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Studium in der #Pflege?!

Nachdem ich über 11 Jahre als Krankenschwester in den verschiedensten Bereichen – Normalstation, Anästhesie, Senioreneinrichtung, Wohngruppe für Autisten – gearbeitet hatte, wurde klar, dass der Druck und der Pflegenotstand von Jahr zu Jahr größer werden. Die Überstunden und das Einspringen für Ausfälle wurden mehr und mehr und dabei wurden viele Entscheidungen der Leitungsebene nicht transparent kommuniziert und den Mitarbeitern erklärt.

Ich will es anders und besser machen, aber dazu benötige ich die passenden Kompetenzen, also fing ich mit über 28 Jahren mein erstes Studium im Management an.
Es ist mir wichtig, Dinge in meinem Bereich verändern zu können.
Dabei müssen Entscheidungen, nachvollziehbar erklärt werden, Fehler dürfen offen angesprochen werden – aber auch eigene eingestehen – und Probleme im Pflegesystem kommunizieren.
Durch mein Studium will ich zur Akademisierung in der Pflege und zu mehr Anerkennung für unseren Beruf in der Gesellschaft, beitragen.
Natürlich will ich auch, als Führungskraft, Dinge aktiv im Alltag „anders“ – damit meine ich herzlicher, verständnisvoller und offener – gestalten.
Da es fast keine Masterstudiengänge für Pflegemanagement in Deutschland gibt, musste ich nach dem Bachelor lange nach einer passenden Hochschule suchen.
Natürlich bedeutet studieren, finanzielle Einbußen, allerdings sag ich mir „wenn ich das jetzt nicht mache, dann nie, also die Zähne nochmal für zwei weitere Jahre zusammenbeißen, den Gürtel enger schnallen und durch“.

Wolltest du nicht auch schon immer etwas in der Pflege verändern?
Wenn ja, dann kann ich dir die drei wesentlichen Studiengänge in der Pflege nur wärmstens ans Herz legen; Pflegewissenschaften, Pflegepädagogik und Pflegemanagement.

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