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Impfpflicht? Mein Körper, meine Entscheidung!

An alle Befürworter einer Impfpflicht – nicht nur für Pflegepersonen – möchte ich folgendes mit auf den Weg geben.
Wenn ihr solch große Angst vor einer Corona-Infektion habt, trotz einer Infektionssterblichkeit von 0,15%, dann lasst euch bitte impfen. Denn die Impfung schützt euch!
Aber viel mehr erweckt sich dadurch bei mir der Eindruck, es geht hier um einen gewissen Zwang der durchgesetzt werden soll – ich habe mich impfen lassen, also musst du es doch auch tun. Schwingt vielleicht auch inzwischen ein wenig Angst bei diesem Druck, der auf Ungeimpfte ausgeübt wird, mit? Angst vor tatsächlichen Langzeitfolgen wie bei Pandemrix? Oder ist es der blinde Aktionismus der immer deutlicher bei dieser Impfkampagne wird. Wo war der eigentlich bei Influenza – die scheint es ja seit letztem Jahr nicht mehr zu geben.

Wir aus der Pflege können es gut beurteilen, wie Covid-Infektionen verlaufen, denn wir sehen sowohl leichte, wie auch deutlich seltenere schwere Verläufe.
Aber, wo waren denn all die Menschen bei Influenza, anderen Infektionskrankheiten wie Pneumonien und Multiresistenten Keimen? Schon immer haben wir im Krankenhaus/Seniorenresidenzen die schweren Verläufe überwiegend bei immunschwachen Patienten gesehen.
Die viel größere Gefahr geht, aber das ist die unbequeme Wahrheit, von Wohlstandskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Lungenkrebs, einigen Allergien und Herz- Kreislauferkrankungen aus.
Ursachen: hoher Zuckerkonsum, Fehl- und Überernährung, Bewegungsmangel, Tabakrauch, Alkohol, Beruhigungsmittel, übermäßiger Tablettenkonsum (z.B. Antibiotika bei viralen Infekten), übermäßige Hygiene (Allergieentstehung), Umweltgifte, niedrige Atemluftqualität, … um hier nur einige beispielhaft zu nennen.

Denn letztlich findet doch auf diese Weise eine „Ausbeutung aller durch alle“ statt, verbunden mit einem zunehmenden Missbrauch und zunehmender Aushöhlung des Solidarprinzips. Vielleicht sollten die die jetzt am lautesten nach einer Impfpflicht rufen, in sich gehen und überdenken was sie da eigentlich fordern und was es zur Konsequenz haben wird.
Denn Fakt ist, es wird Menschen geben die sich nicht impfen lassen wollen und können.

Es verwundert mich wie sich Dinge einfach so verstetigen können, wie selbstverständlich. Und plötzlich steht da eine Impfpflicht im Raum die zum einen absolut unethisch und zum anderen überwiegend von Menschen gefordert wird, die offensichtlich ein falsches Demokratieverständnis haben. Wieso wandert ihr nicht in eine Diktatur aus frag ich mich da?

Ich appelliere an alle, Verständnis dafür zu haben, dass ich über das Angebot, bevorzugt als Testperson für noch nie ausprobierte gentechnische Stoffe herangezogen zu werden, erst nach Abschluss der derzeit laufenden Testphase vertieft nachdenken werde. Bis Ende 2023 stehe ich daher, der ungeimpften und gesunden Kontrollgruppe für wissenschaftliche Zwecke, zur Verfügung. Als „Aufwandsentschädigung“ akzeptiere ich die uns im Grundgesetz garantierten Grund- und Menschenrechte. Ich halte es nämlich für menschenunwürdig und menschenverachtend, als völlig gesunder Mensch so behandelt zu werden, als wäre ich „Störer“ und „Gefährder“ und als hätte ich eine gefährliche ansteckende Krankheit. Nicht nur die Menschenwürde, sondern auch die Unschuldsvermutung sind unantastbar.

Es ist mein Körper über den ich bestimme! Ich lehne Fremdbestimmung entschieden ab und sollte diese wirklich eingeführt werden, können all die Menschen die sich jetzt für eine Impfpflicht eingesetzt haben, meinen Job in der Pflege übernehmen.

Eure Führungskraft mit ⁠❤️⁠ Sabrina

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Medien Politik

Ex-Spahn-Mitarbeiter Herr Schuster jetzt Impfstoff-Lobbyist für BioNTech


Mike Schuster (32) besetzt seit dem 1. Juni die neu geschaffene Stelle als „Associate Director Public Affairs“ beim Mainzer Pharmakonzern BioNTech. Vor seinem Wechsel auf die Pharmakonzernseite war er Referent beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) sowie Referent im Büro von Jens Spahn (CDU) im Deutschen Bundestag. Nun arbeitet er für BioNTech direkt aus Berlin, wie er auf Twitter selbst verkündet.
Das heißt kurze Dienstwege und den direkten Draht zu Jens Spahn.
Der Gesundheitsminister Jens Spahn liefert jedenfalls weitere 9.999 Argumente, endlich schärfere Transparenzregeln und ein Lobbyregister umzusetzen! Als Bundesgesundheitsminister und Bundestagsabgeordneter verdient Spahn ungefähr 20.000 Euro brutto pro Monat und hat inzwischen noch viel mehr Einfluss auf rechtliche Normen.
Wer allen ernstes an die Unabhängigkeit und Neutralität unserer Politiker glaubt, sollte spätestens nach dem 20:00 Uhr Klatschen von den Balkonen eines besseren belehrt worden sein.

Wie unabhängig Jens Spahn (Bankkaufmann und Gesundheitsminister) arbeitet, beweist die Vergangenheit und hier muss man gar nicht so tief graben. Bereits durch die Nähe zum Pharmamanager Markus Guilherme Leyck Dieken, welcher nun für die elektronische Patientenakte und das E-Rezept zuständig ist, bewies er einmal mehr die Nähe zu den Pharmakonzernen.
Und war es nicht die Firma (Burda GmbH) von Spahns Ehemann die Masken ans Gesundheitsministerium verkaufte? Der Ehemann von Jens Spahn leitet die Burda-Repräsentanz in Berlin.
War da nicht auch etwas mit dem Ehemann Zubeil von dem bekannten Virologen Streeck, der zu Spahns Ministerium wechselte.

Aber tun wir nicht so als wäre dies alles neu, denn seit November 2020 hat die EMA auch eine neue Direktorin. Emer Cooke, war jahrelang Lobbyistin der größten europäischen Pharmaorganisation, bei welcher u.a. folgende Pharmakonzerne Mitglied sind: Pfizer, Johnson&Johnson, Astra Zeneca und auch GSK (GlaxoSmithKline) – bekannt aus dem Schweinegrippe Skandal.

Spahn war 2010 bereits extrem pro Pharma und schreckte vor dem Absägen von gut arbeitenden Posten nicht zurück, hier sei Herr Sawicki der ehemalige Chef des IQWiG (Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) genannt. In Interviews beklagte Sawicki eine Flut von nutzlosen und sogar schädlichen Medikamenten, ätzte über die aufgeblasenen Gremien im deutschen Gesundheitssystem.
Der Mediziner Sawicki sagte in einem Interview mit Spiegel Online:

Ich war naiv […] ich dachte damals, dass die verschiedenen Gruppen im Gesundheitssystem – die Ärzte, die Krankenhäuser, die Versicherungen – vor allem im Sinne der Patienten agieren. Ich musste lernen, dass es diesen Vertretern immer erst um ihre eigenen Interessen geht, um die Verteilung der 300 Milliarden im System…

Herr Sawicki ehemaliger Chef des IQWIG

Nun macht er das, was er gelernt hat, er praktiziert als Arzt, unterrichtet Studenten und forscht. Unter anderem am Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Uni Köln (IGKE), dessen Direktor sein politischer Mitstreiter Karl Lauterbach ist.
Überall dort wo Jens Spahn seine Finger als Bankkaufmann im Spiel hat wird es für den Steuerzahler viel teurer als nötig

Eure Führungskraft mit ❤️

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Journal zieht Arbeit zurück: Wissenschaftliche Studie belegt Impfschäden wiegen Impfnutzen nicht auf

Eine wissenschaftliche Arbeit analysiert evidenzbasiert den Nutzen der Impfung und wägt ihn gegenüber den Risiken ab. Die Autoren belegen, dass dieses Risiko-Nutzen Verhältnis durchaus nicht das ist, was uns die Pharmaindustrie glauben lassen möchte. Die Arbeit wurde peer reviewt (das heißt andere Wissenschaftler hatten diese „abgesegnet“), veröffentlicht und nur kurze Zeit darauf von dem „Editorial Board“ des Journals zurückgezogen – das zumindest finanziell von der Pharmaindustrie unterstützt wird.

Am 24.06.2021 wurde der peer reviewte Artikel mit dem Titel „Die Sicherheit von COVID-19-Impfungen – Wir sollten die Strategie überdenken“ in der Zeitschrift Vaccines veröffentlicht. Die Autoren der wissenschaftlichen Arbeit sind Prof. Dr. Harald Walach (der an der medizinischen Universität Poznan unterrichtet), Dr. Rainer Klement (Wissenschaftler am Leopoldina Klinikum Schweinfurt) und Wouter Aukema (unabhängiger Datenanalyst, der seit über 30 Jahren auch Regierungen berät).
In der Arbeit wird evidenzbasiert der Nutzen der Impfstoffe mit deren Nebenwirkungen verglichen und analysiert.

In der Studie heißt es beispielsweise

Man erkennt zum Beispiel, dass anhand der Datenlage im Zeitraum 14 – 20 Tage nach der ersten Impfung 486 Personen geimpft werden müssten, um einen positiven PCR Test zu verhindern. 650 Personen müssten geimpft werden, um eine „symptomatische“ Covid Erkrankung zu verhindern und ganze 33.334 Personen müssten geimpft werden, um einen Corona-Toten zu verhindern.
Bei BioNTech-Pfizer sind beispielsweise 123 Impfungen nötig, um eine „Corona positive Person“ zu verhindern (The Safety of COVID-19 Vaccinations—We Should Rethink the Policy, S. 3).

Für drei durch die Impfung verhinderte Todesfälle müssen wir zwei durch die Impfung verursachte Todesfälle in Kauf nehmen.

Fazit: Dieser Mangel an klarem Nutzen sollte Regierungen veranlassen, ihre Impfpolitik zu überdenken.

Nur 4 Tage nach dem Veröffentlichen der Arbeit, am 28.06.2021, gab das Journal Vaccines einen Beitrag heraus, in dem erwähnt wird, dass Bedenken wegen einiger (nicht näher genannten) Aussagen in der Arbeit geäußert wurden. Nochmal 4 Tage später, am 02.07.2021, zog das Journal die Arbeit zurück. Man kann sie zwar noch herunterladen – allerdings prangert auf jeder Seite über dem Text ein großes „Retracted“ (zurückgezogen). Interessant dabei ist, dass das Journal „Vaccines“ von „Multidisciplinary Digital Publishing Institute“ (MDPI) herausgegeben wird. Schaut man sich die letzten Pressemitteilungen von MDPI an, findet man dort unter anderem eine Partnerschaft mit der Bill & Melinda Gates Foundation – die (wie mittlerweile hinlänglich bekannt ist) in zahlreiche Pharma- und Impfkonzerne investiert hat.

Begründung für den Rückzug der Studie

Zur Berechnung der Anzahl schwerer und tödlicher Nebenwirkungen pro 100.000 Impfungen wurden die Daten aus dem Lareb-Report in den Niederlanden verwendet. Leider wurden in der Arbeit von Harald Walach et al. diese Daten falsch interpretiert, was zu falschen Schlussfolgerungen führte.
Die Daten wurden von den Autoren als kausaler Zusammenhang mit den Nebenwirkungen dargestellt. Dies ist unzutreffend.
In den Niederlanden sind Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten aufgefordert, Verdachtsfälle von unerwünschten Ereignissen zu melden, die mit der Impfung in Zusammenhang stehen könnten. Für diese Art der Meldung ist ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Ereignis und dem Impfstoff nicht erforderlich, daher ist ein gemeldetes Ereignis, das nach der Impfung aufgetreten ist, nicht unbedingt auf die Impfung zurückzuführen.

Die Meldung eines Todesfalls nach einer Impfung impliziert also nicht, dass es sich um ein impfbedingtes Ereignis handelt.

Es gibt mehrere andere Ungenauigkeiten in der Arbeit von Harald Walach et al. Eine davon ist, dass die Todesfälle von Fachärzten bescheinigt wurden. Es sollte bekannt sein, dass selbst diese falsche Behauptung nicht die Kausalität impliziert, die die Autoren unterstellen.
Außerdem haben die Autoren die Ereignisse als „Wirkungen“ und „Reaktionen“ bezeichnet, obwohl dies nicht nachgewiesen ist, und solange die Kausalität nicht nachgewiesen ist, handelt es sich um „Ereignisse“, die durch die Exposition gegenüber einem Impfstoff verursacht werden können oder auch nicht.
Es spielt keine Rolle, welche Statistiken man anwendet, dies ist falsch und irreführend.
Die Autoren wurden gebeten, auf die Behauptungen zu antworten, waren aber nicht in der Lage, dies in zufriedenstellender Weise zu tun.
Die Autoren wurden über den Rückzug informiert und stimmten nicht zu.

Retraction published on 2 July 2021, see Vaccines 2021, 9(7), 729.

Wie reagieren die Autoren der Studie auf das Zurückziehen der Studie?

Die drei Wissenschaftlier ließen die Kritik nicht auf sich sitzen und veröffentlichten eine Stellungnahme, in der sie beispielhaft auf die Kritik von Prof. Dr. Eugène van Puijenbroek aus den Niederlanden eingehen. Die Stellungnahme ist zwar etwas umfangreicher, aber dennoch sehr aufschlussreich.

Wir sind Prof. van Puijenbroek dankbar, dass er seine Bedenken geäußert hat. Damit beginnt eine längst überfällige Debatte darüber, wie die Sicherheit vonCOVID-19 -Impfstoffen zu bewerten ist. Wir möchten Prof. van Puijenbroek und alle Leser daran erinnern: Diese Impfstoffe haben eine Notfallzulassung ohne die notwendigen Sicherheitsdaten erhalten. Obwohl wir mit Prof. van Puijenbroek übereinstimmen, dass das System der Selbstauskunft über Nebenwirkungen von Impfstoffen und anderen Medikamenten alles andere als narrensicher ist, sind es die einzigen Daten, die wir haben. Warum sollte es also nicht genutzt werden?
Es ist interessant, dass Prof. Puijenbroek in seiner Besorgnis die Lareb-ADR-Daten als „Spontanmeldung“ bezeichnet. In einer Stellungnahme in Regulatory Science 2021 sagt er: „Das niederländische Pharmakovigilanzzentrum Lareb hat im Jahr 2019 34.000 Berichte über unerwünschte Arzneimittelwirkungen gesammelt, von denen 14.000 Berichte direkt von Angehörigen der Gesundheitsberufe und Patienten an Lareb übermittelt wurden und mehr als 20.000 von den Zulassungsinhabern. Diese Berichte werden bewertet und analysiert, was zu Sicherheitssignalen über unerwünschte Arzneimittelwirkungen führen kann. Diese werden an das Medicines Evaluation Board (MEB) gemeldet und von diesem überprüft, um das MEB bei seinen Entscheidungen in der Pharmakovigilanz in den Niederlanden und Europa zu unterstützen.“
Was stimmt also wirklich und woran sollten wir uns orientieren? Stimmt es, dass ca. 60 % der Daten zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) von den Zulassungsinhabern stammen, die per Gesetz zur Meldung verpflichtet sind, und stimmt es, dass die Daten überprüft werden, wie auf der Website und in diesem Artikel angegeben, oder stimmen diese Angaben nur in allen anderen Fällen, nicht aber im Fall der COVID-19-Impfstoffe?
Es wäre gut, in diesem Punkt Klarheit zu haben. Wir sind davon ausgegangen, dass das, was Lareb über alle anderen ADR-Meldungen sagt, auch für COVID-19 ADR-Meldungen gilt.
Wenn wir uns in dieser Annahme geirrt haben, sollte Lareb vielleicht klar sagen: „ADR-Berichte werden in allen Fällen von ADR-Meldungen überprüft und ausgewertet, jedoch nicht bei COVID-19-Impfstoffen.“ Und idealerweise sollte es auch eine Begründung geben, warum das so ist, wenn es so ist.
Idealerweise ist die Konsequenz aus dieser Debatte, dass jemand eine systematische Beobachtungsstudie an einer großen Zahl von Geimpften durchführt, um wirklich die Nebenwirkungen zu dokumentieren, die kausal mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht werden können. Derzeit haben wir nur die Vermutung einer kausalen Verbindung – da sind wir uns einig – und wir haben nie etwas anderes gesagt.
Das Gleiche gilt aber auch für Todesfälle als Folge von SARS-CoV2-Infektionen. Die Fälle, die hier als Todesfälle gezählt werden, sind selten durch Autopsie oder Zweitmeinung überprüft, werden aber trotzdem als Todesfälle aufgrund von COVID-19 gezählt. Und genau diese vermeintlich hohe Zahl von COVID-19-bedingten Todesfällen war der Anlass für einen beispiellos schlampigen Zulassungsprozess, der es ermöglichte, dass neuartige Impfstoffe, die einen noch nie am Menschen getesteten Mechanismus verwenden, in der Bevölkerung weit verbreitet werden konnten.

Prof. Puijenbroek argumentiert im Grunde, dass das größte Impfexperiment in der Geschichte der Medizin nicht auf Sicherheit und unvorhersehbare Toxizitäten bewertet werden kann, weil wir die UAW-Daten nicht für solche Rückschlüsse verwenden sollten.

Im Gegensatz dazu argumentieren wir, dass es zwingend erforderlich ist, die Daten, die zur Verfügung stehen, zur Beurteilung der Sicherheit zu verwenden, und das haben wir getan. Wir geben gerne zu, dass diese Daten bei weitem nicht perfekt sind. Aber wir wiederholen: Es sind die einzigen, die verfügbar sind. Wir haben das LAREB selbst zitiert, das auf seiner Website zu dem Zeitpunkt, als wir die Daten überprüften, angibt: „Alle eingegangenen Meldungen werden auf Vollständigkeit und mögliche Unklarheiten geprüft. Falls erforderlich, werden zusätzliche Informationen von der meldenden Partei und/oder dem behandelnden Arzt angefordert. Falls erforderlich, werden zusätzliche Informationen vom Meldepflichtigen und/oder dem behandelnden Arzt angefordert. Der Bericht wird mit allen notwendigen Informationen in die Datenbank eingegeben. Nebenwirkungen werden nach den geltenden (internationalen) Standards kodiert. Anschließend erfolgt eine individuelle Bewertung der Meldung. Die Meldungen werden an die europäische Datenbank (Eudravigilance) und an die Datenbank des WHO Collaborating Centre for International Drug Monitoring in Uppsala weitergeleitet. Die Zulassungsinhaber werden über die Berichte, die ihr Produkt betreffen, informiert.“)

Wir haben diese Aussage so verstanden, dass die Berichte, die offensichtlich jeder Grundlage entbehren, entfernt werden, so dass die endgültige Datenbasis zumindest einigermaßen zuverlässig ist.
Wäre dem nicht so, warum sonst würde man diese Daten überhaupt sammeln und öffentlich machen wollen? Wir räumen gerne ein, dass die Daten, die wir verwendet haben – die große israelische Eld-Studie, um die Zahl der zu impfenden Personen zu ermitteln, und die LAREB-Daten, um Nebenwirkungen und Schäden abzuschätzen – bei weitem nicht perfekt sind, und wir haben das in unserem Papier auch gesagt.

Auch wir haben sie nicht falsch verwendet. Wir haben unvollkommene Daten korrekt verwendet.
Wir sind nicht für die Gültigkeit und Korrektheit der Daten verantwortlich, sondern für die Korrektheit der Analyse. Wir behaupten, dass unsere Analyse korrekt war.
Wir stimmen mit LAREB überein, dass ihre Daten nicht gut genug sind. Aber das ist weder unser Fehler, noch kann man daraus eine falsche Verwendung der Daten oder eine falsche Analyse ableiten. Und wir hoffen, dass dies Regierungen oder Universitätskonsortien dazu anregt, valide Daten zu sammeln, um uns das Gegenteil zu beweisen. Wir wären die ersten, die sich darüber freuen würden.
Aber die Herausforderung ist da: Beweisen Sie, dass die Impfstoffe sicher sind! Niemand hat das getan.
Wir sagen, sie sind es nicht, und wir haben die besten Daten verwendet, die uns derzeit zur Verfügung stehen. Unsere Verwendung war korrekt. Wenn die Daten nicht korrekt waren, wessen Schuld ist das?

Stellungnahme Prof. Walach, Dr. Klement, Wouter Aukema zur vielfachen Kritik an ihrer Arbeit

Es ist klar, dass diese Ergebnisse nicht in das Bild der Pharmakonzerne passen. Ich bin wieder einmal fassungslos, wie eine wissenschaftliche Arbeit diskreditiert wird, weil diese nicht in das von Politik und Medien propagierte Bild passt. Mein Glaube an eine „freie, objektive“ Wissenschaft ging in dieser „Pandemie“ genauso verloren wie der Glaube an die „vierte Gewalt“ im Staat – die (angeblich objektiven) Medien.

Eure Führungskraft mit ❤️⁠

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Impfschäden – Wer Schadensersatz will, trägt die Beweislast!

Bayern: Bislang 36 Anträge auf Entschädigung wegen bleibender Schäden durch Corona Imfpung
Hast du gewusst, dass derzeit die ersten Entschädigungsanträge aufgrund von Impfschäden durch die Coronavirus Impfungen beim „Zentrum Bayern Familie und Soziales“ (ZBFS) eingehen?
Bislang sind 36 solcher Anträge gestellt worden.

Die Antragsteller müssen dann, um Anspruch auf eine monatliche Invalidenrente zu erlangen, einen kausalen Zusammenhang zwischen einem dauerhaften, körperlichen Schaden und einer davor liegenden Impfung nachweisen. Dauerhaft bedeutet, dass der Schaden länger als ein halbes Jahr anhalten muss.
Cave: Im Zusammenhang mit allen anderen Impfungen in Bayern wurden bislang nur 28 Entschädigungsanträge gestellt. Die Coronavirus Impfung verursacht also wahrscheinlich mehr Impfschäden, als alle anderen Impfungen zusammen.

Aber wer kommt denn nun für Impfschäden auf und wie gestaltet sich der Schadensersatzanspruch?

„Anders als bei längst bekannten und gut erforschten Impfungen wie z.B. gegen Masern sind die Folgen der neuen COVID-19-Schutzimpfungen naturgemäß noch wenig bekannt. Bei den Haftungsregeln im Schadensfall greift hingegen ein erprobtes Regelwerk“, so schreibt dies BR24.

Wann liegt ein Impfschaden vor?
Ein „Impfschaden“ ist nach der gesetzlichen Definition in § 2 Nr. 11 Infektionsschutzgesetz (IfSG) „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung“, die zu einer dauerhaften (länger als sechs Monate andauernden) gesundheitlichen Schädigung führt.
Allein bei diesem Aspekt, neigen wir dazu zu denken, viel Spaß dabei, denn Sie sind in der Beweislast.

ETL Anwälte schreibt zum Thema Krankheit:

Eine Krankheit im Rechtssinne verlangt eine erhebliche Abweichung vom idealen Zustand. Geringfügige Störungen, die keine wesentlichen funktionellen Beeinträchtigungen zur Folge haben, reichen nicht aus. Abweichungen von einer morphologisch idealen Norm, die noch befriedigende körperliche oder psychische Funktionen zulassen, sind keine Krankheit.

ETL Anwälte

Schadenersatz für „Impfschäden“ gibt es grundsätzlich also nur, wenn Impfkomplikationen das übliche Ausmaß einer Impfreaktion (Schmerzen im Arm, Blutergüsse usw.) übersteigen, etwa Hirnschäden mit Bewegungsstörungen als Folge einer Impfung gegen Kinderlähmung.

Zuständig ist das Sozialgericht welches in diesen Fällen, also bei Impfschäden, ein Urteil darüber fällt.
Für COVID-19-Schutzimpfungen gibt es naturgemäß noch keine Urteile, also keine Erfahrungswerte. Wenn man die Urteile zu Corona Maßnahmen bislang betrachtet, werden diese sehr großzügig und wohlwollend im Sinne derer, welche diese Erlassen haben, ausgelegt.

Für so eine Gerichtsverhandlung benötigen sie einen bzw. mehrere Gutachter (die gerne Arztbriefe auch mal anders interpretieren wollen – erwähnt sei hier der größte Justizskandal mit Gustl Mollath), vielleicht auch ein Gutachten des Paul-Ehrlich Instituts (das nicht bekannt für seine Schnelligkeit ist, laut BR24 haben diese schon mal 5 Jahre für so ein Gutachten gebraucht).
Dass Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung und auch Nebenwirkungen relativiert werden, sollte jedem spätestens dann klar werden, wenn er dies in der Presse verfolgt. Und wieso benötigen wir überhaupt einen Gutachter? Weil dem in der Regel vor Gericht mehr geglaubt wird.

Womöglich werden für solch eine Gerichtsverhandlung mit dem Staat nur spezielle Gutachter Zugelassen, mit speziell mein ich diese die wohlwollend schreiben (von der Krankenkasse/Versischerung beauftragte) – denn es gibt ja auch derzeit keine kritische Impfstudie. So frage ich mich, auf welche kritische Quelle soll man sich stützen, BioNTech/Pfizer wären ja dumm Studien zu veröffentlichen die ihren Impfstoff nicht im positiven Sinne bewerben.
Ich möchte hier den „Fall Lena“ aufführen, der mir durch Zufall bei der Recherche in die Hände fiel – siehe Beitrag auf meinem Blog.

Seien wir ehrlich, wenn sich das BMI (Bundesministerium für Inneres – Horst Seehofer, CSU) Wissenschaftler kaufen kann für „das interne Strategiepapier zur Corona-Pandemie“ dann ist es sicherlich nicht schwer von staatlicher Seite – denn diesem müssen sie bei einem Impfschaden entgegen treten und gegen diesen klagen – entsprechend wohlwollende Gutachter zu finden.

Und wie hoch ist ein möglicher Schadenersatz ?

Im internationalen Vergleich ergeben sich sehr unterschiedliche Vorgehensweisen.
Schweden bot Impfopfern während der Schweinegrippe 311 anerkannten Geschädigten (dazu müssen sie es erst mal mit der Beweispflicht und Gutachten schaffen) maximal eine Million Euro pro Patient.
In Deutschland gibt es zum Ausgleich (das weiß man aus 2009 – Schweinegrippe mit dem Pandemrix Impfstoff) zum Ausgleich der Folgen einer dauerhaften gesundheitlichen Schädigung eine Grundrente von 156 € bis max. 811 € monatlich. Hinzu können verschiedenen Zulagen bis maximal monatlich 626 € kommen.

Bedenken sie, diesen Schadenersatz bekommen sie wirklich nur, wenn sie enorm geschädigt sind und dann brauchen sie dieses Geld um ihr Leben irgendwie lebenswert zu gestalten.

Denkt dran, denkt selbst
eure Führungskraft mit ❤️

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Gesundheitssystem Medien Politik

Die Drehtüren zwischen Unternehmen, Lobbyverbänden und der Politik

Wir wissen, das Korruption uns umgibt.
Wir wissen, dass die Drehtüren zwischen Unternehmen und Politik, dass Lobbysystem, korrupte Aufsichtsbehörden, Medien und die Justiz nur sehr selten dazu führen, dass Fehlverhalten gesühnt wird. Gelegentlich macht die Presse um diese Dinge etwas Wind, aber verfolgt diese nie mit echtem Nachdruck.
Wir wissen, dass Regierungen immer wieder die Rechte des Volkes ignorieren. Nichts davon ist also wirklich umstritten.
Wieso verteidigen also eine Vielzahl an Menschen, mit einer solch herablassenden Art, diese Maßnahmen?
Warum verteidigen sie gegen alle Beweise, die bröckelnde Illusion, dass die Großen und Guten irgendwo da oben sitzen und alles im Griff haben, dass sie nur unser Bestes im Sinn haben, Skrupel besitzen sowie weise und aufrichtig sind?
Warum verteidigen sie, dass die Presse dem Volk und der Wahrheit dient?
Dass eine Ungerechtigkeit nach der Anderen aus Fehlern und Versehen resultiert aber niemals ein bewusstes Handeln sich dahinter verbergen mag?
Warum sträuben sich ansonsten vollkommen intelligente, nachdenkliche und sonst rational denkende Menschen gegen die bröckelnde Illusion die Großen da oben wären gut?
Und wieso verteidigen sie diese Position mit solch einer Vehemenz?
Es gibt heutzutage viele Beweise für Korruption und Täuschungen. Wir wissen, dass viele Politiker lügen und ihre Verbindungen verbergen.
Viele Unternehmen verachten moralische Normen.
Welcher Mensch würde freiwillig in solch einer Phantasiewelt leben?
Wir alle die selbst denken sind auf die ein oder andere Art und Weise davon betroffen.


Ich empfehle jeden einen Blick ins Schwarzbuch. #denkeselbst
Eure Führungskraft mit ❤️

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Ärzte Gesundheitssystem Krankenhaus Medien Medizin Politik Studie

Aus der Reihe: „Wieso sollen die das tun? Was hätten die denn davon?“

Seit Monaten studiere ich die Veröffentlichungen des RKI, des Paul-Ehrlich-Instituts. Die Mitteilungen der Regierung. Lese Studien und Artikel. Wäge ab.

Es zeigt sich bei Betrachtung der Gesellschaft, es überwiegt in der Wahrnehmung eines Großteils unserer Mitbürger die leichtgläubige und vor allem bequemere Wahl des naiven Vertrauens. Welche vielleicht auch daher rührt, dass dies seit Jahren selbst an Hochschulen und Universitäten so gelehrt wird.
Resultierend aus einer bewussten wissenschaftlichen Täuschung der Bevölkerung. Umgesetzt durch willkürliche Verordnungen und Gängelungen, ausgehend einer unfähigen, unmoralischen und auch korrupten Gruppe an Politikern. Lanciert und mutwillig unter das Volk gebracht durch ebenso käufliche Medienpartner.

Schauen wir uns heute diese Medien etwas näher an:

1. Der Springer Verlag, jeder aus der Pflege kennt diesen Verlag vermutlich durch die Magazinreihe „CNE“ – Friede Springer ist eine sehr gute Freundin unserer Bundeskanzlerin und der Ehemann von Angela Merkel ist Vorstand der Friede Springer Stiftung.
Springer veröffentlicht nicht nur die meist gelesene Pflegezeitschrift, sondern auch die Bild, Bild am Sonntag, Sport Bild, Welt, BZ, die Dame, usw.

2. Christine Strobl wurde Programmdirektorin der ARD, sie ist nicht nur CDU-Mitglied, sondern auch Tochter von Wolfgang Schäuble und mit dem Innenminister von Baden-Württemberg verheiratet.

3. Burda Media (veröffentlicht über 600 deutsche Medien) seit 2019 leitet Daniel Funke, Ehemann von Jens Spahn das Büro in Berlin. Medien wie Bunte, Focus, Chip, NetDoktor, HolidayCheck, usw. werden über den Verlag gesteuert.
Erinnern wir uns auch an die Hilfsbreitschaft des Medienkonzern Burda, welcher 570.000 Masken an das Gesundheitsministerium geliefert hat. Burda hat die Beschaffung angesichts einer Minderheitsbeteiligung an einem Plattformunternehmen in Singapur angeboten.

Und so schließt sich für mich der Kreis der Dinge. Während in unseren Senioreneinrichtungen der MDK – jetzt ja nicht mehr – ein und aus geht und die „Pflegequalität“ prüft, wofür er nicht mal eine Definition heranziehen kann, wird genau dieser „unabhängige Dienst“ von unseren Krankenkassen finanziert.
Dass Krankenkassen die Hand darauf halten, weiß jeder, sobald er ein mal für eine demente bettlägrige Frau eine Antidekubitusmatratze von der Kasse versucht hat zu „erstreiten“.
Und da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn genau diese Kassen, plädieren nicht für mehr Personal in Einrichtungen, damit Pflegequalität auch gelebt werden kann, nein diese entsenden dann am Ende ihren „unabhängigen MDK“ welcher ihnen in der Einrichtung dann beanstandet, dass nicht ausreichend für die Senioren getan wird. Sie werden in die Einrichtungen entsandt um tunlichst darauf zu achten Höherstufungen in einen Pflegegrad welcher mehr Einsatz an Personal ermöglicht zu vermeiden – derzeit finden diese Einschätzungen aber am Telefon statt.
Ich bin nicht gegen das Instrument der Kontrolle, sondern ich bin für ein unabhängiges Instrument, welches dann am Ende auch zu Maßnahmen führt und Pflegequalität gewährleistet.

Ich sehe Senioren die an Vereinsamung sterben und nicht an Corona. Ich sehe ein seit Jahren durch die Einführung wirtschaftlicher Instrumente ächzendes Gesundheitssystem.


Korruption in der Politik und den Bundesbehörden, durch Lobbyverbände ist nichts was etwa neu erfunden wurde.

Denkt dran, denkt selbst. #denkeselbst
Eure Führungskraft mit ❤️

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Klinikum Ludwigshafen – Diskriminierung ungeimpfter Mitarbeiter

Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich gestern die Nachricht gelesen habe. So etwas muss man erst mal sacken lassen.
Worum gehts?
Das Klinikum Ludwigshafen (KliLu) dessen Träger die Stadt Ludwigshafen am Rhein ist will Menschen, welche derzeit unentschlossen gegenüber der Corona Impfung sind, benachteiligen, dies geht aus einigen Medienberichten hervor. Konkret geht es um 400 Mitarbeiter, denn für den Krankenhauskonzern ist eine 80% Impfquote im Haus inakzeptabel, das Ziel ist eine 100% Impfquote wofür der Konzern tatsächlich jeglichen Anstand und Moral verliert.

Führungskräfte müssen akzeptieren, dass Unternehmen zukünftig viel mehr von guten Mitarbeitern abhängig sein werden, als gute Mitarbeiter von Unternehmen. Gute Mitarbeiter zu finden und vor allem zu halten, wird eine der zentralsten Aufgaben von Führung sein.

Beachtlich ist ein YouTube Video (weiter unten im Beitrag) des Klinikums Ludwigshafen – welches sich wohl bemerkt in Trägerschaft der Stadt Ludwigshafen befindet – in welchem der Geschäftsführer am 16.06.2021 unmissverständlich die Regeln in seinem Klinikum klar macht.
Wenn man sich das Video betrachtet fällt auf, dass der Herr, den Raum betritt und seine „Maske“ (keine FFP 2 Maske) direkt auf das Stehpult wirft. Obwohl ihm Pflegepersonen mit Maske gegenüber sitzen, nimmt der Geschäftsführer, der immer wieder auf die Notwendigkeit der FFP2 Maske auch im Freien hinweist, seine medizinische Maske jedoch direkt nach dem Betreten des Raums ab. Führen durch Vorbild wird im Klinikum offensichtlich groß geschrieben. Ein typischer herkömmlicher Führungsstil – Befehl und Kontrolle. Wer die Macht hat, hat Recht. Absolut nicht mein Führungsstil – aber Werte lassen sich nicht schulen – Werte sind eine Haltung.
Das Video sollte sich wirklich jeder einmal anschauen, denn es ist ein Paradebeispiel für schlechte Führung im Jahre 2021. Hier zitier ich einige zu Anfang getroffene Aussagen.

Wir haben andere Regeln wir sind ein ganz anderer Betrieb. Unsere Patienten können erwarten, dass wir alles tun, wirklich alles tun, um sie sicher zu behandeln. Deshalb sind unsere Anforderungen an uns selber deutlich höher als sie an die Bevölkerung gestellt werden können und müssen.
Also bei uns gilt nach wie vor in geschlossenen Räumlichkeiten uneingeschränkt Mund-Nasen Schutz, am Patienten uneingeschränkt, also für alle. Nicht Geimpfte, Geimpfte, Genesene, das ist völlig egal, tragen FFP 2 Masken am Patienten ansonsten tragen [sie] normalen Mund-Nasen Schutz.
[…] Trotz der hohen Impfquote haben wir immer noch eine Reihe Mitarbeiter die sich nicht impfen lassen wollen. Die sind für uns ein echtes Problem. Denn etwa 400, denn die werden sich alle infizieren, alle, zu 100%, nicht alle werden erkranken, aber infizieren werden sie sich alle. Das heißt sie werden alle das Virus übertragen können und damit sich selber, ihre Kollegen aber auch unsere Patienten gefährden. Das ist ein echtes Problem.
[…] Es gibt wenn überhaupt nur ganz wenige Kontraindikationen. […] Es gibt für niemanden mehr einen seriösen Grund für ich lasse mich nicht impfen.

Geschäftsführer Hans-Friedrich Günther am 16.06.2021
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Mitarbeiter?
  • Kündigung in der Probezeit wenn sich Mitarbeiter nicht impfen lassen, drei Mitarbeiter wurde diese bereits ausgesprochen,
  • Anderen wird aus demselben Grund der Aufstieg in Führungspositionen verwehrt. Laut Betriebsrat sei eine Mitarbeiterin deswegen schon eingeknickt und habe sich impfen lassen.
  • Teilnahme an ext. Veranstaltungen wird nur noch geimpften Mitarbeitern ermöglicht.
  • Neueinstellungen und Vertragsverlängerungen nur gegenüber nachweislich geimpften Mitarbeitern.

Wir führen zurzeit sehr viele Gespräche. Schlussendlich muss sich ein Mitarbeiter, der Corona-Leugner ist oder die Impfung für überflüssig hält, ernsthaft überlegen, ob ein Krankenhaus, wie wir es sind, mit einer sehr großen Verantwortung für die Menschen dieser Region, der passende Arbeitsplatz ist.

Hans-Friedrich Günther, Geschäftsführer des Klinikums

Er geht in dem Video weiter darauf ein, dass die Mitarbeiter aufgeklärt werden. Allerdings wird hier auch keine Aufklärung von Seiten der Klinik helfen. Denn die Informationen sind monoton und nicht alle Aspekte umfassend. Die rund 400 Mitarbeiter, die entweder noch unentschlossen sind oder sich bewusst gegen eine Impfung entschieden haben, sollten auf gar keinen Fall diesem Druck unterliegen.

Da missbraucht ein Chef also, unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutz, seine Position und versprüht förmlich seine Positionsmacht. Als Chef aus der reinen Kundenperspektive zu argumentieren, ist meiner Meinung nach in Zeiten enormen Personalmangels absolut gefährlich.
Denn Fakt ist:
Die Arbeit der 400 Mitarbeiter übernimmt nicht mal eben jemand und wie sieht es dann mit dem Fokus rein auf die Kundenperspektive aus? Pflegequalität sichert man nicht durch den reinen Fokus auf eine Impfquote.
Bei einem Defizit von 50.000 Pflegepersonen allein in Krankenhäusern, sind es in Senioreneinrichtungen bereits 120.000. Während der Pandemie haben 9.000 Pflegepersonen den Beruf verlassen. Vielleicht ist das dem Geschäftsführer entfallen.

Eure Führungskraft mit ❤️ #denkeselbst

Hier die offizielle Pressemitteilung des Klinikums Ludwigshafen

Hier noch die Mitteilung des Betriebsrats

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These: Wir werden bald alle jemanden kennen, der eine schwerwiegende Impfnebenwirkung erlitten hat

Jeder hatte schon einmal Kontakt mit dieser Aussage: „Bald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist.“ Ich kann von mir behaupten, dass ich niemanden kenne und das ich mir das auch nicht wünsche. So wie ich mir generell nicht wünsche, dass irgendjemand sterben muss. Nun aber zu meiner These (Behauptung) welche ich hier nachfolgend aufstellen werde:

Wir werden bald alle jemanden kennen, der eine schwerwiegende Impfnebenwirkung erlitten hat.

Wieso ich dies behaupte will ich nun nachfolgend kurz begründen und bitte jeden, dies auf sich zunächst erstmal wirken zu lassen. Dem Paul-Ehrlich Institut ist das Problem durch das deutsche Meldesystem über Impfnebenwirkungen – im Fachjargon spricht man von „Underreporting“ – bekannt. Impfungen gibt es ja nicht erst seit dieser Pandemie. Konkret heißt das also nicht alle in der Realität auftretenden Nebenwirkungen werden auch wirklich beim PEI ankommen bzw. überhaupt erst als Nebenwirkung erkannt und gemeldet.

Dieses Problem ist dem Paul-Ehrlich-Institut natürlich bekannt, wie zahlreiche Dokumente aus der Vergangenheit zeigen. Dies zeigt zum Beispiel folgender Ausschnitt aus den Erläuterungen zur Datenbank der gemeldeten Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen (UAW-Datenbank), die es seit dem 01.01.2000 gibt:

Quelle: PEI (03.06.2019), Erläuterungen zur UAW-Datenbank, S. 4

Sollte es nicht längst erforscht sein, wie groß die durchschnittliche Dunkelziffer bei Impfstoffen ist? Wie kann man das Problem evidenzbasiert lösen?
Eine wissenschaftliche Analyse (peer-reviewed) des US Meldesystems zu Impfnebenwirkungen „Vaccine Adverse Event Reporting Systems“ (VAERS) von sieben Wissenschaftlern aus dem Jahr 2004 mit dem (übersetzten) Titel „Informationen zur Impfstoffsicherheit aus dem Vaccine Adverse Event Reporting System“ beschreibt VAERS im Detail – zusammen mit seinen Unzulänglichkeiten. Die Probleme sind nahezu identisch zum deutschen Meldesystem:

Die tatsächliche Inzidenz eines unerwünschten Ereignisses kann aus den VAERS-Daten nicht annähernd ermittelt werden. Ursache ist eine Kombination aus Underreporting und unzuverlässigen „Diagnosen“. Folglich können relative Risiken für bestimmte Ereignisse nicht berechnet werden.

In den USA gab es allerdings Wissenschaftler, die sich genau diesem Problem angenommen haben. Über einen Zeitraum von fast vier Jahren führten sie eine Studie durch, in der die Melderate im VAERS verglichen wurde mit den real auftretenden Impfnebenwirkungen. Dabei wurden Daten von 715.000 Personen und 1.400.000 verabreichten Impfdosen analysiert. Der finale Report der Studie, der 2010 erschien, ist frei zugänglich.

Unerwünschte Ereignisse durch Medikamente und Impfstoffe sind häufig, werden aber zu wenig berichtet. Obwohl 25 % der ambulanten Patienten ein unerwünschtes Arzneimittelereignis erleben, werden weniger als 0,3 % aller unerwünschten Arzneimittelereignisse und 1-13 % der schwerwiegenden Ereignisse an die Food and Drug Administration (FDA) gemeldet.

Ebenso werden weniger als 1 % der unerwünschten Ereignisse bei Impfstoffen gemeldet. Die niedrigen Melderaten verhindern oder verlangsamen die Identifizierung von problematischen Medikamenten und Impfstoffen, die die öffentliche Gesundheit gefährden. Neue Überwachungsmethoden für unerwünschte Wirkungen von Medikamenten und Impfstoffen sind erforderlich.

Zu den Hürden für eine Meldung gehören das mangelnde Bewusstsein der Ärzte, die Unsicherheit darüber, wann und was zu melden ist, sowie die Belastung durch die Meldung: Die Meldung ist nicht Teil des üblichen Arbeitsablaufs der Ärzte, nimmt Zeit in Anspruch und ist mit Doppelarbeit verbunden.

Proaktives, spontanes, automatisiertes Melden von unerwünschten Ereignissen, eingebettet in die elektronische Patientenakte und andere Informationssysteme, hat das Potenzial, die Identifizierung von Problemen mit neuen Medikamenten zu beschleunigen.

Bei einem vergleichbaren Meldesystem wurde also über eine Studie mit hunderttausenden Teilnehmern herausgefunden, dass lediglich 1% der Impfnebenwirkungen gemeldet werden.

Ich maße mir nun an zu behaupten, dass die Zahl der Probanden bei dieser Studie durchaus „groß“ war und sie auch über mehrere Jahre ging, weshalb ich den Ergebnissen mehr vertraue, als zum Beispiel der schön gerechneten 100% Wirksamkeit der Pharmaindustrie – eine Zahl, die auch das PEI ungefiltert weitergibt – und die lediglich auf 6 Infizierten beruht.

Ich kann nur Jedem raten, hinterfragt alles, glaubt wenig und denkt selbst. #denkeselbst

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Gesundheitssystem Medien Pflege

Arbeitsbedingen in der Pflege müssen sich verändern – Spahn verteidigt seine Pflegepolitik vehement

Unser oberster Pflegechef, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, scheut die „Höhle des Löwen“ nicht, aber wenn er gefragt wird, hat notfalls der Hund seine Hausaufgaben gefressen.
Er hat heute in München auf einer Pflegedemonstration (Hannover, Nürnberg, Dresden, Düsseldorf, Hamburg waren ebenfalls Teil der Demonstrationen), im Zuge seiner Gesundheitsministerkonferenz, seine Gesundheitspolitik ziemlich kämpferisch verteidigt. Es gab Zwischenrufe und laute Gegenstimmen aus dem Publikum. Verständlich?

Wir brauchen eine Pflegerevolution, mehr Pflegequalität, weniger ökonomischer Druck und bedarfsgerechte Personalschlüssel.


Ich hab es ja schon mehrfach gesagt, an Bescheidenheit fehlt es unserem Bankkaufmann nicht. Seine Hauptaussage, es fehle an Personal. Dass 9.000 Pflegepersonen während der Pandemie den Pflegeberuf den Rücken kehrten erwähnte er hierbei nicht.
Spahn sagt, wenn ausgebildete Pflegekräfte nicht in den Beruf zurückkehrten, könnten die Stellen nicht besetzt werden.

Das Grundproblem will Jens Spahn nämlich nicht angehen und das sind nun mal die Fallpauschalen. Unser Gesundheitswesen ist immer noch ausgerichtet auf Profitmaximierung und wirtschaftlichen Wettbewerb – und das ist ein Grundübel.
Wo bleibt der bedarfsgerechte Personalschlüssel in der gesamten Pflege? Personaluntergrenzen in einigen Pflegebereichen im Krankenhaus sind doch nur eine Behelfslösung.
Und die viel gelobten Tariflöhne ab nächsten Jahr, sind nett, aber die Diakonie und Caritas haben schon mal gezeigt was sie davon halten.
Wen interessiert eigentlich die Arbeitsverdichtung? Pflegequalität müsste der Maßstab aller Dinge sein, das ist er aber nicht. Sondern Wahlkampf und Marketing eines Bankkaufmanns – setzen 6.

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Humor Krankenhaus Pflege

Pflegehumor

Auch wenn ich kein Freund von Asklepios und anderen Konzernen bin diese Werbung finde ich echt kreativ und auch lustig.
Wobei ich in der Anästhesie immer auf der anderen Seite des OPs stand. Allerdings sind gute Schnitt-Naht-Zeiten nur durch eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Operateur, OPpflege, Anästhesisten und Anästhesiepflege entstehen.
Nichts neben dem Leben des Menschen der gerade operiert wird ist wichtiger in einem Klinikkonzern, welcher sich überwiegend durch Operationen finanziert.
Kein Wunder, dass es für den OP ein Bereitschaftsteam gibt. So werden gerne reguläre Operationen, durch z.B. Verzögerungen wegen einem fehlenden Sieb (OP-Sieb dort sind allgemeinchirurgische Instrumente gelagert), gerne auf abends verschoben. Denn das OP Programm für den nächsten Tag steht bereits und in der Notaufnahme stapeln sich bereits mögliche Notfalloperationen.
Im OP darf man kein Weichei sein, das liegt zum einen am zum Teil sehr rauen Ton und zum anderen am hohen Arbeitsdruck – unter enormer zeitlicher Anspannung Spitzenleistungen zu erbringen.

Die Tätigkeit ist wirklich toll, vor allem wenn man gerne strukturiert arbeitet – wobei es immer Kollegen gibt die das nicht tun und man bei Patientenübernahme dann manchmal einen Vogel bekommt – und mit Leistungsdruck umgehen kann. Leider verliert unser Gesundheitssystem das Wesentliche, nämlich, dass wir Menschen immer zu 100% helfen wollen und wir an sich mit minderer Pflegequalität absolut unzufrieden sind.
Doch wir werden durch das System in eine Rolle gezwungen, hier und dort Abstriche zu machen. Das bedeutet im Einzelnen, dass am Ende der Narkose auch gerne mal der Patient mit geringer Sauerstoffsättigung und ohne jegliche Reaktion weiter geschoben wird. Ohne erfahrenes und souveränes Pflegepersonal, wäre dies nicht möglich.
Pflegepersonen sind Helden und alle Superhelden sind dagegen gar nichts.
Ich liebe unseren #Pflegehumor, unseren Beruf und ich würde mich immer und immer wieder für die Pflege entscheiden.
Lasst uns endlich die Veränderung einleiten.

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Ärzte Impfung Medien Politik

„Die Impfung ist wirksam“ – ist die Impfung wirksam?

Gewusst?
Sowohl Pfizer/BioNTech als auch Moderna werben mit einer Wirksamkeit von 95%. Experten unterstellen den Herstellern Effekthascherei, da diese die relative Risikoreduktion von 95% und nicht die absolute Risikoreduktion kommunizieren, welche mit ca. 0.7% massiv ernüchternder ausfällt.

„Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die COVID-19-mRNA-Impfstoffe eine hohe Wirksamkeit von etwa 95 %“, so heißt es einleitend zu dem Abschnitt, „Wie wirksam ist die Impfung?“, auf dem offiziellen mRNA Aufklärungsmerkblatt (BioNTech/Pfizer & Moderna). Bei dem Aufklärungsmerkblatt zu den Impfstoffen von AstraZeneca (Vaxzevria) und dem Johnson&Johnson (Covid-19 Vaccine Janssen) findet man folgende Informationen:
„Die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, war bei den gegen COVID-19 geimpften Personen um bis zu 80 % (Vaxzevria ) bzw. um etwa 65 % (COVID-19 Vaccine Janssen ) geringer als bei den nicht geimpften Personen.“

Diese Art Marketingtrick, wird nicht erst seit dem Einsatz der Corona-Impfstoffe mit bedingter Marktzulassung angewendet. Das sind Tricks – wenn man es nett ausdrücken will – die angewendet werden und bewusst Menschen täuschen soll.
Meiner Einschätzung nach, wissen das viele Menschen nicht und unser Bundesgesundheitsministerium welches es gewiss besser weiß, allen voran Jens Spahn nutzen diese Zahlen bewusst. Genauso wie das ZDF oder die tagesschau diese Wirksamkeit bewusst falsch in Grafiken aufbereitet – das unterstelle ich jetzt mal so – denn dies wird seit Monaten so signalisiert.

Die „relative Risikoreduktion“ wird oft von Pharmakonzernen, allen voran BioNTech/Pfizer als Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs angeführt. Doch der Schein trügt so der Klinische Pharmakologe Prof. Dr. med. Frank Meyer. Solche Rechenmanöver werden im – offenen und versteckten – Marketing für Arzneimittel immer wieder gezielt dazu eingesetzt, das Verschreibungsverhalten der Ärzte zu beeinflussen. Auch die Pharmazeutin Helen Pfister (eidg. dipl. Pharmazeutin ETH und Betriebsleiterin einer Apotheke im Kanton Zürich) teilt diese Auffassung.

Nun kurz die Wirksamkeit der Impfstoffe, wobei es hierbei um die relative Risikoreduktion geht, erklärt:

Angaben der Pharmakonzerne sind irreführend, da sich diese auf die während der Studie positive getesteten Personen beziehen. Man spricht hierbei auch von relativer Wirksamkeit. Warum ist das irreführend?
Weil z.B. in der BioNTech/Pfizer Studie 43.448 Probanden teilnahmen, wovon lediglich 170 Probanden im Verlauf der Studie einen positiven Corona Test aufwiesen. In der ungeimpften Gruppe infizierten sich 162 Personen in der geimpften Gruppe 8.
Das heißt absolut gesehen infizierten sich lediglich 0,74% in der ungeimpften Gruppe und 0,04% in der geimpften Gruppe. Beides sind nur marginale Infektionszahlen, welche keinen fundierten Schluss zur Wirksamkeit zulassen.
Durch das Beziehen der Größen auf lediglich die infizierten Personen werden die 43.278 nicht infizierten Probanden beim Ergebnis komplett außen vor gelassen, was ein extrem verfälschtes Bild der „Wirksamkeit“ wiedergibt.

Vor diesem Hintergrund ist es durchaus gesund, den neuen Impfungen gegenüber skeptisch zu sein. Eigentlich sollte man jeder neuen medizinischen Intervention gegenüber zunächst skeptisch eingestellt sein.

Denkt dran, denkt selbst. #denkeselbst
Eure Führungskraft mit ❤️

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Ärzte Medien Medizin Politik

Geldverschwendung: Zahl der Intensivbetten manipuliert? Unter falschen Grundlagen wird Lockdown verhängt?

Seit 222 Tagen leben wir im Lockdown – marketingtechnisch spricht man von einer Bundesnotbremse – begründet und ständig verlängert wird dieser mit der Überlastung der Intensivstationen und hier wir der Blick auf die Intensivbettenauslastung gerichtet.
Operationen werden verschoben, Betten freigehalten – doch glaubte man den Medien und dem Divi, einem Interessenverband von Intensivmediziner und Krankenhäusern, werden diese immer knapper.
Das will nicht heißen, dass die Kollegen auf Intensivstation nicht unfassbares geleistete haben, jedoch zeigt es einmal mehr „Kontrolle ist gleich Fürsorge“.


Die Zeitungen sind heute voll damit, der Bundesrechnungshof deckt auf, „Meldeten die Krankenhäuser in der Corona-Krise weniger freie Intensivbetten, als sie wirklich hatten?“.
Das ist vor allem dahingehend ein Skandal, weil auf Grundlage der Intensivbettenauslastung besagter Lockdown, mit welchem wir seit November 2020 leben, begründet wird. Die Zahl der Intensivbetten galt als der Wert der nicht manipuliert werden kann im Gegensatz zur Inzidenz. Jetzt wissen wir aber, das stimmt nicht!
Am 9. April und am 15. April, warnte Spahn öffentlich vor der Überlastung der Intensivstationen:
Es ist und bleibt Priorität, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.
Außerdem warb auch Frau Merkel noch am 16. April mit den Worten für die „Bundesnotbremse“ im Bundestag: „Die Intensivmediziner senden einen Hilferuf nach dem anderen.
DIVI-Präsident Gernot Marx (55) warnte Ende März: „Wir rennen sehenden Auges ins Verderben.“ Auch er forderte einen schnellen Lockdown.

Erinnert ihr euch an meinen Post bei Instagram & Blogbeitrag vom 23. April? Dort thematisiere ich genau diesen Fehlanreiz. Auch Prof. Schrappe und sein Team (u.a. Prof. Dr. med. Klaus Püschel) kritisieren diesen unerwünschten „Mitnahmeeffekt“ am 16. Mai in einer „3. Ad hoc-Stellungnahme“.
Es ist doch hinlänglich bekannt, dass unser Gesundheitssystem auf Ökonomisierung und schlussfolgernd auf Profit aus ist – niemand kann jetzt sagen das hätten wir nicht wissen können!

Was wir allerdings sehr wohl wissen, die Schlagzeilen um Jens Spahn und das Ministerium welches ihn kleidet reißen nicht ab.

Es vergeht inzwischen kein Tag an dem nicht ein Corona-Skandal das Licht der Welt erblickt. Viele scheint das jetzt eiskalt zu erwischen.

Schaffung neuer Intensivbetten: von März bis September 2020 hat der Bund jedes neue Intensivbett mit 50.000 Euro zusätzlich finanziert. Teilt man die insgesamt abgerufenen 700 Millionen Euro durch die angebliche Finanzierung pro Bett, komme man auf 13.700 Intensivbetten – die findet man aber nicht.
Unterstützung von Kliniken: schon von den Krankenkassen hatten die Kliniken 2020 1,3 Milliarden Euro mehr als im Jahr zuvor bekommen, obwohl die Betten um knapp acht Prozent weniger ausgelastet gewesen seien. Hinzu kamen 10,2 Milliarden Euro aus Steuermitteln.
Gratismasken über Apotheken, insgesamt flossen bei der Maskenaktion 2,1 Milliarden Euro an die Apotheken.
Und gabs jetzt nicht neuerdings auch die Betrugsfälle in Corona-Testzentren? Spahn will darauf nun mit weniger Geld pro Test reagieren: Private Betreiber von Teststellen sollen vom 1. Juli an nicht mehr 18 Euro sondern nur noch bis zu 12,50 Euro pro Schnelltest abrechnen können.
Überall dort wo Jens Spahn seine Finger als Bankkaufmann im Spiel hat wird es für den Steuerzahler viel teurer als nötig.

Denkt dran, denkt selbst.
Eure Führungskraft mit ❤️ #denkeselbst


PDF vom Bundesrechnungshofbericht zum Download Seite 29 des Berichts (d. h. in dieser PDF-Datei Seite 31) sind besonders relevant.

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Gesundheitssystem Pflege Politik

Ist die Altenpflege in Deutschland zu teuer – während das Bundeskanzleramt allein für 600 Mio. Euro angebaut werden soll?

Jens Spahn wird aktiv, aber das wie, bereitet große Bauchschmerzen. Er wird meist durch Ansprachen und Lobhudelei seiner eigenen Arbeit aktiv. Er zählt in einer beachtlichen Art und Weise seine Taten während seiner Amtszeit als Gesundheitsminister auf.
Während er das tut und ich ihm zuhöre, seufze ich und esse nebenbei mein Käsebrot. Er zählt auf, dass die Bürokratie abgebaut wurde, es nun Pflege DRGs gibt und er sowieso als Einziger Gesundheitsminister die große Reform in der Pflege auf den Weg gebracht habe.
Dann schau ich mich in der Arbeit, Studium und auch auf Social Media um und sehe, die Unzufriedenheit meiner Kollegen wird nicht weniger. Woran liegt das, wenn Jens Spahn uns aber doch permanent verkauft, dass es jetzt besser geworden ist und werden wird?

Na ganz einfach, ein Bankkaufmann und Politiker kann einfach nicht verstehen was wir Pflegepersonen, pflegende Angehörige und auch der amb. Dienst in den Einrichtungen und dem Zuhause der Pflegebedürftigen leisten.

Seine neuste Idee.
Die Bundesregierung hat letzte Woche am Mittwoch die Pflegereform für höhere Löhne in der Altenpflege auf den Weg gebracht. Ab September 2022 sollen stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen nur noch dann Versorgungsverträge mit den Pflegekassen abschließen können, wenn sie ihre Mitarbeitenden nach Tarif bezahlen. Die Einrichtungen und ambulanten Dienste müssen sich also entweder einem bis dahin gültigen Tarifwerk unterwerfen oder aber die Gehälter nach einem bis dahin geltenden Tarifvertrag in der Branche anpassen.
Seit 1995 gibt es die Pflegeversicherung und seit 2001 zahlen Kinderlose nun einen Kinderlosenzuschlag von 0,25 Prozent, welcher um 0,1 Prozent erhöht werden soll, um das Ganze auch irgendwie zu finanzieren *hust*. Der Beitragssatz liegt seit dem 1. Januar 2019 bei 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens, bei Kinderlosen bei 3,3 Prozent. Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber tragen den Beitrag – ohne den Kinderlosenzuschlag – grundsätzlich zur Hälfte, also jeweils 1,525 Prozent.
Weil damit die mit der Reform ausgelösten Mehrausgaben nicht abgedeckt werden können, soll die Pflegeversicherung jährlich eine Milliarde Euro an Steuergeldern vom Bund erhalten.

Wer soll es denn am Ende jetzt wieder richten? Natürlich die Kinderlosen, denn die sind ja auch die Hauptschuldigen für das Versagen der Politiker. Aber das Beispiel zeigt: Wer einer derartigen Logik folgt, kommt darin um.
Nach solcher Denkart jedoch gäbe es schier unzählige Faktoren, die Zuschläge, Abschläge und allerlei Schadensfreiheitsrabatte rechtfertigen könnten. Kinder kriegen, Sport treiben, rauchen und noch viel mehr hat ja alles versicherungsmathematische Folgen. Doch alles mögliche in der Höhe der Beiträge und Leistungen zu berücksichtigen, würde die dem System zugrunde liegende Solidargemeinschaft nicht stärken, sondern in ihre Einzelteile zerlegen.

Aber meines Erachtens nach liegt das Problem darin, dass wir bereits sehr viel von unserem Geld abgeben, sprich wir haben bereits eine sehr hohe Steuerlast. Wieso werden diese Steuern, welche ja nicht zweckgebunden sind, nicht einfach um verteilt. Wenn ich einen Blick ins Schwarzbuch werfe, welches die Steuerverschwendung aufzeigt, wird mir schwindelig.

Jetzt regen sich die Kinderlosen, welche teilweise ja auch ungewollt kinderlos sind, darüber auf, dass sie mehr bezahlen sollen. Dann wird sofort das Gegenargument aufgebracht, was sind schon 0,1 Prozent mehr.

Aber wieso verschwendet keiner der beiden „Gruppen“ einen Gedanken daran, dass wir endlich mal fordern, dass Steuern sinnvoll verwendet werden sollten. Beschäftigen wir uns doch endlich mal mit den Gesichtern der Verschwendung!
Was bringt uns also das doppelte Bundeskanzleramt? Ach du wusstest das gar nicht? Es bringt uns Ausgaben von bereits geplanten 600 Mio. Euro.
Ich stelle mir die Frage, wo bleiben wir in der Pflege mit unserem systemrelevanten Beruf, welcher doch nur von Wahlperiode zu Wahlperiode vertröstet wird.

Ja in Berlins Mitte ist das Bundeskanzleramt mit mehr als 25.000 Quadratmetern Nutzfläche größer als das Weiße Haus in Washington, D.C. oder der Élysée-Palast in Paris. Doch keine 20 Jahre nach Erstbezug ist der Amtssitz der Bundesregierung bereits zu klein. So wird ein Erweiterungsbau am gegenüberliegenden Spree-Ufer vorbereitet. 2023 soll mit dem Bau begonnen werden. Wenn das neue Gebäude 2028 wie geplant bezogen wird, soll sich die Nutzfläche des Regierungssitzes in etwa verdoppeln.

Grund für den Erweiterungsbau nennt die Bundesregierung den aktuellen Platzmangel, schließlich sei die Anzahl der Beschäftigten im Kanzleramt deutlich gestiegen – von 410 auf 750. Doch bereits heute ist abzusehen, dass das Gebäude teurer wird. Wir sprechen von 600 Mio. Euro. Sind wir ehrlich, es ist abzusehen, dass der Bau teurer wird.

Man zahlt also Steuern, ohne für das Geld direkt im Gegenzug eine Leistung in Anspruch nehmen zu können und die Kirche und privaten Pflegekonzerne machen uns mal wieder vor wie man geschickt die Verantwortung auf andere abwälzt.
Denkt dran, denkt selbst. #denkeselbst
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Medien Politik Statistik

ZDF-Beitrag: Ungereimtheiten bei den Corona-Zahlen – Experten kritisieren Statistik

Es herrscht derzeit eine gefährliche Toleranz

Die Lage in Deutschland entspannt sich, die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 25 auf 24,7. Doch die Todeszahlen so hat man das Gefühl – auch das ZDF beschleicht langsam dieses Gefühl – stagnieren. Das Gesundheits- und Sozialforschungs Institut (IGES) welches alle Daten des RKI analysiert, fand heraus, dass zwischen einer Infektion und dem Tod mehr als 10 Wochen liegen. Dies ist aber laut IGES nicht nur verursacht durch Jüngere die länger krank sind, sondern Ältere mit einer entsprechend hohen Sterbewahrscheinlichkeit, die aber wegen eines Positivtests als Corona-Tote gezählt würden.

Wir wissen ja inzwischen alle, dass das RKI mit seinem Präsidenten Lothar Wieler (Fachtierarzt) nur eine nachgeordnete Behörde des Bundesgesundheitsministeriums ist, dessen Chef ein Bankkaufmann namens Jens Spahn ist. Das heißt also entsprechende Taten müsste immer erst das Ministerium und das Bundesforschungsministerium setzen. Aber diese tun dies nicht!
Wie können wir Fakten ignorieren? Ich werde nie verstehen wie Menschen Autoritäten bestaunen können und diesen blind folgen, nur damit sie selbst keine Entscheidungen treffen müssen und für mögliche Konsequenzen einstehen.
Aber bei dem Beruf der Pflege war es schon immer gewollt die ausführende Hand für die Medizin zu nutzen. Ich denke es ist Zeit, dass wir endlich umdenken!

Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.

Arthur Schopenhauer 1788-1860 deutscher Philosoph und Hochschullehrer

IGES-Chef Professor Bertram Häussler (Gesundheits- und Sozialforschung) kritisiert die Zählweise und äußert sich selbst wie folgt:

Falls Corona sich gegen Null bewegt von der Infektion her, werden wir, wenn wir das nicht ändern, immer mehr Todesfälle haben, die einfach nach einer Corona-Infektion verstorben sind, aber nicht wegen einer Corona-Infektion.

Bertram Häussler 03.06.2021

Das Robert Koch-Institut, verweist nochmal darauf, dass die Unterscheidung wegen oder mit Corona nicht so einfach möglich sei und die Meldung den Gesundheitsämtern obliege. Es bleibt der Graubereich.
Und den gibt es auch beim Zustand genesen. Das RKI ermittelt ihn mit Schätzungen. Im Alltag gelte man offiziell, gemäß einer Festlegung, ab vier Wochen nach einem positiven PCR Test als „Genesen“.
Sollte man nun drei Wochen später sterben, wird man unter Umständen als Corona-Todesfall gezählt. Ursache für den Widerspruch: Beide Begriffe sind ungenau.
Ungenau in der Aussagekraft ist letztlich auch die vertraute Kurve der Neuinfektionen. Vielfach gefordert aber nie verwirklicht wurde ein sogenanntes Panel. Regelmäßige, wiederholte repräsentative Stichproben in der Bevölkerung um bessere Informationen zu bekommen. Über Verbreitung des Virus, Infektionsherde und Infektionswege und die Wirksamkeit konkretes Maßnahmen.

Lasst uns wertschätzend miteinander umgehen, aber wissenschaftlich streiten. Lassen wir uns nicht auseinaderdividieren und unterstellen wir einander das Beste. Wer Fragen an die Bundesregierung und führende Wissenschaftler stellt, ist kein Verschwörungstheoretiker! Im Gegenzug legitimiert das Grundgesetz nicht jeden Widerstand! Es kommt darauf an, dass wir uns – als Gesellschaft – verantwortlich verhalten!

Denkt dran denkt selbst
eure Führungskraft mit ❤️ #denkeselbst

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Impfung Pflege Studie

Nutzen-Risiko-Verhältnis offen, denn keine der Phase III Studien der Corona-Impfstoffe ist bislang abgeschlossen

Gesunde prophylaktische Impfstoffe sehen für mich anders aus, vor allem wenn ich die Infektionssterblichkeit für Corona von nur 0,15 Prozent betrachte. Das PEI sieht das Nutzen-Risiko-Verhältnis als günstig an.

Ich möchte hiermit nochmal klar stellen, auch wenn der Druck von Tag zu Tag wächst und es inzwischen wohl Alltag ist, Menschen nach einem freundlichen Grüß Gott, nach dem Impfstatus zu fragen, ich lasse mich nicht gegen Corona impfen.
Gerne will ich das hier vor euch nochmal begründen und euch auf meiner Reise, gegen all die zum Teil haarsträubenden Argumente in Zeiten einer Pandemie, mitnehmen.

Wer hätte das gedacht, dass ein Teil der Bevölkerung sich von anderen belehren lassen muss, welche meinen sie hätten die all umfängliche Wahrheit für sich gepachtet. Ganz kleines Tennis wie ich finde.
Ich bin ein großer Fan von Fakten und ich vertraue zunächst erst mal niemanden außer meiner Familie und meinem Mann. Ein ziemlich kleiner Radius, welcher sich aber dafür auszeichnet stets mein Wohlwollen im Sinn zu haben.

Wieso von einem Großteil der Bevölkerung derzeit ignoriert wird, dass sie sich erpressen lassen, ist mir ein Rätsel – gewiss gibt es einige Menschen die sich tatsächlich aus großer Angst impfen lassen, wogegen absolut nichts einzuwenden ist. Aber ich kann nur sagen, wenn für einen anderen Teil der Bevölkerung, wegen einem Kaffee im Cafe, dem Urlaub oder einem Biergartenbesuch, Grundrechte verhandelbar sind und an eine Impfung geknüpft werden können, fein, doch für mich steht das außer Frage.

Wieso?

Mit einer wirklich abgeschlossenen Phase II/III Studie kann derzeit noch niemand der großen Pharmakonzerne aufwarten, auch BioNTech nicht.
Die vorläufigen Termine, der derzeit durch eine Notfallzulassung auf den Markt gebrachten Corona-Impfstoffe, können bei Clinical Trials eingesehen werden.

Impfstoff Comirnaty
von BioNTech/Pfizer – mRNA Impfstoff
Notfallzulassung am 21.12.2020 –
Studie endet am 02.05.2023

Impfstoff Vaxzevria
von AstraZeneca – Vektorimpfstoff

Notfallzulassung am 29.01.2021 –
Studie endet im September 2021

Impfstoff mRNA-1273
von Moderna – mRNA Impfstoff

Notfallzulassung am 06.01.2021 –
Studie endet am 27.10.2022

Impfstoff Janssen COVID-19 Vaccine von Johnson&Johnson – Vektorimpfstoff
Notfallzulassung am 11.03.2021 –
Studie I endet am 02.01.2023
Studie II endet am 23.05.2023

Sobald also die Phase III Studien abgeschlossen sind können wir gerne nochmal über den Sinn oder Unsinn einer Corona Impfung diskutieren.
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#denkeselbst #aermelrunter

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Pflege

Immer mehr glauben, eine Petition im Netz sei der richtige Weg

Schreibtischprotest – es solidarisierten sich Tausende Empörte blitzschnell, und dennoch geschah exakt: nichts!

Jeden Tag möchten Menschen die Welt verändern – und immer mehr glauben, eine Petition im Netz sei der richtige Weg dafür. Hier fällt mir direkt die Petition des Stern Magazins ein, bei welchem 328.000 Menschen unterschrieben haben – im Verhältnis zu 83 Millionen Bürgern gar nichts. Viele gaben dafür ihr Gesicht, denn es war klar, das Quorum von 50.000 für eine Bundestagspetition sollte man locker erreichen und sein Gesicht für soziale Zwecke zu geben kommt in der Gesellschaft immer gut an.
Getrieben von all den tollen Beiträgen mit schönen Hochglanzbildern von Kasack tragenden Pflegepersonen kam als ich die Übertragung der Anhörung sah, ziemlich schnell die Ernüchterung. Denn ausgerechnet ein Arzt, welcher beim Stern als Journalist angestellt ist, sollte mal wieder die Pflege vertreten.

Was hat das Ganze denn nun gebracht?
Meiner Meinung nach gab es viel Reichweite für systemtreue Pflegepersonen, Aufmerksamkeit für den fast vergessenen Stern und ein wenig Beschäftigung für all die empörten Pflegepersonen rings herum welche sich täglich über das Klatschen aufregen, aber nicht bereit sind wirklich etwas für die Veränderung zu tun.
Ich bin ehrlich, diese Petitionen sind nur dazu da, um den Antragstellern Aufmerksamkeit zu verschaffen und vom wesentlichen abzulenken.

Viele Menschen haben ihre eigenen Vorstellungen von Gerechtigkeit, und um ihr zum Erfolg zu verhelfen, richten sie mal eben eine kleine Petition ein, online, ein paar Mausklicks reichen, auf OpenPetition, change.org, Campact! oder gleich auf der Webseite des Deutschen Bundestages.

Die privaten Plattformen leben von großen Zahlen, viele Unterzeichner und eine breite Berichterstattung in den Medien bedeuten auch viele Spenden – und davon leben diese Plattformen.

Derzeit wird eine Petition von Change.org durch die Social Media Kanäle getrieben. Titel: „Keine Corona-Impfpflicht für Kinder“. Interessant ist dabei folgender Aspekt: in Change.org ist u.a. Bill Gates investiert, welcher in den 20:00 Uhr Nachrichten bei der Tagesschau Sprechzeit für seine Impfkampagne erhielt.

Vielleicht blicken wir nun hinter die Kulissen von einer der erfolgreichsten privaten Petitionsplattform Betreiber, nämlich „Change.org“.
2017 wurde eine neue Investitionsrunde von mehr als 30 Millionen Dollar angekündigt, angeführt von Reid Hoffman, dem Mitbegründer von LinkedIn. Aber auch von keinem geringeren wie Bill Gates.

Die FAZ schrieb 2014:

Mit Change.org kann man richtig was losmachen: Massen mobilisieren und für oder gegen ausgewählte Ziele in Stellung bringen. Was ließe sich alles anstellen mit lancierten Kampagnen oder verhindern, indem man unliebsame Petitionen stoppt! Das haben wohl auch die Mächtigen des Silicon Valley erkannt und entschieden: Da müssen wir mit an Bord. Besser am Ruder als in der Schusslinie. Und so haben Bill Gates, Arianna Huffington, die Gründer von Yahoo, Twitter, Ebay und LinkedIn, Jerry Yang, Evan Williams, Pierre Omidyar und Reid Hoffman, mit weiteren netzkapitalen Schwergewichten 25 Millionen Dollar in die Hand genommen und sind bei Change.org eingestiegen. Damit das Unternehmen weiter wachse, in ihrem Sinne.

Denkt dran denkt selbst.
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Impfung Kinder

Bei der Corona-Impfung für Kinder werden ja keine Bonbons verteilt

Spahn will Impfangebot für Kinder auch ohne Stiko-Empfehlung – was ist aber mit dem Risiko von Nebenwirkungen und möglichen Langzeitfolgen? Genau diese Frage stelle ich mir.

Thomas Mertens, der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), warnt: „Bei der Impfung werden ja keine Bonbons verteilt, sondern da wird ja immerhin ein medizinischer Eingriff vorgenommen.“

Derzeit werden für die Begründung der Impfung von Kindern Sekundärargumente angeführt: die Öffnung von Schulen oder die Teilhabe am Leben oder auch im Augenblick die Frage der Beteiligung am Urlaub der Eltern.
Hier schwingt allerdings ein großes Aber mit, denn die Tatsache, dass in dieser Zulassungsstudie ja insgesamt nur etwa 1.100 Kinder geimpft worden sind, ist mehr als bedenklich.
Bedenkt man dazu, dass in der gesamten Zeit, laut Dr. Karsten, in Deutschland gerade mal 30 Kinder auf einer Intensivstation gewesen sind, von denen sechs starben. Die meisten von diesen hatten allerdings auch Vorerkrankungen gehabt. Bei mir tun sich da einige Fragezeichen auf und wenn ich den nachfolgenden Inhalt hier schreibe, werden es nicht weniger.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gab am 28.05.2021 grünes Licht für die Notfallzulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren. Für Kinder ab 16 Jahren ist er schon zugelassen. Die endgültige Entscheidung muss die Europäischen Kommission noch geben. Das aber gilt eher als Formsache.
Nun aber zu einem meiner Meinung nach sehr wichtigen Aspekt.

Dass die EMA das Go für die Zulassung gab verwundert nicht, denn Emer Cooke ist eine irische Pharmazeutin (Apothekerin), welche kurz vor den Prüfungsverfahren der Impfstoffe, also seit dem 16. November 2020, Direktorin der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) in Amsterdam ist.
Dies wäre an sich noch nichts verwerfliches. Doch ist die jene Agentur, welche auch für die Notfallzulassungen unserer Impfstoffe zuständig ist.
Weiter fällt folgender Sachverhalt auf:
1991 übernahm Ema Cooke die Funktion als Managerin für wissenschaftliche und regulatorische Angelegenheiten bei der EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations), dem europäischen Dachverband der nationalen Verbände forschender Pharmaunternehmen sowie einzelner Pharmaunternehmen.
Kurz gesagt ein Europäischer Pharmaverband in welchem die europäische Pharma-Industrie organisiert ist – also ein Lobbyverband. In diesem Verband sind u.a. folgende Pharmafirmen Mitglieder:

  • Pfizer
  • Johnson&Johnson
  • Astra Zeneca (Britisch schwedischer Pharmakonzern)
  • GSK (GlaxoSmithKline – britischer Pharmakonzern) – bekannt aus dem Schweinegrippe Skandal

Welche Schlüsse hier jeder für sich daraus zieht ist jedem selbst überlassen #denkeselbst.
Nun aber zurück es geht um die Frage: Ist das Risiko der Erkrankung geringer als das der möglichen Nebenwirkung einer Impfung?

Spahn sprach sich dafür aus, Jugendliche auch ohne eine generelle Empfehlung der STIKO in die Impfkampagne einzubeziehen. Irgendeine Empfehlung werde es schon geben, sagte Spahn im Sender RTL.

Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt äußert sich bei der Welt wie folgt zu den Kinderimpfungen: „Wegen der aktuell noch unzureichenden Datenlage würde ich Eltern jetzt nicht raten, ihre Kinder regelhaft impfen zu lassen.“

Für mich sind das zu viele Fragezeichen!
Eure Führungskraft mit ❤️

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Gesundheitssystem Impfung Pflege

Nach langem Warten ist er endlich erschienen: der 10. Sicherheitsbericht des Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel

49.961 Fälle von Impfnebenwirkungen, das bedeutet ein Plus von 19.000 Fällen, 2.106 Dosen zu viel oder zu wenig, die Altersverteilung wurde entfernt, die Rede ist ein mal von 524, dann von 527 und in einer Tabelle von 512 Todesfällen durch die Impfung – wobei die Tagesschau von 2.662 Todesfällen spricht. 4.916 schwerwiegende Impfnebenwirkungen und 429 Fälle von Thrombosen verschwunden und eine Zunahme der Herzmuskelentzündungen.

Am 07.05.2021 ist nach fast vier Wochen Wartezeit der 10. Sicherheitsbericht des Bundesinstituts für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut, PEI) veröffentlicht worden. Er enthält Daten, die bis zum 30.04.2021 gesammelt wurden.
Mittlerweile ist die Anzahl der Nebenwirkungen auf 49.961 Fälle angestiegen – das sind knapp 19.000 mehr Fälle als noch im 9. Sicherheitsbericht vor vier Wochen.

Ungereimtheiten:

1. Die Summe der ersten Dosen passt nicht zu der Aufschlüsselung auf die einzelnen Impfstoffe. Das PEI hat dort 2.106 Dosen zu wenig angegeben – oder bei der Aufschlüsselung eben 2.106 Dosen zu viel.

2. Es sind entweder 524, 527 oder 512 Menschen im Zusammenhang mit der Covid-19 Impfung verstorben – so genau weiß das unser Paul-Ehrlich Institut nicht (mehr dazu etwas weiter unten). Wohingegen die Tagesschau in einem Instagram Post von 2.662 geimpften Menschen, welche verstarben, spricht.

3. Außerdem ist auffallend, dass das PEI die Information über die Altersverteilung der Geimpften entfernt hat bzw. nicht mehr angibt. Im letzten Sicherheitsbericht war zumindest ganz grob in Personen unter 60 Jahren und in die darüber unterschieden worden – die Angabe wurde gestrichen. Auch bei den Tagesberichten des RKI oder dem Impfdashboard der Bundesregierung findet man diese Angabe nicht. Das ist unverständlich, da solch eine Aufschlüsselung essenziell zum Einschätzen der Gefährlichkeit in den verschiedenen Altersgruppen ist.

4. Weitere Auffälligkeit bei der Todesanzahl: Im PEI Bericht werden hier an verschiedenen Stellen verschiedene Angaben gemacht:
Einmal ist von 524 Todesfällen die Rede und einmal von 527. Eine Differenz von drei Menschenleben. Aber es wird noch besser, das PEI hat in der „Tabelle 3“ des Berichts die Opfer nach Impfstoff und grobem Alter aufgeschlüsselt. Bildet man hier die Summe, kommt man lediglich auf 512 Opfer. Welche nun die „richtige“ ist, weiß nur das PEI.

5. Nebenwirkungen: 4.916 Fälle (knapp 10% der Gesamtfälle) werden vom PEI als schwerwiegend eingestuft, d.h. die Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden oder ihre Reaktionen werden als „medizinisch bedeutsam“ eingeordnet. Der Anteil an schwerwiegenden Fällen für die Impfstoffe ist in folgendem Diagramm zu erkennen:

Wie schon im letzten Bericht führt der Impfstoff von BioNTech Pfizer die Quote an schweren Impfnebenwirkungen hier klar an – obwohl vermutlich immer noch der Großteil der Menschen, die diesen Impfstoff bekommen haben, eher älter ist. Da das PEI aber wie erwähnt auf eine Altersaufschlüsselung verzichtet, kann man diese Zahlen dieses mal nicht weiter interpretieren.

Auffallend ist auch: Im 9. Sicherheitsbericht sind plötzlich 429 Fälle von Thrombosen (inklusive grober Altersverteilung) aufgetaucht. Auf diese allgemeinen Thrombosen wird im 10. Bericht nun mit keinem Wort mehr eingegangen. Seltsam, dass man einen einzigen Fall einer disseminierten Enzephalomyelitis erwähnt, aber mindestens 429 Thrombosen (Stand 02.04.2021 – vor über vier Wochen) außen vor lässt.

6. Es ist soweit – die Covid Impfstoffe haben es geschafft Krankheiten auszulösen, für die das PEI nun ein neues Syndrom erschaffen hat, das auf den Namen „Thrombosen mit Thrombozytopenie-Syndrom“, oder kurz TTS, hört. Dies ist offiziell nun eine schwerwiegende Nebenwirkung der Impfstoffe von AstraZeneca (Vaxzevria) und Johnson & Johnson. TTS ist gekennzeichnet durch venöse oder arterielle Thrombosen (Blutgerinnsel) in Kombination mit einer Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen, der zu „spontanen“ Blutungen im gesamten Körper führen kann).

Laut PEI ist hierbei besonders, dass „die Thrombosen oftmals an ungewöhnlichen Lokalisationen wie beispielsweise zerebrale Hirnvenen oder Portal-, Leber- oder Mesenterialvenen auftreten. Andere Fälle imponieren durch tiefe Beinvenenthrombosen, Lungenembolien und akute arterielle Thrombosen“. Das PEI gibt offen zu, dass TTS ein „spezialisiertes klinisches Management“ benötigt und es bisher keine Standardtherapie gibt.
Offiziell vermeldet das PEI bisher 67 Fälle des TTS. 50 Fälle betrafen Frauen, die restlichen 17 Männer. 14 dieser Fälle endeten tödlich. Man kann kaum glauben, dass das PEI aber selbst einmal die Existenz einer Dunkelziffer nicht leugnet:

Allerdings ist selbst bei so schwerwiegenden Nebenwirkungen wie TTS eine Dunkelzifferrate anzunehmen, was zu einer Unterschätzung des Risikos führen würde […].

10. Sicherheitsbericht

Hintergrund dieser Aussage ist eine aktuelle Studie aus Dänemark und Norwegen, in der festgestellt wurde, dass es pro 100.000 Impfdosen zu 11 zusätzlichen Thrombosen in der Impfgruppe kommt. Diese Zahl mag nicht nach viel klingen – es ist aber ganz im Gegenteil enorm. Würde man ganz Deutschland impfen, würde das fast 10.000 mehr Thrombosen bedeuten, als ohne Impfung. Mit solchen Fakten kann selbst das PEI das Risiko von TTS nicht mehr klein reden.

7. Das PEI erklärt, dass Myokarditis (Herzmuskelentzündung) eine Sammelbezeichnung für entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels ist. Unterschieden wird in akute und chronische Formen der Herzmuskelentzündung, wobei die akute Myokarditis in eine chronische übergehen kann. Eine Myokarditis kann auch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen. Dem PEI wurden offiziell 16 Fälle einer solchen Herzmuskelentzündung gemeldet, die sich wie folgt auf die Altersgruppen und Geschlechter verteilen:

Man erkennt hier zwei Dinge:
Es sind vor allem junge Menschen, bis 40 Jahre von der Herzmuskelentzündung betroffen, tendenziell eher Männer (obwohl laut PEI mehr Frauen geimpft werden).
Außerdem wird klar:
Das PEI hat Daten zu Alter und Geschlecht der Fallmeldungen – nur werden diese (fast) nirgendwo angegeben, dies hier ist eine erwähnenswerte Ausnahme.
Man beachte auch, dass hier ausschließlich der Impfstoff von BioNTech-Pfizer betroffen ist – mit dem bisher überwiegend ältere Menschen geimpft wurden.

Denkt dran, denkt selbst. #denkeselbst
Eure Führungskraft mit ❤️

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Gesundheitssystem Pflege

Für dich, für mich, für uns alle – Pflege braucht jeder irgendwann!

Bei der Bundespressekonferenz am 29.04.2021 ist ein Intensivpfleger eingeladen, welcher seine subjektive Einschätzung zum Thema Intensivbettenauslastung und Corona abgibt. Mag der Pfleger mit einigen Aussagen Recht haben, so ist es doch aber gewollt gewesen, seit bereits vielen Jahren, dass Intensivstationen aus Kostengründen so betrieben werden, dass diese dauerhaft ausgelastet sind.

Tilo Jung von Jung & Naiv wagte es nochmals ohne Herrn Spahns vermeintliche Erlaubnis, indirekt zu kritisieren. Dies Missfällt Herrn Spahn offensichtlich so stark, dass er es so nicht stehen lassen konnte und kurzer Hand aus dem Lorbeer Sträußchen einen ganzen verbalen Kranz für sich und seine Politik als Bankkaufmann aufs Pult stellte.

Es ist eine Entwicklung, die über viele viele Jahre in die falsche Richtung gegangen ist, ja in die falsche Richtung gegangen ist und die man dann nicht innerhalb von 12 Monaten in die andere bringen kann und auch nicht 24 Monate. Aber ich lege auch da großen wert darauf, dass in der Pflege in den letzten drei Jahren in den Krankenhäusern mehr verändert worden ist als in vielen vielen Jahren zuvor um den Beruf insgesamt attraktiver zu machen.

Jens Spahn Bundespressekonferenz 29.04.2021

Nun zählt Herr Spahn auf, was er in seiner Amtszeit, als Gesundheitsminister in Form eines Bankkaufmanns, alles geleistet hat und seid euch gewiss er stapelt definitiv nicht tief:

Zunächst zählt er die Ausgrenzung der Pflegekosten aus den Budgets, der Fallpauschalen auf, welche die größte Veränderung seit über 20 Jahren gewesen sei. Dies wurde bereits vor der Pandemie ins Leben gerufen, so die Betonung von Herrn Spahn.
„Ham wir geregelt“, so seine Worte, welche kein Wenn und Aber zu lassen.
Was Herr Spahn vergisst, dies ist vielleicht nett auf dem Papier geregelt, aber Pflegekonzerne – welche die Interessen von Aktionären bedienen wollen interessiert das herzlich wenig – denn in diesen Aufsichtsräten sitzen zum Teil Personen wie Karl Lauterbach (Aufsichtsratsmitglied bis 2013 bei den Rhön-Kliniken – 62.000 Euro).

Ein weiterer Punk auf welchen Herr Spahn mächtig stolz ist, ist die Tariferhöhung. Doch vergisst er, dass ein sehr kleiner Teil der Pflegepersonen in Einrichtungen angestellt sind, welche nach Tarif bezahlen. Dies ist u.a. durch die Politik verschuldet, denn nur noch ein geringer Teil, sowohl bei Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern, befindet sich in öffentlicher Hand.
Hier fällt mir ein Stichwort ein – Sparpolitik.
Herr Spahn vergisst aber hier zu erwähnen, dass Deutschland während dieser über einjährigen „Pandemie“ 9.000 Pflegepersonen auf dem Weg verloren hat.

Personalbemessung und Personaluntergrenzen fallen Herrn Spahn direkt als nächstes ein. Diese gibt es lediglich im Krankenhaus und auch nur für gewisse Bereiche. Aber während der Pandemie werden diese ausgesetzt, weil es zu wenig Personal gibt, denn das was noch vorhanden ist wird zunächst mit unzureichender Schutzausrüstung ausgestattet und im Anschluss in Quarantäne geschickt. Überlastung war hier absehbar, weil dies in den Herbst- und Wintermonaten schon immer, in den Einrichtungen, der Fall war. Nur hat es bislang niemanden interessiert.
Der Personalschlüssel könnte ganz einfach anhand der Pflegeausbildung ausgerichtet werden, diese ist der Maßstab für Pflegequalität. Stattdessen, fußen die Personalschlüssel auf einem Würfelspiel, denn anders kann man die Personalschlüssel vor allem in Senioreneinrichtungen nicht nennen.
Fragt man beim MDK nach einer Definition von Pflegequalität, bekommt man lediglich ein ausweichende Antwort. Aber ohne Definition kann ich keine Ziele erfüllen und das merkt man zunehmend in der Seniorenhilfe.
Kosten sollen gesenkt werden, denn welche Kontrollinstanz die am Leistungsgeber angeschlossen ist, entscheidet wohlwollend für die Klienten?

Am Ende fällt ihm dann noch die Zusammenführung der Pflegeberufe (Generalistik) ein, welche sich aber erst noch beweisen muss. Denn Studiengänge in der Pflege gibt es nun schon seit einigen Jahren, u.a. die Pflegewissenschaften, doch ist deren Einsatz an Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen kaum bis gar nicht geregelt.

Für mich wie immer eine ernüchternde Bilanz und zeigt einmal mehr, dass Besuche und Handshakes mit der Politik lediglich zum beruhigen der Gemüter dient. Denn die Politik hat eines gelernt, Pflege lässt sich sogar in Zeiten einer Pandemie vor den Karren spannen und begnügt sich mit ein paar wenigen Impfluenzern die vermeintlich die Interessen der Pflege vertreten. Eure Führungskraft mit ❤️

Eins ist nur wahr […] wir haben nur teilweise im Politischen das Gefühl wir würden aus vollen Rohren das Problem adressieren, vor Ort ist eher das Gefühl da kommen Tropfen auf dem heißen Stein.

Jens Spahn Bundespressekonferenz 29.04.2021

Hier das Video zur Bundespressekonferenz, ab Minute 1:15:22 führt Herrn Spahn, oben zitiertes aus. Zu Beginn Minute 18 spricht Herr Lange.

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Gesundheitssystem Pflege

Internationaler Tag der Pflege – doch die Pflege wurde vergessen

Zuerst wurde die Pflege beklatscht und nun wieder vergessen. Aber wer soll denn bessere Pflege bezahlen, wenn die Wirtschaft ruiniert wird? Fragen welche sich niemand stellt. Forderungen, welche lauter werden – aber niemand dafür bereit ist einzustehen.

Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale.

So lange sich Pflege nicht ihrer Professionalität bewusst wird und nicht aufhört, ihre eigenen Wissenschaften zu leugnen und sich eher der gängigen Meinung von Ärzten und Politikern anschließt, wird sie lediglich belächelt.
Wenn die Pflege darauf hofft, dass sie von der Politik erhört wird und die dringend nötige Rettung erhält, dann kann sie auch in die Kirche zum Beten gehen, denn es wird sich nichts ändern.
So lange Politiker Aushängeschilder der Pflege zu sich einladen und die Pflege diese Auftritte dann beklatscht, aber nicht erkennt, dass dies lediglich der Beschäftigung dient, dann wurde das System einfach nicht verstanden.
So lange Pflegepersonen es tolerieren Bedingungen zu akzeptieren, welche für Pflegequalität keine Zeit zu lässt, der hat einfach nicht verstanden, dass das System darauf ausgelegt ist.
So lange die Pflege nicht erkennt, dass Maßnahmen dieser Größenordnung in dieser Zeit nichts mit Wohlwollen von Seiten der Politik zu tun haben, sondern davon ablenken möchte, dass unser Gesundheitssystem komplett kaputt gespart wurde, sollte wie sich auch das Jammern sparen.
So lange Pflegepersonen im Team nicht endlich geschlossen die Arbeit nieder legen und für bessere Bedingungen, sowohl für Patienten/Bewohner einstehen, machen sie sich mit schuldig.
So lange Pflege nicht erkennt, dass nur sie selbst die Regeln und Bedingungen stellt, weil es an der Zeit ist und das auch niemand anderes Aufgabe ist, so müssen noch viele internationale Tage ins Land ziehen, an denen Politiker tolle Reden schwingen, aber sich nichts ändern wird.
Vielleicht hilft ja beten?
Nein, dieser Realität muss man einfach ins Auge sehen. Deshalb habe ich den Weg eines Studiums eingeschlagen und freue mich als Krankenschwester über den Tellerrand zu blicken und meinen Radius gestalten und erweitern zu können.
Unsere Politik macht netten Wahlkampf, aber sie werden am Ende nicht an ihren Taten gemessen. Jeder Mitarbeiter wäre schon längst gekündigt worden und müsste sich für sein Handeln verantworten. Wieso übernehmen wir nicht Verantwortung und zeigen den Politikern bei Wahlen, was wir von ihren Lügen halten?
So und nur so, kann langfristig etwas geändert werden. Politiker streben nach Macht und sie schmerzt nichts mehr, als Wählerstimmen zu verlieren.