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Corona-Positive im Pflege-Einsatz? Was befremdlich klingt, ist längst Realität

Thema positiv getestet und weiter arbeiten als Pflegeperson
Die gestrige Aussage von Jens Spahn auf dem Pflegefachtag 2020 geht durch die Presse, neben der Bild thematisiert dies auch die Zeit oder das RND.

Jetzt fällt es uns auf die Füße, die Gesellschaft hat sich kaum für die Pflege interessiert – denn Pflege gibt es eben Gratis, zu einer guten Behandlung eines Arztes – aber und das muss ich eben auch ansprechen, die Pflegefachpersonen sind zu passiv.
Ausreden für beide Positionen sind schnell gefunden, denn in der Regel gehe ich krank in ein Krankenhaus und verlasse dieses, „dank“ der „mittleren Verweildauer“ wieder gesund nach 7,2 Tagen – wo es 1992 noch 13,3 Tage waren – vielleicht gibt es diese Operation jetzt auch schon ambulant.
Denn wir verkaufen nun ein absolutes No-Go noch vor wenigen Jahren – der DRG Einführung 2014 – als tolle Errungenschaft („ambulant vor stationär“).
Wenn sich jedoch Pflegefachpersonen beklagen, dann tun Sie selbst das aus einer solidarischen intrinsichen Motivation heraus, nämlich die Zeit die Ihnen am Bett des Patienten oder Bewohners fehlt.
Aber wieso stehen denn nicht alle auf und wieso sehe ich niemanden auf der Straße für unser aller Bedürfnisse einstehen – nämlich exzellente Pflege?
Also sowohl die Gesellschaft, die täglich durch ein Unverschulden von Pflege abhängig sein kann, als auch die Pflegefachpersonen?

Dieses Unverständnis hat mich zu meinem Managementstudium gebracht, denn ich will für bessere Bedingungen kämpfen, vielleicht mit dir an meiner Seite?

Aussage von Jens Spahn am Pflegefachtag 2020:
„Wenn aber […] wegen Isolation und Quarantänemaßnahmen so viele dann gar nicht mehr da sind, im Krankenhaus, in der Pflegeeinrichtung in der Arztpraxis, dass die Versorgung zusammenbricht, dann muss man schauen, was ist neben der bestmöglichen Lösung die zweitbeste“.

Dann könne es zunächst nötig sein, dass Kontaktpersonen nicht in Quarantäne geschickt werden, sondern mit täglichen Tests und FFP2-Masken weiter arbeiten.
Und im nächsten Schritt, „die positiv Getesteten mit ganz besonderen Schutzvorkehrungen auch arbeiten zu lassen“.

2 Antworten auf „Corona-Positive im Pflege-Einsatz? Was befremdlich klingt, ist längst Realität“

Es wird immer verrückter mit den Fachinkompitenten Politikern !
Und die Ärzte machen mit, weil sie mehr Geld verdienen wollen !
Besonders die alten Patienten müssen darunter leiden.
Statt stationär behandelt, werden sie ambulant gequält !
Jetzt plötzlich ist Corona von Pflegekräfte nicht mehr ansteckend !
Der Spahn soll zu seinen Bankern gehen, vielleicht kann der denen noch was beibringen ! Zum Beispiel wie man Steuern zurück bekommt, die man gar nicht gezahlt hat ! Oder vielleicht wie man sich eine schöne Villa kaufen kann ! Ja, ja, Corona macht die Reichen reicher und die anderen
ärmer. Und allen bringt es die Diktatur ! ABER DEN REICHEN UND DEN BONZEN GEHT ES IMMER GUT DABEI.
SPAHNMERKEL , hört zu, ICH WILL KEINE DIKTATUR !
WIR WOLLEN EINE DEMOKRATIE ! MERKEL UND STEINMEIER, WIR WOLLEN EUCH NICHT ! SPAHN UND SÖDER, räumt das Feld !

Hallo Marianne,
ja der Blick auf die Senioren und deren Situation sowohl Zuhause als auch in Senioreneinrichtungen bestürzt mich sehr.
Denn im Alter sollte man das Leben noch etwas genießen können, davon ist derzeit nichts mehr spürbar – überall regiert Angst. Und Angst macht erst recht krank.

Viele Grüße
Sabrina ❤️

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