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Die Zeitungsannoncen von Pflegekräften ziehen inzwischen weite Kreise – Verbreitung von Falschinformationen durch den t-online Journalisten Wienand

Lars Wienand von t-online berichtet in einem Artikel mit dem Titel „Aktion gegen Impfpflicht – Ungeimpfte: Der große Schwindel mit Stellengesuchen“, vermutlich bewusst, falsch über die Zeitungsannoncen, welche nicht nur von Pflegekräften inseriert wurden. Einige mir bekannte Inserate habe ich am Ende des Beitrags mit eingepflegt.

Immer mehr Pflegekräfte engagieren sich regional und machen auf ihre Not aufmerksam. Inzwischen werden von einigen Medien die Zeitungsannoncen als Fake betitelt. Besonders fiel mir dabei der Bericht von Lars Wienand bei t-online auf, der offensichtlich von Anfang an nur ein Ziel verfolgte uns mit seinem Artikel „Aktion gegen Impfpflicht – Ungeimpfte: Der große Schwindel mit Stellengesuchen“ zu schaden.
Alleine die Überschrift zeigt worauf dieser Artikel hinaus laufen soll, die Diffamierung ungeimpfter Pflegekräfte. Aber auch vor Lügen macht man wie in nachfolgendem Absatz zu lesen, der sich offensichtlich auf mich bezieht, keinen Halt:
„Andere sammeln Stimmen. Eine Bloggerin hat eine Collage mit inzwischen mehr als 2.000 zugesandten Berufsurkunden von Pflegekräften erstellt. Sie seien alle entschlossen, sich nicht impfen zu lassen und werden ihre Berufe nicht mehr ausüben können. Es gab die Hoffnung, damit auf die Titelseite der „Bild“ zu kommen.“
Das Ganze ist aber ja nichts Neues, kennen wir ja schon die Falschinformationen von RTL und ntv, wo behauptet wurden die Berufsurkunden wären von Impfbefürwortern.

Fakt ist, zu dem Zeitpunkt als Herr Wienand meinen Blog besucht haben muss, war der Stand 1.700 Berufsurkunden. Inzwischen sind wir bei über 1.800 Berufsurkunden, wie er auf die Zahl von 2.000 Urkunden kommt ist mir ein Rätsel und zeigt mit Journalismus hat das Ganze nichts zutun. Die Interpretation, dass hier die Hoffnung bestand auf die Titelseite von der Bild zu gelangen ist wiederum gelogen. Einige engagierte Kollegen haben in ihrer Not den Versuch gestartet sich mit der Collage an die Bild-Zeitung und die Welt zu wenden. Der Fokus lag bei mir immer auf den Abgeordneten und nicht den Medien – welche ich allerdings trotzdem über die rasche Zunahme der Berufsurkunden informiert habe – welche sich aber offensichtlich der Hofberichterstattung näher zugewandt fühlen, als über die Wahrheit zu berichten. Beispielsweise, dass sich Deutschland bereits jetzt in einem massiven Pflegenotstand befindet und sich die Lage nach dem 15.03. weiter zuspitzen wird.

Offensichtlich scheint sich Herr Wienand, der für diesen Artikel verantwortlich ist, als Journalist nicht ganz mit der Thematik befasst zu haben. Denn alleine mir sind unzählige Kollegen aus Bayern bekannt, die mit den Stellengesuchen, nicht nur auf ihre Not aufmerksam machen wollen, sondern ernsthaftes Interesse haben – wenn sie am 15.03. vor die Türe gesetzt werden – weiter ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.
Hinter jeder Annonce steht eine Person, das muss auch so sein, denn wer sollte die Kosten für die Annonce denn sonst tragen? Natürlich lag der Fokus auf Aufmerksamkeit, das bestreitet doch niemand. Wieso ist das überhaupt verwerflich? Natürlich geben die Menschen in diesen Zeiten, aus Angst vor Repressalien durch ihre Arbeitgeber, keine echt Handynummer an. Ich mein ist es ein Wunder bei solchen Berichten wie von t-online? Wie gedenkt denn Herr Wienand wie Pflegekräfte auf ihre Not aufmerksam machen sollen? Anfragen über eine Berichterstattung werden von Medien erst gar nicht beantwortet.

Was sagt Herr Wienand bei t-online nochmal selbst über sich:

„Auf den zweiten Blick sieht manches anders aus.“

Mein Name ist Lars Wienand, und ich weiß, dass ich sehr vieles nicht weiß. Das ist oft auch meine Herangehensweise bei Themen, die vermeintlich eindeutig zu sein scheinen. Ich bin Leitender Redakteur Recherche.

Wieder sind es Pflegekräfte die ihre gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst nehmen und da sie von den Medien nicht gehört werden, bedienen sie sich eines solchen Mittels mit Berufsurkunden und Annoncen, welches dann von Journalisten als Fake betitelt werden. Vielleicht deutet man dies einfach als das Zeichen welches es ist, eine Katastrophe? Vielleicht bedankt man sich bei den Pflegekräften die dieses übergroße Engagement über ihren Beruf hinaus zeigen und vorab bereits vor dieser Katastrophe warnen, weil sie schon jetzt am Limit arbeiten.


Ich stelle mir die Frage welches Ziel mit solch einem Artikel verfolgt wird? Den Pflegenotstand wirklich weiter zu befeuern? Ist Herr Wienand nicht in der Lage das www zu bemühen und sich kurz die Zahlen ausgeben zu lassen wie viele Stellen in der Pflege unbesetzt sind. Aber sicherlich wird Herr Wienand dann derjenige sein, der sich ehrenamtlich in Senioreneinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, der Behindertenhilfe, im Krankenhaus, bei der Geburt eines Kindes, engagieren wird. Vielleicht schreiben wir ihm mal vorab wo schon bald ein weiterer Engpass entstehen wird: sdp-redaktion@stroeer.de.

Journalisten wie er sind es, die unserem Berufsstand schaden. Journalisten wie er sind es, welche den Fokus auf Skandale legen, anstatt unseren Beruf, mit einem bestehenden Pflegenostand, in den Fokus zu rücken. Man kann sich immer dafür entscheiden, reagiert man menschlich, wertschätzend und verständnisvoll oder investiert man Zeit und schreibt derartigen Bericht. Ich würde mich angesichts der bedrohlichen Lage immer für Ersteres entscheiden, auch wenn ich mich mit diesen Annoncen nicht identifizieren könnte, alleine aufgrund des Wissens um den Pflegenotstand.

Vielleicht Herr Wienand berichten Sie über unseren Offenen Brief, der von über 1.800 Unterstützern, an die Bundestagsabgeordneten verschickt wurde. Wie Sie anhand der Collage ja schon sehr schön sehen konnten, ist jeder Urkunde von Hand eingefügt und von mir geprüft. Aber das ist ihnen vermutlich zu wenig Skandal? Wenn Sie sich bei mir und den Kollegen entschuldigen wollen, würde ich das sehr begrüßen. Denn es ist an der Zeit Brücken zu bauen anstatt tiefere Gräben zu ziehen. Hoffen wir, dass sie ihre Berichterstattung niemals bereuen werden.

Ich möchte an dieser Stelle auf drei Beiträge von mir hinweisen, bei denen Pflegekräfte auf die Katastrophe hinweisen wollen und dies auch durch die Berichterstattung in den Medien schaffen.
Aktion Berufsurkunde: 300 Kollegen im Gesundheitswesen aus Sachsen überreichen ihre Urkunden an die Landkreispolitiker,
Anonymer Hilfeschrei: Pflegekräfte aus Freyungen-Grafenau wehren sich gegen Impfpflicht und
Wir sind die rote Linie – Freitaler Pflegekräfte machen es vor.

2 Antworten auf „Die Zeitungsannoncen von Pflegekräften ziehen inzwischen weite Kreise – Verbreitung von Falschinformationen durch den t-online Journalisten Wienand“

Für mich ist der Artikel unter alle Sau. Und so ein Journalist wie Hr. Wienand eine Schande für den allgemeinen Journalismus. Armsälige Mensch der über Pflege Berufe keine Ahnung hat und wagt sich uns Vorwürfe machen uns als Lügner da stellen. Ich kann ihm gerne Schulung in Kreissaal am Gebutsbett anbieten. Er kann die Stelle übernehmen mit dem allem, was dazu gehört,wenn mich die Politik aus Kreissaal auf grausame Art verweisst und mir mein Lebensunterhalt weg nimmt. Ich verahte solche Art Menschen. Verlogene Medien. Pfui

Der Hr. Wienand hat zich von seine Respektlose,Arogante Seite gezeigt. Er hat keine geringster Ahnung über Pflegeberufe und alle änliche Berufe die in März mit neuem Verordnung über Impflicht betrofen sind. Ich Bitte dem gutem Herrn eine Schulung in Kreissaal wie Hebamme eine Gebärende Frau betreut. Uns als Lügner da zu stellen das ist unprofessionell und abstoßend. Mit echtem Journalismus hat sein Artikel nichts zutun. Wäre erwünscht erst sich bei Quelle informieren dann sich dazu äußern. Ich wünsche ihnen nicht das sie als Patient ins Krankenhaus müssen,aber wenn sowas passieren wurde rufen sie Bitte Hr Lautetbach wenn ihn eine überlastete Schester nicht pflegen kann. Mit sicherheit kommt er ihnen zu Hilfe.

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