbus haben ihre Berufsurkunden, unter Anwesenheit der Öffentlichkeit, an den Oberbürgermeister Holger Kelch zurück gegeben. Weiter haben sie eine riesige Anzeige, welche nicht zu übersehen ist, im märkischen Boten geschalten. Niemand kann sagen, er hätte es nicht gewusst, wir machen seit Wochen auf den Pflegenotstand aufmerksam.

Niemand kann sagen er hätte es nicht gewusst. Pflege war noch nie so laut wie jetzt. Aber ehrlicherweise muss man auch dazu sagen, es kostet viel Kraft, Zeit und viele viele Nerven.
Alle machen diese wertvolle Arbeit ehrenamtlich und dabei müssen die Menschen viel diskutieren, sei es Intern oder mit den Verantwortlichen. Wichtig ist jetzt, durchatmen und weiter machen, unser Ziel ist noch nicht erreicht. Auch wenn die Reserven schwinden und unsere Politiker/Medien aktuell massiv von dem Unrecht was in unserem Land geschieht ablenken, wir müssen dran bleiben. Auch wenn das Wetter schöner wird, Lockerungen in Aussicht gestellt werden, dürfen wir uns von diesem Schein nicht trüben lassen. Es sind Machtspielchen welchen wir derzeit ausgesetzt sind und diese müssen wir durchschauen.

Im märkischen Boten wurde eine riesige Anzeige – welche nicht zu übersehen war – geschalten. Viele mutige und engagierte Kollegen haben Spenden gesammelt und diese 2.700€ Anzeige mit den Berufsurkunden gefüllt. Außerdem fand eine Übergabe mit den 280 Berufsurkunden an die Cottbuser Stadtverordnetenversammlung und dem Oberbürgermeister Kelch statt – berichtet hat LR Cottbus, Multipolar und auch die Cottbuser Freiheit. Die emotionale Rede von einer der Initiatoren berührte mich sehr.

Rede vom 23.02.2022

Ich versichere euch, ich werde mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln kämpfen, denn dieses Unrecht was derzeit geschieht, darf so nicht hingenommen werden. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden und dieses System muss von Grund auf saniert werden. Mein privater Blog – www.fuehrungskraft-mit-herz.zwitschern.net – wird euch immer eine Anlaufstelle bieten, auch wenn ich bei Instagram, Twitter und Facebook vielleicht irgendwann abgeschaltet werde.

Atmet tief durch, geht auf Spaziergänge und holt euch dort Kraft, es gibt nichts schöneres als mit Gleichgesinnten spazieren zu gehen. Selbst wenn unsere Politiker an der einrichtungsbezogenen, temporären Impfpflicht festhalten, werden wir immer lauter werden und immer mehr auf der Straße werden. Wir sind es die die Macht haben, vergegenwärtigt euch das, die brauchen uns.

LR Online: Die Interessengemeinschaft Freie Impfentscheidung hat am 23. Februar dem Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) 238 Urkunden und Berufszertifikate von Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen übergeben.

Auszug aus der Rede von Katrin Jaschan:

Wir haben in den letzten vier Wochen einige Hundert Menschen vernetzt, die sich aus guten Gründen einem Genexperiment nicht unterziehen möchten; mit einem Impfstoff, der eine begrenzte Zulassung besitzt, über den keine ausreichende Datenlage zu den Nebenwirkungen und Langzeitfolgen und zur tatsächlichen Wirksamkeit existieren. Zudem ist es nicht die Aufgabe der Ungeimpften die Geimpften zu schützen, denn das sollte die Aufgabe des Impfstoffes sein. Und nur weil Menschen dies alles hinterfragen und selbstbestimmt mit ihrem Körper umgehen möchten, werden diese aus der Gesellschaft ausgeschlossen und diffamiert – und es ist leider wirklich so: Wir werden diffamiert! Nun ist die teilweise gesellschaftliche Verbannung eine Sache, die andere Sache ist jedoch, dass auch wir in Cottbus einen Fachkräftemangel haben. Wie werden Sie Ihrem Versorgungsauftrag nachkommen, Herr Kelch?

Diese Urkunden, Zeugnisse und Berufszertifikate, die wir gesammelt haben, stammen von Menschen, die sich eben nicht impfen lassen möchten und die im Jahr 2020 noch beklatscht wurden. Im Jahr 2022 werden diese Menschen von ihrem Arbeitgeber ins Büro gebeten; ihnen wird angedroht, unentgeltlich beurlaubt zu werden. Im Klartext heißt das für die Betroffenen, dass sie ohne Einkünfte, Sozial- und Krankenversicherung dastehen – zumindest sagt man ihnen das erst einmal so. (…) Einmal ganz davon abgesehen, dass diese gesamte Situation tendenziell menschenverachtend ist, zumal Alleinerziehende mit Kindern betroffen sind, wissen die Gesundheitsämter nicht, wie sie den zusätzlichen Arbeitsaufwand überhaupt bewältigen sollen. Wie sollen sie verfahren? Auf welcher Grundlage werden dann die Menschen vielleicht gekündigt oder einfach nur beurlaubt? Und dürfen sie das überhaupt? Das sind alles Fragen, die uns bewegen. (…)

Wahrscheinlich schmunzeln Sie und denken sich: Haben sie selbst verschuldet, diese Impfgegner! Aber genau hier liegt das Problem: Wir hatten uns nämlich Demokratie ein bisschen anders vorgestellt, um ehrlich zu sein. Wir möchten mit Ihnen darüber diskutieren, ob nur derjenige gesund ist, der ein negatives Testergebnis und den gewünschten Impfstatus nachweist. Sollten wir nicht darüber reden, ob diese neue Normalität wirklich unsere neue Normalität werden soll? Wo bleibt unser Mitspracherecht? (…) Die kritischen Stimmen werden gekonnt überhört und mit Propaganda niedergeschmettert. Es wird gesagt, wir sind Rechte. Wir sind aber keine Rechten! Geht es hier eigentlich noch um Gesundheit oder geht es um Gehorsam? (…)

Und so stehen wir heute hier und sagen: ohne uns! Wir sagen nein, und wir übergeben Ihnen diese Urkunden, die sicherlich in der Menge klein erscheinen. Doch hinter jeder dieser Urkunden steht ein Mensch, eine Familie und deren Schicksal. (…) Heute an diesem 23.02.2022 haben wir Sie, Herr Kelch, und einen Teil der Stadtverordneten auf die Missstände und die äußerst prekäre Lage hingewiesen – Sie können nun nicht mehr sagen: Ich habe nichts gewusst!

Multipolar

Im Märkischen Boten steht zu der #AktionBerufsurkunde folgendes:

Einen Hilferuf schickte uns im Namen vieler Kollegen im Gesundheitswesen Anja Fröschke Bürger. Sie und andere Betroffene haben ihre Berufsurkunden niedergelegt. Im Text heißt es:
Wir sind ein Verbund von Menschen aus dem Gesundheitswesen hier in der Umgebung, und wir stehen für körperliche Unversehrtheit und Souveränität.
Wir glauben daran, dass niemand gezwungen werden sollte, sich impfen zu lassen. Die Entwicklung, die wir in den letzten zwei Jahren beobachten konnten, finden wir erschreckend und sehr traurig. Am Anfang der Pandemie noch als Helden und „Retter der Nation“ beklatscht, heute aber geächtet, wenn wir als Ungeimpfte oder als diejenigen, die ihren genesenen Status wieder verloren haben, zur Arbeit kommen wollen. Es scheint so, als laufe in diesem Land etwas gewaltig schief.
Man degradiert uns zu Coronaleugnern und Querdenkern, aber das sind wir nicht. Wir sind Menschen wie jeder andere und sind aus den verschiedensten Gründen überzeugt, sich nicht impfen zu lassen. Dies nicht akzeptieren zu können oder zu wollen, ist für uns unverständlich und nicht akzeptabel. Alle sind mit Leib und Seele ihrer Arbeit verschrieben, wichtig sind uns immer nur die Patienten gewesen!
Es ist ärgerlich, was jetzt aus unseren Berufen im Gesundheitswesen gemacht wird. Es ist zu einer Hetzkampagne geworden, die keinen Raum für eigene Meinungen und Diskussionen zulässt. Wir sind nicht diejenigen, die für die Spaltung der Gesellschaft verantwortlich sind oder die die Pandemie vorantreiben. Wir sind diejenigen, die ausgegrenzt und verteufelt werden, diejenigen, die man vom normalen sozialen Leben abschneidet. Alles was wir wollen, ist einfach nur unseren Beruf ausüben zu dürfen ohne Einschränkungen. Deshalb möchten wir mit der Abgabe unserer Berufsurkunden ein Zeichen setzen. Wir fordern, einen wissenschaftlichen Diskurs zuzulassen und vorhandene evidenzbasierte Studien als Grundlage für eine offene und breite Diskussion zu akzeptieren. Wir bitten hiermit um Hilfe und Unterstützung. Danke.

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