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Mein Standpunkt zur Impfpflicht in der Pflege

Ich bin ziemlich wütend über die passive Haltung der Gesellschaft, meiner Kollegen und all derjenigen die trotz des Wissens eines Pflegenotstands aktiv für meinen Beruf – der sie jahrelang nicht interessiert hat – eine Impfpflicht fordern. Obwohl sie alleine durch das Wahlergebnis, der letzten Jahre, bewiesen haben, dass ihnen Pflegequalität überhaupt gar kein Anliegen ist.

Anmerkung 20. November 2021: Es haben sich weit über 140 Menschen hier im Kommentarbereich geäußert. Vielen Dank für euer Feedback. Es freut mich, dass so viele Menschen – nicht nur aus dem sozialen Bereich – so denken. Es bestärkt mich weiter zu machen. Auch das Feedback auf Telegram, Instagram und Facebook ist enorm.

Impfpflicht in der Pflege?

Wir befinden uns in einem akuten Pflegenotstand und durften bis jetzt das unsoziale Verhalten vieler Menschen ausbaden.
Mir wird vom Ethikrat gesagt, dass ich eine besondere Verantwortung trage und ich würde dieser nicht gerecht werden, wenn ich mich nicht „impfen“ lasse? Von einer Gruppe an Menschen die von Pflege absolut keine Ahnung hat!

Ich bin es die die Hand der Seniorin hält, die gerade ganz alleine stirbt.
Ich bin es die den Arzt daran erinnert, wenn er mal wieder ein falsches Medikament anordnet, obwohl die Person dagegen eine Allergie hat.
Und ich bin es, die seit über 15 Jahren in diesem Beruf arbeitet, andauernd auf die Missstände aufmerksam macht und ich bin für euch nicht mehr wert, als dass ihr mir als Dank eine Impfpflicht verordnen wollt?
Ja sag mal gehts noch?

Ich trage eine besondere Verantwortung gegenüber „schwer oder chronisch Kranker sowie Hochbetagter“?

Wo bleibt die gesellschaftliche Forderung, wenn ich Menschen mit Übergewicht lagern muss und die Menschen in Kauf nehmen, dass ich meinen Rücken ruiniere, dass unsere Gesellschaft insgesamt dünner werden muss?

Wo bleibt die gesellschaftliche Forderung, wenn Menschen mit ihrem falschen und übermäßigen Konsum an Antibiotika Multiresistente Keime fördern und dadurch unzählige Amputationen zu verantworten haben, dass diese von der Gesundheitsversorgung wie in Thüringen ausgeschlossen werden?

Wo bleibt der Ausschluss von Alkoholikern und Rauchern im Supermarkt, schließlich ruinieren sie mit den unzähligen von der Allgemeinheit bezahlten Therapien unser Gesundheitssystem?

Wo bleibt die Forderung, dass Mitbürger moderner, im Sinne von mehr Sport treiben, weniger und gesünder Essen und nicht bei jedem WehWehchen eine Tablette einzuwerfen, leben und die entsprechende Konsequenz wenn sie es nicht tun?

Weshalb sind wir denn in der Pflege überlastet? Unfälle die unnötig sind, weil Menschen Extremsportarten betreiben, zu schnell Auto fahren und Fahrradfahrer sowie Fußgänge gefährden.

Wo bleibt denn die Verantwortung von der Gesellschaft, wenn man den Notarzt anruft, weil man weil einen eine Biene gestochen hat in die Notaufnahme fahren lässt, anstatt einfach mal den Kopf einzuschalten. Und dadurch die begrenzte Kapazität der Notfallfahrzeuge durch absoluten Egoismus und Bequemlichkeit für einen echten Notfall wie einem Schlaganfall belegt?

Ihr seht diese Forderungen sind absoluter Schwachsinn, genauso wie die Forderung, dass meine Fachkompetenz nun an eine Gesundheitsleistung geknüpft werden soll.

Wo bleibt eure Verantwortung gegenüber meiner Person als Krankenschwester? Das frage ich euch?
Wo bleibt eure Verantwortung liebe Politiker, die ihr Gesundheitsleistungen in abwertender Weise im Mc Donalds anbietet?
Wo bleibt die Verantwortung all dieser Manager dieser Großkonzerne die ihre Dividenden abschöpfen aus einem Gesundheitsbereich? Ich sehe sie nicht.
Wo liebe Medien bleibt eure Verantwortung für meinem Beruf, damit er auch die nächsten Jahre gerne ausgeübt wird und nicht wieder 9.000 Pflegepersonen den Beruf verlassen?
Wo bleibt eure Verantwortung gegenüber meiner Person die auch ein Privatleben hat, was sie aber faktisch nicht einfordern kann, weil stattdessen Überstunden anfallen, Pausen weg fallen, ich Früh,- Spät,- Nacht,- und Feiertagsdienste schiebe und meine Arbeit trotz der angeblichen Entbürokratisierung der Pflegedokumention – welche wiederum nur dazu dient, dass der MDK der KK uns Leistungen streicht und damit Stellen abbaut – einfach nicht mehr menschlich und mit Fachkompetenz ihren Beruf ausführen kann, weil wir Pflegequalität schon lange abgeschafft haben?

Jetzt soll diese Gesellschaft – mal wieder neben der Abfrage meines privaten Impfstatus – über meine gesundheitliche Verfassung entscheiden? Die absolut ignorant gegenüber all der desaströsen Zustände in der Pflege sind und dies mit ihrem Wahlergebnis eindeutig belegt haben?

Nein für diese Gesellschaft bin ich nicht mehr bereit, nur einen einzigen Finger krumm zu machen, meine Gesundheit sowohl physisch als auch psychisch zu ruinieren, meine Familie zu vernachlässigen, meine Hobbys und mein Privatleben hinten an zu stellen und als Dank dafür, von Menschen die von Pflege absolut keine Ahnung haben, weil in diesem System nur Ärzte als gewinnbringend angesehen werden, ich gezwungen werden soll, mich mit einer neuartigen mRNA-Technologie, die nicht langzeiterprobt und vor allem nachweisbar unwirksam ist, impfen lassen?

Ich werde ab dem Tag an dem ihr für meinen Beruf eine Impfpflicht einführt meinen Kasack an den Nagel hängen und hoffe, dass all die ungeimpften Kollegen es mir gleich tun.

Denn ohne uns liebe Kollegen, die ihr uns ebenfalls im Stich lasst, die ihr wie wir bereits am Limit arbeitet, seid ihr hoffnungslos verloren. Also besinnt euch relativ schnell auf unsere demokratischen Grundwerte und hört auf uns gesunde Menschen wie Sondermüll zu behandeln.

Denn ich ernähre mich gesund, mache regelmäßig Sport, trinke kaum Alkohol, rauche nicht, habe keine chronischen Erkrankungen und halte meinen Geist fit.
FAZIT: Wenn ihr auf mich in der Pflege verzichten könnt, dann kann der Pflegenotstand nicht schlimm genug sein.

❤️ Krankenschwester Sabrina
#PandemiederUninformierten


Hier dokumentiere ich kurz die wichtigsten Aussagen hierzu

Sollte etwas fehlen, einfach unter den Beitrag kommentieren.

Viele gute und wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden dann wahrscheinlich kündigen. Und das kann aktuell keiner in der Pflegebranche verkraften.

Nicola Laukenmann, Leiterin des Pflegeheims „Im Sonnengarten“ im Neckar-Odenwald-Kreis

13 Antworten auf „Mein Standpunkt zur Impfpflicht in der Pflege“

Grossen Respekt an dich,ich bin bei dir.
Ich arbeite in nem ambulanten Pflegedienst (25 Mitarbeiter)und wir sind 6 Kolleginen die ungeimpft sind und sobald die Tyrannen die Impfpflicht beschliessen sind wir alle weg.
So geht man absolut nicht mit uns allen um,die Schlipsträger können ja dann unseren Job machen.
Ich werde deinen Aufschrei in meinen Whatsap Status teilen.
Vielen vielen Dank für deinen Mut.

Liebe Sabrina,
Du sprichst mir aus der Seele! Vielen Dank für diesen mutigen Blog und alles Gute für Dich- auch wenn es in diesem Beruf nicht mehr weitergehen sollte… Bleib Dir und anderen treu! Ich Du gibst mit Deinen Posts unheimlich viel Halt!
LG sendet Bianka

Bleib stark,grosse Klasse !
Deine Gedanken kann ich zu hundert Prozent nachempfinden.Ohne Menschen wie dich in deinem Beruf währe diese Gesellschaft schon lange am Ende.Anstatt zu klatschen ist es schon längst überfällig,euch für euren Dienst am Menschen viel mehr zu wertschätzen,viel besser zu bezahlen !
Die Zeit arbeitet für uns !

Großartig, ich liebe dich schon jetzt! ♡
Eine Kollegin (ebenfalls ursprünglich Pflegefachkraft, und ebenfalls aus der Pflege im klassischen Sinne ausgestiegen) hat mir heute den Hinweis auf deinen Blog gegeben. Unbedingt weitermachen. Wir sind da, wir sind Viele. ♡♡♡

Ich arbeite seit 26 Jahren im Pflegeberuf und wäre in 7 Jahren in Rente gegangen. Meinen Beruf liebe ich nach wie vor, aber wenn man die amerikanische Datenbank VAERS durchleuchtet sind dort über 2 Millionen unerwünschte Nebenwirkungen im Zusammenhang mit mRNA-Impfstoffen innerhalb eines Jahres gelistet. Jedes, wirklich jedes Tierexperiment wäre zu diesem Zeitpunkt abgebrochen worden. Viele befreundete Pfleger/-innen berichteten mir , das auf ihren Covidstationen mehr doppelt Geimpfte als Ungeimpfte liegen, sie dies aber nicht sagen dürfen.
In meinem Bekanntenkreis sind 4 Menschen in zeitlichen Zusammenhang (2 AstraZeneca, 2 Biontech) binnen 14 Tagen nach Impfung gestorben, 2 weitere sind mit Myokarditis eingeliefert worden und sind seitdem nur noch zur ca. 50% belastbar. Eine Impfflicht bedeutet für mich das Aus. Habe mich schon nach einem anderen Job für die letzten 7 Jahre umgesehen und gefunden. Schade.

Danke für deine Arbeit und deinen Mut und Einsatz. Leider sind aber Argumente und Fakten nicht Zielführend. Auch die Gerichte in der EU sind auf der Seite der Regierenden und nicht auf der Seite des GG bzw. Gesetze. Denn wer die Macht hat der bestimmt. Wir leben nicht mehr in einem Rechtsstaat. Am meisten bin ich von der Ärzteschaft endtäuscht. Deshalb hilft meiner Meinung nach nur ein Generalstreik. Auch die Gengespritzten sollen sich nicht zu früh freuen. Sie werden auch zum Spielball der MegaGroßKapitalisten werden. Die ca. 20% der Nicht Gengespritzten müssen unbedingt stark bleiben und sich nicht auch noch spalten lassen.

👍
Bin ganz Deiner Meinung!

„Ich bin ziemlich wütend über die passive Haltung der Gesellschaft, meiner Kollegen und all derjenigen die trotz des Wissens eines Pflegenotstands aktiv für meinen Beruf – der sie jahrelang nicht interessiert hat – eine Impfpflicht fordern. Obwohl sie alleine durch das Wahlergebnis, der letzten Jahre, bewiesen haben, dass ihnen Pflegequalität überhaupt gar kein Anliegen ist.“

Besser kann man wirklich nicht sagen!
Danke Dir!

Leider ist es in unserer Branche üblich, dass man sich erpressen lässt. Der Eine mehr, die Andere weniger. Aber warum geht man wohl in einen sozialen Job? Wegen der „guten Bezahlung“? Wegen der geregelten Arbeitszeiten? Wegen der gesellschaftlichen Stellung?? Klar Nein! Vielleicht sind es paar Spiegelneuronen mehr als bei anderen. Vielleicht ist man in seiner Menschwerdung ein bisschen weiter als andere. Vielleicht hat man auch einfach nur das Helfersyndrom. Und da ist es natürlich sehr schwer, all diese motivierten, empathischen, hilfsbereiten und liebenswerten Menschen in der Pflege und anderen sozialen (sic!) Berufen unter einen Hut zu bekommen und das zu tun, was wirklich etwas ändern würde: nämlich NICHTS! Genau! Was wäre wohl los, wenn alle die, die pflegen, (ver)sorgen, sich kümmern, helfen, mal eine Woche lang NICHTS tun würden? Richtig, es würden andere Menschen sterben. Ganz sicher!!! Ganz schnell wären die Probleme, die seit gefühlten Äonen bezüglich Pflege etc. in unserer Gesellschaft schwelen, vom Tisch! Da wette ich meinen caudalen Bereich drauf. Und genau das ist die Crux…Keine(r) wird irgend jemanden sterben lassen. Und genau DAS wissen auch die Entscheider. Und deshalb wird sich auch NICHTS ändern.
Der Buddhismus lehrt uns, dass man „Erleuchtung“ auf zwei Wegen erlangen kann: durch Einsicht/Bewusstsein und durch Leiden. Die meisten Menschen wählen, eher unbewusst, den zweiten Weg. Sie würden tatsächlich etwas lernen, wenn sie viel Leid erfahren würden. Was das aber bedeuten würde in der praktischen Umsetzung der ellenlangen Liste pflegerischer/sozialberuflicher Forderungen…siehe oben.

Red‘ mal mit einer Person, die Pflege auf einer Intensivstation macht.
Die sehen das etwas anders bzgl. Solidarität etc.

Hallo,

natürlich sehen die das anders, das ist aber doch ganz normal. Viele handeln aus ihrer Blase heraus, was aber deshalb nicht unbedingt repräsentativ sein muss.
Im Gegenteil, auf eine Intensivstation kommmt man immer mit einem schweren Verlauf, das war aber schon vor Corona so. Aber die Situation ist eben deshalb in manchen Bereichen zeitweise angespannt, weil das Personal fehlt.
Das kann man weiterhin leugnen und nichts an den Gegebenheiten ändern oder eben sich doch gewisse Fehler eingestehen. Aber mit einer Fehlerkultur können viele eben nicht umgehen, da nie gelernt.

Viele Grüße
Krankenschwester Sabrina

Leider muss die Situation erst eskalieren. Ich befürchte, unsere Zivilisation hat längst ihren Zenit erreicht: Einer Gesellschaft, wo große Teile sich von völlig gesunden Mitmenschen „bedroht“ fühlen und nach faschistischen Methoden schreien wie Ausgangssperre, Ausschluss aus öffentlichen Einrichtungen, Kontaktbeschränkungen, Arbeitsverbote oder gar eine allg. Impfpflicht gegen etwas, was faktisch nicht von der herkömmlichen Grippe zu unterscheiden ist und wo kein Impfstoff jemals völlige Immunität erzeugen kann, ist bereits gescheitert. Der angerichtete Schaden ist derart immens, dass er nicht mehr wiedergutzumachen ist und vergleichbar mit der Situation nach dem 2. Weltkrieg. Zwar liegt nicht die Welt in Trümmern, aber die gesundheitlichen Folgen durch diesen Impfwahnsinn werden noch viele Jahrzehnten zu spüren sein und die Gesellschaft stark verändern. Diese Impferei verstärkt die Überalterung stark, da auch Jüngere infolge der Nebenwirkungen arbeitsunfähig werden oder gar verfrüht sterben. Es ist das größte medizinische Verbrechen in der Menschheitsgeschichte, welches hier gerade stattfindet. Und auch wenn ich nicht von der berufsbedingten Impfpflicht betroffen bin, so unterstütze ich voll und ganz den Kampf gegen diese Impfpflicht, denn es wird nicht bei dieser berufsbezogenen Impfpflicht bleiben und schon gar nicht bei „3 Pieksern“, sondern stetig weiter auf die totale Entmündigung des Bürgers im Sinne einer Neuen globalen Weltordnung hingearbeitet; denn dieser Irrsinn findet in sämtlichen Ländern weltweit statt. Selbst ein bekannter Verschwörungstheoretiker wie Alex Jones hätte solches vor 10 Jahren nicht für möglich gehalten und wäre wohl komplett als Spinner bezeichnet worden. Aber wir wissen ja, „zwei mal Impfen reicht“ und „es wird keine Impfpflicht geben“; für den frisch gewählten Kanzler Scholz ist Lügen nicht nur normal, sondern gehört ganz offensichtlich zu seinem Programm, denn „im Kampf gegen Corona darf es keine roten Linien mehr darf“.

Jetzt soll der Novavax-Impfstoff als Alternative zu den mRNA-Impfstoffe zugelassen werden. Aber alleine schon aus Prinzip sollte sich niemand mehr impfen lassen, um dieses System nicht noch zu bestätigen. Und obendrein wer garantiert, dass dieser Impfstoff nicht Nebenwirkungsfrei ist? Und letztlich würde man auch nur seine Bürgerrechte für 6 Monate maximal gewährt bekommen.

Mein Vertrauen in Impfungen und die dahinter stehenden Konzerne sowie Personen ist absolut zerstört, und das schon seit vielen Jahren, nicht erst seit Corona. Alumniumhydroxid, organische Quecksilbersalze, Formalin und vieles andere gehören nicht in den menschlichen Körper gespritzt!

DANKE für das Engagement, den Mut und das Aussprechen der Wahrheit. Ich fühle mich seit Monaten gelähmt und wie in einer Parallelwelt gefangen. Ich bin so glücklich zu lesen, was ich die ganze Zeit denke und fühle. Menschen wie du machen die Welt zu einem besseren Ort. Meine Berufsurkunde kommt!

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