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„Fressefreiheit“ in Deutschland? Mein Vertrauen in die Medien ist nachhaltig erschüttert

Ich muss an dieser Stelle nicht sagen, dass ich es verabscheue, wenn Menschen aufgrund ihres angekratzten Egos, Kriege provozieren. Deutschland hat nicht die Kompetenzen, einem Land wie Russland zu drohen und man sollte nie nur eine Momentaufnahme für die Urteilsbildung heranziehen, sondern immer die Vergangenheit und das Verhalten jedes Einzelnen betrachten. Ein Land so überheblich wie Deutschland und wieder stehen an jeder Ecke die entsprechenden Experten.

Eine Wortneuschöpfung, die inzwischen jeder mit absoluter weiblicher Kompetenz in Verbindung bringt. Wohl eher nicht. Was die Tage passiert kann man wirklich nur mit Schrecken beobachten. Während die einen sich auf ihren Sommerurlaub und ihre wohlverdiente erimpfte „Freiheit“ freuen, schätzen andere die Entwicklungen als bedenklich ein. Zu letzteren zähle dann wohl auch ich. Wir werden bombardiert mit Medienberichten, derzeitiges Thema Russland und die Ukraine – ich empfehle einen aktuellen Artikel beim Rubikon. Wie passend, dass eine – erst jetzt – gekündigte ZDF Journalistin das Schweigen über ihren ehemaligen Arbeitgeber bricht.

Vielleicht haben es einige mit bekommen, die ZDF Journalistin Katrin Seibold, hat nicht nur auf „AUF1“ die fehlende Meinungsfreiheit und die Produktion über Fake News beim ZDF thematisiert. Beispielsweise berichtete sie über einen fingierten Giftgas-Alarm in New York. Außerdem erzählte sie in dem Interview darüber wie Politik die Öffentlich Rechtlichen mit beeinflusst. Hier kann ich ein altes Interview mit Nikolaus Brender (ZDF-Chefredakteur von 2000 bis 2010) und den damals noch etwas kritischeren Tilo Jung empfehlen. Auch war in der jüngsten Zeit in den Medien die Rede der neuen Nachfolgerin, Christine Strobl, als ARD Programmdirektorin. Strobl ist nicht nur CDU-Mitglied, sondern auch Tochter von Wolfgang Schäuble und mit dem Innenminister von Baden-Württemberg verheiratet. Auch der ehemalige ZDF Moderator Peter Hahne spricht inzwischen Klartext: „Die Herrschenden wissen, wer demonstriert und wie viele!“.

Was waren 2020 typische Beispiele für betreutes Denken? Mir fallen da auf Anhieb einige ein, die sich in das Gedächtnis der Menschen nachhaltig eingebrannt haben.

Hart Island, sollte einigen noch ein Begriff sein. Dort wurden die Armengräber von New York ausgegraben. Unsere Medien nutzten diese Bilder hierzulande um Panik zu verbreiten. Der Artikel wurde bereits 2018 veröffentlicht. In diesen Gräbern werden Menschen begraben, die es nicht würdig sind eine normale Beerdigung zu erhalten. Ein weiteres Beispiel, die Intensivstation die es sowohl in Bergamo als auch in New York gab. Einige sollten auch noch die Szenen des Militär Konvois kennen. Aufgrund einer Bestimmung, durften Menschen, die mit einem positiven Test gestorben sind, nur noch verbrannt werden. Auch vor der Verwendung von Bildern, von dem Flüchtlingsdrama 2013 vor Lampedusa, wurde nicht zurück geschreckt.

Wenn irre Menschen ohne jegliches Feingefühl und Kompetenzen an der Macht sind, passieren Dinge wie in Russland und der Ukraine. 2022 sollten wir es aber schaffen uns unsere eigene Meinung bilden zu können, ohne in Abhängigkeit mit chronisch lügenden Medien zu stehen.

Ich muss an dieser Stelle nicht sagen, dass ich es verabscheue, wenn Menschen aufgrund ihres angekratzten Egos, Kriege provozieren. Deutschland hat nicht die Kompetenzen, einem Land wie Russland zu drohen und man sollte nie nur eine Momentaufnahme für die Urteilsbildung heranziehen, sondern immer die Vergangenheit und das Verhalten jedes Einzelnen betrachten.

Putin ist gewiss ein machtbesessener Mensch, aber das sind unsere Politiker auch und nur weil diese ihre Taten in nette Worthülsen legen, macht sie das nicht zu besseren Menschen. Mein Vertrauen in die Politik und unsere Medien ist so nachhaltig geschädigt, dass ich nicht weiß, wie man das jemals wieder heilen könnte?

Für mich manifestiert sich dieser Tage ein Gefühl von absolutem Unverständnis gegenüber politischen Entscheidungsträgern und der Berichterstattung der Mainstream Medien.

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