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Impfpflicht Pflegenotstand

Ich bin dann mal weg – ich verabschiede mich nach 15 Jahren als Krankenschwester aus der Pflege!

Tschüss Deutsches Gesundheitssystem, du hast mich nicht verdient. Aber zum Glück gibt es viele Länder die ebenfalls einen Pflegenotstand erleben und mir deshalb gerne Asyl bieten werden. Da meine Kollegen – die große Mehrheit – selbst diejenigen die kritisch sind, nur stillschweigend zusehen, hinnehmen und ertragen, wird sich auch weiterhin nichts ändern. Ich habe viel versucht, aber man muss für sich erkennen, wenn man im eigenen Land um weiter arbeiten zu können einem Impfzwang unterliegt, das man andere Wege einschlagen sollte.

Ich bin dann mal weg – ich verabschiede mich nach 15 Jahren als Krankenschwester aus der Pflege und stehe Deutschland mit meiner Fachkompetenz nicht mehr zur Verfügung.

Wieso?
Weil es nicht nur an Wertschätzung fehlt, sondern auch am nötigen Respekt gegenüber meiner Arbeit und ich nicht bereit bin, dafür dass Deutschland – wie auch andere Länder – einen massiven Pflegenotstand erlebt, mich weiter ausbeuten zu lassen.
Bußgelder von bis zu 2.500 Euro und eine Neuanstellung die ohne eine Impfung, mit einem immer noch bedingt zugelassenen Impfstoff, nicht möglich ist, sind bei mir die Rote Linie.
Aktuelle Aussage von Pharmalobbyist Karl Lauterbach: „Impflicht in Pflege und Kliniken bleibt“.


Ich werde ab sofort, diesem kranken Gesundheitssystem den Rücken kehren.
Wieso?
Weil es meine Kollegen nach Jahren der Ausbeutung immer noch nicht begriffen haben, dass dieser Beruf nur ein Job ist wie jeder andere und man sich dafür nicht erpressen lassen sollte.
Weil es meine Kollegen, egal ob geimpft oder ungeimpft, immer noch nicht begriffen haben, dass sie die Zügel in der Hand haben und die Bedingungen bestimmen.

Streiks, Krankmeldungen, Demonstrationen werden weiterhin nicht in Erwägung gezogen, man hofft still, dass sich die Situation irgendwann von alleine regelt.
Da dies nicht meine Haltung widerspiegelt, freue ich mich, wenn mir das schwedische Gesundheitssystem – welches die Arbeitskraft einer Pflegekraft wirklich schätzt – Asyl bietet, weil ich im eigenen Land als ungeimpfte Krankenschwester mit Repressalien belegt werde.

Seit 2 Jahren gehe ich auf die Straße, seit 2 Jahren mache ich auf dieses Unrecht aufmerksam, seit 2 Jahren darf ich mich sogar als Covidiot beschimpfen lassen. Mir wird sogar ein Intensivbett abgesprochen, obwohl ich diejenige bin, die noch nie dieses Gesundheitssystem je belastet hat – weil ich im Gegensatz zu unzähligen anderen gesund lebe!!!

Aber der Irrsinn hat kein Ende, denn nun sprechen sich Impfgeschädigte (nicht alle, das ist mir sehr wichtig an dieser Stelle zu erwähnen – aber eben eine laute Minderheit) weiter dafür aus, dass sich andere doch bitte impfen lassen sollen, sie haben sich ja schließlich solidarisch erklärt. Ja sag einmal geht es noch. Was stimmt denn mit euch nicht?
Und nun erwarten diese Menschen, dass die beste Regierung aller Zeiten ihnen Hilft? Die Regierung, die sogar Ärzte, weil diese Maskenatteste ausstellten, durch die Staatsanwaltschaft verfolgen lässt (Der Fall Dr. Weikl)?
Wir haben euch monatelang gewarnt, ihr wolltet nicht hören und lieber euren „Freiheiten“ nachgehen – die mir im übrigen immer noch – Stichwort Berufsfreiheit – verwehrt werden und ich habe mich im Gegensatz zu euch nicht aus freien Stücken dafür entschieden.

Anstatt Seite an Seite mit allen Betroffenen – nicht nur ein Impfschaden ist schlimm – zu kämpfen, stehen diese Menschen wieder nur für sich ein. Oder denkt ihr das Gesundheitssystem, was euch helfen soll und massiv überlastet ist, besteht nur aus Ärzten?

An dieser Stelle verlasse ich, aus Solidarität zu mir selbst, dieses kranke Gesundheitssystem und werde es nicht weiter nähren. Wer nicht hören will muss fühlen und nun ist der Punkt erreicht. Sorry aber eure Nummer mit der Solidarität kaufe ich euch nicht mehr ab.

Krankenschwester Sabrina und Führungskraft mit ❤️

23.04.2022
02.05.2022
08.04.2022
02.05.2022

Berlin – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält nach dem Scheitern einer allgemeinen Corona-Impfpflicht an der Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen fest. Sie sei kein Mittel gewesen, um die allgemeine Impfpflicht umzusetzen, sondern ein Instrument, um Menschen zu schützen, «die sich uns anvertraut haben», sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht stehe nicht zur Disposition. Die Regelungen würden gut angenommen und geräuschloser umgesetzt als von manchen vermutet. Der Minister bedankte sich bei den Beschäftigten in Kliniken und Pflege.

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8 Antworten auf „Ich bin dann mal weg – ich verabschiede mich nach 15 Jahren als Krankenschwester aus der Pflege!“

Man soll keinen verurteilen, aber ihm wünsche ich, daß er die Folgen seiner Entscheidung selbst einmal zu spüren bekommt.
Daß augerechnet dann keiner Zeit hat, wenn er Hilfe braucht, weil alle heillos überfordert sind, weil einfach zu wenig Personal da ist.
Ich erwarte im übrigen, dass alle, die die Impfpflicht befürworten, ihre Angehörigen spätestens jetzt aus dem Pflege Einrichtungen nach Hause holen, damit das geimpfte Personal wenigstens ein bisschen entlastet wird ! Denn dieses muss jetzt auch noch die Arbeit der Ungeimpften Fachkräfte übernehmen, die gesund (!) zu Hause bleiben müssen und nicht mehr arbeiten dürfen. Das überlastete Personal wird über kurz oder lang noch weniger werden, den jeder einzelne der geimpften Pflegekräfte ist maßlos gefrustet und ausgepowert, weil es leider nicht mehr möglich ist, auch mal frei zu haben. Sie müssen nämlich auch noch die Arbeit ihrer Kollegen übernehmen, die seit ihrer Impfung seltsamerweise viel öfter krank sind und ebenfalls immer wieder ausfallen.
Beschwerde an Lauterbach: Es interessiert ihn kein bisschen, er will lieber noch mehr Chaos- persönlich helfen kann er ja leider nicht…
er hat noch nie praktisch als Arzt gearbeitet, hat keine Ahnung was läuft.
Deshalb, ihr Corona Jünger- pflegt eure Angehörigen selbst, bringt eure Kinder selbst zur Welt, therapiert und operiert euch selbst, ihr wollt es doch so !
Schaut, daß ihr nicht krank werdet oder hat einen Unfall habt, denn es kann sein, dass grad kein Notarzt da ist , weil er ungeimpft nicht arbeiten darf. Oder weil er grad leider Coronakrank ist, obwohl er schon das dritte oder vierte Mal geimpft ist. Denn komischerweise bekommen die das jetzt immer wieder, obwohl die Spritze doch dagegen helfen sollte …
alles sehr seltsam 🤨

Hallo Irene,

du bringst es wirklich auf den Punkt. Jetzt bekleidet das Amt des Gesundheitsministers zwar ein Arzt, aber der hat nie als solcher gearbeitet und Virologie hat er in seinem Studium auch nur als ein einzelnes Modul belegt. Außerdem merkt man ganz deutlich wo bei ihm die Reise hingehen soll, immer mehr Rationalisierung, aber was will man von einem Gesundheitsökonomen anderes erwarten?

Karl Lauterbach trägt die Hauptverantwortung für dieses kranke Gesundheitssystem, schließlich war er derjenige der die DRG Einführung maßgeblich vorangetrieben hat. Dieser Mann ist wirklich eine Schande.

Liebe Grüße
Sabrina

Du gehst nach Schweden? Eine gute Entscheidung, soweit ich das beurteilen kann. Hoffentlich schreibst weiter Deinen Blog.

Hallo Felix,

ja genau Schweden ist – da hier in Deutschland ja kein Ende in Sicht ist – mein Plan B. Mal sehen wie sich das hier in Deutschland alles entwickelt, befürchte aber, dass Lauterbach das eiskalt durchzieht. An den DRGs hält er ja auch weiter fest.

Der Blog bleibt selbstverständlich weiter bestehen und ich werde hier auch weiterhin alles Wichtige veröffentlichen.
Bist du selbst auch von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen?

Liebe Grüße
Sabrina

Nein, bin im Kaufmännischen und Bau tätig gewesen, seit 9 J. in Erwerbsminderungsrente. Aber ich arbeite noch unregelmäßig nebenher. Betroffen bin ich von dem Maskenwahn, hab eine Befreiung seit 3 Monaten und mache hier in Hamburg einen Spießrutenlauf. Auf einer Demo, ich engagiere mich, bekam ich von der Polizei mein Attest abgenommen. Mein Arzt gilt als „nicht zulässig“. Strafanzeige gegen ihn und mich. Okay, ich nutze seitdem die Zweitschrift und meide Polizisten. Auf Facebook bin ich einer der schärfsten Kritiker, v.a. von ZDF und Erstem. Außerdem schon seit Jahren in Auswandererforen. Neulich habe ich mich erkundigt, welches Land die besten Krankenhäuser hat. Schweden eher nicht, so die Ausgewanderten. Niederlande scheint führend zu sein. Vielleicht auch interessant für Dich.

Hallo,

absolut spannend, Gott sei Dank ist ja inzwischen, zumindest was das Einkaufen angeht die Maskenpflicht gefallen. In der Pflege muss diese ja weiterhin getragen werden, obwohl die negativen Auswirkungen ja inzwischen hinlänglich bekannt sind, es wurden inzwischen ja sogar Fasern der Masken bei Lungenoperationen gefunden. Absolut beängstigend.
Im Zuge meiner Masterarbeit befasse ich mich derzeit viel mit ausländischen Gesundheitssystemen, u.a. auch mit dem von Schweden und ich muss sagen, die Rückmeldungen derer die dort ausgewandert sind ist überwiegend positiv. Man darf hierbei aber nicht verwechseln, dass die Versorgungslage der Patienten wieder ein anderer Aspekt ist.
Aber so ist das nun mal, Schweden legt eben den Fokus auf die Zufriedenheit seiner Pflegekräfte und dafür muss eben der Durchlauf an Patienten etwas leiden.

Ob man in Deutschland inzwischen noch adäquat versorgt wird, wage ich massiv zu bezweifel. Man hat zwar freie Arztwahl, aber die große Masse der Ärzte vertritt massiv die Interessen der Pharmaindustrie. Wobei da Schweden auch nicht recht viel besser ist.
Aber die Work-Life Balance ist in Schweden garantiert eindeutig besser, alleine wegen der Fika (Kaffeepause).

Liebe Grüße
Sabrina

In Schweden sind sie generell entspannter, das ist bekannt und trifft wohl zu. Deshalb bin ich vor 24 Jahren nach HH gezogen, hier ist leben und leben lassen angesagt. Bis vor 2 Jahren galt es auch noch uneingeschränkt. Dann wurde es sogar im gesetzten Hamburg ungemütlich. Das schreibe ich vor allem diesem wahnsinnigen Arzt im Rathaus zu.

Man hatte teilweise das Gefühl, dass sich hier Herr Tschentscher, Herr Söder und der feine Herr Müller (aus Berlin) ein Rennen geliefert haben. Vor allem zu den Zeiten, wo sie noch dicht an dicht bei der Pressekonferenz neben Frau Merkel saßen.
Ja die Entwicklung in Hamburg hab ich auch sehr kritisch mit beobachtet, dank Menschen wie Selina Fullert, war das ja auch sehr einfach möglich. Jetzt zeigt sich allerdings auch, dass diese Städte, welche nie etwas gegen Linksradikale unternommen haben, wohl besonders gewaltbereit (Antifa als auch Polizei) gegenüber anders Denkenden vorgehen.
Eine erschreckende Entwicklung, dessen Festigung unbedingt verhindert werden muss.
Diversität muss m.M.n. zwingend für alle Meinungen gelten.

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